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		<title><![CDATA[Lotto-Totostrategen - Lotterien-Experten-Analyse]]></title>
		<link>https://Lotto-Totostrategen.de/</link>
		<description><![CDATA[Lotto-Totostrategen - https://Lotto-Totostrategen.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 01:11:13 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Lotterien Vergleichscheck durch KI]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=29399</link>
			<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 08:14:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=235">Ecart</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=29399</guid>
			<description><![CDATA[Starte diesen Thread zur Anregung.<br />
Habe KI mit Exceldaten versorgt. Ich wollte nachfolgenden Vergleich für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alle</span> Ziehungen aus <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">202<span style="color: #00369B;" class="mycode_color">5</span></span> haben.<br />
<br />
1. Lotto: 6aus49; nur 6er-Treffer; ohne => Superzahl<br />
2. Lotto: 6aus45; nur 6er-Treffer; <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Belgien!</span><br />
3. EJ: 5aus52; nur 5er-Treffer; ohne => Sternzahlen<br />
<br />
Die Auswertungen sind so umfangreich, dass ich diese hier nicht alle posten kann, deshalb nur ein kleiner Auszug:<br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">60 % => Nullrunden; bei 6aus45; Lotto - Belgien!!!</span></span></span><br />
<br />
Anmerkung:<br />
Fehler von KI: 2 x in 2025 [Lotto: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">6aus49</span>] => kein 6er-Treffer!!!  <img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/smilies/smilie_trink_073.gif" alt="Kaffee" title="Kaffee" class="smilie smilie_9" /> <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11523" target="_blank" title="">2026-02-04 09_12_25-Claude.png</a> (Größe: 45,01 KB / Downloads: 250)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Summe "Jackpot"; bezieht sich <span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nur</span></span> auf <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">meine Vorgaben</span>!<br />
<br />
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<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11524" target="_blank" title="">2026-02-04 09_20_06-Claude.png</a> (Größe: 19,88 KB / Downloads: 264)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Starte diesen Thread zur Anregung.<br />
Habe KI mit Exceldaten versorgt. Ich wollte nachfolgenden Vergleich für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alle</span> Ziehungen aus <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">202<span style="color: #00369B;" class="mycode_color">5</span></span> haben.<br />
<br />
1. Lotto: 6aus49; nur 6er-Treffer; ohne => Superzahl<br />
2. Lotto: 6aus45; nur 6er-Treffer; <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Belgien!</span><br />
3. EJ: 5aus52; nur 5er-Treffer; ohne => Sternzahlen<br />
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Die Auswertungen sind so umfangreich, dass ich diese hier nicht alle posten kann, deshalb nur ein kleiner Auszug:<br />
<br />
<span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">60 % => Nullrunden; bei 6aus45; Lotto - Belgien!!!</span></span></span><br />
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Anmerkung:<br />
Fehler von KI: 2 x in 2025 [Lotto: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">6aus49</span>] => kein 6er-Treffer!!!  <img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/smilies/smilie_trink_073.gif" alt="Kaffee" title="Kaffee" class="smilie smilie_9" /> <br />
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<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
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Summe "Jackpot"; bezieht sich <span style="color: #C10300;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nur</span></span> auf <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">meine Vorgaben</span>!<br />
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<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Historische Entwicklung der wichtigsten Lotterien (inkl. Verbesserungsvorschlägen)]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=28709</link>
			<pubDate>Sun, 15 Dec 2024 19:46:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523">Lottoexperte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=28709</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung der Lotterien LOTTO 6aus49 (inkl. Spiel 77 und SUPER 6), KENO (inkl. plus 5) und EuroJackpot seit ihrer Einführung. Die meisten der nachfolgenden Informationen findet ihr nirgendwo sonst im Internet, da diese auf meine eigenen Recherchen beruhen. Als Grundlage hierfür diente mir vor allem das Zahlenarchiv von Westlotto (siehe <a href="https://www.westlotto.de/service/downloads/downloads.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), in dem von jeder Ziehung nicht nur die gezogenen Zahlen, sondern zusätzlich auch die Spieleinsätze, die Gewinnbeträge und die Anzahl der Gewinner in jeder Gewinnklasse veröffentlicht werden, wodurch es mir somit möglich war Veränderungen an der Gewinnverteilung im Laufe der Zeit festzustellen. Mit Hilfe dieses Beitrags könnt ihr daher selbst einschätzen, ob diese Lotterien aus eurer Sicht zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrer Geschichte besser gewesen sind, als es aktuell der Fall ist. Zu jeder dieser Lotterien werde ich außerdem noch ein Verbesserungsvorschlag unterbreiten, wie man diese für die meisten Spieler bei gleichbleibender bzw. nur geringfügig abweichender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aussch%C3%BCttungsquote" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Ausschüttungsquote</span></a> (AQ) attraktiver gestalten könnte, was dann möglicherweise sogar zu steigenden Spieleinsätzen führen könnte.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Wichtig:</span> Alle Angaben in diesem Beitrag bezüglich der AQ beziehen sich nur auf den regulären Spieleinsatz (also zu dem Preis, der auch in allen Gewinntabellen oben rechts angegeben wird) und berücksichtigen daher nicht die "Bearbeitungsgebühr", die zusätzlich noch bei manchen Lotterien zu bezahlen ist und daher generell als "Geschenk" an die Lotteriegesellschaften bzw. Lotterievermittlern anzusehen ist. Diese kann je nach Bundesland und Laufzeit des Spielscheins auch sehr unterschiedlich ausfallen. Leider ist es mir nicht möglich gewesen in Erfahrung zu bringen, ob man eine solche Gebühr auch schon von Anfang an bei der Einführung vom LOTTO 6aus49 bezahlen musste oder ob sich diese die Lotteriegesellschaften erst später als zusätzliche Einnahmequelle ausgedacht haben. Sollte sich daher jemand von den älteren Mitgliedern in diesem Forum noch erinnern können, wie es früher war bzw. ab wann man eine Extragebühr bezahlen musste, könnt ihr eure Erfahrungen gerne hier in diesem Thema als zusätzliche Information veröffentlichen (bitte möglichst auch mit Angabe eures Bundeslandes, da jede der 16 Landeslotteriegesellschaften in Deutschland selber darüber entscheidet, ob und in welcher Höhe der Spieler eine zusätzlich Gebühr bezahlen muss).<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">1. LOTTO 6aus49</span><br />
<br />
Die erste Ziehung der Lottozahlen für LOTTO 6aus49 (der ersten regelmäßig in ganz Deutschland durchgeführten Lotterie) fand am 09.10.1955 statt. Der Spieleinsatz lag bei dieser Eröffnungsziehung bei 515.828 DM. Bei den ersten Ziehungen wurden noch keine Zusatzzahlen (ZZ) gezogen. Es gab lediglich vier Gewinnklassen (von 3 bis 6 Richtige) und die Gewinnausschüttung wurde gleichmäßig auf die Gewinnklassen verteilt (12,5 % vom Spieleinsatz auf jede Klasse). Alle Gewinne wurden zu Beginn immer auf 10 Pfennig-Beträge und bei Gewinnen über 50 DM auf 50 Pfennig-Beträge abgerundet. Dies änderte sich erst bei der Ziehung am 04.08.1957, ab der dann fairerweise alle Gewinne (egal in welcher Höhe) immer nur noch auf 5 Pfennig-Beträge abgerundet wurden. Ab dem 01.04.1978 wurden dann alle Gewinne auf 10 Pfennig-Beträge und seit der Euroeinführung 2002 auf 10 Cent-Beträge abgerundet. Die theoretische Gewinntabelle sah zu Beginn folgendermaßen aus (linke Tabelle):<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie01.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie01.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Die theoretischen Gewinnbeträge in den ersten beiden Gewinnklassen dieser Gewinntabelle würden jedoch nur dann zutreffen, wenn Gewinne, die in der ersten Gewinnklasse (6 Richtige) nicht ausgeschüttet wurden, weil es keine Gewinner gegeben hat, immer auf dieselbe Gewinnklasse der nächsten Ziehung übertragen werden und dann ggf. dort ausgeschüttet werden, sofern es bei dieser Ziehung dann mindestens einen Gewinner mit 6 richtig getippten Zahlen geben würde. Dies war aber beim LOTTO 6aus49 anfangs nicht so. Es wurden damals noch keine Jackpots gebildet, die dann mit jeder Ziehung anwuchsen, sofern es keine Gewinner in dieser Gewinnklasse gegeben hat. Sondern wenn kein Spieler 6 Richtige hatte, wurde der Gewinnbetrag, der für diese Gewinnklasse vorgesehen war, auf die nächstniedrigere Gewinnklasse übertragen und somit an alle Gewinner mit 5 Richtigen ausgezahlt. Doch selbst in diesem Fall würde die oben genannte Gewinntabelle immer noch in den meisten Fällen zutreffen, wenn zumindest eine möglichst hohe Anzahl an Tipps in jeder Ziehung abgegeben worden wären (z. B. in 88,3 % aller Fälle bei 30 Millionen Tipps), so dass es dadurch ziemlich wahrscheinlich wäre, dass es wenigstens einen Gewinner mit 6 richtig getippten Zahlen gibt und es somit nicht zu einem Gewinnübertrag auf die nächstniedrigere Gewinnklasse kommt.<br />
<br />
Doch damals wurden noch so wenige Tipps abgegeben, dass es bei den meisten Ziehungen keinen Gewinner in der ersten Gewinnklasse gab und sich dadurch fast immer durch den Gewinnübertrag in die nächste Gewinnklasse, die Gewinnausschüttung in der zweiten Gewinnklasse (5 Richtige) auf 25 % der Spieleinsätze erhöhte (dafür erhielt man aber bei 6 Richtigen aufgrund der anfangs noch sehr geringen Spieleinsätze auch einen deutlich geringeren Gewinn). Nie wieder in der Geschichte von LOTTO 6aus49 hatte man dadurch die Chance mit nur 5 richtig getippten Zahlen eine so hohe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnquote" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Gewinnquote</span></a> (Verhältnis zwischen Spieleinsatz und Gewinn) zu erzielen, wie in den ersten Ziehungen nach der Einführung. Denn sofern es keinen Gewinner mit 6 Richtigen gab, hat man somit durchschnittlich einen doppelt so hohen Gewinn mit 5 Richtigen erhalten, als in der oben stehenden linken Gewinntabelle aufgeführt wird, was einer Gewinnquote von 13.550 entspricht (zum Vergleich: aktuell liegt die Gewinnquote für 5 Richtige nur bei etwa 3.350). Der höchste jemals erzielte Gewinn für 5 Richtige lag am 06.11.1955 (der 5. Ziehung von LOTTO 6aus49) bei 49.497,50 DM, den jeweils sechs Spieler erhalten haben.<br />
<br />
Ab dem 17.06.1956 wurde bei jeder Ziehung noch eine siebte Gewinnzahl (die Zusatzzahl) gezogen und eine Ersatzgewinnklasse (5 Richtige + Zusatzzahl) in den Gewinnplan hinzugefügt, für den Fall, dass es keinen Gewinner mit 6 Richtigen gegeben hat. In diesem Fall teilten sich dann alle Gewinner mit 5 Richtigen + Zusatzzahl den für die erste Gewinnklasse reservierten Gewinn unter sich auf. Dies war somit noch keine reguläre Gewinnklasse, da ein Spieler, der 5 richtige reguläre Zahlen und die richtige Zusatzzahl getippt hatte, darauf hoffen musste, dass kein Spieler 6 Richtige getippt hatte, da er sonst leer ausgegangen wäre (bzw. eben nur den Gewinn für 5 Richtige erhalten hätte). Am 21.10.1956 wurde dann aber der Höchstgewinn auf 500.000 DM pro Spieler begrenzt. Darüber hinausgehende Gewinnbeträge wurden der Ersatzgewinnklasse bzw. der nächstniedrigeren Gewinnklasse zugeschlagen, wodurch es nun auch möglich war, dass es in beiden Gewinnklassen Gewinner geben konnte. Zu diesem Zeitpunkt (also knapp 1 Jahr nach Einführung der Lotterie) lag der Spieleinsatz bereits bei 12.555.385 DM - mehr als 24 Mal so hoch wie bei der ersten Ziehung. Die Gewinntabelle ab diesem Zeitpunkt findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
<br />
Von da an hatten die Spieler deutlich größere Chancen, mit 5 Richtigen + Zusatzzahl einen höheren Gewinn zu erhalten, als mit nur 5 Richtigen. Trotzdem brauchte man bei jeder Ziehung immer noch Glück, dass es nicht zu viele Gewinner mit 6 Richtigen gegeben hat, da man sonst mit 5 Richtigen + Zusatzzahl ebenfalls keinen Zusatzgewinn erzielt hätte. Dies änderte sich erst am 07.10.1962, als die Ersatzgewinnklasse als vollständig eigene Gewinnklasse anerkannt wurde (bei dieser Ziehung lag der Spieleinsatz bereits bei 24.827.920 DM, was nochmals knapp einer Verdopplung vor der letzten Gewinnplanänderung sechs Jahre zuvor entsprach). Denn von da an flossen in jeder Ziehung grundsätzlich 2,5 % der Spieleinsätze in die Gewinnklasse "5 Richtige + Zusatzzahl", während für die erste Gewinnklasse nur noch maximal 10 % statt bislang 12,5 % der Spieleinsätze bereitgestellt wurden. Der maximale Höchstgewinn von 500.000 DM wurde dadurch schon bei wenigeren Gewinnern mit 6 Richtigen erschöpft, während dagegen im Gegenzug die Gewinner mit 5 Richtigen + Zusatzzahl sich auf jeden Fall eines deutlich höheren Gewinns als im Vergleich zu lediglich 5 Richtigen (also ohne richtig getippte Zusatzzahl) sicher sein konnten - also endlich unabhängig davon, wie viele Gewinner es in der höchsten Gewinnklasse gegeben hat. In den meisten Fällen floss jedoch aufgrund der Begrenzung des Höchstgewinns auf nur 500.000 DM weiterhin ein großer Teil der für die erste Gewinnklasse vorgesehenen Gewinnausschüttung ebenfalls noch in die zweite Gewinnklasse, so dass sich in den meisten Fällen für die Gewinner nicht viel änderte und somit die Gewinntabelle oben rechts auch nach dem 07.10.1962 immer noch Gültigkeit hatte.<br />
<br />
Erst am 06.07.1974 wurde der Gewinnplan vollständig überarbeitet (bei dieser Ziehung lag der Spieleinsatz bei 51.529.451 DM, was erneut einer Verdopplung seit der letzten Gewinnplanänderung 12 Jahre zuvor entsprach). Der Höchstgewinn in der ersten Gewinnklasse wurde auf 1.500.000 DM angehoben und zeitgleich die AQ um 2,5 Prozentpunkte reduziert. Dadurch war es nun wesentlich unwahrscheinlicher, dass es zu einem Gewinnübertrag in die zweite Gewinnklasse kam, wodurch sich die Ø Gewinne in der zweiten Gewinnklasse (trotz der planmäßigen Anhebung der AQ um 1,25 Prozentpunkte) deutlich reduzierten. Weitere 1,25 Prozentpunkte der AQ wurden jeweils der dritten (5 Richtige) und vierten (4 Richtige) Gewinnklasse entnommen. Der Fehlbetrag von dadurch insgesamt 3,75 Prozent der Spieleinsätze flossen daher ab diesem Zeitpunkt in die unterste fünfte Gewinnklasse (3 Richtige). Der neue Gewinnplan sah von nun an wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie02.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie02.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Die Änderungen schienen den Spielern gefallen zu haben, denn innerhalb von nur einem halben Jahr stiegen die Spieleinsätze erneut um rund 20 % auf durchschnittlich über 61.000.000 DM zu Beginn des Jahres 1975 an. Am 04.07.1981 wurde der Spielpreis dann zum ersten Mal nach fast 26 Jahren erhöht und dabei auch gleich auf 1 DM pro Tipp verdoppelt, was somit natürlich auch zu doppelt so hohen Ø Gewinnen in den einzelnen Gewinnklassen führte (siehe Tabelle oben rechts). Auch der Höchstgewinn in der ersten Gewinnklasse wurde dementsprechend auf 3.000.000 DM angehoben. Am 05.12.1981 wurde mit einem Spieleinsatz von 103.244.999 DM erstmals die 100 Mio. DM-Grenze überschritten.<br />
<br />
Am 28.04.1982 wurde zusätzlich zum Samstagslotto das Mittwochslotto (7aus38) zum Preis von 0,50 DM je Tipp eingeführt. Im Zuge dieser Einführung gingen auch die Spieleinsätze beim Samstagslotto wieder zurück, da die Spieler einen Teil ihrer Einsätze, die sie bislang fürs Samstagslotto ausgegeben haben, nun für das neue Mittwochslotto verwendeten (so lagen z. B. am 17.07.1982 die Spieleinsätze beim Samstagslotto nur noch bei 71.895.960 DM). Der höchste Spieleinsatz beim Mittwochslotto wurde bereits bei der dritten Ziehung am 12.05.1982 mit 28.574.473,50 DM erreicht. Der Höchstgewinn lag in der ersten Gewinnklasse wieder bei 1.500.000 DM und darüber hinausgehende Gewinnbeträge wurden wieder der zweiten Gewinnklasse zugeschlagen. Aufgrund der im Vergleich zum Samstagslotto deutlich geringeren Spieleinsätze trat diese Gewinnbeschränkung aber nur sieben Mal in Kraft - alle innerhalb der ersten 44 Ziehungen, bevor am 07.12.1983 der Spieleinsatz dann letztmalig bei dieser Spielformel knapp oberhalb der Marke von 20.000.000 € lag und von da an ein Überschreiten des Höchstgewinns nicht mehr möglich war. Die theoretische Gewinntabelle für das Mittwochslotto 7aus38 sah folgendermaßen aus (linke Tabelle):<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie03.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie03.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Am 01.06.1985 wurde die Höchstgewinnbeschränkung (sowohl beim Samstagslotto als auch beim Mittwochslotto) komplett aufgehoben und außerdem der Gewinnübertrag in die nächstniedrige Gewinnklasse abgeschafft. Von diesem Zeitpunkt an wurden Jackpots gebildet, falls es keine Gewinner in einer Gewinnklasse gab. Das heißt Gewinnausschüttungen, die für eine Gewinnklasse vorgesehen sind, aber nicht ausgeschüttet werden können, weil es keine Gewinner in dieser Gewinnklasse gegeben hat, wurden nun auf die gleiche Gewinnklasse der nächsten Ziehung übertragen. Dadurch reduzierten sich beim Samstagslotto die durchschnittlichen Gewinne in der zweiten Gewinnklasse, die dafür aber nun keinen so großen Schwankungen mehr unterworfen waren, da es dort jetzt zu keinen besonders hohen Gewinnen aufgrund eines Gewinnübertrags aus der ersten Gewinnklasse mehr kommen konnte.<br />
<br />
Diese Änderung hatte wieder höhere Spieleinsätze beim Samstagslotto zur Folge, insbesondere wenn es bei der Ziehung zuvor keine Spieler mit 6 Richtigen gegeben hat. So lagen z. B. die Spieleinsätze beim Samstagslotto bereits schon am 15.06.1985 mit 117.503.278 DM bei einem neuen Rekordwert (während es in der Ziehung zuvor, bei der niemand 6 Richtige getippt hatte, nur 82.821.319 DM gewesen sind). Auf das Mittwochslotto wirkte sich diese Änderung jedoch kaum aus. Nur vier Tage später am 19.06.1985 lagen die Spieleinsätze beim Mittwochslotto nur noch bei 14.670.072,50 DM und damit nur bei einem Achtel der Spieleinsätze am Samstag zuvor. Diese waren damit auch nur noch rund halb so hoch wie bei Einführung der Mittwochsziehung ca. 3 Jahre zuvor. Die relative Unbeliebtheit des Mittwochslottos war dann wohl auch dafür verantwortlich, dass die Spielformel 7 aus 38 am 28.05.1986 eingestellt wurde und ab Juni 1986 die Spielformel 6 aus 49 vom Samstagslotto auch für das Mittwochslotto übernommen wurde, wobei die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen unverändert blieb. Der Spieleinsatz wurde dabei zwar auf 1 DM angehoben, dafür durfte man zu diesem Preis dann aber an zwei Ziehungen (A und B) gleichzeitig teilnehmen. Den neuen Gewinnplan für das Mittwochlotto für eine der beiden Ziehungen (A oder B) findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
<br />
Diese Entscheidung wurde von den Spielern sehr gut angenommen. Denn bereits bei der ersten neuen Mittwochsziehung am 04.06.1986 lagen die Spieleinsätze mit 35.728.039 DM bereits unglaubliche 140 % höher als bei der letzten Ziehung von LOTTO 7aus38 eine Woche zuvor (mit nur 14.867.686 DM). Am 23.01.1988 wurde beim Samstagslotto mit einem Spieleinsatz von 150.931.641 DM erstmals die 150.000 DM-Grenze überschritten. Bei dieser Ziehung hatten jedoch bedauerlicherweise 222 Spieler 6 Richtige getippt, wodurch ein weiterer Rekord aufgestellt wurde und dazu führte, dass diese nur einen Gewinn von jeweils 84.803,90 DM erhalten haben. Die gezogenen Zahlen waren 24, 25, 26, 30, 31 und 32, sowie die 33 als Zusatzzahl. Diese Gewinnzahlen hatten somit auch zur Folge, dass es mit 1.509 Gewinnern gleichzeitig auch noch einen Rekord bei der Anzahl der Gewinner mit 5 Richtigen + Zusatzzahl gegeben hatte, die dadurch jeweils nur 3.750,70 DM erhielten. Dies entsprach nur 4,3 % des theoretischen Gewinns in dieser Gewinnklasse und sogar nur 60,1 % des theoretischen Gewinns für 5 Richtige. Der Gewinn lag damit bei dieser Ziehung nur minimal höher, als der Gewinn von 3.593,60 DM für nur 5 Richtige (ohne richtig getippte Zusatzzahl).<br />
<br />
Am 07.12.1991 gab es dann mit der Einführung von zwei weiteren Gewinnklassen (6 Richtige + Superzahl und 3 Richtige + Zusatzzahl) und einer weiteren Tipppreiserhöhung auf 1,25 DM die nächste größere Änderung beim Samstagslotto. Die neu eingeführte Superzahl (SZ) wurde dabei aus einem zweiten Ziehungsgerät mit 10 Zahlen gezogen. Für 6 Richtige + Superzahl wurden 2 % und für 3 Richtige + Zusatzzahl 7 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt. Diese insgesamt 9 % der Spieleinsätze wurden durch eine entsprechende Reduzierung in den anderen Gewinnklassen wieder ausgeglichen (1,5 Prozentpunkte bei 6 Richtige, 0,75 Prozentpunkte bei 5 Richtige + Zusatzzahl, jeweils 1,25 Prozentpunkte bei 5 Richtige und 4 Richtige und 4,25 Prozentpunkte bei 3 Richtige). Die Gewinntabelle mit der neuen Aufteilung der Spieleinsätze auf die einzelnen Gewinnklassen findet ihr nachfolgend (linke Tabelle):<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie04.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie04.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Am 04.10.1997 wurde die Gewinnausschüttung für 6 Richtige beim Samstaglotto dann um einen weiteren Prozentpunkt reduziert und der ersten Gewinnklasse zugeschlagen (siehe mittlere Tabelle). Damit erhoffte man sich wohl höhere Spieleinsätze aufgrund durchschnittlich höherer Jackpots, mit denen man nach wie vor besonders viele Spieler anlocken konnte. So wurde beispielsweise schon am 10.09.1994 mit 345.455.790 DM (was ca. 176.628.741 € entsprach) der höchste jemals bis heute ermittelte Spieleinsatz bei einer Lottoziehung erreicht, nachdem zuvor der Jackpot in der ersten Gewinnklasse 10 Ziehungen in Folge nicht geknackt wurde und dadurch bis auf über 42 Millionen DM angestiegen ist. Auch die Anzahl der abgegebenen Tipps für diese Ziehung lag mit 276.364.632 so hoch wie nie zuvor und konnte auch bis heute nicht mehr übertroffen werden.<br />
<br />
Die Einführung der beiden neuen Gewinnklassen wurde am 06.12.1995 (und somit erst vier Jahre später) auch für das Mittwochslotto übernommen. Auch dort stieg der Preis für die A-Ziehung und B-Ziehung jeweils um 25 %. Gewinner aus beiden Mittwochsziehungen erhielten von da an den gleichen Gewinn, unabhängig davon wie viele Gewinner es bei den einzelnen Ziehungen in den jeweiligen Gewinnklassen gab, die ab diesem Zeitpunkt auch nur noch als Gesamtanzahl aus beiden Ziehungen veröffentlicht wurden. Eine Besonderheit im Vergleich zum Samstaglotto bestand vor allem darin, dass mittwochs immer zwei Superzahlen gezogen wurden, die man sowohl auf die A-Ziehung als auch auf die B-Ziehung anwenden konnte, wodurch sich die Gewinnchance auf die erste Gewinnklasse jeweils verdoppelte. Außerdem gab es eine andere Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen. Die neue Gewinntabelle für eine der beiden Mittwochsziehungen (A oder B) findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
<br />
Am 22.05.1999 wurde beim Samstagslotto der Preis auf 1,50 DM pro Tipp erhöht und zeitgleich eine achte Gewinnklasse (4 Richtige + Zusatzzahl) eingeführt, für die aber nur 1 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt wurde, die man sich von der zweiten Gewinnklasse (6 Richtige) holte, bei der die AQ somit von bislang 5 % auf nur noch 4 % reduziert wurde. Damit hätte man es eigentlich auch belassen können, doch leider wurde mit der Gewinnplanänderung auch noch die größte Umverteilungsaktion zugunsten der untersten Gewinnklasse in der gesamten Lottogeschichte vorgenommen, womit man es meiner Meinung nach übertrieben hatte. Ganze 10 Prozentpunkte der AQ wurden nun zusätzlich der Gewinnklasse mit 3 Richtigen zugeschlagen, was deutlich zu Lasten der Gewinner mit 4 Richtigen (Ø 89 € statt Ø 129 €) und 5 Richtigen (Ø 5.410 € statt Ø 6.936 €) ging, die nun in diesen Gewinnklassen einen deutlich geringeren Gewinn als bislang erhielten - und das sogar trotz der Preissteigerung um 20 %. Aber auch bei 6 Richtigen und 3 Richtigen + Zusatzzahl fiel der Ø Gewinn aufgrund dieser Umverteilung nun etwas geringer aus, während bei 5 Richtigen + Zusatzzahl der Durchschnittsgewinn zumindest gleichgeblieben ist. Nachfolgend seht ihr die neue Gewinntabelle im Detail (linke Tabelle).<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie05.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie05.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Dieser neue Gewinnplan für das Samstagslotto wurde am 06.12.2000 auch für das Mittwochslotto übernommen, das in der bisherigen Sonderform vollständig abgeschafft wurde. Stattdessen fand sozusagen eine weitere identische Samstagsziehung nun auch noch jeden Mittwoch statt, wobei jetzt die Jackpots einer Gewinnklasse, von der Samstagsziehung auf die nächste Mittwochsziehung und von der Mittwochsziehung auf die nächste Samstagsziehung übertragen wurden, sofern es bei einer Ziehung keinen Gewinner in dieser Gewinnklasse geben sollte. Mit der Euroumstellung wurde ab dem 02.01.2002 der Preis pro Tipp von 1,50 DM auf 0,75 € angepasst, während die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen unverändert blieb (siehe mittlere Tabelle).<br />
<br />
Am 02.08.2003 hat eine weitere Gewinnumverteilung stattgefunden. Für die erste Gewinnklasse wurden nun 5 % (statt 3 %) der Spieleinsätze bereitgestellt. Für diesen höheren durchschnittlichen Höchstgewinn hatten diesmal erneut die Gewinner mit 4 Richtigen (GK 6) und insbesondere 3 Richtigen + Zusatzzahl (GK 7) das Nachsehen, für die jetzt von den Spieleinsätzen nur noch 5 % (statt 5,5 %) in GK 6 und sogar nur noch 4 % (statt 5,5 %) in GK 7 ausgeschüttet wurden. Die neue Gewinntabelle ab diesem Zeitpunkt findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
<br />
Am 04.05.2013 (fast 10 Jahre später) kam es zu der nächsten großen Veränderung beim LOTTO 6aus49. Die Zusatzzahl wurde dabei komplett abgeschafft und in den entsprechenden Gewinnklassen durch die Superzahl ersetzt, die bislang immer nur bei 6 Richtigen relevant war. Zusätzlich wurde der Preis pro Tipp auf 1 € erhöht und noch eine neunte Gewinnklasse (2 Richtige + Superzahl) eingeführt, in der man fix den fünffachen Tipppreis (5 €) gewonnen hat, was einer Ø AQ von 6,62 % entsprach. Die Gewinnausschüttung in der ersten Gewinnklasse wurde ein weiteres Mal von 5 % auf 6,4 % der Spieleinsätze angehoben. Eine weitere Anhebung der AQ von 1 % auf Ø 1,85 % fand in der fünften Gewinnklasse (4 Richtige + Superzahl) statt. Bei allen anderen Gewinnklassen wurden die AQs dementsprechend um insgesamt Ø 8,87 Prozentpunkte reduziert, wovon am stärksten die achte Gewinnklasse (3 Richtige) mit einer Reduzierung von Ø 5,36 Prozentpunkten betroffen war. Nachfolgend seht ihr die neue Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen im Detail (linke Tabelle).<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie06.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie06.png]" class="mycode_img" /><br />
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Durch diese Änderung erhöhte sich die Gesamtgewinnchance von 1 zu 53,7 auf 1 zu 31,4, was wohl der Hauptgrund dafür gewesen sein dürfte, dass die Spieleinsätze ab diesem Zeitpunkt wieder etwas zulegen konnten. Am 14.05.2016 kam es zur ersten Zwangsausschüttung beim LOTTO 6aus49, weil der Jackpot in den 12 Ziehungen zuvor nicht geknackt wurde, und daher bei dieser 13. Ziehung garantiert ausgeschüttet werden musste. Da es auch bei dieser Ziehung keinen Gewinner mit 6 Richtigen + Superzahl gegeben hat, wurde der gesamte Jackpot auf alle Gewinner mit nur 6 Richtigen verteilt. Da es auch nur einen Gewinner mit 6 Richtigen gab, erhielt dieser 37.050.634,80 DM, was der bis dahin höchste Gewinn einer Einzelperson für nur 6 richtig getippte Zahlen war.<br />
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Am 23.09.2020 gab es dann die bislang letzte größere Änderung beim LOTTO 6aus49. Der Preis pro Tipp wurde dabei auf 1,20 € erhöht und die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen erneut leicht verändert. Dabei hat man zum vierten Mal in Folge die Gewinnausschüttung in der höchsten Gewinnklasse erhöht, für die nun schon 7,5 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt werden. Auch in der zweiten Gewinnklasse wurde die AQ von Ø 3,7 % auf jetzt Ø 5,38 % deutlich erhöht. Ausgeglichen wurde dies wieder durch eine Reduzierung der Ø AQ in den Gewinnklassen für 3 Richtige, 3 Richtige + Superzahl und 4 Richtige + Superzahl. Die aktuellste Gewinntabelle, die bis zum heutigen Tag gültig ist, seht ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
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Zum gleichen Zeitpunkt erfolgte auch noch eine neue Regelung bezüglich der Zwangsausschüttung, zu der es nun nicht mehr nach der 12. Ziehung ohne Jackpotgewinner in Folge kam, sondern erst nachdem der Jackpot 45 Millionen Euro erreicht hatte, wobei ein um diese Grenze übersteigender Betrag auf die nächstniedrigere Gewinnklasse übertragen wurde. Am 01.11.2023 wurde die Zwangsausschüttung abgeschafft und die Jackpothöchstgrenze auf 50 Millionen Euro angehoben. Darüber hinausgehende Beträge werden nun nicht mehr in die nächstniedrigere Gewinnklasse ausgeschüttet, sondern so lange gesammelt, bis wenigstens ein Spieler den Jackpot in der ersten Gewinnklasse gewonnen hat. Danach wird der gesammelte Geldbetrag für die nächste Ziehung zusätzlich der ersten Gewinnklasse zur Verfügung gestellt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Alle Änderungen am LOTTO 6aus49 bis hin zur Einführung der beiden zusätzlichen Gewinnklassen am 07.12.1991 halte ich für absolut angemessen und nachvollziehbar. Konsequenterweise hätte man aber schon bereits zu diesem Zeitpunkt auch gleich die Gewinnklasse 4 Richtige + Zusatzzahl hinzufügen sollen. Es erschien mir schon damals nicht plausibel, weshalb ein Spieler bei 3 Richtigen und bei 5 Richtigen mit einem höheren Gewinn belohnt wurde, wenn zusätzlich auch noch die Zusatzzahl mit den Tippzahlen übereinstimmte, jedoch nicht bei 4 Richtigen. Dabei hätte man auch damals nur 1 % der Spieleinsätze für diese Gewinnklasse zur Verfügung stellen müssen, um dadurch den Spielern zumindest einen rund doppelt so hohen Gewinn mit der richtigen Zusatzzahl auch bei 4 richtig getippten regulären Zahlen zu ermöglichen, die man sich problemlos vorzugsweise von der Gewinnausschüttung der ohnehin neuen Gewinnklasse 3 Richtige + Zusatzzahl hätte holen können, für die man dann eben ab diesem Zeitpunkt nur 6 % statt 7 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt hätte (die optimale und systematisch beste Lösung wäre jedoch gewesen, wenn man ab dem 07.12.1991 für 4 Richtige + Zusatzzahl sogar 3 % der Spieleinsätze bereitgestellt hätte und dafür noch jeweils ein Prozentpunkt der Gewinnausschüttung für 4 Richtige und 5 Richtige abgezogen hätte, so dass in diese beiden Gewinnklassen dann jeweils nur noch 9 % statt 10 % der Spieleinsätze geflossen wären). Doch leider mussten die Spieler bis zur Einführung dieser achten Gewinnklasse noch fast siebeneinhalb Jahre warten. Nachfolgend seht ihr noch einmal links die Gewinntabelle seit dem 04.10.1997, in der Mitte die tatsächliche Änderung am 22.05.1999 mit der wie bereits oben beschrieben übertriebenen Begünstigung der untersten Gewinnklasse und rechts meinen Vorschlag, wie ich die Gewinnverteilung zu diesem Zeitpunkt vorgenommen hätte, wenn ich damals der "Lottochef" gewesen wäre:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie07.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie07.png]" class="mycode_img" /><br />
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Auch die Einführung der Gewinnklasse 2 Richtige + Superzahl war eigentlich eine gute Entscheidung, weil sich dadurch die Wahrscheinlichkeit überhaupt etwas zu gewinnen von 1 zu 54 auf 1 zu 31 pro Tipp verbesserte. Für 5 Richtige und insbesondere für 4 Richtige wird aber meiner Meinung nach (und auch im Vergleich zu früher) immer noch ein zu geringer Anteil von den Spieleinsätzen zur Verfügung gestellt, während dieser in der ersten Gewinnklasse mit mittlerweile 7,5 % zu hoch ist (zur Erinnerung: Bei der Einführung der ersten Gewinnklasse am 07.12.1991 flossen nur 2 % der Spieleinsätze in diese Gewinnklasse). Außerdem werden schon beim EuroJackpot unglaubliche 22,5 % der Spieleinsätze (also drei Mal so viel wie beim LOTTO 6aus49 und somit fast die Hälfte der Gesamtgewinnausschüttung) für die erste Gewinnklasse bereitgestellt. Wer es daher auf einen möglichst hohen Jackpot abgesehen hat, hat in Deutschland mit dieser Lotterie bereits die Möglichkeit, in der ersten Gewinnklasse einen besonders hohen Ø Gewinn zu erzielen, so dass man nicht auch noch beim LOTTO 6aus49 einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Spieleinsätze in die erste Gewinnklasse ausschütten muss, zumal ja auch die Gewinnchance auf den Höchstgewinn bei beiden Lotterien gleich hoch ist. Die daher aus meiner Sicht optimale Gewinntabelle für das aktuelle LOTTO 6aus49 stelle ich euch nachfolgend in der mittleren Gewinntabelle vor (in der Tabelle links davon seht ihr zum besseren Vergleich noch einmal die derzeitige Gewinntabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie08.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie08.png]" class="mycode_img" /><br />
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Das Beste wäre, wenn man dabei in allen Gewinnklassen (so wie z. B. auch beim KENO oder der Zusatzlotterie SUPER 6) feste Gewinnquoten einführen würde. Würde man dies für das LOTTO 6aus49 mit den von mir vorgeschlagenen Gewinnen in den einzelnen Gewinnklassen umsetzen, dann würde dies trotz der sehr runden Gewinnbeträge eine Ø AQ von erstaunlicherweise nahezu exakt 50 % ergeben (mit 50,000032 % sogar bis auf die vierte Nachkommastelle genau gerundet) - wenn das mal kein Zeichen sein soll, dass man es genau so machen sollte! Für die ersten beiden Gewinnklassen könnte man dabei auch zur Absicherung der Lotteriegesellschaften eine Gesamtausschüttungsobergrenze von z. B. 20 Millionen Euro pro Ziehung festsetzen (wie es sie z. B. auch beim Spiel 77, SUPER 6 und den KENO-Typen 9 und 10 in der höchsten Gewinnklasse gibt).<br />
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Nun muss man aber realistischerweise sagen, dass es dazu wohl eher nicht kommen wird, weil die Lotteriegesellschaften zu viel Angst davor haben, dass Ihnen ein Teil ihrer Umsätze und damit letztendlich auch ihrer Gewinne wegbrechen, wenn ein Spieler in der ersten Gewinnklasse nur noch 5.000.000 € gewinnen kann, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass zukünftig weniger als 7,5 % der Spieleinsätze zur Gewinnauszahlung für die erste Gewinnklasse zur Verfügung gestellt werden (trotz der Tatsache, dass durch die Ausweichmöglichkeit auf EuroJackpot, mit den oftmals deutlich höheren Jackpots von über 50 Millionen Euro, heutzutage selbst beim Erreichen des Höchstjackpots beim LOTTO 6aus49 die Spieleinsätze deutlich weniger stark als regulär ansteigen und dadurch bei weitem nicht mehr so viele zusätzliche Spieler zum Spielen von LOTTO 6aus49 verleitet werden, wie es noch früher der Fall war).<br />
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Allerdings gibt es selbst dann noch die Möglichkeit durch eine Zusatzoption (ZO), einen vom Spieler freiwillig zu zahlenden zusätzlichen Spieleinsatz so auf die einzelnen Gewinnklassen zu verteilen, dass dadurch eine angemessene und gleichmäßigere Gewinnverteilung auf alle 9 Gewinnklassen erreicht wird. Eine mögliche Variante habe ich in der Tabelle oben rechts dargestellt. Hierbei könnte der Spieler für einen Mehreinsatz von nur 0,30 € pro Tipp (z. B. einfach durch das Ankreuzen eines zusätzlichen optionalen Kästchens mit der Bezeichnung "Gewinnbooster" auf dem Spielschein) seine potenziellen Gewinne in den Gewinnklassen 3 bis 9 erhöhen, so dass dabei z. B. theoretische Gewinne wie in dieser Tabelle angegeben zustande kommen (wenn man davon 0,15 € pro Tipp und somit ebenfalls 50 % der Spieleinsätze wieder an die Gewinner ausschütten würde). Eine solche Zusatzoption, mit der man seine möglichen Gewinne in bestimmten Gewinnklassen erhöhen kann, gibt es auch schon in anderen Ländern, wie z. B. in Frankreich mit "<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858&amp;pid=702169#pid702169" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Étoile+</span></a>" für EuroMillions oder in den USA mit "Power Play" für "Powerball" bzw. "Megaplier" für "Mega Millions".<br />
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Ein weiterer Lotterievorschlag wäre die Wiedereinführung des ehemaligen "Mittwochslottos", bei dem man diesmal auch schon mit 3 Richtigen etwas gewinnt (denn dass man damals zu Beginn erst mit 4 Richtigen etwas gewinnen konnte, dürfte meiner Meinung nach der Hauptgrund für die relative Unbeliebtheit des Mittwochslottos vor der Angleichung der Spielformel an das Samstagslotto gewesen sein). Die gleiche Spielformel (7 aus 38) gibt es aktuell auch bei der "Soziallotterie" freiheit+, die jedoch für die Spieler so katastrophal schlecht ist, wie kein anderes Glücksspiel in Deutschland - bei der regulär nicht einmal ein Sechstel der Spieleinsätze als Gewinne an die Spieler zurückfließen (mehr Infos dazu findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Diese Schweinerei hat sich somit nicht der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) für die Spieler ausgedacht, sondern ist einzig auf dem Misthaufen der BildungsChancen gGmbH gewachsen, die gemeint haben ausgerechnet mit dem Lotterieanbieter LOTTO24 AG (Deutschlands größtem <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955&amp;pid=699560#pid699560" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Spielerabzocker</span></a>) zu kooperieren. In der nachfolgenden Vergleichsübersicht seht ihr Links noch einmal die Gewinntabelle für das frühere Mittwochslotto (bei Einführung), in der Mitte die Adoption der gleichen Spielformel von der LOTTO24 AG bzw. der BildungsChancen gGmbH seit der letzten Gewinnplanverschlechterung und rechts mein neuer Lotterievorschlag "LOTTO 7aus36" für den DLTB. <br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie09.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie09.png]" class="mycode_img" /><br />
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Nachdem bereits der Mittwoch und Samstag für das LOTTO 6aus49 und der Dienstag und Freitag für den EuroJackpot "vergeben" sind, würde sich diese neue Lotterie somit für den Montag und Donnerstag und somit ebenfalls für zwei Ziehungen pro Woche anbieten. Mit insgesamt nur noch 36 statt 38 Zahlen hätte man wie beim LOTTO 6aus49 ebenfalls ein quadratisches Tippfeld, nur eben mit 6 x 6 statt mit 7 x 7 Zahlen. Außerdem darf man sogar noch eine siebte Zahl ankreuzen, wodurch die Gewinnchance auf 3 Richtige deutlich auf nur noch rund 1 zu 10 (statt 1 zu 63 beim LOTTO 6aus49) ansteigt. Auch hier würde die Ø AQ trotz der sehr runden Gewinnbeträge bei gleichzeitig unrunden Gewinnchancen mit 49,999161 % wieder erstaunlich nahe an die Schwelle von 50 % herankommen. Im Vergleich zu freiheit+ würden dabei nicht nur die Gewinne in vier Gewinnklassen deutlich höher sein, sondern auch noch die Gewinnchancen. Nur in der ersten Gewinnklasse wäre der Gewinn mit nur 1.000.000 € (-13 %) etwas geringer als bei freiheit+, was jedoch durch die deutlich bessere 1 zu Gewinnchance von nur noch 8.347.680 (-33,9 %) um mehr als das Zweieinhalbfache ausgeglichen wird. Zudem würde man dieses Geld dann auch sofort und somit ohne Kaufkraftverlust aufgrund einer ratenweisen Auszahlung erhalten (bei einer Inflation in den nächsten 15 Jahren von Ø nur 2,6 % pro Jahr, würde bei freiheit+ in der ersten Gewinnklasse der Barwert der gesamten Gewinnauszahlung bereits bei unter 1.000.000 € liegen).<br />
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Diese neue Lotterie könnte man sogar noch interessanter gestalten, in dem man den Spielern (wie beim KENO) zudem noch die Möglichkeit bietet, statt 7 Zahlen auch nur 3, 4, 5 oder 6 Zahlen anzukreuzen, wodurch sich weitere Spieltypen ergeben. Eine weitere attraktive Möglichkeit dabei wäre, den Spielern (wie beim österreichischen <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?pid=702687#pid702687" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Zahlenlotto</span></a> bei 3 angekreuzten Zahlen) für jeden Spieltyp neben der klassischen "Sicherheitsvariante" auch noch eine "Risikovariante" anzubieten, bei der man eine Zahl mehr richtig getippt haben muss, um etwas zu gewinnen, dafür aber die Gewinnbeträge in den verbliebenen Gewinnklassen höher ausfallen. Dadurch würden sich für die Spieler insgesamt 10 interessante Spieloptionen mit nur einer einzigen Lotterie ergeben. Nachfolgend seht ihr daher noch meine Vorschläge, in Bezug auf die Anzahl der Gewinnklassen und deren Gewinne für alle 10 Spielmöglichkeiten:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie10.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie10.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">2. Zusatzlotterie Spiel 77</span><br />
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Die Zusatzlotterie Spiel 77 wurde am 04.01.1975 eingeführt. Die Gewinntabelle sah zu Beginn wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie11.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie11.png]" class="mycode_img" /><br />
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Bei den ersten 26 Ziehungen bis zum 28.06.1975 wurde in der ersten Gewinnklasse ein fixer Gewinn von 777.777,70 DM ausgezahlt. Ab dem 05.07.1975 wurde für die erste Gewinnklasse ein fixer Anteil von 7,7777778 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt, wodurch Jackpots gebildet wurden, für den Fall, dass es keinen Spieler mit allen 7 richtigen Losziffern gegeben hat. Dadurch blieb zwar die theoretische Gewinnquote unverändert, wenn aber bei einer Ziehung besonders viele Spieler alle 7 Zahlen richtig hatten oder es nur einen Gewinner gab, dafür aber die Spieleinsätze bei dieser Ziehung besonders gering ausfielen, so konnte der tatsächliche Gewinn auch deutlich darunter liegen. Die Mindestauszahlung je Gewinner lag jedoch bei 177.777,70 DM und wurde im Gewinnfall immer auf 77.777 DM-Beträge abgerundet. Lag der Jackpot somit zum Beispiel bei 1.000.000 € und es gab zwei Gewinner mit der richtigen siebenstelligen Losnummer, so hat jeder Spieler 477.777,70 DM erhalten. Der Fehlbetrag von in diesem Fall 44.444,60 DM wurde zur Gewinnausschüttung der ersten Gewinnklasse der nächsten Ziehung hinzugefügt. Der Höchstgewinn pro Gewinner war auf 1.777.777 € begrenzt, wobei ein dadurch übriggebliebener Gewinnbetrag in der ersten Gewinnklasse für die gleiche Gewinnklasse der nächsten Ziehung zur Verfügung gestellt wurde. Am 04.07.1981 wurden zeitgleich mit der Verdopplung des Spieleinsatzes beim Samstagslotto auch der Preis und die Gewinne beim Spiel 77 verdoppelt, ebenso wie der Mindest- und Höchstgewinn eines Spielers (siehe Tabelle oben rechts). <br />
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Mit der Einführung vom Mittwochslotto am 28.04.1982 konnte man auch das Spiel 77 zusätzlich mittwochs spielen. Ab dem 05.05.1982 wurde der Anteil der Spieleinsätze, der in die erste Gewinnklasse fließt, minimal von 7,7777778 % auf 7,77 % reduziert, wodurch sich der theoretische Gewinn in dieser Gewinnklasse aber nur sehr geringfügig von 1.555.555,40 DM auf 1.554.000 DM reduzierte. Ab dem 01.06.1985 wurde die Höchstgewinnbeschränkung auch beim Spiel 77 komplett aufgehoben (so wie zum selben Zeitpunkt auch beim Mittwochs- und Samstaglotto). Am 01.09.1990 gab es dann die erste größere Änderung beim Spiel 77. Der Preis wurde auf 2,50 DM und der Mindestgewinn in der ersten Gewinnklasse auf 377.777 DM erhöht. Zudem wurde noch eine siebte Gewinnklasse eingeführt bei der man mit nur zwei richtigen Endziffern 5 DM gewann. Der Anteil der Spieleinsätze, der für die erste Gewinnklasse reserviert wurde, reduzierte sich dabei erneut von 7,77 % auf nur noch 7,11 % (was jedoch aufgrund der Preiserhöhung um 25 % trotzdem noch zu einem höheren theoretischen Gewinn führte). Der Gewinn in der sechsten Gewinnklasse erhöhte sich nur minimal auf 17 DM und in den anderen vier Gewinnklassen konnte man lediglich wieder das gleiche Gewinnen, wie zur Lotterieeinführung als der Preis nur bei 1 DM gelegen hat (allerdings mit dem Unterschied, dass die Gewinne in diesen Gewinnklassen jetzt auf ganze DM-Beträge abgerundet wurden). Die Gewinntabelle sah ab diesem Zeitpunkt somit wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie12.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie12.png]" class="mycode_img" /><br />
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Durch die Änderungen sank demnach die theoretische Gewinnausschüttungsquote minimal um 0,3 Prozentpunkte (von 42,7 % auf 42,4 %). Vermutlich insbesondere durch die Einführung der siebten Gewinnklasse, wodurch sich die Gewinnchance deutlich von 1 zu 100 auf nur noch 1 zu 10 verbesserte, kam es zu einem deutlichen Anstieg der Spieleinsätze. In den ersten 34 Samstagsziehungen im Jahr 1990 bis zum 25.08.1990 lag der Spieleinsatz beim Spiel 77 nur bei Ø 15.495.326 €. In den darauffolgenden 18 Samstagsziehungen seit der Gewinnplanänderung bis zum Jahresende lag der Spieleinsatz dagegen bei Ø 25.903.734 €, was einer erheblichen Steigerung von 67 % entspricht.<br />
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Die nächste Änderung gab es dann erst wieder mit der Euroeinführung im Jahr 2002, bei der man den Spielern anfangs noch keinen fast doppelt so hohen Lospreis für diese Zusatzlotterie zumuten wollte, in dem man statt 2,50 DM nun 2,50 € verlangt hätte. Stattdessen gab es für wenige Jahre eine Übergangszeit, in der der Preis zunächst nur bei 1,50 € gelegen hat. Die Gewinnbeträge hat man dabei wie in der Gewinntabelle oben rechts angegeben festgelegt. In der ersten Gewinnklasse wurde der Mindestgewinn diesmal mit 170.000 € angesetzt und alle Gewinne grundsätzlich auf einen Betrag von 70.000 € abgerundet (wobei die abgerundeten Beträge wieder zur Gewinnausschüttung der ersten Gewinnklasse der nächsten Ziehung hinzugefügt wurden). Die Übergangszeit endete am 01.09.2010. Ab da galten wieder genau die gleichen Preise und Gewinnbeträge wie exakt 20 Jahre zuvor, nur eben jetzt in Euro statt in DM (siehe Tabelle unten links). Der Mindestgewinn in der ersten Gewinnklasse wurde allerdings nur noch auf 177.777 € festgesetzt (und begrenzt auf maximal 50 Gewinner, sonst kann der Gewinn auch geringer ausfallen). So blieb es dann auch bis heute. Im Jahr 2014 wurde mit 1,249 Milliarden Euro der höchste Jahresspieleinsatz beim Spiel 77 erzielt. Von da an gingen die Spieleinsätze stetig zurück. Im Jahr 2022 lagen diese nur noch bei 857,5 Millionen Euro und waren damit so gering wie seit der Euroeinführung nicht mehr. Der Höchstjackpot liegt aktuell bei 10.000.000 €. Die darüber hinausgehende Gewinnausschüttung wird wie bei LOTTO 6aus49 so lange gesammelt, bis der Jackpot geknackt wurde und dann anschließend bei der nächsten Ziehung derselben Gewinnklasse zugeschlagen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Die Zusatzlotterie Spiel 77 war schon gleich bei der Lotterieeinführung im Jahr 1975 mit einer Ø AQ von lediglich 42,7 % nicht empfehlenswert (von allen Lotterien des DTLB ist aktuell nur noch die GlücksSpirale, BINGO! und die Sieger-Chance schlechter, die nicht einmal mehr eine Ø AQ von 40 % erreichen). Den Grund für diese deutlich geringe Gewinnausschüttung im Vergleich zu LOTTO 6aus49, wo diese von Anfang an bei 50 % lag, konnte ich bis heute noch nicht herausfinden. Doch hätte man zu Beginn bei allen Gewinnbeträgen die Zahl 7 durch die Zahl 8 ersetzt (so dass man z. B. in der untersten Gewinnklasse 8,80 DM statt 7,70 DM und in der höchsten Gewinnklasse 888.888,80 DM statt 777.777,70 DM gewonnen hätte) und den Namen der Lotterie z. B. auf "Spiel 88" geändert, dann hätte die Ø AQ zumindest bei 48,8 % gelegen (auf ganze DM-Beträge abgerundet wären es zumindest noch genau 48 % gewesen), was dann zwar immer noch geringer als beim LOTTO 6aus49 aber trotzdem bereits wesentlich fairer gegenüber den Spielern gewesen wäre.<br />
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Da sich aber an dieser geringen Ø AQ mit aktuell 42,4 % auch bis heute kaum etwas geändert hat, kann ich jedem Spieler daher nur raten, nicht an dieser Zusatzlotterie teilzunehmen. Denn diese zusätzlichen Einnahmen der Landeslotteriegesellschaften aufgrund der geringeren Gewinnausschüttung im Vergleich zu LOTTO 6aus49 kassieren diese höchstwahrscheinlich für sich selber als Gewinn ein. Es wird zumindest weder in den Teilnahmebedingungen noch sonst wo im Internet erwähnt, dass im Gegenzug für die geringe Gewinnausschüttung z. B. ein größerer Anteil der Spieleinsätze aus dieser Zusatzlotterie für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt werden würde. Um jedenfalls aktuell auf eine relativ faire Ø AQ von etwa 50 % zu kommen, würde ich vorschlagen den Gewinn in der untersten Gewinnklasse von 5 € auf 7 € zu erhöhen (was damit auch schön in das 7er Gewinnschema dieser Lotterie passen würde). Nachfolgend seht ihr daher links die aktuelle Gewinntabelle beim Spiel 77 und rechts meinen Verbesserungsvorschlag:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie13.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie13.png]" class="mycode_img" /><br />
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<hr class="mycode_hr" />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">3. Zusatzlotterie SUPER 6</span><br />
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Die Zusatzlotterie SUPER 6 wurde am 04.09.1991 eingeführt und konnte genauso wie die Zusatzlotterie Spiel 77 mittwochs und samstags über den Spielschein von LOTTO 6aus49 gespielt werden. Die Gewinntabelle sah zu Beginn wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie14.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie14.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die erste und bislang auch einzige Änderung an dieser Zusatzlotterie gab es mit der Einführung des Euros im Jahr 2002, bei dem der Lospreis von 2 DM auf 1,25 € geändert wurde und auch die Gewinnbeträge in den einzelnen Gewinnklassen angepasst wurden (siehe mittlere Gewinntabelle oben). Die gesamte Gewinnausschüttungsquote an den Spieler sank dadurch um etwa 0,83 Prozentpunkte auf aktuell nur noch 44,67 %. Nachdem die Spieleinsätze für SUPER 6 im Jahr 2004 einen Höchststand von 756,6 Millionen Euro erreicht hatten, gingen sie seit dem kontinuierlich zurück und waren im Jahr 2022 mit 368,2 Millionen Euro nicht einmal mehr halb so hoch. Derzeit ist der Gewinn von 100.000 € in der ersten Gewinnklasse auf maximal 100 Gewinner beschränkt. Bei mehr Gewinnern müssen sich diese eine Gesamtgewinnausschüttung von 10.000.000 € teilen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Die Ø AQ liegt auch bei SUPER 6 mit nur 44,67 % unter der Marke von 50 %. Damit ist diese Zusatzlotterie ebenfalls schlechter als LOTTO 6aus49 und sollte somit nicht gespielt werden. Da der Höchstgewinn bei SUPER 6 nun schon seit über 22 Jahren bei lediglich 100.000 € liegt und es in dieser Zeit keinerlei Änderungen mehr an dieser Zusatzlotterie gegeben hat, könnte dies dazu geführt haben, dass die Spieler das Interesse daran verloren haben, was wohl auch der Grund für die deutlich sinkenden Spieleinsätze gewesen sein dürfte. Um dieses Spiel daher wieder attraktiver für die Spieler werden zu lassen, sollte somit der Gewinn in der ersten Gewinnklasse erhöht werden. Auch eine leichte Preiserhöhung um 20 %, um damit auf einen etwas runderen Spieleinsatz von 1,50 € zu kommen, halte ich nach über 22 Jahren für durchaus angemessen. Und natürlich sollte man auch bei dieser Zusatzlotterie die Ø AQ endlich mal auf etwa 50 % anheben. Meinen genauen Verbesserungsvorschlag in Bezug auf die Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen findet ihr in der Gewinntabelle oben rechts.<br />
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<hr class="mycode_hr" />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">4. KENO (inkl. plus 5)</span><br />
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Die erste KENO-Ziehung fand am 02.02.2004 statt. Anfangs gab es nur 6 Ziehungen in der Woche (von Montag bis Samstag). Seit dem 13.06.2010 gibt es auch jeden Sonntag eine Ziehung. Die Gewinnpläne (inklusive Zusatzlotterie plus 5) haben sich bis heute nicht geändert. Der Spieleinsatz ging jedoch von 276 Millionen Euro (31,2 Millionen Euro bei plus 5) im Jahr 2005 auf nur noch 130,7 Millionen Euro (10,4 Millionen Euro bei plus 5) im Jahr 2022 zurück. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als der Hälfte beim KENO und sogar um zwei Drittel bei plus 5.<br />
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Der Grund dürfte vor allem an der steigenden Anzahl von KENO-Online-Spielen und somit der steigenden "Konkurrenz" liegen. Denn beim KENO wird lediglich ein Zufallszahlengenerator verwendet, wie es auch bei den Online-Spielen der Fall ist, bei denen die AQ jedoch nicht nur bei 50 %, sondern in der Regel bei über 90 % liegt. Auch in Belgien und Frankreich bieten die staatlich angebotenen KENO-Spiele bereits höhere AQs als in Deutschland (siehe <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=25677&amp;pid=652882#pid652882" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Hinzu kommt noch die eher unterdurchschnittliche Gewinnquote für 10 richtig getippte Zahlen beim Typ 10 von KENO von lediglich 100.000 (in Frankreich liegt diese bei 200.000 und in Belgien sogar bei 250.000). Und auch bei der Zusatzlotterie plus 5 ist für die Spieler der Höchstgewinn von lediglich 5.000 €, der nun schon seit über 20 Jahren unverändert geblieben ist, vermutlich nicht mehr attraktiv genug, um weiterhin daran teilnehmen zu wollen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Beim deutschen KENO hätte schon längst eine Quoten-Umverteilung vor allem beim Typ 10 erfolgen müssen, damit dieses Glücksspiel für die Spieler weiterhin attraktiv bleibt. Denn der Typ 10 ist trotz des rückläufigen Spielinteresses immer noch der beliebteste KENO-Typ, über den die meisten Spieleinsätze erfolgen. Bei der Zusatzlotterie plus 5 wäre (wie auch bei SUPER 6) nach 20 Jahren eine Preisanhebung um 33,3 % auf einen runden Betrag von 1 € durchaus angebracht, wodurch man dafür im Gegenzug den Gewinn in der ersten Gewinnklasse auf 10.000 € verdoppeln und in den Gewinnklassen 2 bis 4 um jeweils 60 % erhöhen könnte, um weiterhin eine Ø AQ von etwa 50 % zu erreichen. Nachfolgend findet ihr daher links die aktuell gültigen Gewinntabellen zu den 9 KENO-Typen und der Zusatzlotterie plus 5 und rechts wieder meine jeweiligen Verbesserungsvorschläge mit einer faireren Gewinnverteilung, die (wie auch meine Gewinntabellenvorschläge beim Spiel 77 und SUPER 6) möglicherweise wieder für mehr Interesse bei den Spielern und somit zu höheren Spieleinsätzen bei diesen Lotterien führen könnte:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie15.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie15.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">5. EuroJackpot</span><br />
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Bei der Lotterie EuroJackpot handelt es sich um eine Lotterie, die derzeit in 19 europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn) gleichzeitig gespielt werden kann und die erstmals am 23.03.2012 stattfand. Die Ziehungen fanden ab diesem Zeitpunkt jeden Freitag in Helsinki statt. Dabei musste man zu Beginn 5 Zahlen zwischen 1 und 50 und weitere 2 Eurozahlen zwischen 1 und 8 aus einem zweiten Ziehungsgerät voraussagen. Der Preis pro Tipp lag bei 2 € und blieb bis heute unverändert. Der europaweite Spieleinsatz bei der ersten Ziehung lag bei 13.483.642 €. Die theoretische Gewinntabelle sah zu Beginn folgendermaßen aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie16.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie16.png]" class="mycode_img" /><br />
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Am 10.10.2014 fand bereits schon die erste Änderung statt, bei der man nun 2 aus 10 Zahlen aus dem zweiten Ziehungsgerät voraussagen musste. Zudem gab es geringfügige Änderungen bei der Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen (hauptsächlich zugunsten der ersten drei). Die von da an gültige Gewinntabelle seht ihr oben in der Mitte. Durch diese Änderung verschlechterte sich die Gewinnchance auf den Hauptgewinn deutlich von 1 zu 59.325.280 auf 1 zu 95.344.200 und somit um über 60 %. Dies führte jedoch auch zu durchschnittlich höheren Jackpots (zumal nun auch noch 24 % statt bislang 22 % der Spieleinsätze für die erste Gewinnklasse zur Verfügung gestellt wurden). Am 08.05.2015 wurde dadurch erstmals der Maximaljackpot von 90.000.000 € (darüber hinausgehende für diese Gewinnklasse vorgesehene Gewinne werden bis heute zusätzlich in die zweite Gewinnklasse der gleichen Ziehung ausgeschüttet) in der ersten Gewinnklasse erreicht (geknackt wurde dieser jedoch erst eine Ziehung später am 15.05.2015 von einem Spieler aus Tschechien), was gleichzeitig auch zu einem Rekord bei den Spieleinsätzen in Höhe von 80.763.988 € führte und erst wieder am 02.02.2018 mit 94.676.370 € übertroffen wurde. Am 09.02.2018 wurde dann mit 100.772.336 € sogar erstmals die Marke von 100 Millionen Euro bei den Spieleinsätzen überschritten.<br />
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Am 25.03.2022 wurde die bislang letzte Änderung am Gewinnplan durchgeführt, bei der die Anzahl der Eurozahlen nochmals von 10 auf 12 erhöht wurde und erneut Änderungen an der Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen vorgenommen wurden. Diese bis heute gültige Gewinntabelle seht ihr oben rechts. Diese Änderung führte somit zu einer weiteren Verschlechterung der Gewinnchance auf den Hauptgewinn um über 46 % (von 1 zu 95.344.200 auf 1 zu 139.838.160), die damit nun genauso so gering wie beim LOTTO 6aus49 und der anderen europäischen Lotterie <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">EuroMillions</span></a> (die nicht in Deutschland gespielt werden kann) ist. Außerdem wurde noch der Maximaljackpot in der ersten Gewinnklasse auf 120.000.000 € erhöht (der erstmals am 19.07.2022 erreicht und am 22.07.2022 von einem Spieler aus Dänemark geknackt wurde) und ein zusätzlicher wöchentlicher Ziehungstag am Dienstag eingeführt. Am 06.12.2024 wurde der bislang höchste Spieleinsatz von 109.763.182 € erzielt, nachdem der Jackpot bei den 17 vorhergehenden Ziehungen (ebenfalls ein Rekordwert) nicht geknackt wurde.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Die Lotterie EuroJackpot ist schon von Beginn an eine reine Zockerlotterie für die Spieler gewesen, die es nur auf den höchstmöglichen Gewinn abgesehen haben, da bei keiner anderen Lotterie, die man in Deutschland mindestens einmal wöchentlich spielen kann, auch nur annähernd ein so hoher Anteil der Gewinnausschüttung in die höchste Gewinnklasse fließt. Auch ist bei keiner anderen in Deutschland spielbaren Lotterie die Verteilung der Gewinne so ungleichmäßig auf die einzelnen Gewinnklassen verteilt wie beim EuroJackpot, was damit auch in völligem Widerspruch zu der absolut gleichmäßigen Gewinnverteilung von LOTTO 6aus49 zu Beginn seiner Einführung im Jahr 1955 steht. Während beim EuroJackpot beispielsweise 22,5 % der Spieleinsätze nur für die erste Gewinnklasse zur Verfügung gestellt werden, sind es in den Gewinnklassen vier und sieben gerade einmal lächerliche 0,4 %, so dass der Gewinn in diesen beiden Gewinnklassen nicht einmal ansatzweise einem fairen Gewinn unter Berücksichtigung der extrem schlechten Gewinnchancen entspricht. Eine größere Diskrepanz ist nur noch bei EuroDreams (dort fließen nominal 15 % der Spieleinsätze in die erste Gewinnklasse, während für die dritte Gewinnklasse nur 0,22 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt werden) und insbesondere bei EuroMillions (dort fließen sogar 30 % der Spieleinsätze in die erste Gewinnklasse, während für die vierte Gewinnklasse nur unglaubliche 0,095 % - und somit nicht einmal ein Tausendstel - der Spieleinsätze bereitgestellt werden) zu finden.<br />
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Hätte ich daher von Anfang an die Gewinnverteilung bei der Lotterie EuroJackpot festlegen müssen, hätte ich diese wie nachfolgend in der mittleren Tabelle angegeben festgelegt - und dies vorzugsweise wie beim KENO wieder mit fixen Gewinnbeträgen (in der Tabelle links seht ihr zum direkten Vergleich noch einmal die aktuelle Gewinnverteilung beim EuroJackpot):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie17.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie17.png]" class="mycode_img" /><br />
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Dabei ist interessant zu beobachten, was für enorme Gewinnsteigerungen in den mittleren Gewinnklassen möglich wären, wenn die Gewinnausschüttung gleichmäßiger verteilt wäre und wovon dann auch die meisten Gewinner (und nicht nur ein paar wenige in den ersten drei Gewinnklassen) profitieren würden. Doch dazu wird es leider nicht kommen, so lange ein Großteil der Spieler weiterhin wie Lemminge den Jackpots hinterherlaufen (weil sie sich einbilden, sie könnten diese trotz der absurd geringen Gewinnchancen gewinnen und dies unrealistischerweise vor allem dann, wenn diese besonders hoch ausfallen) und sich dadurch insbesondere bei hohen Lotterieeinsätzen langfristig in den finanziellen Abgrund stürzen, da es aufgrund der nur noch vergleichsweisen geringen Gewinnausschüttung in den unteren Gewinnklassen (in denen man am häufigsten gewinnt) zu keinem nennenswerten Rücklauf mehr kommt. Bei kaum einer anderen Lotterie (außer z. B. bei EuroMillions, Powerball und Mega Millions) ist das Verlustpotenzial in Bezug auf das eingesetzte Spielkapital so groß wie beim EuroJackpot.<br />
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Denn damit sorgen die Spieler für besonders hohe Spieleinsätze über die sich vor allem die Lotteriegesellschaften freuen, die somit keinerlei Anstalten unternehmen werden durch eine Umverteilung der Gewinnausschüttung zugunsten der anderen Gewinnklassen die Ø Jackpots in der ersten Gewinnklasse zu reduzieren, um keine Umsatzeinbußen aufgrund der Naivität der Spieler zu erleiden. Eher im Gegenteil! Gerade die beiden bislang vorgenommenen Änderungen zielten beides mal darauf ab, durch eine Reduzierung der Gewinnchancen die Jackpots im Durchschnitt noch höher ansteigen zu lassen, um dadurch höhere Gewinne der Landeslotteriegesellschaften zu forcieren, da die Spieleinsätze grundsätzlich umso stärker steigen, je höher der zu erwartende Höchstgewinn für eine Ziehung ausfällt (unabhängig von der Gewinnchance, die von den Spielern in der Regel völlig vernachlässigt wird).<br />
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Nun gibt es aber natürlich auch beim EuroJackpot (ähnlich wie bei meinem obenstehenden Verbesserungsvorschlag für LOTTO 6aus49) die Möglichkeit über eine Zusatzoption und somit durch einen freiwillig vom Spieler zu zahlenden Mehreinsatz ebenfalls für eine etwas gleichmäßigere und gerechtere Gewinnverteilung zu sorgen. Ein solches Beispiel dafür findet ihr in der Tabelle oben rechts. Die dort angegebenen theoretischen Gewinne wären bereits bei einem zusätzlichen Spieleinsatz von nur 0,50 € pro Tipp für diese Zusatzoption (z. B. mit der Bezeichnung "Gewinnbooster") möglich. Dazu müsste man auch nur 51,04 % dieser Zusatzeinnahmen wieder als Gewinne ausschütten und dementsprechend auf die einzelnen Gewinnklassen 2 bis 12 verteilen, die dann zu den regulären Gewinnen noch dazukommen würden und dadurch zu den in dieser Gewinntabelle angegebenen theoretischen Gesamtgewinnen in den einzelnen Gewinnklassen führen würden. Wie ihr seht, könnte man schon mit einem Mehreinsatz von nur 0,50 € pro Tipp erreichen, dass es keine Gewinnklasse mehr gibt, bei der die Gewinnausschüttung bei weniger als 1 % der Spieleinsätze liegt, was somit auch schon zu einer deutlichen Steigerung der Gewinne in vielen Gewinnklassen führen würde.<br />
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Im direkten Vergleich mit der Lotterie EuroMillions sind die Gewinne bei EuroJackpot in allen Gewinnklassen außer der ersten aber ohnehin schon deutlich höher. Abgesehen von den höheren durchschnittlichen Jackpots in der ersten Gewinnklasse gibt es bei EuroMillions nur noch den Vorteil, dass man dort auch schon mit nur 2 Richtigen einen kleinen Gewinn von durchschnittlich 4 € erhält, während man dagegen beim EuroJackpot in diesem Fall leer ausgeht. Doch auch diesen geringfügigen Nachteil könnte man mit einem zusätzlichen Spieleinsatz von nur 0,50 € pro Tipp in Form einer weiteren Zusatzoption (z. B. mit der Bezeichnung "Chancenbooster") bereits mehr als ausgleichen. Denn damit könnte man mit einer Gewinnausschüttung von 50,51 % dieser Zusatzeinnahmen ebenfalls einen Gewinn von Ø 4 € für nur 2 richtig getippten Zahlen (also ohne richtig getippte Eurozahl) bereitstellen und darüber hinaus sogar noch eine weitere Gewinnklasse für nur 2 richtig getippte Eurozahlen (also ohne richtig getippte reguläre Zahl) hinzufügen, in welche die restliche Gewinnausschüttung fließt und dadurch einen Gewinn von Ø 8 € in dieser Gewinnklasse ermöglicht. Man könnte natürlich vorzugsweise in diesem Fall auch gleich einen fixen Gewinn von 4 € bzw. 8 € in diesen beiden Gewinnklassen für die Spieler festlegen. Mit dieser Zusatzoption wäre die Gewinnchance beim EuroJackpot dann sogar mit 1 zu 11,7 auch noch etwas besser als bei EuroMillions mit nur 1 zu 13. Die Gewinntabelle würde dabei wie nachfolgend in der mittleren Tabelle angegeben aussehen (links davon seht ihr zum direkten Vergleich die aktuelle Gewinntabelle bei EuroMillions ohne Sonderauslosung und rechts davon zur Vervollständigung auch noch die Gewinntabelle bei Verwendung von beiden "Boostern" für einen Mehreinsatz von somit insgesamt 1 €):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie18.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie18.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/historie" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/historie</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung der Lotterien LOTTO 6aus49 (inkl. Spiel 77 und SUPER 6), KENO (inkl. plus 5) und EuroJackpot seit ihrer Einführung. Die meisten der nachfolgenden Informationen findet ihr nirgendwo sonst im Internet, da diese auf meine eigenen Recherchen beruhen. Als Grundlage hierfür diente mir vor allem das Zahlenarchiv von Westlotto (siehe <a href="https://www.westlotto.de/service/downloads/downloads.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), in dem von jeder Ziehung nicht nur die gezogenen Zahlen, sondern zusätzlich auch die Spieleinsätze, die Gewinnbeträge und die Anzahl der Gewinner in jeder Gewinnklasse veröffentlicht werden, wodurch es mir somit möglich war Veränderungen an der Gewinnverteilung im Laufe der Zeit festzustellen. Mit Hilfe dieses Beitrags könnt ihr daher selbst einschätzen, ob diese Lotterien aus eurer Sicht zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrer Geschichte besser gewesen sind, als es aktuell der Fall ist. Zu jeder dieser Lotterien werde ich außerdem noch ein Verbesserungsvorschlag unterbreiten, wie man diese für die meisten Spieler bei gleichbleibender bzw. nur geringfügig abweichender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aussch%C3%BCttungsquote" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Ausschüttungsquote</span></a> (AQ) attraktiver gestalten könnte, was dann möglicherweise sogar zu steigenden Spieleinsätzen führen könnte.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Wichtig:</span> Alle Angaben in diesem Beitrag bezüglich der AQ beziehen sich nur auf den regulären Spieleinsatz (also zu dem Preis, der auch in allen Gewinntabellen oben rechts angegeben wird) und berücksichtigen daher nicht die "Bearbeitungsgebühr", die zusätzlich noch bei manchen Lotterien zu bezahlen ist und daher generell als "Geschenk" an die Lotteriegesellschaften bzw. Lotterievermittlern anzusehen ist. Diese kann je nach Bundesland und Laufzeit des Spielscheins auch sehr unterschiedlich ausfallen. Leider ist es mir nicht möglich gewesen in Erfahrung zu bringen, ob man eine solche Gebühr auch schon von Anfang an bei der Einführung vom LOTTO 6aus49 bezahlen musste oder ob sich diese die Lotteriegesellschaften erst später als zusätzliche Einnahmequelle ausgedacht haben. Sollte sich daher jemand von den älteren Mitgliedern in diesem Forum noch erinnern können, wie es früher war bzw. ab wann man eine Extragebühr bezahlen musste, könnt ihr eure Erfahrungen gerne hier in diesem Thema als zusätzliche Information veröffentlichen (bitte möglichst auch mit Angabe eures Bundeslandes, da jede der 16 Landeslotteriegesellschaften in Deutschland selber darüber entscheidet, ob und in welcher Höhe der Spieler eine zusätzlich Gebühr bezahlen muss).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">1. LOTTO 6aus49</span><br />
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Die erste Ziehung der Lottozahlen für LOTTO 6aus49 (der ersten regelmäßig in ganz Deutschland durchgeführten Lotterie) fand am 09.10.1955 statt. Der Spieleinsatz lag bei dieser Eröffnungsziehung bei 515.828 DM. Bei den ersten Ziehungen wurden noch keine Zusatzzahlen (ZZ) gezogen. Es gab lediglich vier Gewinnklassen (von 3 bis 6 Richtige) und die Gewinnausschüttung wurde gleichmäßig auf die Gewinnklassen verteilt (12,5 % vom Spieleinsatz auf jede Klasse). Alle Gewinne wurden zu Beginn immer auf 10 Pfennig-Beträge und bei Gewinnen über 50 DM auf 50 Pfennig-Beträge abgerundet. Dies änderte sich erst bei der Ziehung am 04.08.1957, ab der dann fairerweise alle Gewinne (egal in welcher Höhe) immer nur noch auf 5 Pfennig-Beträge abgerundet wurden. Ab dem 01.04.1978 wurden dann alle Gewinne auf 10 Pfennig-Beträge und seit der Euroeinführung 2002 auf 10 Cent-Beträge abgerundet. Die theoretische Gewinntabelle sah zu Beginn folgendermaßen aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie01.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie01.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die theoretischen Gewinnbeträge in den ersten beiden Gewinnklassen dieser Gewinntabelle würden jedoch nur dann zutreffen, wenn Gewinne, die in der ersten Gewinnklasse (6 Richtige) nicht ausgeschüttet wurden, weil es keine Gewinner gegeben hat, immer auf dieselbe Gewinnklasse der nächsten Ziehung übertragen werden und dann ggf. dort ausgeschüttet werden, sofern es bei dieser Ziehung dann mindestens einen Gewinner mit 6 richtig getippten Zahlen geben würde. Dies war aber beim LOTTO 6aus49 anfangs nicht so. Es wurden damals noch keine Jackpots gebildet, die dann mit jeder Ziehung anwuchsen, sofern es keine Gewinner in dieser Gewinnklasse gegeben hat. Sondern wenn kein Spieler 6 Richtige hatte, wurde der Gewinnbetrag, der für diese Gewinnklasse vorgesehen war, auf die nächstniedrigere Gewinnklasse übertragen und somit an alle Gewinner mit 5 Richtigen ausgezahlt. Doch selbst in diesem Fall würde die oben genannte Gewinntabelle immer noch in den meisten Fällen zutreffen, wenn zumindest eine möglichst hohe Anzahl an Tipps in jeder Ziehung abgegeben worden wären (z. B. in 88,3 % aller Fälle bei 30 Millionen Tipps), so dass es dadurch ziemlich wahrscheinlich wäre, dass es wenigstens einen Gewinner mit 6 richtig getippten Zahlen gibt und es somit nicht zu einem Gewinnübertrag auf die nächstniedrigere Gewinnklasse kommt.<br />
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Doch damals wurden noch so wenige Tipps abgegeben, dass es bei den meisten Ziehungen keinen Gewinner in der ersten Gewinnklasse gab und sich dadurch fast immer durch den Gewinnübertrag in die nächste Gewinnklasse, die Gewinnausschüttung in der zweiten Gewinnklasse (5 Richtige) auf 25 % der Spieleinsätze erhöhte (dafür erhielt man aber bei 6 Richtigen aufgrund der anfangs noch sehr geringen Spieleinsätze auch einen deutlich geringeren Gewinn). Nie wieder in der Geschichte von LOTTO 6aus49 hatte man dadurch die Chance mit nur 5 richtig getippten Zahlen eine so hohe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnquote" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Gewinnquote</span></a> (Verhältnis zwischen Spieleinsatz und Gewinn) zu erzielen, wie in den ersten Ziehungen nach der Einführung. Denn sofern es keinen Gewinner mit 6 Richtigen gab, hat man somit durchschnittlich einen doppelt so hohen Gewinn mit 5 Richtigen erhalten, als in der oben stehenden linken Gewinntabelle aufgeführt wird, was einer Gewinnquote von 13.550 entspricht (zum Vergleich: aktuell liegt die Gewinnquote für 5 Richtige nur bei etwa 3.350). Der höchste jemals erzielte Gewinn für 5 Richtige lag am 06.11.1955 (der 5. Ziehung von LOTTO 6aus49) bei 49.497,50 DM, den jeweils sechs Spieler erhalten haben.<br />
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Ab dem 17.06.1956 wurde bei jeder Ziehung noch eine siebte Gewinnzahl (die Zusatzzahl) gezogen und eine Ersatzgewinnklasse (5 Richtige + Zusatzzahl) in den Gewinnplan hinzugefügt, für den Fall, dass es keinen Gewinner mit 6 Richtigen gegeben hat. In diesem Fall teilten sich dann alle Gewinner mit 5 Richtigen + Zusatzzahl den für die erste Gewinnklasse reservierten Gewinn unter sich auf. Dies war somit noch keine reguläre Gewinnklasse, da ein Spieler, der 5 richtige reguläre Zahlen und die richtige Zusatzzahl getippt hatte, darauf hoffen musste, dass kein Spieler 6 Richtige getippt hatte, da er sonst leer ausgegangen wäre (bzw. eben nur den Gewinn für 5 Richtige erhalten hätte). Am 21.10.1956 wurde dann aber der Höchstgewinn auf 500.000 DM pro Spieler begrenzt. Darüber hinausgehende Gewinnbeträge wurden der Ersatzgewinnklasse bzw. der nächstniedrigeren Gewinnklasse zugeschlagen, wodurch es nun auch möglich war, dass es in beiden Gewinnklassen Gewinner geben konnte. Zu diesem Zeitpunkt (also knapp 1 Jahr nach Einführung der Lotterie) lag der Spieleinsatz bereits bei 12.555.385 DM - mehr als 24 Mal so hoch wie bei der ersten Ziehung. Die Gewinntabelle ab diesem Zeitpunkt findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
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Von da an hatten die Spieler deutlich größere Chancen, mit 5 Richtigen + Zusatzzahl einen höheren Gewinn zu erhalten, als mit nur 5 Richtigen. Trotzdem brauchte man bei jeder Ziehung immer noch Glück, dass es nicht zu viele Gewinner mit 6 Richtigen gegeben hat, da man sonst mit 5 Richtigen + Zusatzzahl ebenfalls keinen Zusatzgewinn erzielt hätte. Dies änderte sich erst am 07.10.1962, als die Ersatzgewinnklasse als vollständig eigene Gewinnklasse anerkannt wurde (bei dieser Ziehung lag der Spieleinsatz bereits bei 24.827.920 DM, was nochmals knapp einer Verdopplung vor der letzten Gewinnplanänderung sechs Jahre zuvor entsprach). Denn von da an flossen in jeder Ziehung grundsätzlich 2,5 % der Spieleinsätze in die Gewinnklasse "5 Richtige + Zusatzzahl", während für die erste Gewinnklasse nur noch maximal 10 % statt bislang 12,5 % der Spieleinsätze bereitgestellt wurden. Der maximale Höchstgewinn von 500.000 DM wurde dadurch schon bei wenigeren Gewinnern mit 6 Richtigen erschöpft, während dagegen im Gegenzug die Gewinner mit 5 Richtigen + Zusatzzahl sich auf jeden Fall eines deutlich höheren Gewinns als im Vergleich zu lediglich 5 Richtigen (also ohne richtig getippte Zusatzzahl) sicher sein konnten - also endlich unabhängig davon, wie viele Gewinner es in der höchsten Gewinnklasse gegeben hat. In den meisten Fällen floss jedoch aufgrund der Begrenzung des Höchstgewinns auf nur 500.000 DM weiterhin ein großer Teil der für die erste Gewinnklasse vorgesehenen Gewinnausschüttung ebenfalls noch in die zweite Gewinnklasse, so dass sich in den meisten Fällen für die Gewinner nicht viel änderte und somit die Gewinntabelle oben rechts auch nach dem 07.10.1962 immer noch Gültigkeit hatte.<br />
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Erst am 06.07.1974 wurde der Gewinnplan vollständig überarbeitet (bei dieser Ziehung lag der Spieleinsatz bei 51.529.451 DM, was erneut einer Verdopplung seit der letzten Gewinnplanänderung 12 Jahre zuvor entsprach). Der Höchstgewinn in der ersten Gewinnklasse wurde auf 1.500.000 DM angehoben und zeitgleich die AQ um 2,5 Prozentpunkte reduziert. Dadurch war es nun wesentlich unwahrscheinlicher, dass es zu einem Gewinnübertrag in die zweite Gewinnklasse kam, wodurch sich die Ø Gewinne in der zweiten Gewinnklasse (trotz der planmäßigen Anhebung der AQ um 1,25 Prozentpunkte) deutlich reduzierten. Weitere 1,25 Prozentpunkte der AQ wurden jeweils der dritten (5 Richtige) und vierten (4 Richtige) Gewinnklasse entnommen. Der Fehlbetrag von dadurch insgesamt 3,75 Prozent der Spieleinsätze flossen daher ab diesem Zeitpunkt in die unterste fünfte Gewinnklasse (3 Richtige). Der neue Gewinnplan sah von nun an wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie02.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie02.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die Änderungen schienen den Spielern gefallen zu haben, denn innerhalb von nur einem halben Jahr stiegen die Spieleinsätze erneut um rund 20 % auf durchschnittlich über 61.000.000 DM zu Beginn des Jahres 1975 an. Am 04.07.1981 wurde der Spielpreis dann zum ersten Mal nach fast 26 Jahren erhöht und dabei auch gleich auf 1 DM pro Tipp verdoppelt, was somit natürlich auch zu doppelt so hohen Ø Gewinnen in den einzelnen Gewinnklassen führte (siehe Tabelle oben rechts). Auch der Höchstgewinn in der ersten Gewinnklasse wurde dementsprechend auf 3.000.000 DM angehoben. Am 05.12.1981 wurde mit einem Spieleinsatz von 103.244.999 DM erstmals die 100 Mio. DM-Grenze überschritten.<br />
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Am 28.04.1982 wurde zusätzlich zum Samstagslotto das Mittwochslotto (7aus38) zum Preis von 0,50 DM je Tipp eingeführt. Im Zuge dieser Einführung gingen auch die Spieleinsätze beim Samstagslotto wieder zurück, da die Spieler einen Teil ihrer Einsätze, die sie bislang fürs Samstagslotto ausgegeben haben, nun für das neue Mittwochslotto verwendeten (so lagen z. B. am 17.07.1982 die Spieleinsätze beim Samstagslotto nur noch bei 71.895.960 DM). Der höchste Spieleinsatz beim Mittwochslotto wurde bereits bei der dritten Ziehung am 12.05.1982 mit 28.574.473,50 DM erreicht. Der Höchstgewinn lag in der ersten Gewinnklasse wieder bei 1.500.000 DM und darüber hinausgehende Gewinnbeträge wurden wieder der zweiten Gewinnklasse zugeschlagen. Aufgrund der im Vergleich zum Samstagslotto deutlich geringeren Spieleinsätze trat diese Gewinnbeschränkung aber nur sieben Mal in Kraft - alle innerhalb der ersten 44 Ziehungen, bevor am 07.12.1983 der Spieleinsatz dann letztmalig bei dieser Spielformel knapp oberhalb der Marke von 20.000.000 € lag und von da an ein Überschreiten des Höchstgewinns nicht mehr möglich war. Die theoretische Gewinntabelle für das Mittwochslotto 7aus38 sah folgendermaßen aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie03.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie03.png]" class="mycode_img" /><br />
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Am 01.06.1985 wurde die Höchstgewinnbeschränkung (sowohl beim Samstagslotto als auch beim Mittwochslotto) komplett aufgehoben und außerdem der Gewinnübertrag in die nächstniedrige Gewinnklasse abgeschafft. Von diesem Zeitpunkt an wurden Jackpots gebildet, falls es keine Gewinner in einer Gewinnklasse gab. Das heißt Gewinnausschüttungen, die für eine Gewinnklasse vorgesehen sind, aber nicht ausgeschüttet werden können, weil es keine Gewinner in dieser Gewinnklasse gegeben hat, wurden nun auf die gleiche Gewinnklasse der nächsten Ziehung übertragen. Dadurch reduzierten sich beim Samstagslotto die durchschnittlichen Gewinne in der zweiten Gewinnklasse, die dafür aber nun keinen so großen Schwankungen mehr unterworfen waren, da es dort jetzt zu keinen besonders hohen Gewinnen aufgrund eines Gewinnübertrags aus der ersten Gewinnklasse mehr kommen konnte.<br />
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Diese Änderung hatte wieder höhere Spieleinsätze beim Samstagslotto zur Folge, insbesondere wenn es bei der Ziehung zuvor keine Spieler mit 6 Richtigen gegeben hat. So lagen z. B. die Spieleinsätze beim Samstagslotto bereits schon am 15.06.1985 mit 117.503.278 DM bei einem neuen Rekordwert (während es in der Ziehung zuvor, bei der niemand 6 Richtige getippt hatte, nur 82.821.319 DM gewesen sind). Auf das Mittwochslotto wirkte sich diese Änderung jedoch kaum aus. Nur vier Tage später am 19.06.1985 lagen die Spieleinsätze beim Mittwochslotto nur noch bei 14.670.072,50 DM und damit nur bei einem Achtel der Spieleinsätze am Samstag zuvor. Diese waren damit auch nur noch rund halb so hoch wie bei Einführung der Mittwochsziehung ca. 3 Jahre zuvor. Die relative Unbeliebtheit des Mittwochslottos war dann wohl auch dafür verantwortlich, dass die Spielformel 7 aus 38 am 28.05.1986 eingestellt wurde und ab Juni 1986 die Spielformel 6 aus 49 vom Samstagslotto auch für das Mittwochslotto übernommen wurde, wobei die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen unverändert blieb. Der Spieleinsatz wurde dabei zwar auf 1 DM angehoben, dafür durfte man zu diesem Preis dann aber an zwei Ziehungen (A und B) gleichzeitig teilnehmen. Den neuen Gewinnplan für das Mittwochlotto für eine der beiden Ziehungen (A oder B) findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
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Diese Entscheidung wurde von den Spielern sehr gut angenommen. Denn bereits bei der ersten neuen Mittwochsziehung am 04.06.1986 lagen die Spieleinsätze mit 35.728.039 DM bereits unglaubliche 140 % höher als bei der letzten Ziehung von LOTTO 7aus38 eine Woche zuvor (mit nur 14.867.686 DM). Am 23.01.1988 wurde beim Samstagslotto mit einem Spieleinsatz von 150.931.641 DM erstmals die 150.000 DM-Grenze überschritten. Bei dieser Ziehung hatten jedoch bedauerlicherweise 222 Spieler 6 Richtige getippt, wodurch ein weiterer Rekord aufgestellt wurde und dazu führte, dass diese nur einen Gewinn von jeweils 84.803,90 DM erhalten haben. Die gezogenen Zahlen waren 24, 25, 26, 30, 31 und 32, sowie die 33 als Zusatzzahl. Diese Gewinnzahlen hatten somit auch zur Folge, dass es mit 1.509 Gewinnern gleichzeitig auch noch einen Rekord bei der Anzahl der Gewinner mit 5 Richtigen + Zusatzzahl gegeben hatte, die dadurch jeweils nur 3.750,70 DM erhielten. Dies entsprach nur 4,3 % des theoretischen Gewinns in dieser Gewinnklasse und sogar nur 60,1 % des theoretischen Gewinns für 5 Richtige. Der Gewinn lag damit bei dieser Ziehung nur minimal höher, als der Gewinn von 3.593,60 DM für nur 5 Richtige (ohne richtig getippte Zusatzzahl).<br />
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Am 07.12.1991 gab es dann mit der Einführung von zwei weiteren Gewinnklassen (6 Richtige + Superzahl und 3 Richtige + Zusatzzahl) und einer weiteren Tipppreiserhöhung auf 1,25 DM die nächste größere Änderung beim Samstagslotto. Die neu eingeführte Superzahl (SZ) wurde dabei aus einem zweiten Ziehungsgerät mit 10 Zahlen gezogen. Für 6 Richtige + Superzahl wurden 2 % und für 3 Richtige + Zusatzzahl 7 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt. Diese insgesamt 9 % der Spieleinsätze wurden durch eine entsprechende Reduzierung in den anderen Gewinnklassen wieder ausgeglichen (1,5 Prozentpunkte bei 6 Richtige, 0,75 Prozentpunkte bei 5 Richtige + Zusatzzahl, jeweils 1,25 Prozentpunkte bei 5 Richtige und 4 Richtige und 4,25 Prozentpunkte bei 3 Richtige). Die Gewinntabelle mit der neuen Aufteilung der Spieleinsätze auf die einzelnen Gewinnklassen findet ihr nachfolgend (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie04.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie04.png]" class="mycode_img" /><br />
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Am 04.10.1997 wurde die Gewinnausschüttung für 6 Richtige beim Samstaglotto dann um einen weiteren Prozentpunkt reduziert und der ersten Gewinnklasse zugeschlagen (siehe mittlere Tabelle). Damit erhoffte man sich wohl höhere Spieleinsätze aufgrund durchschnittlich höherer Jackpots, mit denen man nach wie vor besonders viele Spieler anlocken konnte. So wurde beispielsweise schon am 10.09.1994 mit 345.455.790 DM (was ca. 176.628.741 € entsprach) der höchste jemals bis heute ermittelte Spieleinsatz bei einer Lottoziehung erreicht, nachdem zuvor der Jackpot in der ersten Gewinnklasse 10 Ziehungen in Folge nicht geknackt wurde und dadurch bis auf über 42 Millionen DM angestiegen ist. Auch die Anzahl der abgegebenen Tipps für diese Ziehung lag mit 276.364.632 so hoch wie nie zuvor und konnte auch bis heute nicht mehr übertroffen werden.<br />
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Die Einführung der beiden neuen Gewinnklassen wurde am 06.12.1995 (und somit erst vier Jahre später) auch für das Mittwochslotto übernommen. Auch dort stieg der Preis für die A-Ziehung und B-Ziehung jeweils um 25 %. Gewinner aus beiden Mittwochsziehungen erhielten von da an den gleichen Gewinn, unabhängig davon wie viele Gewinner es bei den einzelnen Ziehungen in den jeweiligen Gewinnklassen gab, die ab diesem Zeitpunkt auch nur noch als Gesamtanzahl aus beiden Ziehungen veröffentlicht wurden. Eine Besonderheit im Vergleich zum Samstaglotto bestand vor allem darin, dass mittwochs immer zwei Superzahlen gezogen wurden, die man sowohl auf die A-Ziehung als auch auf die B-Ziehung anwenden konnte, wodurch sich die Gewinnchance auf die erste Gewinnklasse jeweils verdoppelte. Außerdem gab es eine andere Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen. Die neue Gewinntabelle für eine der beiden Mittwochsziehungen (A oder B) findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
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Am 22.05.1999 wurde beim Samstagslotto der Preis auf 1,50 DM pro Tipp erhöht und zeitgleich eine achte Gewinnklasse (4 Richtige + Zusatzzahl) eingeführt, für die aber nur 1 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt wurde, die man sich von der zweiten Gewinnklasse (6 Richtige) holte, bei der die AQ somit von bislang 5 % auf nur noch 4 % reduziert wurde. Damit hätte man es eigentlich auch belassen können, doch leider wurde mit der Gewinnplanänderung auch noch die größte Umverteilungsaktion zugunsten der untersten Gewinnklasse in der gesamten Lottogeschichte vorgenommen, womit man es meiner Meinung nach übertrieben hatte. Ganze 10 Prozentpunkte der AQ wurden nun zusätzlich der Gewinnklasse mit 3 Richtigen zugeschlagen, was deutlich zu Lasten der Gewinner mit 4 Richtigen (Ø 89 € statt Ø 129 €) und 5 Richtigen (Ø 5.410 € statt Ø 6.936 €) ging, die nun in diesen Gewinnklassen einen deutlich geringeren Gewinn als bislang erhielten - und das sogar trotz der Preissteigerung um 20 %. Aber auch bei 6 Richtigen und 3 Richtigen + Zusatzzahl fiel der Ø Gewinn aufgrund dieser Umverteilung nun etwas geringer aus, während bei 5 Richtigen + Zusatzzahl der Durchschnittsgewinn zumindest gleichgeblieben ist. Nachfolgend seht ihr die neue Gewinntabelle im Detail (linke Tabelle).<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie05.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie05.png]" class="mycode_img" /><br />
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Dieser neue Gewinnplan für das Samstagslotto wurde am 06.12.2000 auch für das Mittwochslotto übernommen, das in der bisherigen Sonderform vollständig abgeschafft wurde. Stattdessen fand sozusagen eine weitere identische Samstagsziehung nun auch noch jeden Mittwoch statt, wobei jetzt die Jackpots einer Gewinnklasse, von der Samstagsziehung auf die nächste Mittwochsziehung und von der Mittwochsziehung auf die nächste Samstagsziehung übertragen wurden, sofern es bei einer Ziehung keinen Gewinner in dieser Gewinnklasse geben sollte. Mit der Euroumstellung wurde ab dem 02.01.2002 der Preis pro Tipp von 1,50 DM auf 0,75 € angepasst, während die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen unverändert blieb (siehe mittlere Tabelle).<br />
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Am 02.08.2003 hat eine weitere Gewinnumverteilung stattgefunden. Für die erste Gewinnklasse wurden nun 5 % (statt 3 %) der Spieleinsätze bereitgestellt. Für diesen höheren durchschnittlichen Höchstgewinn hatten diesmal erneut die Gewinner mit 4 Richtigen (GK 6) und insbesondere 3 Richtigen + Zusatzzahl (GK 7) das Nachsehen, für die jetzt von den Spieleinsätzen nur noch 5 % (statt 5,5 %) in GK 6 und sogar nur noch 4 % (statt 5,5 %) in GK 7 ausgeschüttet wurden. Die neue Gewinntabelle ab diesem Zeitpunkt findet ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
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Am 04.05.2013 (fast 10 Jahre später) kam es zu der nächsten großen Veränderung beim LOTTO 6aus49. Die Zusatzzahl wurde dabei komplett abgeschafft und in den entsprechenden Gewinnklassen durch die Superzahl ersetzt, die bislang immer nur bei 6 Richtigen relevant war. Zusätzlich wurde der Preis pro Tipp auf 1 € erhöht und noch eine neunte Gewinnklasse (2 Richtige + Superzahl) eingeführt, in der man fix den fünffachen Tipppreis (5 €) gewonnen hat, was einer Ø AQ von 6,62 % entsprach. Die Gewinnausschüttung in der ersten Gewinnklasse wurde ein weiteres Mal von 5 % auf 6,4 % der Spieleinsätze angehoben. Eine weitere Anhebung der AQ von 1 % auf Ø 1,85 % fand in der fünften Gewinnklasse (4 Richtige + Superzahl) statt. Bei allen anderen Gewinnklassen wurden die AQs dementsprechend um insgesamt Ø 8,87 Prozentpunkte reduziert, wovon am stärksten die achte Gewinnklasse (3 Richtige) mit einer Reduzierung von Ø 5,36 Prozentpunkten betroffen war. Nachfolgend seht ihr die neue Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen im Detail (linke Tabelle).<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie06.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie06.png]" class="mycode_img" /><br />
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Durch diese Änderung erhöhte sich die Gesamtgewinnchance von 1 zu 53,7 auf 1 zu 31,4, was wohl der Hauptgrund dafür gewesen sein dürfte, dass die Spieleinsätze ab diesem Zeitpunkt wieder etwas zulegen konnten. Am 14.05.2016 kam es zur ersten Zwangsausschüttung beim LOTTO 6aus49, weil der Jackpot in den 12 Ziehungen zuvor nicht geknackt wurde, und daher bei dieser 13. Ziehung garantiert ausgeschüttet werden musste. Da es auch bei dieser Ziehung keinen Gewinner mit 6 Richtigen + Superzahl gegeben hat, wurde der gesamte Jackpot auf alle Gewinner mit nur 6 Richtigen verteilt. Da es auch nur einen Gewinner mit 6 Richtigen gab, erhielt dieser 37.050.634,80 DM, was der bis dahin höchste Gewinn einer Einzelperson für nur 6 richtig getippte Zahlen war.<br />
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Am 23.09.2020 gab es dann die bislang letzte größere Änderung beim LOTTO 6aus49. Der Preis pro Tipp wurde dabei auf 1,20 € erhöht und die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen erneut leicht verändert. Dabei hat man zum vierten Mal in Folge die Gewinnausschüttung in der höchsten Gewinnklasse erhöht, für die nun schon 7,5 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt werden. Auch in der zweiten Gewinnklasse wurde die AQ von Ø 3,7 % auf jetzt Ø 5,38 % deutlich erhöht. Ausgeglichen wurde dies wieder durch eine Reduzierung der Ø AQ in den Gewinnklassen für 3 Richtige, 3 Richtige + Superzahl und 4 Richtige + Superzahl. Die aktuellste Gewinntabelle, die bis zum heutigen Tag gültig ist, seht ihr in der Tabelle oben rechts.<br />
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Zum gleichen Zeitpunkt erfolgte auch noch eine neue Regelung bezüglich der Zwangsausschüttung, zu der es nun nicht mehr nach der 12. Ziehung ohne Jackpotgewinner in Folge kam, sondern erst nachdem der Jackpot 45 Millionen Euro erreicht hatte, wobei ein um diese Grenze übersteigender Betrag auf die nächstniedrigere Gewinnklasse übertragen wurde. Am 01.11.2023 wurde die Zwangsausschüttung abgeschafft und die Jackpothöchstgrenze auf 50 Millionen Euro angehoben. Darüber hinausgehende Beträge werden nun nicht mehr in die nächstniedrigere Gewinnklasse ausgeschüttet, sondern so lange gesammelt, bis wenigstens ein Spieler den Jackpot in der ersten Gewinnklasse gewonnen hat. Danach wird der gesammelte Geldbetrag für die nächste Ziehung zusätzlich der ersten Gewinnklasse zur Verfügung gestellt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Alle Änderungen am LOTTO 6aus49 bis hin zur Einführung der beiden zusätzlichen Gewinnklassen am 07.12.1991 halte ich für absolut angemessen und nachvollziehbar. Konsequenterweise hätte man aber schon bereits zu diesem Zeitpunkt auch gleich die Gewinnklasse 4 Richtige + Zusatzzahl hinzufügen sollen. Es erschien mir schon damals nicht plausibel, weshalb ein Spieler bei 3 Richtigen und bei 5 Richtigen mit einem höheren Gewinn belohnt wurde, wenn zusätzlich auch noch die Zusatzzahl mit den Tippzahlen übereinstimmte, jedoch nicht bei 4 Richtigen. Dabei hätte man auch damals nur 1 % der Spieleinsätze für diese Gewinnklasse zur Verfügung stellen müssen, um dadurch den Spielern zumindest einen rund doppelt so hohen Gewinn mit der richtigen Zusatzzahl auch bei 4 richtig getippten regulären Zahlen zu ermöglichen, die man sich problemlos vorzugsweise von der Gewinnausschüttung der ohnehin neuen Gewinnklasse 3 Richtige + Zusatzzahl hätte holen können, für die man dann eben ab diesem Zeitpunkt nur 6 % statt 7 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt hätte (die optimale und systematisch beste Lösung wäre jedoch gewesen, wenn man ab dem 07.12.1991 für 4 Richtige + Zusatzzahl sogar 3 % der Spieleinsätze bereitgestellt hätte und dafür noch jeweils ein Prozentpunkt der Gewinnausschüttung für 4 Richtige und 5 Richtige abgezogen hätte, so dass in diese beiden Gewinnklassen dann jeweils nur noch 9 % statt 10 % der Spieleinsätze geflossen wären). Doch leider mussten die Spieler bis zur Einführung dieser achten Gewinnklasse noch fast siebeneinhalb Jahre warten. Nachfolgend seht ihr noch einmal links die Gewinntabelle seit dem 04.10.1997, in der Mitte die tatsächliche Änderung am 22.05.1999 mit der wie bereits oben beschrieben übertriebenen Begünstigung der untersten Gewinnklasse und rechts meinen Vorschlag, wie ich die Gewinnverteilung zu diesem Zeitpunkt vorgenommen hätte, wenn ich damals der "Lottochef" gewesen wäre:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie07.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie07.png]" class="mycode_img" /><br />
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Auch die Einführung der Gewinnklasse 2 Richtige + Superzahl war eigentlich eine gute Entscheidung, weil sich dadurch die Wahrscheinlichkeit überhaupt etwas zu gewinnen von 1 zu 54 auf 1 zu 31 pro Tipp verbesserte. Für 5 Richtige und insbesondere für 4 Richtige wird aber meiner Meinung nach (und auch im Vergleich zu früher) immer noch ein zu geringer Anteil von den Spieleinsätzen zur Verfügung gestellt, während dieser in der ersten Gewinnklasse mit mittlerweile 7,5 % zu hoch ist (zur Erinnerung: Bei der Einführung der ersten Gewinnklasse am 07.12.1991 flossen nur 2 % der Spieleinsätze in diese Gewinnklasse). Außerdem werden schon beim EuroJackpot unglaubliche 22,5 % der Spieleinsätze (also drei Mal so viel wie beim LOTTO 6aus49 und somit fast die Hälfte der Gesamtgewinnausschüttung) für die erste Gewinnklasse bereitgestellt. Wer es daher auf einen möglichst hohen Jackpot abgesehen hat, hat in Deutschland mit dieser Lotterie bereits die Möglichkeit, in der ersten Gewinnklasse einen besonders hohen Ø Gewinn zu erzielen, so dass man nicht auch noch beim LOTTO 6aus49 einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Spieleinsätze in die erste Gewinnklasse ausschütten muss, zumal ja auch die Gewinnchance auf den Höchstgewinn bei beiden Lotterien gleich hoch ist. Die daher aus meiner Sicht optimale Gewinntabelle für das aktuelle LOTTO 6aus49 stelle ich euch nachfolgend in der mittleren Gewinntabelle vor (in der Tabelle links davon seht ihr zum besseren Vergleich noch einmal die derzeitige Gewinntabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie08.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie08.png]" class="mycode_img" /><br />
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Das Beste wäre, wenn man dabei in allen Gewinnklassen (so wie z. B. auch beim KENO oder der Zusatzlotterie SUPER 6) feste Gewinnquoten einführen würde. Würde man dies für das LOTTO 6aus49 mit den von mir vorgeschlagenen Gewinnen in den einzelnen Gewinnklassen umsetzen, dann würde dies trotz der sehr runden Gewinnbeträge eine Ø AQ von erstaunlicherweise nahezu exakt 50 % ergeben (mit 50,000032 % sogar bis auf die vierte Nachkommastelle genau gerundet) - wenn das mal kein Zeichen sein soll, dass man es genau so machen sollte! Für die ersten beiden Gewinnklassen könnte man dabei auch zur Absicherung der Lotteriegesellschaften eine Gesamtausschüttungsobergrenze von z. B. 20 Millionen Euro pro Ziehung festsetzen (wie es sie z. B. auch beim Spiel 77, SUPER 6 und den KENO-Typen 9 und 10 in der höchsten Gewinnklasse gibt).<br />
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Nun muss man aber realistischerweise sagen, dass es dazu wohl eher nicht kommen wird, weil die Lotteriegesellschaften zu viel Angst davor haben, dass Ihnen ein Teil ihrer Umsätze und damit letztendlich auch ihrer Gewinne wegbrechen, wenn ein Spieler in der ersten Gewinnklasse nur noch 5.000.000 € gewinnen kann, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass zukünftig weniger als 7,5 % der Spieleinsätze zur Gewinnauszahlung für die erste Gewinnklasse zur Verfügung gestellt werden (trotz der Tatsache, dass durch die Ausweichmöglichkeit auf EuroJackpot, mit den oftmals deutlich höheren Jackpots von über 50 Millionen Euro, heutzutage selbst beim Erreichen des Höchstjackpots beim LOTTO 6aus49 die Spieleinsätze deutlich weniger stark als regulär ansteigen und dadurch bei weitem nicht mehr so viele zusätzliche Spieler zum Spielen von LOTTO 6aus49 verleitet werden, wie es noch früher der Fall war).<br />
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Allerdings gibt es selbst dann noch die Möglichkeit durch eine Zusatzoption (ZO), einen vom Spieler freiwillig zu zahlenden zusätzlichen Spieleinsatz so auf die einzelnen Gewinnklassen zu verteilen, dass dadurch eine angemessene und gleichmäßigere Gewinnverteilung auf alle 9 Gewinnklassen erreicht wird. Eine mögliche Variante habe ich in der Tabelle oben rechts dargestellt. Hierbei könnte der Spieler für einen Mehreinsatz von nur 0,30 € pro Tipp (z. B. einfach durch das Ankreuzen eines zusätzlichen optionalen Kästchens mit der Bezeichnung "Gewinnbooster" auf dem Spielschein) seine potenziellen Gewinne in den Gewinnklassen 3 bis 9 erhöhen, so dass dabei z. B. theoretische Gewinne wie in dieser Tabelle angegeben zustande kommen (wenn man davon 0,15 € pro Tipp und somit ebenfalls 50 % der Spieleinsätze wieder an die Gewinner ausschütten würde). Eine solche Zusatzoption, mit der man seine möglichen Gewinne in bestimmten Gewinnklassen erhöhen kann, gibt es auch schon in anderen Ländern, wie z. B. in Frankreich mit "<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858&amp;pid=702169#pid702169" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Étoile+</span></a>" für EuroMillions oder in den USA mit "Power Play" für "Powerball" bzw. "Megaplier" für "Mega Millions".<br />
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Ein weiterer Lotterievorschlag wäre die Wiedereinführung des ehemaligen "Mittwochslottos", bei dem man diesmal auch schon mit 3 Richtigen etwas gewinnt (denn dass man damals zu Beginn erst mit 4 Richtigen etwas gewinnen konnte, dürfte meiner Meinung nach der Hauptgrund für die relative Unbeliebtheit des Mittwochslottos vor der Angleichung der Spielformel an das Samstagslotto gewesen sein). Die gleiche Spielformel (7 aus 38) gibt es aktuell auch bei der "Soziallotterie" freiheit+, die jedoch für die Spieler so katastrophal schlecht ist, wie kein anderes Glücksspiel in Deutschland - bei der regulär nicht einmal ein Sechstel der Spieleinsätze als Gewinne an die Spieler zurückfließen (mehr Infos dazu findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Diese Schweinerei hat sich somit nicht der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) für die Spieler ausgedacht, sondern ist einzig auf dem Misthaufen der BildungsChancen gGmbH gewachsen, die gemeint haben ausgerechnet mit dem Lotterieanbieter LOTTO24 AG (Deutschlands größtem <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955&amp;pid=699560#pid699560" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Spielerabzocker</span></a>) zu kooperieren. In der nachfolgenden Vergleichsübersicht seht ihr Links noch einmal die Gewinntabelle für das frühere Mittwochslotto (bei Einführung), in der Mitte die Adoption der gleichen Spielformel von der LOTTO24 AG bzw. der BildungsChancen gGmbH seit der letzten Gewinnplanverschlechterung und rechts mein neuer Lotterievorschlag "LOTTO 7aus36" für den DLTB. <br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie09.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie09.png]" class="mycode_img" /><br />
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Nachdem bereits der Mittwoch und Samstag für das LOTTO 6aus49 und der Dienstag und Freitag für den EuroJackpot "vergeben" sind, würde sich diese neue Lotterie somit für den Montag und Donnerstag und somit ebenfalls für zwei Ziehungen pro Woche anbieten. Mit insgesamt nur noch 36 statt 38 Zahlen hätte man wie beim LOTTO 6aus49 ebenfalls ein quadratisches Tippfeld, nur eben mit 6 x 6 statt mit 7 x 7 Zahlen. Außerdem darf man sogar noch eine siebte Zahl ankreuzen, wodurch die Gewinnchance auf 3 Richtige deutlich auf nur noch rund 1 zu 10 (statt 1 zu 63 beim LOTTO 6aus49) ansteigt. Auch hier würde die Ø AQ trotz der sehr runden Gewinnbeträge bei gleichzeitig unrunden Gewinnchancen mit 49,999161 % wieder erstaunlich nahe an die Schwelle von 50 % herankommen. Im Vergleich zu freiheit+ würden dabei nicht nur die Gewinne in vier Gewinnklassen deutlich höher sein, sondern auch noch die Gewinnchancen. Nur in der ersten Gewinnklasse wäre der Gewinn mit nur 1.000.000 € (-13 %) etwas geringer als bei freiheit+, was jedoch durch die deutlich bessere 1 zu Gewinnchance von nur noch 8.347.680 (-33,9 %) um mehr als das Zweieinhalbfache ausgeglichen wird. Zudem würde man dieses Geld dann auch sofort und somit ohne Kaufkraftverlust aufgrund einer ratenweisen Auszahlung erhalten (bei einer Inflation in den nächsten 15 Jahren von Ø nur 2,6 % pro Jahr, würde bei freiheit+ in der ersten Gewinnklasse der Barwert der gesamten Gewinnauszahlung bereits bei unter 1.000.000 € liegen).<br />
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Diese neue Lotterie könnte man sogar noch interessanter gestalten, in dem man den Spielern (wie beim KENO) zudem noch die Möglichkeit bietet, statt 7 Zahlen auch nur 3, 4, 5 oder 6 Zahlen anzukreuzen, wodurch sich weitere Spieltypen ergeben. Eine weitere attraktive Möglichkeit dabei wäre, den Spielern (wie beim österreichischen <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?pid=702687#pid702687" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Zahlenlotto</span></a> bei 3 angekreuzten Zahlen) für jeden Spieltyp neben der klassischen "Sicherheitsvariante" auch noch eine "Risikovariante" anzubieten, bei der man eine Zahl mehr richtig getippt haben muss, um etwas zu gewinnen, dafür aber die Gewinnbeträge in den verbliebenen Gewinnklassen höher ausfallen. Dadurch würden sich für die Spieler insgesamt 10 interessante Spieloptionen mit nur einer einzigen Lotterie ergeben. Nachfolgend seht ihr daher noch meine Vorschläge, in Bezug auf die Anzahl der Gewinnklassen und deren Gewinne für alle 10 Spielmöglichkeiten:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie10.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie10.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">2. Zusatzlotterie Spiel 77</span><br />
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Die Zusatzlotterie Spiel 77 wurde am 04.01.1975 eingeführt. Die Gewinntabelle sah zu Beginn wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie11.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie11.png]" class="mycode_img" /><br />
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Bei den ersten 26 Ziehungen bis zum 28.06.1975 wurde in der ersten Gewinnklasse ein fixer Gewinn von 777.777,70 DM ausgezahlt. Ab dem 05.07.1975 wurde für die erste Gewinnklasse ein fixer Anteil von 7,7777778 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt, wodurch Jackpots gebildet wurden, für den Fall, dass es keinen Spieler mit allen 7 richtigen Losziffern gegeben hat. Dadurch blieb zwar die theoretische Gewinnquote unverändert, wenn aber bei einer Ziehung besonders viele Spieler alle 7 Zahlen richtig hatten oder es nur einen Gewinner gab, dafür aber die Spieleinsätze bei dieser Ziehung besonders gering ausfielen, so konnte der tatsächliche Gewinn auch deutlich darunter liegen. Die Mindestauszahlung je Gewinner lag jedoch bei 177.777,70 DM und wurde im Gewinnfall immer auf 77.777 DM-Beträge abgerundet. Lag der Jackpot somit zum Beispiel bei 1.000.000 € und es gab zwei Gewinner mit der richtigen siebenstelligen Losnummer, so hat jeder Spieler 477.777,70 DM erhalten. Der Fehlbetrag von in diesem Fall 44.444,60 DM wurde zur Gewinnausschüttung der ersten Gewinnklasse der nächsten Ziehung hinzugefügt. Der Höchstgewinn pro Gewinner war auf 1.777.777 € begrenzt, wobei ein dadurch übriggebliebener Gewinnbetrag in der ersten Gewinnklasse für die gleiche Gewinnklasse der nächsten Ziehung zur Verfügung gestellt wurde. Am 04.07.1981 wurden zeitgleich mit der Verdopplung des Spieleinsatzes beim Samstagslotto auch der Preis und die Gewinne beim Spiel 77 verdoppelt, ebenso wie der Mindest- und Höchstgewinn eines Spielers (siehe Tabelle oben rechts). <br />
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Mit der Einführung vom Mittwochslotto am 28.04.1982 konnte man auch das Spiel 77 zusätzlich mittwochs spielen. Ab dem 05.05.1982 wurde der Anteil der Spieleinsätze, der in die erste Gewinnklasse fließt, minimal von 7,7777778 % auf 7,77 % reduziert, wodurch sich der theoretische Gewinn in dieser Gewinnklasse aber nur sehr geringfügig von 1.555.555,40 DM auf 1.554.000 DM reduzierte. Ab dem 01.06.1985 wurde die Höchstgewinnbeschränkung auch beim Spiel 77 komplett aufgehoben (so wie zum selben Zeitpunkt auch beim Mittwochs- und Samstaglotto). Am 01.09.1990 gab es dann die erste größere Änderung beim Spiel 77. Der Preis wurde auf 2,50 DM und der Mindestgewinn in der ersten Gewinnklasse auf 377.777 DM erhöht. Zudem wurde noch eine siebte Gewinnklasse eingeführt bei der man mit nur zwei richtigen Endziffern 5 DM gewann. Der Anteil der Spieleinsätze, der für die erste Gewinnklasse reserviert wurde, reduzierte sich dabei erneut von 7,77 % auf nur noch 7,11 % (was jedoch aufgrund der Preiserhöhung um 25 % trotzdem noch zu einem höheren theoretischen Gewinn führte). Der Gewinn in der sechsten Gewinnklasse erhöhte sich nur minimal auf 17 DM und in den anderen vier Gewinnklassen konnte man lediglich wieder das gleiche Gewinnen, wie zur Lotterieeinführung als der Preis nur bei 1 DM gelegen hat (allerdings mit dem Unterschied, dass die Gewinne in diesen Gewinnklassen jetzt auf ganze DM-Beträge abgerundet wurden). Die Gewinntabelle sah ab diesem Zeitpunkt somit wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie12.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie12.png]" class="mycode_img" /><br />
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Durch die Änderungen sank demnach die theoretische Gewinnausschüttungsquote minimal um 0,3 Prozentpunkte (von 42,7 % auf 42,4 %). Vermutlich insbesondere durch die Einführung der siebten Gewinnklasse, wodurch sich die Gewinnchance deutlich von 1 zu 100 auf nur noch 1 zu 10 verbesserte, kam es zu einem deutlichen Anstieg der Spieleinsätze. In den ersten 34 Samstagsziehungen im Jahr 1990 bis zum 25.08.1990 lag der Spieleinsatz beim Spiel 77 nur bei Ø 15.495.326 €. In den darauffolgenden 18 Samstagsziehungen seit der Gewinnplanänderung bis zum Jahresende lag der Spieleinsatz dagegen bei Ø 25.903.734 €, was einer erheblichen Steigerung von 67 % entspricht.<br />
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Die nächste Änderung gab es dann erst wieder mit der Euroeinführung im Jahr 2002, bei der man den Spielern anfangs noch keinen fast doppelt so hohen Lospreis für diese Zusatzlotterie zumuten wollte, in dem man statt 2,50 DM nun 2,50 € verlangt hätte. Stattdessen gab es für wenige Jahre eine Übergangszeit, in der der Preis zunächst nur bei 1,50 € gelegen hat. Die Gewinnbeträge hat man dabei wie in der Gewinntabelle oben rechts angegeben festgelegt. In der ersten Gewinnklasse wurde der Mindestgewinn diesmal mit 170.000 € angesetzt und alle Gewinne grundsätzlich auf einen Betrag von 70.000 € abgerundet (wobei die abgerundeten Beträge wieder zur Gewinnausschüttung der ersten Gewinnklasse der nächsten Ziehung hinzugefügt wurden). Die Übergangszeit endete am 01.09.2010. Ab da galten wieder genau die gleichen Preise und Gewinnbeträge wie exakt 20 Jahre zuvor, nur eben jetzt in Euro statt in DM (siehe Tabelle unten links). Der Mindestgewinn in der ersten Gewinnklasse wurde allerdings nur noch auf 177.777 € festgesetzt (und begrenzt auf maximal 50 Gewinner, sonst kann der Gewinn auch geringer ausfallen). So blieb es dann auch bis heute. Im Jahr 2014 wurde mit 1,249 Milliarden Euro der höchste Jahresspieleinsatz beim Spiel 77 erzielt. Von da an gingen die Spieleinsätze stetig zurück. Im Jahr 2022 lagen diese nur noch bei 857,5 Millionen Euro und waren damit so gering wie seit der Euroeinführung nicht mehr. Der Höchstjackpot liegt aktuell bei 10.000.000 €. Die darüber hinausgehende Gewinnausschüttung wird wie bei LOTTO 6aus49 so lange gesammelt, bis der Jackpot geknackt wurde und dann anschließend bei der nächsten Ziehung derselben Gewinnklasse zugeschlagen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Die Zusatzlotterie Spiel 77 war schon gleich bei der Lotterieeinführung im Jahr 1975 mit einer Ø AQ von lediglich 42,7 % nicht empfehlenswert (von allen Lotterien des DTLB ist aktuell nur noch die GlücksSpirale, BINGO! und die Sieger-Chance schlechter, die nicht einmal mehr eine Ø AQ von 40 % erreichen). Den Grund für diese deutlich geringe Gewinnausschüttung im Vergleich zu LOTTO 6aus49, wo diese von Anfang an bei 50 % lag, konnte ich bis heute noch nicht herausfinden. Doch hätte man zu Beginn bei allen Gewinnbeträgen die Zahl 7 durch die Zahl 8 ersetzt (so dass man z. B. in der untersten Gewinnklasse 8,80 DM statt 7,70 DM und in der höchsten Gewinnklasse 888.888,80 DM statt 777.777,70 DM gewonnen hätte) und den Namen der Lotterie z. B. auf "Spiel 88" geändert, dann hätte die Ø AQ zumindest bei 48,8 % gelegen (auf ganze DM-Beträge abgerundet wären es zumindest noch genau 48 % gewesen), was dann zwar immer noch geringer als beim LOTTO 6aus49 aber trotzdem bereits wesentlich fairer gegenüber den Spielern gewesen wäre.<br />
<br />
Da sich aber an dieser geringen Ø AQ mit aktuell 42,4 % auch bis heute kaum etwas geändert hat, kann ich jedem Spieler daher nur raten, nicht an dieser Zusatzlotterie teilzunehmen. Denn diese zusätzlichen Einnahmen der Landeslotteriegesellschaften aufgrund der geringeren Gewinnausschüttung im Vergleich zu LOTTO 6aus49 kassieren diese höchstwahrscheinlich für sich selber als Gewinn ein. Es wird zumindest weder in den Teilnahmebedingungen noch sonst wo im Internet erwähnt, dass im Gegenzug für die geringe Gewinnausschüttung z. B. ein größerer Anteil der Spieleinsätze aus dieser Zusatzlotterie für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt werden würde. Um jedenfalls aktuell auf eine relativ faire Ø AQ von etwa 50 % zu kommen, würde ich vorschlagen den Gewinn in der untersten Gewinnklasse von 5 € auf 7 € zu erhöhen (was damit auch schön in das 7er Gewinnschema dieser Lotterie passen würde). Nachfolgend seht ihr daher links die aktuelle Gewinntabelle beim Spiel 77 und rechts meinen Verbesserungsvorschlag:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie13.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie13.png]" class="mycode_img" /><br />
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<hr class="mycode_hr" />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">3. Zusatzlotterie SUPER 6</span><br />
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Die Zusatzlotterie SUPER 6 wurde am 04.09.1991 eingeführt und konnte genauso wie die Zusatzlotterie Spiel 77 mittwochs und samstags über den Spielschein von LOTTO 6aus49 gespielt werden. Die Gewinntabelle sah zu Beginn wie folgt aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie14.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie14.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die erste und bislang auch einzige Änderung an dieser Zusatzlotterie gab es mit der Einführung des Euros im Jahr 2002, bei dem der Lospreis von 2 DM auf 1,25 € geändert wurde und auch die Gewinnbeträge in den einzelnen Gewinnklassen angepasst wurden (siehe mittlere Gewinntabelle oben). Die gesamte Gewinnausschüttungsquote an den Spieler sank dadurch um etwa 0,83 Prozentpunkte auf aktuell nur noch 44,67 %. Nachdem die Spieleinsätze für SUPER 6 im Jahr 2004 einen Höchststand von 756,6 Millionen Euro erreicht hatten, gingen sie seit dem kontinuierlich zurück und waren im Jahr 2022 mit 368,2 Millionen Euro nicht einmal mehr halb so hoch. Derzeit ist der Gewinn von 100.000 € in der ersten Gewinnklasse auf maximal 100 Gewinner beschränkt. Bei mehr Gewinnern müssen sich diese eine Gesamtgewinnausschüttung von 10.000.000 € teilen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Die Ø AQ liegt auch bei SUPER 6 mit nur 44,67 % unter der Marke von 50 %. Damit ist diese Zusatzlotterie ebenfalls schlechter als LOTTO 6aus49 und sollte somit nicht gespielt werden. Da der Höchstgewinn bei SUPER 6 nun schon seit über 22 Jahren bei lediglich 100.000 € liegt und es in dieser Zeit keinerlei Änderungen mehr an dieser Zusatzlotterie gegeben hat, könnte dies dazu geführt haben, dass die Spieler das Interesse daran verloren haben, was wohl auch der Grund für die deutlich sinkenden Spieleinsätze gewesen sein dürfte. Um dieses Spiel daher wieder attraktiver für die Spieler werden zu lassen, sollte somit der Gewinn in der ersten Gewinnklasse erhöht werden. Auch eine leichte Preiserhöhung um 20 %, um damit auf einen etwas runderen Spieleinsatz von 1,50 € zu kommen, halte ich nach über 22 Jahren für durchaus angemessen. Und natürlich sollte man auch bei dieser Zusatzlotterie die Ø AQ endlich mal auf etwa 50 % anheben. Meinen genauen Verbesserungsvorschlag in Bezug auf die Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen findet ihr in der Gewinntabelle oben rechts.<br />
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<hr class="mycode_hr" />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">4. KENO (inkl. plus 5)</span><br />
<br />
Die erste KENO-Ziehung fand am 02.02.2004 statt. Anfangs gab es nur 6 Ziehungen in der Woche (von Montag bis Samstag). Seit dem 13.06.2010 gibt es auch jeden Sonntag eine Ziehung. Die Gewinnpläne (inklusive Zusatzlotterie plus 5) haben sich bis heute nicht geändert. Der Spieleinsatz ging jedoch von 276 Millionen Euro (31,2 Millionen Euro bei plus 5) im Jahr 2005 auf nur noch 130,7 Millionen Euro (10,4 Millionen Euro bei plus 5) im Jahr 2022 zurück. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als der Hälfte beim KENO und sogar um zwei Drittel bei plus 5.<br />
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Der Grund dürfte vor allem an der steigenden Anzahl von KENO-Online-Spielen und somit der steigenden "Konkurrenz" liegen. Denn beim KENO wird lediglich ein Zufallszahlengenerator verwendet, wie es auch bei den Online-Spielen der Fall ist, bei denen die AQ jedoch nicht nur bei 50 %, sondern in der Regel bei über 90 % liegt. Auch in Belgien und Frankreich bieten die staatlich angebotenen KENO-Spiele bereits höhere AQs als in Deutschland (siehe <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=25677&amp;pid=652882#pid652882" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Hinzu kommt noch die eher unterdurchschnittliche Gewinnquote für 10 richtig getippte Zahlen beim Typ 10 von KENO von lediglich 100.000 (in Frankreich liegt diese bei 200.000 und in Belgien sogar bei 250.000). Und auch bei der Zusatzlotterie plus 5 ist für die Spieler der Höchstgewinn von lediglich 5.000 €, der nun schon seit über 20 Jahren unverändert geblieben ist, vermutlich nicht mehr attraktiv genug, um weiterhin daran teilnehmen zu wollen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Beim deutschen KENO hätte schon längst eine Quoten-Umverteilung vor allem beim Typ 10 erfolgen müssen, damit dieses Glücksspiel für die Spieler weiterhin attraktiv bleibt. Denn der Typ 10 ist trotz des rückläufigen Spielinteresses immer noch der beliebteste KENO-Typ, über den die meisten Spieleinsätze erfolgen. Bei der Zusatzlotterie plus 5 wäre (wie auch bei SUPER 6) nach 20 Jahren eine Preisanhebung um 33,3 % auf einen runden Betrag von 1 € durchaus angebracht, wodurch man dafür im Gegenzug den Gewinn in der ersten Gewinnklasse auf 10.000 € verdoppeln und in den Gewinnklassen 2 bis 4 um jeweils 60 % erhöhen könnte, um weiterhin eine Ø AQ von etwa 50 % zu erreichen. Nachfolgend findet ihr daher links die aktuell gültigen Gewinntabellen zu den 9 KENO-Typen und der Zusatzlotterie plus 5 und rechts wieder meine jeweiligen Verbesserungsvorschläge mit einer faireren Gewinnverteilung, die (wie auch meine Gewinntabellenvorschläge beim Spiel 77 und SUPER 6) möglicherweise wieder für mehr Interesse bei den Spielern und somit zu höheren Spieleinsätzen bei diesen Lotterien führen könnte:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie15.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie15.png]" class="mycode_img" /><br />
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<hr class="mycode_hr" />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">5. EuroJackpot</span><br />
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Bei der Lotterie EuroJackpot handelt es sich um eine Lotterie, die derzeit in 19 europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn) gleichzeitig gespielt werden kann und die erstmals am 23.03.2012 stattfand. Die Ziehungen fanden ab diesem Zeitpunkt jeden Freitag in Helsinki statt. Dabei musste man zu Beginn 5 Zahlen zwischen 1 und 50 und weitere 2 Eurozahlen zwischen 1 und 8 aus einem zweiten Ziehungsgerät voraussagen. Der Preis pro Tipp lag bei 2 € und blieb bis heute unverändert. Der europaweite Spieleinsatz bei der ersten Ziehung lag bei 13.483.642 €. Die theoretische Gewinntabelle sah zu Beginn folgendermaßen aus (linke Tabelle):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie16.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie16.png]" class="mycode_img" /><br />
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Am 10.10.2014 fand bereits schon die erste Änderung statt, bei der man nun 2 aus 10 Zahlen aus dem zweiten Ziehungsgerät voraussagen musste. Zudem gab es geringfügige Änderungen bei der Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen (hauptsächlich zugunsten der ersten drei). Die von da an gültige Gewinntabelle seht ihr oben in der Mitte. Durch diese Änderung verschlechterte sich die Gewinnchance auf den Hauptgewinn deutlich von 1 zu 59.325.280 auf 1 zu 95.344.200 und somit um über 60 %. Dies führte jedoch auch zu durchschnittlich höheren Jackpots (zumal nun auch noch 24 % statt bislang 22 % der Spieleinsätze für die erste Gewinnklasse zur Verfügung gestellt wurden). Am 08.05.2015 wurde dadurch erstmals der Maximaljackpot von 90.000.000 € (darüber hinausgehende für diese Gewinnklasse vorgesehene Gewinne werden bis heute zusätzlich in die zweite Gewinnklasse der gleichen Ziehung ausgeschüttet) in der ersten Gewinnklasse erreicht (geknackt wurde dieser jedoch erst eine Ziehung später am 15.05.2015 von einem Spieler aus Tschechien), was gleichzeitig auch zu einem Rekord bei den Spieleinsätzen in Höhe von 80.763.988 € führte und erst wieder am 02.02.2018 mit 94.676.370 € übertroffen wurde. Am 09.02.2018 wurde dann mit 100.772.336 € sogar erstmals die Marke von 100 Millionen Euro bei den Spieleinsätzen überschritten.<br />
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Am 25.03.2022 wurde die bislang letzte Änderung am Gewinnplan durchgeführt, bei der die Anzahl der Eurozahlen nochmals von 10 auf 12 erhöht wurde und erneut Änderungen an der Gewinnverteilung auf die einzelnen Gewinnklassen vorgenommen wurden. Diese bis heute gültige Gewinntabelle seht ihr oben rechts. Diese Änderung führte somit zu einer weiteren Verschlechterung der Gewinnchance auf den Hauptgewinn um über 46 % (von 1 zu 95.344.200 auf 1 zu 139.838.160), die damit nun genauso so gering wie beim LOTTO 6aus49 und der anderen europäischen Lotterie <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">EuroMillions</span></a> (die nicht in Deutschland gespielt werden kann) ist. Außerdem wurde noch der Maximaljackpot in der ersten Gewinnklasse auf 120.000.000 € erhöht (der erstmals am 19.07.2022 erreicht und am 22.07.2022 von einem Spieler aus Dänemark geknackt wurde) und ein zusätzlicher wöchentlicher Ziehungstag am Dienstag eingeführt. Am 06.12.2024 wurde der bislang höchste Spieleinsatz von 109.763.182 € erzielt, nachdem der Jackpot bei den 17 vorhergehenden Ziehungen (ebenfalls ein Rekordwert) nicht geknackt wurde.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit und Verbesserungsvorschläge</span>:<br />
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Die Lotterie EuroJackpot ist schon von Beginn an eine reine Zockerlotterie für die Spieler gewesen, die es nur auf den höchstmöglichen Gewinn abgesehen haben, da bei keiner anderen Lotterie, die man in Deutschland mindestens einmal wöchentlich spielen kann, auch nur annähernd ein so hoher Anteil der Gewinnausschüttung in die höchste Gewinnklasse fließt. Auch ist bei keiner anderen in Deutschland spielbaren Lotterie die Verteilung der Gewinne so ungleichmäßig auf die einzelnen Gewinnklassen verteilt wie beim EuroJackpot, was damit auch in völligem Widerspruch zu der absolut gleichmäßigen Gewinnverteilung von LOTTO 6aus49 zu Beginn seiner Einführung im Jahr 1955 steht. Während beim EuroJackpot beispielsweise 22,5 % der Spieleinsätze nur für die erste Gewinnklasse zur Verfügung gestellt werden, sind es in den Gewinnklassen vier und sieben gerade einmal lächerliche 0,4 %, so dass der Gewinn in diesen beiden Gewinnklassen nicht einmal ansatzweise einem fairen Gewinn unter Berücksichtigung der extrem schlechten Gewinnchancen entspricht. Eine größere Diskrepanz ist nur noch bei EuroDreams (dort fließen nominal 15 % der Spieleinsätze in die erste Gewinnklasse, während für die dritte Gewinnklasse nur 0,22 % der Spieleinsätze zur Verfügung gestellt werden) und insbesondere bei EuroMillions (dort fließen sogar 30 % der Spieleinsätze in die erste Gewinnklasse, während für die vierte Gewinnklasse nur unglaubliche 0,095 % - und somit nicht einmal ein Tausendstel - der Spieleinsätze bereitgestellt werden) zu finden.<br />
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Hätte ich daher von Anfang an die Gewinnverteilung bei der Lotterie EuroJackpot festlegen müssen, hätte ich diese wie nachfolgend in der mittleren Tabelle angegeben festgelegt - und dies vorzugsweise wie beim KENO wieder mit fixen Gewinnbeträgen (in der Tabelle links seht ihr zum direkten Vergleich noch einmal die aktuelle Gewinnverteilung beim EuroJackpot):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie17.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie17.png]" class="mycode_img" /><br />
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Dabei ist interessant zu beobachten, was für enorme Gewinnsteigerungen in den mittleren Gewinnklassen möglich wären, wenn die Gewinnausschüttung gleichmäßiger verteilt wäre und wovon dann auch die meisten Gewinner (und nicht nur ein paar wenige in den ersten drei Gewinnklassen) profitieren würden. Doch dazu wird es leider nicht kommen, so lange ein Großteil der Spieler weiterhin wie Lemminge den Jackpots hinterherlaufen (weil sie sich einbilden, sie könnten diese trotz der absurd geringen Gewinnchancen gewinnen und dies unrealistischerweise vor allem dann, wenn diese besonders hoch ausfallen) und sich dadurch insbesondere bei hohen Lotterieeinsätzen langfristig in den finanziellen Abgrund stürzen, da es aufgrund der nur noch vergleichsweisen geringen Gewinnausschüttung in den unteren Gewinnklassen (in denen man am häufigsten gewinnt) zu keinem nennenswerten Rücklauf mehr kommt. Bei kaum einer anderen Lotterie (außer z. B. bei EuroMillions, Powerball und Mega Millions) ist das Verlustpotenzial in Bezug auf das eingesetzte Spielkapital so groß wie beim EuroJackpot.<br />
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Denn damit sorgen die Spieler für besonders hohe Spieleinsätze über die sich vor allem die Lotteriegesellschaften freuen, die somit keinerlei Anstalten unternehmen werden durch eine Umverteilung der Gewinnausschüttung zugunsten der anderen Gewinnklassen die Ø Jackpots in der ersten Gewinnklasse zu reduzieren, um keine Umsatzeinbußen aufgrund der Naivität der Spieler zu erleiden. Eher im Gegenteil! Gerade die beiden bislang vorgenommenen Änderungen zielten beides mal darauf ab, durch eine Reduzierung der Gewinnchancen die Jackpots im Durchschnitt noch höher ansteigen zu lassen, um dadurch höhere Gewinne der Landeslotteriegesellschaften zu forcieren, da die Spieleinsätze grundsätzlich umso stärker steigen, je höher der zu erwartende Höchstgewinn für eine Ziehung ausfällt (unabhängig von der Gewinnchance, die von den Spielern in der Regel völlig vernachlässigt wird).<br />
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Nun gibt es aber natürlich auch beim EuroJackpot (ähnlich wie bei meinem obenstehenden Verbesserungsvorschlag für LOTTO 6aus49) die Möglichkeit über eine Zusatzoption und somit durch einen freiwillig vom Spieler zu zahlenden Mehreinsatz ebenfalls für eine etwas gleichmäßigere und gerechtere Gewinnverteilung zu sorgen. Ein solches Beispiel dafür findet ihr in der Tabelle oben rechts. Die dort angegebenen theoretischen Gewinne wären bereits bei einem zusätzlichen Spieleinsatz von nur 0,50 € pro Tipp für diese Zusatzoption (z. B. mit der Bezeichnung "Gewinnbooster") möglich. Dazu müsste man auch nur 51,04 % dieser Zusatzeinnahmen wieder als Gewinne ausschütten und dementsprechend auf die einzelnen Gewinnklassen 2 bis 12 verteilen, die dann zu den regulären Gewinnen noch dazukommen würden und dadurch zu den in dieser Gewinntabelle angegebenen theoretischen Gesamtgewinnen in den einzelnen Gewinnklassen führen würden. Wie ihr seht, könnte man schon mit einem Mehreinsatz von nur 0,50 € pro Tipp erreichen, dass es keine Gewinnklasse mehr gibt, bei der die Gewinnausschüttung bei weniger als 1 % der Spieleinsätze liegt, was somit auch schon zu einer deutlichen Steigerung der Gewinne in vielen Gewinnklassen führen würde.<br />
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Im direkten Vergleich mit der Lotterie EuroMillions sind die Gewinne bei EuroJackpot in allen Gewinnklassen außer der ersten aber ohnehin schon deutlich höher. Abgesehen von den höheren durchschnittlichen Jackpots in der ersten Gewinnklasse gibt es bei EuroMillions nur noch den Vorteil, dass man dort auch schon mit nur 2 Richtigen einen kleinen Gewinn von durchschnittlich 4 € erhält, während man dagegen beim EuroJackpot in diesem Fall leer ausgeht. Doch auch diesen geringfügigen Nachteil könnte man mit einem zusätzlichen Spieleinsatz von nur 0,50 € pro Tipp in Form einer weiteren Zusatzoption (z. B. mit der Bezeichnung "Chancenbooster") bereits mehr als ausgleichen. Denn damit könnte man mit einer Gewinnausschüttung von 50,51 % dieser Zusatzeinnahmen ebenfalls einen Gewinn von Ø 4 € für nur 2 richtig getippten Zahlen (also ohne richtig getippte Eurozahl) bereitstellen und darüber hinaus sogar noch eine weitere Gewinnklasse für nur 2 richtig getippte Eurozahlen (also ohne richtig getippte reguläre Zahl) hinzufügen, in welche die restliche Gewinnausschüttung fließt und dadurch einen Gewinn von Ø 8 € in dieser Gewinnklasse ermöglicht. Man könnte natürlich vorzugsweise in diesem Fall auch gleich einen fixen Gewinn von 4 € bzw. 8 € in diesen beiden Gewinnklassen für die Spieler festlegen. Mit dieser Zusatzoption wäre die Gewinnchance beim EuroJackpot dann sogar mit 1 zu 11,7 auch noch etwas besser als bei EuroMillions mit nur 1 zu 13. Die Gewinntabelle würde dabei wie nachfolgend in der mittleren Tabelle angegeben aussehen (links davon seht ihr zum direkten Vergleich die aktuelle Gewinntabelle bei EuroMillions ohne Sonderauslosung und rechts davon zur Vervollständigung auch noch die Gewinntabelle bei Verwendung von beiden "Boostern" für einen Mehreinsatz von somit insgesamt 1 €):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/historie18.png" loading="lazy"  alt="[Bild: historie18.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/historie" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/historie</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Umsätze der beliebtesten Glücksspiele in Deutschland]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=28658</link>
			<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 22:58:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523">Lottoexperte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=28658</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vor einigen Wochen bin ich im Internet auf die online verfügbare Publikation "DHS Jahrbuch Sucht 2024" gestoßen. Darin enthalten ist in Kapitel 2.2 (Seite 67 - 86) ein interessanter Bericht mit dem Thema "Glücksspiel - Zahlen und Fakten". Den Ausschnitt aus diesem Buch könnt ihr euch kostenlos <a href="https://doi.org/10.2440/012-0004" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> herunterladen. Wen dieses Thema auch außerhalb des Glücksspiels z. B. in Bezug auf Tabak, Alkohol und Drogen interessiert, kann sich auch das ganze Buch <a href="https://www.dhs.de/unsere-arbeit/dhs-jahrbuch-sucht" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> herunterladen.<br />
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Doch keine Angst! In diesem Beitrag von mir geht es nicht darum, euch vor den Gefahren des Glücksspiels zu warnen (was vermutlich ohnehin vergebliche Liebesmüh wäre). Die aus meiner Sicht wichtigste Tabelle, auf die ich eigentlich in diesem Beitrag genauer eingehen möchte, ist auf Seite 70 dieses Buches zu finden. Dort sieht man eine Auflistung, wie viel Geld die Deutschen im Jahr 2022 für welches Glücksspiel ausgegeben haben. Ich habe die Werte daher mal in Excel übernommen und eine neue Tabelle erstellt, in der ich die einzelnen Glücksspielarten absteigend nach Spieleinsatz sortiert und farblich gruppiert hervorgehoben habe:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/spielevergleich.png" loading="lazy"  alt="[Bild: spielevergleich.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die beiden Einzelposten für das Gewinnsparen und PS-Sparen habe ich dabei in einer Zeile zusammengefasst. Beim Fußballtoto habe ich den angegebenen Gesamtspieleinsatz auf die Auswahl- und Ergebniswette aufgeschlüsselt. Diese Werte findet man in dem Zahlenarchiv von Westlotto - siehe <a href="https://www.westlotto.de/service/downloads/downloads.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>, in dem auch die Spieleinsätze für die Auswahl- und Ergebniswette für alle Ziehungen veröffentlicht werden. Mit Hilfe dieses Zahlenarchivs konnte ich auch sämtliche Jahres-Spieleinsätze ermitteln, die ich noch im weiteren Verlauf dieses Beitrags bekanntgeben werde. Außerdem habe ich noch die "Soziallotterie" freiheit+ in die Auflistung hinzugefügt.<br />
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Die in dieser Tabelle auf Seite 70 von Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Meyer von der Universität Bremen angegebenen Auszahlungsquoten sind übrigens bei 9 Glücksspielen falsch gewesen. Ich habe ihn diesbezüglich bereits per E-Mail (die im Buch auf Seite 269 zu finden ist) kontaktiert und ihm mit Quellenangaben die korrekten Werte mitgeteilt. Er hat mir daraufhin sogar geantwortet, sich für meine korrigierenden Angaben bedankt und mir zugesichert, dass er diese in seinem nächsten Beitrag für das "DHS Jahrbuch Sucht 2025" übernehmen wird. In meiner obenstehenden Tabelle findet ihr daher die korrekten AQs, wie ihr sie auch bereits in vielen meiner veröffentlichten Gewinntabellen in diesem Forum finden könnt. Nur bei den von mir durchnummerierten Rubriken 1, 2, 3, 7, 9 und 19 habe ich die Werte aus seiner Tabelle übernommen und darauf vertraut, dass diese korrekt sind, ohne mir somit die Mühe gemacht zu haben, diese selber im Internet nachzuprüfen. Dies gilt auch für alle seine veröffentlichten Angaben in Bezug auf die Spieleinsätze.<br />
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Für die in Wirklichkeit (zumindest den Spielern gegenüber) völlig asoziale Lotterie <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">freiheit+</span></a> (mit einer regulären AQ von nur 15,7 %), wurden von Gerhard Meyer keine Angaben bezüglich der Spieleinsätze gemacht. Diese werden aber auch nicht einmal von der LOTTO24 AG für die einzelnen Ziehungen dieser Lotterie bekanntgegeben (im Unterschied zu fast allen anderen Lotterien). Zumindest wird aber von der BildungsChancen gGmbH einmal jährlich ein Jahresbericht erstellt, in dem die Anzahl der abgegebenen Tipps (bzw. der verkauften Lose) veröffentlicht werden. Für das Jahr 2022 findet ihr diesen Bericht <a href="https://www.bildungschancen.de/wp-content/uploads/2023/05/Bildungschancen_Jahresbericht2022_300dpi.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>. Die 9.148.126 Tipps entsprechen somit einem Spieleinsatz von 22.870.315 €, den ich somit gerundet auch in die obenstehende Tabelle übernommen habe (im Jahr 2023 lag der Spieleinsatz übrigens bei 25.662.647,50 €). Da LOTTO24 zumindest die Anzahl der Gewinner in den einzelnen Gewinnklassen bekanntgibt, habe ich für die letzten 13 Ziehungen (vom 19.08.2024 bis 11.11.2024) Ø 25.053 Gewinner mit 3 Richtigen ermitteln können. Bei einer Gewinnchance von effektiv 1 zu 10,46 auf diese Gewinnklasse (inklusive Freispielberücksichtigung) lässt sich daher aktuell ein geschätzter Wert von rund 262.000 Tipps pro Ziehung errechnen, was einem Spieleinsatz von über 650.000 € pro Wochenziehung entspricht. Insofern ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr der Gesamtspieleinsatz bereits bei deutlich über 30 Millionen Euro liegen wird. Dieser ist damit zwar im Vergleich zu den Jahresumsätzen der beliebtesten Lotterien LOTTO 6aus49 und EuroJackpot immer noch praktisch kaum der Rede wert, allerdings erschreckenderweise (dank der eher unterdurchschnittlichen Intelligenz der deutschen Glücksspieler, die sich von LOTTO24 durch <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Lotteriegebühren</span></a>, die mittlerweile bei keinem anderen Glücksspielanbieter in ganz Deutschland auch nur ansatzweise so hoch ausfallen wie dort, nach Strich und Faden ausbeuten lassen) bereits jetzt schon (nicht einmal 5 Jahre seit Einführung dieser Lotterie) höher als bei der Auswahl- und Ergebniswette von TOTO. Denn der Gesamtspieleinsatz der TOTO-Ergebniswette wird auch in diesem Jahr voraussichtlich bei unter 30 Millionen Euro liegen (bis einschließlich 09.11.2024 sind es nur 25,8 Millionen Euro gewesen).<br />
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Die beiden TOTO-Wetten zählen damit aktuell zu den unbeliebtesten Glücksspielen in Deutschland. Zwar lag der Spieleinsatz bei der TOTO-Ergebniswette im Jahr 2022 noch etwas höher als bei Zusatzlotterie "Sieger-Chance". Wenn man aber berücksichtigt, dass diese Zusatzlotterie nur in der Hälfte aller Bundesländer gespielt werden kann, muss man davon ausgehen, dass die Spieleinsätze bei dieser Zusatzlotterie deutlich höher als bei der TOTO-Ergebniswette liegen würden, wenn man sie in ganz Deutschland spielen könnte. In diesem Jahr scheint die TOTO-Auswahlwette, sofern kein kleines Wunder mehr geschieht, sogar das schlechteste Jahresergebnis seit seiner Einführung am 07.10.1962 zu erzielen. Selbst in diesen lediglich ersten 13 Spieltagen, auf die man bis Ende 1962 wetten konnte, lag der Gesamtspieleinsatz bereits bei 24,3 Millionen DM und für das gesamte Jahr 1963 sogar bei über 114 Millionen DM. Der höchste Umsatz bei der TOTO-Auswahlwette wurde übrigens im Jahr 1977 mit einem Gesamtspieleinsatz in Höhe von unglaublichen 225.555.338 DM erzielt (bei der TOTO-Ergebniswette - dem aktuell sogar beliebteren Glücksspiel - lagen im selben Jahr die Spieleinsätze nur bei insgesamt 126.340.364,50 DM). Im Jahr 2024 lag dagegen der Gesamtspieleinsatz bis einschließlich 09.11.2024 nur bei 7,37 Millionen Euro. Aufs ganze Jahr hochgerechnet wäre für dieses Jahr somit mit einem Gesamtspieleinsatz von etwa 8,5 Millionen Euro zu rechnen, der damit voraussichtlich sogar geringer als bei der Zusatzlotterie plus 5 (die man über den Spielschein von KENO spielen kann) ausfallen wird. Das bislang schlechteste Jahresergebnis der TOTO-Auswahlwette wurde im Jahr 2017 mit einem Gesamtspieleinsatz von nur 8.714.181,45 € erreicht, der damit auch in diesem Jahr (sowie in den Jahren 2005, 2006, 2008, 2013, 2015, 2016, 2018 und 2020) geringer als bei der Zusatzlotterie plus 5 gewesen ist.<br />
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Über die Gründe für den "TOTO-Absturz" insbesondere bei der Auswahlwette kann man nur spekulieren. Ein Grund dürfte wohl daran liegen, dass das Glücksspielangebot früher deutlich geringer war als heute. Denn zum Hochpunkt im Jahr 1977 gab es natürlich noch keine Online-Casinos, ebenso wenig wie EuroJackpot, KENO und SUPER 6. Der aus meiner Sicht wahrscheinlichere Grund dürfte aber wohl daran liegen, dass man beim TOTO im Unterschied zu Lotterien auch noch denken muss, worauf die meisten Spieler heutzutage dank Google und KI keine Lust mehr haben (und scheinbar viele auch schon größtenteils verlernt haben). Bei der Auswahlwette genügt es nämlich nicht einfach nur 6 Zahlen auf dem Spielschein anzukreuzen, sondern man muss zusätzlich auch noch abschätzen können, welche 6 Spielpaarungen (aus unglaublichen 45 Fußballspielen - sogar von ausländischen Mannschaften) etwa gleich stark sind und somit die besten Chancen haben ein Unentschieden zu erzielen. Wer nicht gerade ein absoluter Fußballfan und -experte ist, für den scheidet dieses Glücksspiel somit ohnehin schon mal von vornherein aus (sofern er nicht deutlich schlechtere Gewinnchancen in Kauf nehmen möchte, als jemand der sich mit den Fußballmannschaften auskennt). Aber auch wer das von sich behaupten kann, muss sich trotzdem erst mal eine Weile hinsetzen und sich Gedanken darübermachen, welchen Spielpaarungen er am ehesten ein möglichst torreiches Unentschieden zutraut. Das mag früher vielleicht so manch einem Fußballfan noch Spaß gemacht haben (ähnlich wie viele ältere Menschen auch heute noch gerne in ihrer Freizeit oder als Rentner Kreuzworträtsel oder andere Denksportaufgaben lösen), doch heutzutage im digitalen Zeitalter mit Handy und Internet und den damit verbundenen zahlreichen Unterhaltungsangeboten und Ablenkungen (z. B. durch Online-Spiele, YouTube und TicToc) ist dies den meisten Spielern (insbesondere den jüngeren) nicht mehr zumutbar - selbst wenn ihnen durch die "Tendenzen" fast schon vorgegeben wird, wo sie ihre Kreuzchen zu setzen haben.<br />
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Beim TOTO lassen sich zudem noch nicht einmal aussagekräftige Gewinntabellen erstellen, da es keine einheitlichen Gewinnchancen wie bei den Lotterien gibt, sondern diese bei jedem Tipp andere sind (abhängig davon, welche sechs Zahlen man ausgewählt hat). Man findet zwar im Internet Gewinntabellen, in denen auch Gewinnchancen angegeben sind. Diese kann man jedoch getrost vergessen, weil es sich dabei nur um theoretische Werte handelt, die somit nur dann zutreffen würden, wenn jede Mannschaft exakt gleich stark wäre, was in der Praxis völlig ausgeschlossen ist.<br />
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Im Gegensatz dazu sind klassische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sportwette" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Sportwetten</span></a> mit Festquoten, bei denen man in der Regel nur auf den Ausgang von einem Sportereignis wettet, wesentlich unkomplizierter und schneller abzugeben, ohne sich dabei viele Gedanken machen zu müssen. Außerdem haben die meisten Sportbegeisterten auch einen Lieblingssportler bzw. (insbesondere beim Fußball) Lieblingsverein, auf den man natürlich besonders gerne Wetten auf den Sieg abschließen möchte. Und natürlich darf man auch nicht vergessen, dass die AQs hier mit mindestens 85 % deutlich höher als bei der TOTO-Ergebniswette (60 %) und TOTO-Auswahlwette (50 %) sind. Aus diesen Gründen sind diese Art von Sportwetten (mit einem Spieleinsatz von fast 9 Milliarden Euro im Jahr 2022) wohl auch deutlich beliebter als die beiden TOTO-Wetten, die sich ja zudem auch nur auf den Fußballsport beschränken.<br />
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Doch trotz der hohen Spieleinsätze bei den klassischen Sportwetten, sind diese interessanterweise dennoch bei weitem nicht so beliebt wie der deutsche Lotterieklassiker LOTTO 6aus49. Dies gilt sogar für die Geldspielautomaten, obwohl die Spieleinsätze dort mit fast 21 Milliarden Euro im Jahr 2022 so hoch ausfielen, wie bei keiner anderen Glücksspielart. Denn in der Tabelle auf Seite 76 im "DHS Jahrbuch Sucht 2024" wird aufgezeigt, dass bei einer im Jahr 2023 durchgeführten Umfrage in der deutschen Bevölkerung, welche Glücksspiele sie in den letzten 12 Monaten gespielt haben, immerhin 19,8 % und damit die meisten aller Befragten angaben, wenigstens einmal am LOTTO 6aus49 teilgenommen zu haben. Bei den Sportwetten mit Festquoten waren es dagegen nur 2,5 % (bei Live-Wetten auf Sportereignisse sogar nur 1,1 %) und an Geldspielautomaten spielten nur 1,9 % der Befragten.<br />
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Wenn somit tatsächlich nur ein Zehntel so viele Spieler an Spielautomaten wie am LOTTO 6aus49 teilnehmen und trotzdem die Spieleinsätze an Spielautomaten mehr als 5,4 Mal so hoch wie bei LOTTO 6aus49 sind, dann bedeutet dies somit, dass Spieler, die an einem Spielautomaten spielen auf Jahressicht im Durchschnitt mehr als 54 Mal so viel Geld in diese Automaten stecken, wie ein durchschnittlicher Lottospieler für LOTTO 6aus49 ausgibt (bei den Sportwetten wären es immerhin noch etwa 18,5 Mal so viel Geld, wenn man davon ausgeht, dass acht Mal so viele Spieler am LOTTO 6aus49 wie an den Sportwetten teilnehmen). Vor diesem Hintergrund kann man somit auch nachvollziehen, dass Automatenspiele (insbesondere virtuelle) ein deutlich höheres Suchtpotential haben, als nur ein oder zwei Mal in der Woche stattfindende Lotterieziehungen, wie man auch schön in der Grafik auf Seite 80 in diesem Jahrbuch ablesen kann.<br />
<br />
Spieleinsatz ist jedoch nicht identisch mit Geldverlust. Berücksichtig man daher die deutlich höhere AQ bei den Geldspielautomaten im Vergleich zu den Lotterien, kann ein Automatenspieler somit deutlich mehr Geld einsetzen als ein Lotteriespieler, bis er es tatsächlich verspielt hat. Ein Spieler, der z. B. für 100 € am LOTTO 6aus49 mit einer Ø AQ von nur 50 % teilnimmt und seine theoretischen Gewinne 10 Mal hintereinander reinvestiert, hat am Ende noch ungefähr [50 % ^ 10 * 100 € =] 10 Cent übrig. Wer das gleiche jedoch bei Geldspielautomaten mit einer Ø AQ von 95 % wiederholt, hat nach 10 Durchgängen noch etwa [95 % ^ 10 * 100 € =] 60 € übrig. Insgesamt kann ein Spieler der sich mit einem Einsatz von 100 € an LOTTO 6aus49 beteiligt, Spieleinsätze in Höhe von Ø [100 € / 50 % =] insgesamt 200 € erbringen, bevor er theoretisch sein ganzes Geld verspielt hat. Ein Spieler, der dagegen den gleichen Geldbetrag in ein Geldspielautomat mit einer Ø AQ von 95 % steckt, kann einen Spieleinsatz von Ø [100 € / 5 % =] insgesamt 2.000 € leisten, bis er sein Geld verloren hat.<br />
<br />
Allerdings bieten nur virtuelle Automatenspiele (Online-Slots) Ø AQs von ca. 95 %, die jedoch derzeit scheinbar nur von einem Bruchteil der Automatenspieler genutzt werden - zumindest gemäß den Angaben von Gerhard Meyer. Hier muss man aber auch berücksichtigen, dass sich der Wert von 730 Millionen Euro im Jahr 2022 (inklusive Online-Poker) natürlich nur auf den "legalen" Markt beziehen kann (denn von den "illegalen" Anbietern wie z. B. Lottohelden oder Lottoland liegen natürlich keine Daten zu den Spieleinsätzen vor). Doch erlaubt sind diese Spiele in Deutschland offiziell erst seit Inkrafttreten des neuen GlüStV am 01.07.2021 - und natürlich nur wenn der Anbieter dafür auch eine deutsche Glücksspiellizenz erworben hat (das heißt also auf gut Deutsch gesagt, erst nachdem in erster Linie auch dem deutschen Staat die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich ordentlich an den Verlusten der Spieler zu bereichern - weitere ausführlichere Informationen dazu findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27202" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Es ist somit davon auszugehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher liegt, vor allem auch aufgrund der deutlichen höheren AQs im Vergleich zu den stationären Automatenspielen in Spielhallen und Gaststätten (bei denen die untere Grenze mit 77,1 % angegeben wird).<br />
<br />
Wenn wir somit von einer mittleren Ø AQ von 80 % bei den Geldspielautomaten mit einem Jahresumsatz von fast 21 Milliarden Euro im Jahr 2022 ausgehen, durch die man somit mit einem Spielkapital von 100 € insgesamt Spieleinsätze in Höhe von Ø [100 € / 20 % =] 500 € erreichen kann, bis das Spielgeld vollständig verbraucht ist, dann bedeutet dies somit, dass ein Automatenspieler im Jahr 2022 durchschnittlich fast 22 Mal so viel Geld für Automatenspiele verzockt hat, wie ein Lotteriespieler im Durchschnitt für seine Spielteilnahmen im Jahr 2022 für LOTTO 6aus49 an Geld verloren hat (sofern sich gemäß der Bevölkerungsumfrage tatsächlich 10 Mal so viele Spieler an LOTTO 6aus49 beteiligen, wie an Geldspielautomaten).</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vor einigen Wochen bin ich im Internet auf die online verfügbare Publikation "DHS Jahrbuch Sucht 2024" gestoßen. Darin enthalten ist in Kapitel 2.2 (Seite 67 - 86) ein interessanter Bericht mit dem Thema "Glücksspiel - Zahlen und Fakten". Den Ausschnitt aus diesem Buch könnt ihr euch kostenlos <a href="https://doi.org/10.2440/012-0004" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> herunterladen. Wen dieses Thema auch außerhalb des Glücksspiels z. B. in Bezug auf Tabak, Alkohol und Drogen interessiert, kann sich auch das ganze Buch <a href="https://www.dhs.de/unsere-arbeit/dhs-jahrbuch-sucht" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> herunterladen.<br />
<br />
Doch keine Angst! In diesem Beitrag von mir geht es nicht darum, euch vor den Gefahren des Glücksspiels zu warnen (was vermutlich ohnehin vergebliche Liebesmüh wäre). Die aus meiner Sicht wichtigste Tabelle, auf die ich eigentlich in diesem Beitrag genauer eingehen möchte, ist auf Seite 70 dieses Buches zu finden. Dort sieht man eine Auflistung, wie viel Geld die Deutschen im Jahr 2022 für welches Glücksspiel ausgegeben haben. Ich habe die Werte daher mal in Excel übernommen und eine neue Tabelle erstellt, in der ich die einzelnen Glücksspielarten absteigend nach Spieleinsatz sortiert und farblich gruppiert hervorgehoben habe:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/spielevergleich.png" loading="lazy"  alt="[Bild: spielevergleich.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die beiden Einzelposten für das Gewinnsparen und PS-Sparen habe ich dabei in einer Zeile zusammengefasst. Beim Fußballtoto habe ich den angegebenen Gesamtspieleinsatz auf die Auswahl- und Ergebniswette aufgeschlüsselt. Diese Werte findet man in dem Zahlenarchiv von Westlotto - siehe <a href="https://www.westlotto.de/service/downloads/downloads.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>, in dem auch die Spieleinsätze für die Auswahl- und Ergebniswette für alle Ziehungen veröffentlicht werden. Mit Hilfe dieses Zahlenarchivs konnte ich auch sämtliche Jahres-Spieleinsätze ermitteln, die ich noch im weiteren Verlauf dieses Beitrags bekanntgeben werde. Außerdem habe ich noch die "Soziallotterie" freiheit+ in die Auflistung hinzugefügt.<br />
<br />
Die in dieser Tabelle auf Seite 70 von Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Meyer von der Universität Bremen angegebenen Auszahlungsquoten sind übrigens bei 9 Glücksspielen falsch gewesen. Ich habe ihn diesbezüglich bereits per E-Mail (die im Buch auf Seite 269 zu finden ist) kontaktiert und ihm mit Quellenangaben die korrekten Werte mitgeteilt. Er hat mir daraufhin sogar geantwortet, sich für meine korrigierenden Angaben bedankt und mir zugesichert, dass er diese in seinem nächsten Beitrag für das "DHS Jahrbuch Sucht 2025" übernehmen wird. In meiner obenstehenden Tabelle findet ihr daher die korrekten AQs, wie ihr sie auch bereits in vielen meiner veröffentlichten Gewinntabellen in diesem Forum finden könnt. Nur bei den von mir durchnummerierten Rubriken 1, 2, 3, 7, 9 und 19 habe ich die Werte aus seiner Tabelle übernommen und darauf vertraut, dass diese korrekt sind, ohne mir somit die Mühe gemacht zu haben, diese selber im Internet nachzuprüfen. Dies gilt auch für alle seine veröffentlichten Angaben in Bezug auf die Spieleinsätze.<br />
<br />
Für die in Wirklichkeit (zumindest den Spielern gegenüber) völlig asoziale Lotterie <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">freiheit+</span></a> (mit einer regulären AQ von nur 15,7 %), wurden von Gerhard Meyer keine Angaben bezüglich der Spieleinsätze gemacht. Diese werden aber auch nicht einmal von der LOTTO24 AG für die einzelnen Ziehungen dieser Lotterie bekanntgegeben (im Unterschied zu fast allen anderen Lotterien). Zumindest wird aber von der BildungsChancen gGmbH einmal jährlich ein Jahresbericht erstellt, in dem die Anzahl der abgegebenen Tipps (bzw. der verkauften Lose) veröffentlicht werden. Für das Jahr 2022 findet ihr diesen Bericht <a href="https://www.bildungschancen.de/wp-content/uploads/2023/05/Bildungschancen_Jahresbericht2022_300dpi.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>. Die 9.148.126 Tipps entsprechen somit einem Spieleinsatz von 22.870.315 €, den ich somit gerundet auch in die obenstehende Tabelle übernommen habe (im Jahr 2023 lag der Spieleinsatz übrigens bei 25.662.647,50 €). Da LOTTO24 zumindest die Anzahl der Gewinner in den einzelnen Gewinnklassen bekanntgibt, habe ich für die letzten 13 Ziehungen (vom 19.08.2024 bis 11.11.2024) Ø 25.053 Gewinner mit 3 Richtigen ermitteln können. Bei einer Gewinnchance von effektiv 1 zu 10,46 auf diese Gewinnklasse (inklusive Freispielberücksichtigung) lässt sich daher aktuell ein geschätzter Wert von rund 262.000 Tipps pro Ziehung errechnen, was einem Spieleinsatz von über 650.000 € pro Wochenziehung entspricht. Insofern ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr der Gesamtspieleinsatz bereits bei deutlich über 30 Millionen Euro liegen wird. Dieser ist damit zwar im Vergleich zu den Jahresumsätzen der beliebtesten Lotterien LOTTO 6aus49 und EuroJackpot immer noch praktisch kaum der Rede wert, allerdings erschreckenderweise (dank der eher unterdurchschnittlichen Intelligenz der deutschen Glücksspieler, die sich von LOTTO24 durch <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Lotteriegebühren</span></a>, die mittlerweile bei keinem anderen Glücksspielanbieter in ganz Deutschland auch nur ansatzweise so hoch ausfallen wie dort, nach Strich und Faden ausbeuten lassen) bereits jetzt schon (nicht einmal 5 Jahre seit Einführung dieser Lotterie) höher als bei der Auswahl- und Ergebniswette von TOTO. Denn der Gesamtspieleinsatz der TOTO-Ergebniswette wird auch in diesem Jahr voraussichtlich bei unter 30 Millionen Euro liegen (bis einschließlich 09.11.2024 sind es nur 25,8 Millionen Euro gewesen).<br />
<br />
Die beiden TOTO-Wetten zählen damit aktuell zu den unbeliebtesten Glücksspielen in Deutschland. Zwar lag der Spieleinsatz bei der TOTO-Ergebniswette im Jahr 2022 noch etwas höher als bei Zusatzlotterie "Sieger-Chance". Wenn man aber berücksichtigt, dass diese Zusatzlotterie nur in der Hälfte aller Bundesländer gespielt werden kann, muss man davon ausgehen, dass die Spieleinsätze bei dieser Zusatzlotterie deutlich höher als bei der TOTO-Ergebniswette liegen würden, wenn man sie in ganz Deutschland spielen könnte. In diesem Jahr scheint die TOTO-Auswahlwette, sofern kein kleines Wunder mehr geschieht, sogar das schlechteste Jahresergebnis seit seiner Einführung am 07.10.1962 zu erzielen. Selbst in diesen lediglich ersten 13 Spieltagen, auf die man bis Ende 1962 wetten konnte, lag der Gesamtspieleinsatz bereits bei 24,3 Millionen DM und für das gesamte Jahr 1963 sogar bei über 114 Millionen DM. Der höchste Umsatz bei der TOTO-Auswahlwette wurde übrigens im Jahr 1977 mit einem Gesamtspieleinsatz in Höhe von unglaublichen 225.555.338 DM erzielt (bei der TOTO-Ergebniswette - dem aktuell sogar beliebteren Glücksspiel - lagen im selben Jahr die Spieleinsätze nur bei insgesamt 126.340.364,50 DM). Im Jahr 2024 lag dagegen der Gesamtspieleinsatz bis einschließlich 09.11.2024 nur bei 7,37 Millionen Euro. Aufs ganze Jahr hochgerechnet wäre für dieses Jahr somit mit einem Gesamtspieleinsatz von etwa 8,5 Millionen Euro zu rechnen, der damit voraussichtlich sogar geringer als bei der Zusatzlotterie plus 5 (die man über den Spielschein von KENO spielen kann) ausfallen wird. Das bislang schlechteste Jahresergebnis der TOTO-Auswahlwette wurde im Jahr 2017 mit einem Gesamtspieleinsatz von nur 8.714.181,45 € erreicht, der damit auch in diesem Jahr (sowie in den Jahren 2005, 2006, 2008, 2013, 2015, 2016, 2018 und 2020) geringer als bei der Zusatzlotterie plus 5 gewesen ist.<br />
<br />
Über die Gründe für den "TOTO-Absturz" insbesondere bei der Auswahlwette kann man nur spekulieren. Ein Grund dürfte wohl daran liegen, dass das Glücksspielangebot früher deutlich geringer war als heute. Denn zum Hochpunkt im Jahr 1977 gab es natürlich noch keine Online-Casinos, ebenso wenig wie EuroJackpot, KENO und SUPER 6. Der aus meiner Sicht wahrscheinlichere Grund dürfte aber wohl daran liegen, dass man beim TOTO im Unterschied zu Lotterien auch noch denken muss, worauf die meisten Spieler heutzutage dank Google und KI keine Lust mehr haben (und scheinbar viele auch schon größtenteils verlernt haben). Bei der Auswahlwette genügt es nämlich nicht einfach nur 6 Zahlen auf dem Spielschein anzukreuzen, sondern man muss zusätzlich auch noch abschätzen können, welche 6 Spielpaarungen (aus unglaublichen 45 Fußballspielen - sogar von ausländischen Mannschaften) etwa gleich stark sind und somit die besten Chancen haben ein Unentschieden zu erzielen. Wer nicht gerade ein absoluter Fußballfan und -experte ist, für den scheidet dieses Glücksspiel somit ohnehin schon mal von vornherein aus (sofern er nicht deutlich schlechtere Gewinnchancen in Kauf nehmen möchte, als jemand der sich mit den Fußballmannschaften auskennt). Aber auch wer das von sich behaupten kann, muss sich trotzdem erst mal eine Weile hinsetzen und sich Gedanken darübermachen, welchen Spielpaarungen er am ehesten ein möglichst torreiches Unentschieden zutraut. Das mag früher vielleicht so manch einem Fußballfan noch Spaß gemacht haben (ähnlich wie viele ältere Menschen auch heute noch gerne in ihrer Freizeit oder als Rentner Kreuzworträtsel oder andere Denksportaufgaben lösen), doch heutzutage im digitalen Zeitalter mit Handy und Internet und den damit verbundenen zahlreichen Unterhaltungsangeboten und Ablenkungen (z. B. durch Online-Spiele, YouTube und TicToc) ist dies den meisten Spielern (insbesondere den jüngeren) nicht mehr zumutbar - selbst wenn ihnen durch die "Tendenzen" fast schon vorgegeben wird, wo sie ihre Kreuzchen zu setzen haben.<br />
<br />
Beim TOTO lassen sich zudem noch nicht einmal aussagekräftige Gewinntabellen erstellen, da es keine einheitlichen Gewinnchancen wie bei den Lotterien gibt, sondern diese bei jedem Tipp andere sind (abhängig davon, welche sechs Zahlen man ausgewählt hat). Man findet zwar im Internet Gewinntabellen, in denen auch Gewinnchancen angegeben sind. Diese kann man jedoch getrost vergessen, weil es sich dabei nur um theoretische Werte handelt, die somit nur dann zutreffen würden, wenn jede Mannschaft exakt gleich stark wäre, was in der Praxis völlig ausgeschlossen ist.<br />
<br />
Im Gegensatz dazu sind klassische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sportwette" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Sportwetten</span></a> mit Festquoten, bei denen man in der Regel nur auf den Ausgang von einem Sportereignis wettet, wesentlich unkomplizierter und schneller abzugeben, ohne sich dabei viele Gedanken machen zu müssen. Außerdem haben die meisten Sportbegeisterten auch einen Lieblingssportler bzw. (insbesondere beim Fußball) Lieblingsverein, auf den man natürlich besonders gerne Wetten auf den Sieg abschließen möchte. Und natürlich darf man auch nicht vergessen, dass die AQs hier mit mindestens 85 % deutlich höher als bei der TOTO-Ergebniswette (60 %) und TOTO-Auswahlwette (50 %) sind. Aus diesen Gründen sind diese Art von Sportwetten (mit einem Spieleinsatz von fast 9 Milliarden Euro im Jahr 2022) wohl auch deutlich beliebter als die beiden TOTO-Wetten, die sich ja zudem auch nur auf den Fußballsport beschränken.<br />
<br />
Doch trotz der hohen Spieleinsätze bei den klassischen Sportwetten, sind diese interessanterweise dennoch bei weitem nicht so beliebt wie der deutsche Lotterieklassiker LOTTO 6aus49. Dies gilt sogar für die Geldspielautomaten, obwohl die Spieleinsätze dort mit fast 21 Milliarden Euro im Jahr 2022 so hoch ausfielen, wie bei keiner anderen Glücksspielart. Denn in der Tabelle auf Seite 76 im "DHS Jahrbuch Sucht 2024" wird aufgezeigt, dass bei einer im Jahr 2023 durchgeführten Umfrage in der deutschen Bevölkerung, welche Glücksspiele sie in den letzten 12 Monaten gespielt haben, immerhin 19,8 % und damit die meisten aller Befragten angaben, wenigstens einmal am LOTTO 6aus49 teilgenommen zu haben. Bei den Sportwetten mit Festquoten waren es dagegen nur 2,5 % (bei Live-Wetten auf Sportereignisse sogar nur 1,1 %) und an Geldspielautomaten spielten nur 1,9 % der Befragten.<br />
<br />
Wenn somit tatsächlich nur ein Zehntel so viele Spieler an Spielautomaten wie am LOTTO 6aus49 teilnehmen und trotzdem die Spieleinsätze an Spielautomaten mehr als 5,4 Mal so hoch wie bei LOTTO 6aus49 sind, dann bedeutet dies somit, dass Spieler, die an einem Spielautomaten spielen auf Jahressicht im Durchschnitt mehr als 54 Mal so viel Geld in diese Automaten stecken, wie ein durchschnittlicher Lottospieler für LOTTO 6aus49 ausgibt (bei den Sportwetten wären es immerhin noch etwa 18,5 Mal so viel Geld, wenn man davon ausgeht, dass acht Mal so viele Spieler am LOTTO 6aus49 wie an den Sportwetten teilnehmen). Vor diesem Hintergrund kann man somit auch nachvollziehen, dass Automatenspiele (insbesondere virtuelle) ein deutlich höheres Suchtpotential haben, als nur ein oder zwei Mal in der Woche stattfindende Lotterieziehungen, wie man auch schön in der Grafik auf Seite 80 in diesem Jahrbuch ablesen kann.<br />
<br />
Spieleinsatz ist jedoch nicht identisch mit Geldverlust. Berücksichtig man daher die deutlich höhere AQ bei den Geldspielautomaten im Vergleich zu den Lotterien, kann ein Automatenspieler somit deutlich mehr Geld einsetzen als ein Lotteriespieler, bis er es tatsächlich verspielt hat. Ein Spieler, der z. B. für 100 € am LOTTO 6aus49 mit einer Ø AQ von nur 50 % teilnimmt und seine theoretischen Gewinne 10 Mal hintereinander reinvestiert, hat am Ende noch ungefähr [50 % ^ 10 * 100 € =] 10 Cent übrig. Wer das gleiche jedoch bei Geldspielautomaten mit einer Ø AQ von 95 % wiederholt, hat nach 10 Durchgängen noch etwa [95 % ^ 10 * 100 € =] 60 € übrig. Insgesamt kann ein Spieler der sich mit einem Einsatz von 100 € an LOTTO 6aus49 beteiligt, Spieleinsätze in Höhe von Ø [100 € / 50 % =] insgesamt 200 € erbringen, bevor er theoretisch sein ganzes Geld verspielt hat. Ein Spieler, der dagegen den gleichen Geldbetrag in ein Geldspielautomat mit einer Ø AQ von 95 % steckt, kann einen Spieleinsatz von Ø [100 € / 5 % =] insgesamt 2.000 € leisten, bis er sein Geld verloren hat.<br />
<br />
Allerdings bieten nur virtuelle Automatenspiele (Online-Slots) Ø AQs von ca. 95 %, die jedoch derzeit scheinbar nur von einem Bruchteil der Automatenspieler genutzt werden - zumindest gemäß den Angaben von Gerhard Meyer. Hier muss man aber auch berücksichtigen, dass sich der Wert von 730 Millionen Euro im Jahr 2022 (inklusive Online-Poker) natürlich nur auf den "legalen" Markt beziehen kann (denn von den "illegalen" Anbietern wie z. B. Lottohelden oder Lottoland liegen natürlich keine Daten zu den Spieleinsätzen vor). Doch erlaubt sind diese Spiele in Deutschland offiziell erst seit Inkrafttreten des neuen GlüStV am 01.07.2021 - und natürlich nur wenn der Anbieter dafür auch eine deutsche Glücksspiellizenz erworben hat (das heißt also auf gut Deutsch gesagt, erst nachdem in erster Linie auch dem deutschen Staat die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich ordentlich an den Verlusten der Spieler zu bereichern - weitere ausführlichere Informationen dazu findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27202" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Es ist somit davon auszugehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher liegt, vor allem auch aufgrund der deutlichen höheren AQs im Vergleich zu den stationären Automatenspielen in Spielhallen und Gaststätten (bei denen die untere Grenze mit 77,1 % angegeben wird).<br />
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Wenn wir somit von einer mittleren Ø AQ von 80 % bei den Geldspielautomaten mit einem Jahresumsatz von fast 21 Milliarden Euro im Jahr 2022 ausgehen, durch die man somit mit einem Spielkapital von 100 € insgesamt Spieleinsätze in Höhe von Ø [100 € / 20 % =] 500 € erreichen kann, bis das Spielgeld vollständig verbraucht ist, dann bedeutet dies somit, dass ein Automatenspieler im Jahr 2022 durchschnittlich fast 22 Mal so viel Geld für Automatenspiele verzockt hat, wie ein Lotteriespieler im Durchschnitt für seine Spielteilnahmen im Jahr 2022 für LOTTO 6aus49 an Geld verloren hat (sofern sich gemäß der Bevölkerungsumfrage tatsächlich 10 Mal so viele Spieler an LOTTO 6aus49 beteiligen, wie an Geldspielautomaten).</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Änderungen beim österreichischen LOTTO 6aus45 und JOKER]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27980</link>
			<pubDate>Sun, 09 Jul 2023 21:59:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27980</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Für die Ziehung ab dem 12.07.2023 gab es beim österreichischen LOTTO 6aus45 eine Preisanpassung von 1,20 € auf 1,30 € je Tipp und bei der Zusatzlotterie JOKER von 1,50 € auf 1,70 € je Losnummer (bei der zweiten Zusatzlotterie "Lotto Plus" gab es keine Veränderungen). Im Unterschied zu den letzten Änderungen beim deutschen LOTTO 6aus49, EuroJackpot und EuroMillions gab es beim österreichischen LOTTO 6aus45 jedoch kaum nennenswerte Veränderungen bei der Gewinnausschüttung in den einzelnen Gewinnklassen (nur ganz minimal wurde die prozentuale Gewinnverteilung der Spieleinsätze in der zweiten und dritten Gewinnklasse reduziert und diese Einsparungen dafür der fünften Gewinnklasse zugeschlagen). Der theoretische Gewinn erhöhte sich somit bei allen Gewinnklassen im Durchschnitt um ca. 8,3 % (prozentual also um genau so viel, wie sich auch der Spieleinsatz pro Tipp erhöht hat). Die generelle durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) an den Spieler blieb somit zunächst unverändert bei 48,08 %. Auch bei der Zusatzlotterie JOKER liegt die Ø AQ weiterhin bei 43,65 %, wobei es auch hier aufgrund der auf runde Zehnerbeträge angehobenen Fixgewinne zu geringfügigen Änderungen bei der Verteilung der Gewinnausschüttung auf die einzelnen Gewinnklassen gekommen ist.<br />
<br />
Nur rund ein Jahr später wurde für die Ziehung ab dem 17.07.2024 eine weitere Preiserhöhung von 1,30 € auf 1,50 € je Tipp vorgenommen (an den Zusatzlotterien JOKER und "Lotto Plus" hat sich nichts verändert). Außerdem wurde von der Gewinnausschüttung (48,8 % der Spieleinsätze) der Anteil für GK 1 von 40 % auf 42 % erhöht (und dafür der Anteil in GK 2 von 5,4 % auf 5,1 %, in GK 4 von 1,8 % auf 1,6 %, in GK 5 von 10,5 % auf 10 %, in GK 6 von 4,5 % auf 4 % und in GK 7 von 18,1 % auf 17,1 % reduziert). Von der Gewinnausschüttung werden nun 2 % (statt bislang 1,5 %) in einen sogenannten "Ausgleichstopf" gezahlt, der z. B. für "Zusatzausspielungen nach freiem Ermessen der Gesellschaft" verwendet werden kann und somit bei einer standardmäßig durchgeführten Ziehung den Spielern nicht zur Verfügung steht. Dies ist auch der Grund dafür, warum sich die reguläre Ø Gesamt-AQ der Lotterie von bislang 48,08 % auf aktuell nur noch 47,84 % reduziert hat. Durch den höheren Tipppreis und Ausschüttungsanteil in GK 1 konnte man den Spielern dafür aber einen höheren Mindestjackpot anbieten, der nun von bislang 1.000.000 € auf 1.200.000 € angestiegen ist. Details zu den Änderungen dieser Lotterien könnt ihr den nachfolgenden Gewinntabellen entnehmen:<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/anpassungen-6aus45+joker.png" loading="lazy"  alt="[Bild: anpassungen-6aus45+joker.png]" class="mycode_img" /></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Für die Ziehung ab dem 12.07.2023 gab es beim österreichischen LOTTO 6aus45 eine Preisanpassung von 1,20 € auf 1,30 € je Tipp und bei der Zusatzlotterie JOKER von 1,50 € auf 1,70 € je Losnummer (bei der zweiten Zusatzlotterie "Lotto Plus" gab es keine Veränderungen). Im Unterschied zu den letzten Änderungen beim deutschen LOTTO 6aus49, EuroJackpot und EuroMillions gab es beim österreichischen LOTTO 6aus45 jedoch kaum nennenswerte Veränderungen bei der Gewinnausschüttung in den einzelnen Gewinnklassen (nur ganz minimal wurde die prozentuale Gewinnverteilung der Spieleinsätze in der zweiten und dritten Gewinnklasse reduziert und diese Einsparungen dafür der fünften Gewinnklasse zugeschlagen). Der theoretische Gewinn erhöhte sich somit bei allen Gewinnklassen im Durchschnitt um ca. 8,3 % (prozentual also um genau so viel, wie sich auch der Spieleinsatz pro Tipp erhöht hat). Die generelle durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) an den Spieler blieb somit zunächst unverändert bei 48,08 %. Auch bei der Zusatzlotterie JOKER liegt die Ø AQ weiterhin bei 43,65 %, wobei es auch hier aufgrund der auf runde Zehnerbeträge angehobenen Fixgewinne zu geringfügigen Änderungen bei der Verteilung der Gewinnausschüttung auf die einzelnen Gewinnklassen gekommen ist.<br />
<br />
Nur rund ein Jahr später wurde für die Ziehung ab dem 17.07.2024 eine weitere Preiserhöhung von 1,30 € auf 1,50 € je Tipp vorgenommen (an den Zusatzlotterien JOKER und "Lotto Plus" hat sich nichts verändert). Außerdem wurde von der Gewinnausschüttung (48,8 % der Spieleinsätze) der Anteil für GK 1 von 40 % auf 42 % erhöht (und dafür der Anteil in GK 2 von 5,4 % auf 5,1 %, in GK 4 von 1,8 % auf 1,6 %, in GK 5 von 10,5 % auf 10 %, in GK 6 von 4,5 % auf 4 % und in GK 7 von 18,1 % auf 17,1 % reduziert). Von der Gewinnausschüttung werden nun 2 % (statt bislang 1,5 %) in einen sogenannten "Ausgleichstopf" gezahlt, der z. B. für "Zusatzausspielungen nach freiem Ermessen der Gesellschaft" verwendet werden kann und somit bei einer standardmäßig durchgeführten Ziehung den Spielern nicht zur Verfügung steht. Dies ist auch der Grund dafür, warum sich die reguläre Ø Gesamt-AQ der Lotterie von bislang 48,08 % auf aktuell nur noch 47,84 % reduziert hat. Durch den höheren Tipppreis und Ausschüttungsanteil in GK 1 konnte man den Spielern dafür aber einen höheren Mindestjackpot anbieten, der nun von bislang 1.000.000 € auf 1.200.000 € angestiegen ist. Details zu den Änderungen dieser Lotterien könnt ihr den nachfolgenden Gewinntabellen entnehmen:<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/anpassungen-6aus45+joker.png" loading="lazy"  alt="[Bild: anpassungen-6aus45+joker.png]" class="mycode_img" /></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Analysen zur Umweltlotterie BINGO! und "Doppelte Sieben"]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27901</link>
			<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 21:56:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27901</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Umweltlotterie BINGO! wird derzeit in nur sieben Bundesländern (siehe Tabelle unten) angeboten. Die Ziehung findet jeden Sonntag und somit nur einmal pro Woche statt. Der Spieleinsatz je Los liegt bei 3 € (zuzüglich Bearbeitungsgebühr, die je nach Bundesland zwischen 20 Cent und 70 Cent je Los liegt). Auf jedem Bingo-Los sind 25 Zahlen zwischen 1 und 75 aufgedruckt, die in einer Zahlenmatrix von 5 x 5 Zahlen angeordnet sind. Ein Los gewinnt, wenn man von den insgesamt 22 gezogenen Zahlen mindestens ein Mal alle 5 Zahlen in einer horizontalen, vertikalen oder diagonalen Linie auf seinem BINGO-Los stehen hat, wodurch es somit 12 Gewinnmöglichkeiten gibt.<br />
<br />
Unabhängig davon in welchem Bundesland die Lose gekauft werden, werden von den Spieleinsätzen (ohne Bearbeitungsgebühr) immer 40 % als Gewinne an die Spieler ausgezahlt (siehe z. B. <a href="https://assets.ctfassets.net/6fgi55y41b0q/1vhnxfaHbGFV96znnMXcrB/134c1e3b9aae2c2d43a2d01bb2a92e06/2022-06-27_Internet_TB_BINGO_.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - in § 17.1) und weitere 25 % werden für Umweltprojekte zur Verfügung gestellt (siehe z. B. <a href="https://www.projektfoerderung.de/bingo-umweltlotterie" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Die übrigen 35 % (zuzüglich der kompletten Bearbeitungsgebühr) bekommt teilweise die jeweilige Landesregierung (durch die Lotteriesteuer) und der Rest geht an die Landeslotteriegesellschaft und an die Veranstalter der Lotterie, welche dieses Geld dann wohl hauptsächlich für Personal- und Verwaltungskosten, Vermittlungsprovisionen und Werbung verschwenden dürften.<br />
<br />
Zunächst einmal fällt bei dieser Lotterie besonders negativ auf, dass die Bearbeitungsgebühr für jedes einzelne Los und für jede Ziehung erhoben wird. Beim LOTTO 6aus49 fällt die Bearbeitungsgebühr dagegen nur einmalig je Schein und bei einigen Landeslotteriegesellschaften auch unabhängig von der Laufzeit an. Bei der GlücksSpirale wird die Gebühr bereits für jede Losnummer fällig, allerdings ändert sich auch hier die Bearbeitungsgebühr nicht bzw. nur geringfügig, wenn diese Losnummer mit einer längeren Laufzeit und somit für mehrere Ziehungen hintereinander gespielt wird (daher wäre es bei der GlücksSpirale ratsam, statt z. B. mit vier Losnummern an einer Ziehung teilzunehmen, lieber mit einer Losnummer an vier Ziehungen hintereinander teilzunehmen, weil man dadurch deutlich geringe Gebühren bezahlen muss). Mit einem Los für BINGO! kann man jedoch nicht an mehreren Ziehungen hintereinander teilnehmen, sondern das Los ist immer nur für die nächste Ziehung gültig (dabei spielt es auch keine Rolle in welchem Bundesland das Los gekauft wird). Wer häufig BINGO! spielt, kann sich somit weder durch eine höhere Losanzahl für eine Ziehung, noch durch mehrere Spielteilnahmen hintereinander irgendwelche Gebühren einsparen, wodurch diese selbst bei Spielern, die viel Geld für BINGO!-Lose ausgeben, trotzdem noch besonders hoch ausfallen, was an dem nachfolgenden Gebührenvergleich deutlich erkennbar ist:<br />
<br />
<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6441a562f28f3.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6441a562f28f3.png]" class="mycode_img" /><br />
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Mit einer Ø AQ von lediglich 40 % (ohne Berücksichtigung der Bearbeitungsgebühr) liegt diese bereits schon 10 Prozentpunkte unter der von LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO, wo es genau (bzw. im Fall von KENO mit geringfügigeren Schwankungen je nach Typ ziemlich genau) 50 % sind. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass der Anteil der Spieleinsätze, der für gute Zwecke verwendet wird, bei BINGO! mit 25 % um lediglich 2 Prozentpunkte höher als z. B. beim LOTTO 6aus49 ist, wo es rund 23 % sind (siehe <a href="https://cleverlotto.de/blog/lotto-einnahmen-so-wird-das-geld-verwendet" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Zwar liegt auch bei der GlücksSpirale die Ø AQ nur bei rund 40 %, dafür ist dort aber der Anteil vom Spieleinsatz, der für gute Zwecke verwendet wird, mit 27 % um 2 Prozentpunkte höher als bei BINGO! (siehe <a href="https://web.archive.org/web/20240626082240/https://www.gluecksspirale.de/app/uploads/2022/03/Pressemappe_GluecksSpirale_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - auf Seite 5). Rechnet man daher die Ausgaben für Gewinnausschüttung und Förderprojekte zusammen, erreicht LOTTO 6aus49 einen Anteil von 73 % der Spieleinsätze, während es bei der GlücksSpirale lediglich 67 % und bei BINGO! sogar nur 65 % sind. Zudem lässt sich bei der GlücksSpirale wie bereits erwähnt der prozentuale Gebührenanteil vom Gesamteinsatz durch eine längere Laufzeit verringern, was beim BINGO! nicht möglich ist. Hinzu kommt noch, dass beim BINGO! von dem Gewinnausschüttungsanteil von 40 % der Spieleinsätze grundsätzlich noch weitere 1,5 Prozentpunkte für Sonderauslosungen einbehalten werden, mit denen die derzeit zwei Mal im Jahr stattfindenden Gewinnverlosungen (jeweils am Muttertag und im Herbst - siehe <a href="https://www.bingo-umweltlotterie.de/sonderauslosungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) finanziert werden und wodurch somit bei den wöchentlichen Ziehungen am Sonntag grundsätzlich nur 38,5 % der Spieleinsätze (ohne Losgebühr) zur Verfügung stehen. Setzt man jedoch als Berechnungsgrundlage fairerweise den tatsächlich vom Spieler zu zahlenden Gesamtpreis eines Loses an, ist die effektive Ø AQ an den Spieler, sowie der Ausschüttungsanteil für Umweltprojekte und Sonderauslosungen dementsprechend geringer. Dazu habe ich wieder eine Tabelle erstellt, bei der ihr sehen könnt, wie die Aufteilung der Spieleinnahmen, bezogen auf den Gesamteinsatz des Spielers (also inklusive Gebühr), tatsächlich ist:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6441a5764bd0d.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6441a5764bd0d.png]" class="mycode_img" /><br />
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Von der Gewinnausschüttung werden gemäß den <a href="https://assets.ctfassets.net/6fgi55y41b0q/1vhnxfaHbGFV96znnMXcrB/134c1e3b9aae2c2d43a2d01bb2a92e06/2022-06-27_Internet_TB_BINGO_.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Teilnahmebedingungen</span></a> in Kapitel 17.3 nach dem Abzug für die Sonderauslosungen noch zusätzlich bis zu 72.000 € für Geld- und Sachgewinne (u. a. BINGO!-Quiz, Telefonspiel, Superchance und Finalspiel) entnommen. Dieser Betrag unterscheidet sich in jeder Ziehung und ist (warum auch immer) umso geringer, je höher der Spieleinsatz für die entsprechende Ziehung gewesen ist. Aus diesem Grund kann ich leider keine einheitliche und für alle Ziehungen gleichbleibende Gewinntabelle von BINGO! erstellen, sondern kann mich immer nur auf ein bestimmtes Teilnahmedatum beziehen. Von der verbliebenen Restgewinnausschüttung werden dann aber grundsätzlich 50 % in GK 1, 15 % in GK 2 und 35 % in GK 3 ausgeschüttet. Nachfolgend habe ich daher drei Gewinntabellen erstellt, die auf den 29.01.2023, 05.03.2023 und 02.04.2023 zutreffen, bei denen jeweils davon ausgegangen wird, dass die Bearbeitungsgebühr pro Los bei 0,60 € liegt (was ja immerhin auf vier Bundesländer zutrifft):<br />
<br />
<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6441be6bf2a7a.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6441be6bf2a7a.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Die Berechnung der Geldsumme, die von der Gewinnausschüttung für die zusätzlich verlosten Geld- und Sachgewinne entnommen wird, kann mit der Formel "<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Spieleinsatz * Gewinnausschüttungsquote vom Spieleinsatz ohne Sonderauslosung - Gewinn in GK2 * Anzahl der Gewinner in GK2 / Gewinnausschüttungsanteil für GK 2</span>" berechnet werden. Der Spieleinsatz einer Ziehung, sowie die Gewinnhöhe und Anzahl der Gewinner in GK 2, kann z. B. <a href="https://www.bingo-umweltlotterie.de/gewinnzahlen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> eingesehen werden. Die Gewinnausschüttungsquote und der Gewinnausschüttungsanteil für GK 2 sind jeweils fix und liegen wie bereits weiter oben angegeben bei 38,5 % bzw. 15 %. Am Beispiel von der Ziehung am 01.01.2023 ergibt dies daher die Formel "<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">1.963.608 € * 0,385 - 12.912,40 € * 8 / 0,15</span>" und somit einen Wert von 67.328 € (wobei dieser Betrag nicht zu 100 % genau ist, da ja der Gewinn in der GK 2 immer auf einen 10-Cent-Betrag abgerundet wird. Aus diesem Grund wurden die entsprechenden Werte in den drei Gewinntabellen oben auch nur auf 50 € gerundet, da eine genauere Angabe in den meisten Fällen ohnehin nicht stimmen würde).<br />
<br />
Bei den in den Tabellen angegebenen Gewinnbeträgen handelt es sich lediglich um theoretische Werte, die man auf Grundlage der Gewinnchance und den Ausschüttungsquoten langfristig im Durchschnitt gewinnen würde (sofern im speziellen Fall von BINGO! zusätzlich auch noch der Gesamtspieleinsatz einer Ziehung und der entnommene Geldbetrag für die zusätzliche Verlosung der Geld- und Sachgewinne in jeder Ziehung gleich bleiben würden). Der Jackpot in der ersten Gewinnklasse (GK) ändert sich jedoch ständig und unterliegt auch sehr großen Schwankungen, da mit 50 % ein sehr großer Anteil der Gewinnausschüttung in die erste Gewinnklasse fließt. Ist der Jackpot daher besonders hoch, weil er über einen längeren Zeitraum nicht geknackt wurde, ist natürlich auch die Ø AQ in GK 1 und damit auch die Ø Gesamt-AQ deutlich höher als in den Gewinntabellen oben angegeben.<br />
<br />
Die Jackpotobergrenze in GK 1 liegt bei 5.000.000 €. Darüber hinausgehende Beträge werden der GK 2 zugeschlagen. Falls somit der Jackpot in GK 1 für eine Ziehung schon bei 5.000.000 € liegt und dadurch die Gewinnausschüttung, die für die GK 1 vorgesehen ist, in GK 2 ausgeschüttet wird, kann sich ein Gewinner in GK 2 über einen rund 4,33 Mal so hohen Gewinnbetrag freuen, wie wenn die Jackpotobergrenze noch nicht erreicht worden wäre, da in die GK 2 dann insgesamt 65 % statt nur regulär 15 % von der für alle drei Gewinnklassen zur Verfügung gestellten Gewinnausschüttung fließen.<br />
<br />
Ein über 7 Mal so hoher theoretischer Durchschnittsjackpot, wie es aktuell beim BINGO! mit den 5.000.000 € in GK 1 für die Ziehung am 23.04.2023 der Fall ist, ist wirklich sehr ungewöhnlich und kommt nur extrem selten vor. Dies ist nämlich ebenso unwahrscheinlich, wie dass in der höchsten Gewinnklasse der Jackpot beim LOTTO 6aus49 auf über 88.000.000 € und beim EuroJackpot auf über 440.000.000 € ansteigen würde, bevor er geknackt wird (falls es bei diesen beiden Lotterien keine Jackpotobergrenze geben würde, wäre dies wahrscheinlich bislang trotzdem noch nie vorgekommen).<br />
<br />
Bei einem BINGO-Jackpot von 5.000.000 € in GK 1 würde die Ø AQ sogar selbst dann noch bei über 100 % liegen (sofern man das Glück hat, dass man als einziger Spieler den Jackpot gewinnt), wenn es die GK 2 und GK 3 gar nicht geben würde und man somit nur den Jackpot gewinnen könnte (denn multipliziert man die 1 zu Gewinnchance selbst mit dem höchstmöglichen Lospreis von 3,70 € in Hamburg, liegt das Ergebnis trotzdem noch bei unter 5.000.000 €). Bei anderen Lotterien wäre es dadurch theoretisch sogar möglich den Jackpot mit weniger Geld zu "kaufen". In der Praxis klappt dies natürlich nicht, da es erstens technisch gar nicht möglich ist, dass eine einzelne Person so viele Lotterie-Tipps auf einmal abgeben kann (auch nicht online), zweitens den meisten Spielern das nötige "Kleingeld" dazu fehlen dürfte und drittens man sicherstellen müsste, dass man auch wirklich jede mögliche Tippkombination nur ein Mal abgibt (denn würde man lediglich so viel Zufallstipps bzw. Quicktipps abgeben, wie die 1 zu Chance auf den Jackpot beträgt, dann wären sehr viele doppelte Tipps dabei). Durch das Spielprinzip vom BINGO! funktioniert dies aber ggf. schon allein deshalb nicht, weil bei einem ungünstigen Ziehungsergebnis ein Dreifach-BINGO gar nicht mehr möglich ist (siehe dazu auch meinen Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27895&amp;pid=665456#pid665456" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Außerdem besteht grundsätzlich immer noch die Gefahr, dass auch noch andere Spieler den Jackpot knacken und man sich dadurch den Gewinn mit diesen Spielern teilen müsste, wodurch man auf ein paar Millionen Euro Verlust sitzen bleiben würde. Und da bei einem besonders hohen Jackpot meistens auch deutlich mehr Spieler an dieser Lotterie teilnehmen als sonst üblich, ist die Wahrscheinlichkeit auch dementsprechend höher, dass man im Gewinnfall nicht der einzige Jackpotgewinner ist.<br />
<br />
Bei der letzten BINGO-Ziehung am 16.04.2023 lag z. B. der Spieleinsatz (ohne Gebühren) bei einem Rekordwert von 4.438.527 €. Daraus folgt, dass bei einem Lospreis von 3 € somit insgesamt 1.479.509 BINGO-Lose gekauft wurden. Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Spieler den Jackpot in GK 1 bei dieser Ziehung knacken würde, lag in diesem Fall (bezugnehmend auf die offiziell veröffentlichte Gewinnchance von 1 zu 1.299.780) bei rund 68 % und die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht der einzige Gewinner gewesen wäre, sondern sich den Höchstgewinn von 5.000.000 € noch mit mindestens einem weiteren Spieler hätte teilen müssen, lag bereits bei 31,5 %. Diese beiden eben genannten Prozentwerte könnt ihr übrigens auch mit meinem <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27817" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Berechnungstool</span></a> für Excel (mit den Funktionen 3 und 4) selber ausrechnen.<br />
<br />
Auf der anderen Seite wäre dagegen die schlechteste Entscheidung, die ein Spieler treffen könnte, wenn er gleich nachdem der Jackpot geknackt wurde, ein BINGO-Los für die nächste Ziehung kaufen würde, weil in diesem Fall der neue Jackpot in GK 1 dann noch deutlich unter den in den Tabellen oben angegebenen Werten liegen würde. Denn nachdem z. B. der BINGO-Jackpot in GK 1 zuletzt am 22.01.2023 geknackt wurde, lagen die Spieleinsätze (ohne Bearbeitungsgebühren) bei der darauffolgenden Ziehung am 29.01.2023 nur noch bei insgesamt 1.540.680 € (wie auch in der ersten Tabelle oben zu sehen ist). Somit lag der BINGO-Jackpot in GK 1 am 29.01.2023 nur bei [(1.540.680 € * 0,385 - 71.150 €) * 0,5 =] 261.006 €. Ausgehend von einem Spieleinsatz von 3,60 € je Los, hätte die Ø AQ bei dieser Ziehung und bei diesen drei Gewinnklassen somit gerade einmal 19,7 % betragen (inklusive der zusätzlichen Geld- und Sachgewinne wären es 23,55 % gewesen), wenn man als einziger Spieler ein Dreifach-BINGO erzielen würde.<br />
<br />
Der Jackpot-Grenzwert, um bei BINGO! eine Ø AQ von über 50 % erreichen zu können, sofern man den Höchstgewinn nicht mit anderen Spielern teilen muss, liegt bei einem Lospreis von 3,60 € bei ca. 1.600.000 €. Frühestens wenn diese Schwelle überschritten ist (was jedoch nur selten vorkommt) sollte man daher meiner Meinung nach eine Teilnahme bei BINGO! überhaupt erst in Erwägung ziehen. Denn wie eingangs schon erwähnt, liegen auch bei den Lotterien LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO die Ø Gesamt-AQs bereits bei knapp 50 % (sofern man mit möglichst vielen Tippfelder spielt und eine möglichst lange Laufzeit wählt, da ansonsten die zusätzlichen Gebühren die tatsächliche Ø AQ zu stark reduzieren würde, und der Jackpot in der höchsten Gewinnklasse den theoretischen Wert erreicht hat und somit beim LOTTO 6aus49 bei mindestens 13.000.000 € und bei EuroJackpot bei mindestens 63.000.000 € liegt), so dass sich also eine Teilnahme bei BINGO! erst bei einer Überschreitung dieses Grenzwertes mehr lohnen würde, als es bei den anderen Lotterien im Durchschnitt der Fall ist.<br />
<br />
Setzt man übrigens bei der Umweltlotterie BINGO! die gleiche Berechnungsgrundlage an, die ich auch für mein <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Excel-Tool</span></a> der Spielebewertung von Lottohelden verwendet habe, dann liegt die Lotteriewertung für BINGO! auf Grundlage der Ausschüttungsquotenangaben in der Tabelle oben rechts (also bei einem Spieleinsatz von 3.345.045 € und ohne Berücksichtigung der Sonderauslosungen und der 54.900 €, die zusätzlich noch für Geld- und Sachgewinne beim BINGO!-Quiz, Telefonspiel, Superchance und Finalspiel zur Verfügung gestellt werden) zwischen 1,48 (bei einem Lospreis von 3,70 €) und 1,72 (bei einem Lospreis von 3,20 €) und der Verteilungswert, also wie gleichmäßig die Ø Gesamt-AQ auf die einzelnen Gewinnklassen verteilt wurde, bei 1,6 (egal zu welchem Lospreis).<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit:</span> Die Umweltlotterie BINGO! zählt ganz klar zu den schlechtesten Lotterieangeboten in Deutschland. Die vier Hauptgründe dafür sind:<br />
1. Geringere Ausschüttungsquote von nur 38,5 % der Spieleinsätze in fast allen Ziehungen mit Ausnahme der beiden Sonderauslosungen pro Jahr (dies ist weniger als bei LOTTO 6aus49, EuroJackpot, KENO, GlücksSpirale und den Zusatzlotterien Spiel 77, SUPER 6 und plus 5)<br />
2. Generell hohe Bearbeitungsgebühren, die für jedes Los und für jede Ziehung anfallen und die Ø AQ noch zusätzlich deutlich reduzieren.<br />
3. Rund die Hälfte und somit der größte Anteil von der Gewinnausschüttung entfällt auf die GK 1, so dass dadurch die meisten Gewinner bei dieser Lotterie, die einen Gewinn in GK 2 oder GK 3 erzielen, nur einen relativ geringen Gewinn erhalten.<br />
4. Die allgemeine Gewinnchance, um überhaupt etwas zu gewinnen, ist mit 1 zu 80 im Vergleich zu anderen Lotterien sehr gering. Zum gleichen Preis kann man z. B. bei LOTTO 6aus49 fast 3 Tipps abgeben, wodurch dort die Gewinnchance dann bereits bei etwa 1 zu 10 liegt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/bingo" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/bingo</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte.<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Die Lotterie "Doppelte Sieben" wird derzeit sogar nur in drei Bundesländern (Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern) angeboten. Auf eine besonders umfangreiche Analyse wie bei "BINGO!" habe ich aus diesem Grund verzichtet, sondern lediglich die nachfolgende Gewinntabelle dazu erstellt. Links davon habe ich zum direkten Vergleich noch die Gewinntabelle vom halben Los der "GlücksSpirale" und der Zusatzlotterie "Spiel 77" hinzugefügt. Da der Einsatz dort bei jeweils 2,50 € liegt, habe ich zum bestmöglichen Vergleich auch bei der Lotterie "Doppelte Sieben" den gleichen Spieleinsatz gewählt:<br />
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<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8468" target="_blank" title="">GS vs S77 vs DS.png</a> (Größe: 27,26 KB / Downloads: 1398)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Meine berechnete Ø AQ liegt bei 46,37% und ist damit identisch mit den Teilnahmebedingungen in Hessen (siehe <a href="https://www.lotto-hessen.de/imperia/md/content/pfe3rd/teilnahmebedingungen/online/i-tb_doppelte_sieben_05.04.2024.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - § 19). Wie aber beim "LOTTO 6aus49" ist die Ø AQ in Wirklichkeit durch die zusätzliche Bearbeitungsgebühr entsprechend geringer (je länger die Laufzeit, je höher der Spieleinsatz und je mehr Tippfelder gewählt werden, umso weniger gering fällt die tatsächliche Ø AQ aus). Die Formel zur Berechnung der tatsächlichen Ø AQ lautet:<br />
<br />
<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">46,37 % * Spieleinsatz ohne Bearbeitungsgebühr / Gesamtspieleinsatz inkl. Bearbeitungsgebühr</span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mein Fazit zur Lotterie "Doppelte Sieben":</span> Die Gesamtausschüttungsquote ist bei dieser Lotterie im Vergleich zur "GlücksSpirale" und "Spiel 77" zwar am höchsten, allerdings fällt der Gewinn in der höchsten Gewinnklasse nur relativ gering aus. Bei der "GlücksSpirale" gewinnt man dort beim gleichen Spieleinsatz mehr als das Doppelte und beim "Spiel 77" im Ø sogar mehr als das Dreieinhalbfache. Bei dieser Lotterie hätte man daher in der ersten Gewinnklasse locker den Gewinn für die Spieler verdoppeln können. Dadurch hätte sich die Ø AQ nur um 2 Prozentpunkte erhöht und wäre dann mit insgesamt 48,37 % trotzdem noch geringer als z. B. beim "LOTTO 6aus49" (wo die Ø AQ ohne Bearbeitungsgebühr bei 50 % liegt).</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Umweltlotterie BINGO! wird derzeit in nur sieben Bundesländern (siehe Tabelle unten) angeboten. Die Ziehung findet jeden Sonntag und somit nur einmal pro Woche statt. Der Spieleinsatz je Los liegt bei 3 € (zuzüglich Bearbeitungsgebühr, die je nach Bundesland zwischen 20 Cent und 70 Cent je Los liegt). Auf jedem Bingo-Los sind 25 Zahlen zwischen 1 und 75 aufgedruckt, die in einer Zahlenmatrix von 5 x 5 Zahlen angeordnet sind. Ein Los gewinnt, wenn man von den insgesamt 22 gezogenen Zahlen mindestens ein Mal alle 5 Zahlen in einer horizontalen, vertikalen oder diagonalen Linie auf seinem BINGO-Los stehen hat, wodurch es somit 12 Gewinnmöglichkeiten gibt.<br />
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Unabhängig davon in welchem Bundesland die Lose gekauft werden, werden von den Spieleinsätzen (ohne Bearbeitungsgebühr) immer 40 % als Gewinne an die Spieler ausgezahlt (siehe z. B. <a href="https://assets.ctfassets.net/6fgi55y41b0q/1vhnxfaHbGFV96znnMXcrB/134c1e3b9aae2c2d43a2d01bb2a92e06/2022-06-27_Internet_TB_BINGO_.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - in § 17.1) und weitere 25 % werden für Umweltprojekte zur Verfügung gestellt (siehe z. B. <a href="https://www.projektfoerderung.de/bingo-umweltlotterie" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Die übrigen 35 % (zuzüglich der kompletten Bearbeitungsgebühr) bekommt teilweise die jeweilige Landesregierung (durch die Lotteriesteuer) und der Rest geht an die Landeslotteriegesellschaft und an die Veranstalter der Lotterie, welche dieses Geld dann wohl hauptsächlich für Personal- und Verwaltungskosten, Vermittlungsprovisionen und Werbung verschwenden dürften.<br />
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Zunächst einmal fällt bei dieser Lotterie besonders negativ auf, dass die Bearbeitungsgebühr für jedes einzelne Los und für jede Ziehung erhoben wird. Beim LOTTO 6aus49 fällt die Bearbeitungsgebühr dagegen nur einmalig je Schein und bei einigen Landeslotteriegesellschaften auch unabhängig von der Laufzeit an. Bei der GlücksSpirale wird die Gebühr bereits für jede Losnummer fällig, allerdings ändert sich auch hier die Bearbeitungsgebühr nicht bzw. nur geringfügig, wenn diese Losnummer mit einer längeren Laufzeit und somit für mehrere Ziehungen hintereinander gespielt wird (daher wäre es bei der GlücksSpirale ratsam, statt z. B. mit vier Losnummern an einer Ziehung teilzunehmen, lieber mit einer Losnummer an vier Ziehungen hintereinander teilzunehmen, weil man dadurch deutlich geringe Gebühren bezahlen muss). Mit einem Los für BINGO! kann man jedoch nicht an mehreren Ziehungen hintereinander teilnehmen, sondern das Los ist immer nur für die nächste Ziehung gültig (dabei spielt es auch keine Rolle in welchem Bundesland das Los gekauft wird). Wer häufig BINGO! spielt, kann sich somit weder durch eine höhere Losanzahl für eine Ziehung, noch durch mehrere Spielteilnahmen hintereinander irgendwelche Gebühren einsparen, wodurch diese selbst bei Spielern, die viel Geld für BINGO!-Lose ausgeben, trotzdem noch besonders hoch ausfallen, was an dem nachfolgenden Gebührenvergleich deutlich erkennbar ist:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6441a562f28f3.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6441a562f28f3.png]" class="mycode_img" /><br />
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Mit einer Ø AQ von lediglich 40 % (ohne Berücksichtigung der Bearbeitungsgebühr) liegt diese bereits schon 10 Prozentpunkte unter der von LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO, wo es genau (bzw. im Fall von KENO mit geringfügigeren Schwankungen je nach Typ ziemlich genau) 50 % sind. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass der Anteil der Spieleinsätze, der für gute Zwecke verwendet wird, bei BINGO! mit 25 % um lediglich 2 Prozentpunkte höher als z. B. beim LOTTO 6aus49 ist, wo es rund 23 % sind (siehe <a href="https://cleverlotto.de/blog/lotto-einnahmen-so-wird-das-geld-verwendet" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Zwar liegt auch bei der GlücksSpirale die Ø AQ nur bei rund 40 %, dafür ist dort aber der Anteil vom Spieleinsatz, der für gute Zwecke verwendet wird, mit 27 % um 2 Prozentpunkte höher als bei BINGO! (siehe <a href="https://web.archive.org/web/20240626082240/https://www.gluecksspirale.de/app/uploads/2022/03/Pressemappe_GluecksSpirale_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - auf Seite 5). Rechnet man daher die Ausgaben für Gewinnausschüttung und Förderprojekte zusammen, erreicht LOTTO 6aus49 einen Anteil von 73 % der Spieleinsätze, während es bei der GlücksSpirale lediglich 67 % und bei BINGO! sogar nur 65 % sind. Zudem lässt sich bei der GlücksSpirale wie bereits erwähnt der prozentuale Gebührenanteil vom Gesamteinsatz durch eine längere Laufzeit verringern, was beim BINGO! nicht möglich ist. Hinzu kommt noch, dass beim BINGO! von dem Gewinnausschüttungsanteil von 40 % der Spieleinsätze grundsätzlich noch weitere 1,5 Prozentpunkte für Sonderauslosungen einbehalten werden, mit denen die derzeit zwei Mal im Jahr stattfindenden Gewinnverlosungen (jeweils am Muttertag und im Herbst - siehe <a href="https://www.bingo-umweltlotterie.de/sonderauslosungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) finanziert werden und wodurch somit bei den wöchentlichen Ziehungen am Sonntag grundsätzlich nur 38,5 % der Spieleinsätze (ohne Losgebühr) zur Verfügung stehen. Setzt man jedoch als Berechnungsgrundlage fairerweise den tatsächlich vom Spieler zu zahlenden Gesamtpreis eines Loses an, ist die effektive Ø AQ an den Spieler, sowie der Ausschüttungsanteil für Umweltprojekte und Sonderauslosungen dementsprechend geringer. Dazu habe ich wieder eine Tabelle erstellt, bei der ihr sehen könnt, wie die Aufteilung der Spieleinnahmen, bezogen auf den Gesamteinsatz des Spielers (also inklusive Gebühr), tatsächlich ist:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6441a5764bd0d.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6441a5764bd0d.png]" class="mycode_img" /><br />
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Von der Gewinnausschüttung werden gemäß den <a href="https://assets.ctfassets.net/6fgi55y41b0q/1vhnxfaHbGFV96znnMXcrB/134c1e3b9aae2c2d43a2d01bb2a92e06/2022-06-27_Internet_TB_BINGO_.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Teilnahmebedingungen</span></a> in Kapitel 17.3 nach dem Abzug für die Sonderauslosungen noch zusätzlich bis zu 72.000 € für Geld- und Sachgewinne (u. a. BINGO!-Quiz, Telefonspiel, Superchance und Finalspiel) entnommen. Dieser Betrag unterscheidet sich in jeder Ziehung und ist (warum auch immer) umso geringer, je höher der Spieleinsatz für die entsprechende Ziehung gewesen ist. Aus diesem Grund kann ich leider keine einheitliche und für alle Ziehungen gleichbleibende Gewinntabelle von BINGO! erstellen, sondern kann mich immer nur auf ein bestimmtes Teilnahmedatum beziehen. Von der verbliebenen Restgewinnausschüttung werden dann aber grundsätzlich 50 % in GK 1, 15 % in GK 2 und 35 % in GK 3 ausgeschüttet. Nachfolgend habe ich daher drei Gewinntabellen erstellt, die auf den 29.01.2023, 05.03.2023 und 02.04.2023 zutreffen, bei denen jeweils davon ausgegangen wird, dass die Bearbeitungsgebühr pro Los bei 0,60 € liegt (was ja immerhin auf vier Bundesländer zutrifft):<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6441be6bf2a7a.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6441be6bf2a7a.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die Berechnung der Geldsumme, die von der Gewinnausschüttung für die zusätzlich verlosten Geld- und Sachgewinne entnommen wird, kann mit der Formel "<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">Spieleinsatz * Gewinnausschüttungsquote vom Spieleinsatz ohne Sonderauslosung - Gewinn in GK2 * Anzahl der Gewinner in GK2 / Gewinnausschüttungsanteil für GK 2</span>" berechnet werden. Der Spieleinsatz einer Ziehung, sowie die Gewinnhöhe und Anzahl der Gewinner in GK 2, kann z. B. <a href="https://www.bingo-umweltlotterie.de/gewinnzahlen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> eingesehen werden. Die Gewinnausschüttungsquote und der Gewinnausschüttungsanteil für GK 2 sind jeweils fix und liegen wie bereits weiter oben angegeben bei 38,5 % bzw. 15 %. Am Beispiel von der Ziehung am 01.01.2023 ergibt dies daher die Formel "<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">1.963.608 € * 0,385 - 12.912,40 € * 8 / 0,15</span>" und somit einen Wert von 67.328 € (wobei dieser Betrag nicht zu 100 % genau ist, da ja der Gewinn in der GK 2 immer auf einen 10-Cent-Betrag abgerundet wird. Aus diesem Grund wurden die entsprechenden Werte in den drei Gewinntabellen oben auch nur auf 50 € gerundet, da eine genauere Angabe in den meisten Fällen ohnehin nicht stimmen würde).<br />
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Bei den in den Tabellen angegebenen Gewinnbeträgen handelt es sich lediglich um theoretische Werte, die man auf Grundlage der Gewinnchance und den Ausschüttungsquoten langfristig im Durchschnitt gewinnen würde (sofern im speziellen Fall von BINGO! zusätzlich auch noch der Gesamtspieleinsatz einer Ziehung und der entnommene Geldbetrag für die zusätzliche Verlosung der Geld- und Sachgewinne in jeder Ziehung gleich bleiben würden). Der Jackpot in der ersten Gewinnklasse (GK) ändert sich jedoch ständig und unterliegt auch sehr großen Schwankungen, da mit 50 % ein sehr großer Anteil der Gewinnausschüttung in die erste Gewinnklasse fließt. Ist der Jackpot daher besonders hoch, weil er über einen längeren Zeitraum nicht geknackt wurde, ist natürlich auch die Ø AQ in GK 1 und damit auch die Ø Gesamt-AQ deutlich höher als in den Gewinntabellen oben angegeben.<br />
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Die Jackpotobergrenze in GK 1 liegt bei 5.000.000 €. Darüber hinausgehende Beträge werden der GK 2 zugeschlagen. Falls somit der Jackpot in GK 1 für eine Ziehung schon bei 5.000.000 € liegt und dadurch die Gewinnausschüttung, die für die GK 1 vorgesehen ist, in GK 2 ausgeschüttet wird, kann sich ein Gewinner in GK 2 über einen rund 4,33 Mal so hohen Gewinnbetrag freuen, wie wenn die Jackpotobergrenze noch nicht erreicht worden wäre, da in die GK 2 dann insgesamt 65 % statt nur regulär 15 % von der für alle drei Gewinnklassen zur Verfügung gestellten Gewinnausschüttung fließen.<br />
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Ein über 7 Mal so hoher theoretischer Durchschnittsjackpot, wie es aktuell beim BINGO! mit den 5.000.000 € in GK 1 für die Ziehung am 23.04.2023 der Fall ist, ist wirklich sehr ungewöhnlich und kommt nur extrem selten vor. Dies ist nämlich ebenso unwahrscheinlich, wie dass in der höchsten Gewinnklasse der Jackpot beim LOTTO 6aus49 auf über 88.000.000 € und beim EuroJackpot auf über 440.000.000 € ansteigen würde, bevor er geknackt wird (falls es bei diesen beiden Lotterien keine Jackpotobergrenze geben würde, wäre dies wahrscheinlich bislang trotzdem noch nie vorgekommen).<br />
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Bei einem BINGO-Jackpot von 5.000.000 € in GK 1 würde die Ø AQ sogar selbst dann noch bei über 100 % liegen (sofern man das Glück hat, dass man als einziger Spieler den Jackpot gewinnt), wenn es die GK 2 und GK 3 gar nicht geben würde und man somit nur den Jackpot gewinnen könnte (denn multipliziert man die 1 zu Gewinnchance selbst mit dem höchstmöglichen Lospreis von 3,70 € in Hamburg, liegt das Ergebnis trotzdem noch bei unter 5.000.000 €). Bei anderen Lotterien wäre es dadurch theoretisch sogar möglich den Jackpot mit weniger Geld zu "kaufen". In der Praxis klappt dies natürlich nicht, da es erstens technisch gar nicht möglich ist, dass eine einzelne Person so viele Lotterie-Tipps auf einmal abgeben kann (auch nicht online), zweitens den meisten Spielern das nötige "Kleingeld" dazu fehlen dürfte und drittens man sicherstellen müsste, dass man auch wirklich jede mögliche Tippkombination nur ein Mal abgibt (denn würde man lediglich so viel Zufallstipps bzw. Quicktipps abgeben, wie die 1 zu Chance auf den Jackpot beträgt, dann wären sehr viele doppelte Tipps dabei). Durch das Spielprinzip vom BINGO! funktioniert dies aber ggf. schon allein deshalb nicht, weil bei einem ungünstigen Ziehungsergebnis ein Dreifach-BINGO gar nicht mehr möglich ist (siehe dazu auch meinen Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27895&amp;pid=665456#pid665456" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Außerdem besteht grundsätzlich immer noch die Gefahr, dass auch noch andere Spieler den Jackpot knacken und man sich dadurch den Gewinn mit diesen Spielern teilen müsste, wodurch man auf ein paar Millionen Euro Verlust sitzen bleiben würde. Und da bei einem besonders hohen Jackpot meistens auch deutlich mehr Spieler an dieser Lotterie teilnehmen als sonst üblich, ist die Wahrscheinlichkeit auch dementsprechend höher, dass man im Gewinnfall nicht der einzige Jackpotgewinner ist.<br />
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Bei der letzten BINGO-Ziehung am 16.04.2023 lag z. B. der Spieleinsatz (ohne Gebühren) bei einem Rekordwert von 4.438.527 €. Daraus folgt, dass bei einem Lospreis von 3 € somit insgesamt 1.479.509 BINGO-Lose gekauft wurden. Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Spieler den Jackpot in GK 1 bei dieser Ziehung knacken würde, lag in diesem Fall (bezugnehmend auf die offiziell veröffentlichte Gewinnchance von 1 zu 1.299.780) bei rund 68 % und die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht der einzige Gewinner gewesen wäre, sondern sich den Höchstgewinn von 5.000.000 € noch mit mindestens einem weiteren Spieler hätte teilen müssen, lag bereits bei 31,5 %. Diese beiden eben genannten Prozentwerte könnt ihr übrigens auch mit meinem <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27817" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Berechnungstool</span></a> für Excel (mit den Funktionen 3 und 4) selber ausrechnen.<br />
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Auf der anderen Seite wäre dagegen die schlechteste Entscheidung, die ein Spieler treffen könnte, wenn er gleich nachdem der Jackpot geknackt wurde, ein BINGO-Los für die nächste Ziehung kaufen würde, weil in diesem Fall der neue Jackpot in GK 1 dann noch deutlich unter den in den Tabellen oben angegebenen Werten liegen würde. Denn nachdem z. B. der BINGO-Jackpot in GK 1 zuletzt am 22.01.2023 geknackt wurde, lagen die Spieleinsätze (ohne Bearbeitungsgebühren) bei der darauffolgenden Ziehung am 29.01.2023 nur noch bei insgesamt 1.540.680 € (wie auch in der ersten Tabelle oben zu sehen ist). Somit lag der BINGO-Jackpot in GK 1 am 29.01.2023 nur bei [(1.540.680 € * 0,385 - 71.150 €) * 0,5 =] 261.006 €. Ausgehend von einem Spieleinsatz von 3,60 € je Los, hätte die Ø AQ bei dieser Ziehung und bei diesen drei Gewinnklassen somit gerade einmal 19,7 % betragen (inklusive der zusätzlichen Geld- und Sachgewinne wären es 23,55 % gewesen), wenn man als einziger Spieler ein Dreifach-BINGO erzielen würde.<br />
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Der Jackpot-Grenzwert, um bei BINGO! eine Ø AQ von über 50 % erreichen zu können, sofern man den Höchstgewinn nicht mit anderen Spielern teilen muss, liegt bei einem Lospreis von 3,60 € bei ca. 1.600.000 €. Frühestens wenn diese Schwelle überschritten ist (was jedoch nur selten vorkommt) sollte man daher meiner Meinung nach eine Teilnahme bei BINGO! überhaupt erst in Erwägung ziehen. Denn wie eingangs schon erwähnt, liegen auch bei den Lotterien LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO die Ø Gesamt-AQs bereits bei knapp 50 % (sofern man mit möglichst vielen Tippfelder spielt und eine möglichst lange Laufzeit wählt, da ansonsten die zusätzlichen Gebühren die tatsächliche Ø AQ zu stark reduzieren würde, und der Jackpot in der höchsten Gewinnklasse den theoretischen Wert erreicht hat und somit beim LOTTO 6aus49 bei mindestens 13.000.000 € und bei EuroJackpot bei mindestens 63.000.000 € liegt), so dass sich also eine Teilnahme bei BINGO! erst bei einer Überschreitung dieses Grenzwertes mehr lohnen würde, als es bei den anderen Lotterien im Durchschnitt der Fall ist.<br />
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Setzt man übrigens bei der Umweltlotterie BINGO! die gleiche Berechnungsgrundlage an, die ich auch für mein <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Excel-Tool</span></a> der Spielebewertung von Lottohelden verwendet habe, dann liegt die Lotteriewertung für BINGO! auf Grundlage der Ausschüttungsquotenangaben in der Tabelle oben rechts (also bei einem Spieleinsatz von 3.345.045 € und ohne Berücksichtigung der Sonderauslosungen und der 54.900 €, die zusätzlich noch für Geld- und Sachgewinne beim BINGO!-Quiz, Telefonspiel, Superchance und Finalspiel zur Verfügung gestellt werden) zwischen 1,48 (bei einem Lospreis von 3,70 €) und 1,72 (bei einem Lospreis von 3,20 €) und der Verteilungswert, also wie gleichmäßig die Ø Gesamt-AQ auf die einzelnen Gewinnklassen verteilt wurde, bei 1,6 (egal zu welchem Lospreis).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fazit:</span> Die Umweltlotterie BINGO! zählt ganz klar zu den schlechtesten Lotterieangeboten in Deutschland. Die vier Hauptgründe dafür sind:<br />
1. Geringere Ausschüttungsquote von nur 38,5 % der Spieleinsätze in fast allen Ziehungen mit Ausnahme der beiden Sonderauslosungen pro Jahr (dies ist weniger als bei LOTTO 6aus49, EuroJackpot, KENO, GlücksSpirale und den Zusatzlotterien Spiel 77, SUPER 6 und plus 5)<br />
2. Generell hohe Bearbeitungsgebühren, die für jedes Los und für jede Ziehung anfallen und die Ø AQ noch zusätzlich deutlich reduzieren.<br />
3. Rund die Hälfte und somit der größte Anteil von der Gewinnausschüttung entfällt auf die GK 1, so dass dadurch die meisten Gewinner bei dieser Lotterie, die einen Gewinn in GK 2 oder GK 3 erzielen, nur einen relativ geringen Gewinn erhalten.<br />
4. Die allgemeine Gewinnchance, um überhaupt etwas zu gewinnen, ist mit 1 zu 80 im Vergleich zu anderen Lotterien sehr gering. Zum gleichen Preis kann man z. B. bei LOTTO 6aus49 fast 3 Tipps abgeben, wodurch dort die Gewinnchance dann bereits bei etwa 1 zu 10 liegt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/bingo" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/bingo</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte.<br />
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<hr class="mycode_hr" />
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Die Lotterie "Doppelte Sieben" wird derzeit sogar nur in drei Bundesländern (Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern) angeboten. Auf eine besonders umfangreiche Analyse wie bei "BINGO!" habe ich aus diesem Grund verzichtet, sondern lediglich die nachfolgende Gewinntabelle dazu erstellt. Links davon habe ich zum direkten Vergleich noch die Gewinntabelle vom halben Los der "GlücksSpirale" und der Zusatzlotterie "Spiel 77" hinzugefügt. Da der Einsatz dort bei jeweils 2,50 € liegt, habe ich zum bestmöglichen Vergleich auch bei der Lotterie "Doppelte Sieben" den gleichen Spieleinsatz gewählt:<br />
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<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8468" target="_blank" title="">GS vs S77 vs DS.png</a> (Größe: 27,26 KB / Downloads: 1398)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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Meine berechnete Ø AQ liegt bei 46,37% und ist damit identisch mit den Teilnahmebedingungen in Hessen (siehe <a href="https://www.lotto-hessen.de/imperia/md/content/pfe3rd/teilnahmebedingungen/online/i-tb_doppelte_sieben_05.04.2024.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - § 19). Wie aber beim "LOTTO 6aus49" ist die Ø AQ in Wirklichkeit durch die zusätzliche Bearbeitungsgebühr entsprechend geringer (je länger die Laufzeit, je höher der Spieleinsatz und je mehr Tippfelder gewählt werden, umso weniger gering fällt die tatsächliche Ø AQ aus). Die Formel zur Berechnung der tatsächlichen Ø AQ lautet:<br />
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<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">46,37 % * Spieleinsatz ohne Bearbeitungsgebühr / Gesamtspieleinsatz inkl. Bearbeitungsgebühr</span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mein Fazit zur Lotterie "Doppelte Sieben":</span> Die Gesamtausschüttungsquote ist bei dieser Lotterie im Vergleich zur "GlücksSpirale" und "Spiel 77" zwar am höchsten, allerdings fällt der Gewinn in der höchsten Gewinnklasse nur relativ gering aus. Bei der "GlücksSpirale" gewinnt man dort beim gleichen Spieleinsatz mehr als das Doppelte und beim "Spiel 77" im Ø sogar mehr als das Dreieinhalbfache. Bei dieser Lotterie hätte man daher in der ersten Gewinnklasse locker den Gewinn für die Spieler verdoppeln können. Dadurch hätte sich die Ø AQ nur um 2 Prozentpunkte erhöht und wäre dann mit insgesamt 48,37 % trotzdem noch geringer als z. B. beim "LOTTO 6aus49" (wo die Ø AQ ohne Bearbeitungsgebühr bei 50 % liegt).</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[EuroMillions lohnt sich nicht mehr!]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27858</link>
			<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 12:09:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27858</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie die meisten von euch sicherlich wissen, gab es seit dem 04.02.2020 bei der Lotterie EuroMillions eine Änderung bei der Verteilung der Gewinnausschüttung auf die einzelnen Gewinnklassen. Da ich bislang in diesem Forum noch keine Gewinntabelle mit den früheren durchschnittlichen Gewinnbeträgen und Ausschüttungsquoten (AQs) von EuroMillions veröffentlicht habe, möchte ich dies daher mit diesem Beitrag nachholen. Denn auch wenn diese Lotterie in Deutschland nicht "offiziell" gespielt werden kann (bzw. darf), so werden doch immer wieder in diesem Forum Tippgemeinschaften von Mitgliedern angeboten, die z. B. an der Grenze zu Belgien leben und dort ihre Tipps abgeben können, so dass auch eine genauere Analyse dieser Lotterie durchaus Sinn ergibt. Nachfolgend findet ihr daher zunächst einmal eine Gegenüberstellung der Gewinntabelle von früher mit der aktuell gültigen:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d53f1f2cb.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d53f1f2cb.png]" class="mycode_img" /><br />
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Wie ihr sehen könnt, wurde die Gewinnausschüttung in der ersten Gewinnklasse um 25 % erhöht, wodurch nun insgesamt 30 % statt bislang nur 24 % der Spieleinsätze in die höchste Gewinnklasse ausgeschüttet werden. Dafür wurden aber bei allen anderen Gewinnklassen die AQs deutlich reduziert, was sich in deutlich geringeren Ø Gewinnbeträgen in den einzelnen Gewinnklassen widerspiegelt. Somit erhalten nun nahezu alle Gewinner von EuroMillions einen deutlich geringeren Gewinn ausgezahlt, als es früher der Fall war - nur damit die wenigen Gewinner im höchsten Gewinnrang zu den zumeist mehreren Zigmillionen Euro, die sie bei einem Volltreffer ohnehin schon gewinnen, im Durchschnitt noch ein paar Millionen zusätzlich absahnen können.<br />
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Damit ist EuroJackpot nun für die allermeisten Spieler die deutlich bessere Lotterie als EuroMillions geworden, da man dort bei gleicher Gewinnchance auf die einzelnen Gewinnklassen deutlich mehr gewinnen kann (abgesehen vom Durchschnittswert in der höchsten Gewinnklasse, wobei es aber natürlich selbst dort möglich ist, dass der Jackpot bei manchen Ziehungen höher als bei EuroMillions ist) und dabei sogar noch einen geringeren Spieleinsatz von nur 2 € statt 2,50 € pro Tipp bezahlen muss. Einen direkten Vergleich der beiden Lotterien (inklusive einer Gegenüberstellung der Unterschiede zum früheren Gewinnplan der Lotterie EuroJackpot - bei der es nämlich seit dem 25.03.2022 ebenfalls zu Veränderungen gekommen ist) findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27250&amp;pid=673673#pid673673" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.<br />
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Das einzige Argument, das man somit abgesehen von einem vielleicht etwas höheren Jackpot in der ersten Gewinnklasse noch vorbringen könnte, um noch eine Teilnahme an EuroMillions zu "rechtfertigen", wäre vielleicht noch, dass man dort bereits mit nur 2 Richtigen (also auch ohne richtig getippte Sternzahlen) einen kleinen Gewinn von ca. 4 € erzielt, während man bei EuroJackpot in diesem Fall leer ausgeht. Berücksichtigt man aber die deutlich geringeren AQs in den höhergelegenen Gewinnklassen im Vergleich zu EuroJackpot, dann relativiert sich dieses Argument ziemlich schnell. Denn addiert man die Ø AQs der unteren Gewinnklassen, dann fällt auf, dass bereits ab einer Gewinnchance von nur 1 zu 706 die Lotterie EuroMillions von der Lotterie EuroJackpot "überholt" wird. Denn in die untersten vier Gewinnklassen von EuroJackpot werden 17,65 % der Spieleinsätze ausgeschüttet, während dagegen für die untersten fünf Gewinnklassen von EuroMillions nur 17,16 % bereitgestellt werden. Das bedeutet somit, dass man bei EuroJackpot bereits nach rund 700 gespielten Tippfeldern im Durchschnitt eine höhere Rücklaufquote erwarten kann, als es bei EuroMillions der Fall ist - wobei die Differenz bei weiter zunehmender Tippanzahl zugunsten von EuroJackpot immer größer wird.<br />
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Vor der Änderung der Gewinnausschüttungsverteilung bei EuroMillions lag dieser Wert noch bei 21,7 % (statt 17,16 %), so dass man sagen kann, dass früher die Lotterie EuroMillions tatsächlich noch attraktiver war als EuroJackpot in Bezug auf die zu erwartende Rücklaufquote - selbst bis in die Gewinnklasse 3 (5 Richtige) hinein und somit bei bis zu rund 3,1 Millionen abgegebenen Tipps. Hätte man die Gewinnausschüttung bei EuroMillions nicht verändert, so müsste man heute statt aktuell durchschnittlich nur rund 700 Tipps unglaubliche rund 7 Millionen Tipps bei EuroJackpot abgeben, bis man durch die Addition der Ø AQs aller Gewinnklassen, bei denen man bei dieser Tippanzahl im Ø mind. einmal einen Gewinn erzielen würde, einen höheren Wert und somit im Ø einen höheren prozentualen Rücklauf erreichen würde, als bei EuroMillions. Diese Zeiten sind nun aber vorbei, weshalb sich meiner Meinung nach eine Teilnahme an EuroMillions auf keinen Fall mehr lohnt.<br />
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Es ist eigentlich erstaunlich, um wie viel höher die Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen bei EuroMillions ausfallen könnten, wenn man nur 20 % bzw. 6 Prozentpunkte der Ø AQ von der ersten Gewinnklasse abzweigen und auf die übrigen 12 Gewinnklassen verteilen würde. In diesem Fall würde sich der Ø Jackpotgewinn in der ersten Gewinnklasse von derzeit rund 92 Millionen Euro um nicht einmal 20 Millionen Euro auf gerade mal rund 74 Millionen Euro reduzieren, was meiner Meinung nach immer noch genug Geld ist, damit man als Multimillionär nicht schon nach wenigen Jahren am Hungertuch nagen müsste. Nachfolgend habe ich mal in der rechten Tabelle (links zum Vergleich wie es aktuell ist) eine Möglichkeit aufgeführt, um zu zeigen, welche Gewinnsteigerungen dadurch in den anderen Gewinnklassen z. B. möglich wären:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d565e9c59.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d565e9c59.png]" class="mycode_img" /><br />
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Übrigens könnt ihr dies gerne auch selber durchspielen und euch eigene Möglichkeiten ausdenken, indem ihr dazu einfach mein Lotteriebewertungstool für Excel verwendet, das ihr euch <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> runterladen könnt. In der Gewinntabelle für EuroMillions braucht ihr dann nur den Preis von 3 € auf 2,20 € zu ändern, den ihr für die reguläre Teilnahme an EuroMillions bezahlen müsst (also ohne die 30 Cent zusätzlich, die ihr noch für die landesspezifische Sonderauslosung zu bezahlen habt) und könnt dann selber den Gewinnbetrag in der ersten Gewinnklasse beliebig reduzieren und dafür in den anderen Gewinnklassen die Gewinnbeträge jeweils so weit erhöhen, bis unten bei der Angabe der Ø Gesamt-AQ wieder ein Wert von 50 % erscheint. Nachfolgend findet ihr in diesem Zusammenhang noch eine Auflistung der Anzahl der Gewinner von der EuroMillions-Ziehung vom 07.02.2023:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d58c102c5.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d58c102c5.png]" class="mycode_img" /><br />
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Eine Reduzierung der Ø AQ in der ersten Gewinnklasse würde daher nur die Jackpotgewinner betreffen (von denen es bei dieser Ziehung noch nicht einmal welche gab), indem diese dann einfach nur ein paar Millionen Euro weniger als Gewinn bekommen, was man sicherlich locker "verschmerzen" könnte. Im Gegenzug könnten sich dann aber tausende Gewinner über zum Teil deutlich höhere Gewinne freuen. Und deren Freude wäre meiner Meinung nach z. B. über einen Ø Gewinn von 513 € statt nur 120 € sogar bestimmt noch größer, als die zusätzliche Freude, die ein Jackpotgewinner dadurch verspüren würde, wenn er z. B. 92 Millionen Euro statt "nur" 74 Millionen Euro gewinnen würde. In der Ziehung vom 07.02.2023 hätten sich gemäß meiner oben veröffentlichten möglichen Gewinntabelle somit z. B.<br />
- 7 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 153 % (507.331 € statt 200.626 €) in GK 2 freuen können.<br />
- 30 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 146 % (26.904 € statt 10.941 €) in GK 3 freuen können.<br />
- 97 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 689 % (8.321 € statt 1.054 €) in GK 4 freuen können.<br />
- 1.623 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 329 % (497 € statt 116 €) in GK 5 freuen können.<br />
- 3.561 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 251 % (196 € statt 56 €) in GK 6 freuen können.<br />
- 4.033 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 285 % (133 € statt 35 €) in GK 7 freuen können.<br />
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Interessant zu wissen ist auch, dass bei der Lotterie EuroMillions nicht nur der Lotterieveranstalter die Möglichkeit hätte, die Ø Gewinne in vielen Gewinnklassen deutlich zu erhöhen, sondern auch die nationalen Lotteriegesellschaften durch ihre jeweiligen Zusatzlotterien, für welche die Spieler letztendlich auch 2,50 € statt nur 2,20 € pro Tipp bezahlen müssen. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Nehmen wir nur mal als Beispiel unser Nachbarland Österreich:<br />
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Dort wird mit den 0,30 € Zusatzgebühr die Zusatzlotterie "ÖsterreichBonus" finanziert, bei der unter allen teilnehmenden Tipps ein läppischer zusätzlicher Gewinn von 100.000 € verlost wird. Das heißt einer gewinnt durch die Zusatzverlosung alles, während alle anderen Spieler leer ausgehen (also nach dem Vorbild der Originallotterie, wo es aktuell ganz ähnlich verläuft und die Spieler, die mal "ausnahmsweise" nicht den Jackpot knacken, nur mit einem lächerlichen Trostpreis abgespeist werden). Das bedeutet somit, dass jeder Spieler in Österreich nur deshalb 0,30 € zusätzlich pro Tipp bezahlen darf, um damit einem einzigen österreichischen Spieler seinen zusätzlichen Gewinn von 100.000 € zu finanzieren. Hinzu kommt, dass von diesen 30 Cent an Zusatzeinnahmen je Tipp gemäß den <a href="https://www.win2day.at/media/Euromillionen-Spielbedingungen-2022-02.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Teilnahmebedingungen</span></a> durchschnittlich nur 11,175 Cent für die Gewinnauszahlung von 1 x 100.000 € zur Verfügung gestellt werden muss, während sich den Rest die Lotteriegesellschaft unter den Nagel reist und somit von diesen Extraeinnahmen sogar noch stärker profitiert, als der Gewinner von den verlosten 100.000 €.<br />
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Doch selbst wenn wir nur mit den 37,25 % Gewinnausschüttung kalkulieren würden, die die österreichische Lotteriegesellschaft ihren Spielern für ihren Mehreinsatz von 0,30 € pro Tipp zugesteht, dann könnten selbst damit die Gewinne in vielen Gewinnklassen deutlich erhöht werden, wovon dann auch deutlich mehr Spieler profitieren und sich darüber freuen könnten, als es derzeit durch die Verlosung eines einzigen Gewinns über 100.000 € der Fall ist. Auch dazu habe ich für euch nachfolgend noch ein Möglichkeit erstellt, wie man es besser machen könnte, wenn nur der Wille dazu vorhanden wäre:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d600cd2b7.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d600cd2b7.png]" class="mycode_img" /><br />
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Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass sich an den extrem schlechten Gewinnchancen auf den Jackpot bzw. auf einen Gewinn in der ersten Gewinnklasse bei EuroMillions natürlich auch dann nichts ändert, wenn ein paar Mal im Jahr sogenannte "Superdraws" stattfinden, bei denen der Jackpot jeweils in der ersten Gewinnklasse auf 130 Millionen Euro aufgestockt wird. In den letzten Tagen, als ich meine rund 6 km lange Strecke zur Arbeit mit meinem Fahrrad zurückgelegt habe, habe ich bei der Rückfahrt immer mal wieder kurz innegehalten und mir vorgestellt, dass irgendwo auf dieser Strecke eine rund 1,6 cm breite Markierung vom linken zum rechten Wegesrand angebracht wäre, ich daheim festgestellt hätte, dass ich auf meinem Nachhauseweg eine 1-Cent-Münze verloren hätte und wie wahrscheinlich es wohl gewesen wäre, dass diese Münze beim Verlorengehen auf dieser 1,6 cm breiten Markierung gelandet wäre. Bei einer 6 km langen Strecke liegt die Chance gerade einmal bei 1 zu 375.000.<br />
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Als Lottospieler hat man sich mit Sicherheit bereits an Wahrscheinlichkeiten von 1 zu mehreren Millionen gewöhnt (auch wenn man diese anscheinend wohl trotzdem noch nicht so recht realisiert hat), so dass man fast schon geneigt sein könnte anzunehmen, hierbei würde es sich um eine gute Chance handeln. Wenn man sich dies jedoch bildlich vorstellt, erkennt man sehr gut, dass die Gewinnchance sogar so lächerlich gering ist, dass man noch nicht einmal dann eine realistische Chance hätte, dass die Münze auf der Markierung landen würde, wenn diese gut sichtbar wäre und man während einer Fahrradfahrt die 1-Cent-Münze in Richtung der Markierung werfen würde. Und für einen Jackpotgewinn bei EuroMillions (dies gilt auch für EuroJackpot und LOTTO 6aus49) entspricht die Gewinnwahrscheinlichkeit sogar einer Strecke von 2.237 km auf der eine 1-Cent-Münze auf einer 1,6 cm breiten Markierung landen müsste.<br />
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In der Publikation "Wer Spielt hat schon verloren" von Jens Beckert und Jan Lutter (siehe <a href="https://pure.mpg.de/rest/items/item_1233316_3/component/file_1609280/content" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) wurde der Frage nachgegangen, "wie sich die fehlerhafte Einschätzung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen durch die Spieler erklären lässt". Auszugsweise heißt es dort: <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">"(…) Ein von dieser Forschung gut bestätigter Zusammenhang besteht darin, dass systematische Fehlbeurteilungen von Wahrscheinlichkeiten in dem Maße verstärkt werden, in dem seltenen Ereignissen unverhältnismäßig große Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese im Gedächtnis der Personen dadurch stärker „verfügbar“ sind (…). Ein Beispiel für eine solche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verf%C3%BCgbarkeitsheuristik" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Verfügbarkeitsheuristik</span></a> ist die durch Medien erzeugte Aufmerksamkeit für Lotteriegewinner durch die häufige Berichterstattung über Erfahrungen von Jackpot-Gewinnern. Den allwöchentlichen, millionenfachen Nichtgewinnern wird hingegen keine Aufmerksamkeit zuteil. Die verstärkte Wahrnehmung von Geschichten über Lotteriegewinner könnte demnach zu einer verzerrten Einschätzung der tatsächlichen Gewinnwahrscheinlichkeit beim Lotto führen."</span> Dies führte dann noch zu folgender Hypothese: "Personen, die ein großes Interesse an Geschichten über Lotteriegewinner erkennen lassen, haben eine positivere Einschätzung der Gewinnwahrscheinlichkeit".<br />
<br />
Dass es doch immer wieder mal Spieler gibt, die den Jackpot bei irgendeiner Lotterie knacken, liegt an der ebenfalls für den menschlichen Verstand kaum zu erfassenden Anzahl an Lotterietipps, die bei jeder Ziehung abgegeben werden. Wie in der oben angegebenen Gewinnauszahlungstabelle zu erkennen ist, wurden bei der Ziehung am 07.02.2023 insgesamt 48.916.208 Tipps abgegeben. In meinem Beispiel oben, könnte man somit durch Aneinanderreihung von 1-Cent-Münzen (wobei eine Münze für einen Tipp steht) eine Strecke von über 782 Kilometern abdecken, was mehr als ein Drittel der Gesamtstrecke von 2.237 km entspricht. Da ist es eigentlich nur logisch, dass bei einer so hohen Versuchsanzahl irgendeine Münze auch mal die 1,6-cm-Markierung auf dieser Wegstrecke treffen muss bzw. der Jackpot auch tatsächlich mal von irgendeinem Spieler geknackt werden muss. Nur drei solcher Ziehungen wie am 07.02.2023 mit den knapp 49 Millionen abgegebenen Tipps wären daher schon ausreichend, damit es durchschnittlich einen Jackpotgewinner gibt. An der unglaublich geringen Gewinnwahrscheinlichkeit bei einem Einzeltipp ändert dies aber nichts, weshalb man sich daher gut überlegen sollte, ob man an der Lotterie EuroMillions tatsächlich nur deshalb teilnehmen möchte, weil der angekündigte Jackpot für eine Ziehung besonders hoch ist.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/euromillions" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillions</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlinks: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillionen</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/em</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie die meisten von euch sicherlich wissen, gab es seit dem 04.02.2020 bei der Lotterie EuroMillions eine Änderung bei der Verteilung der Gewinnausschüttung auf die einzelnen Gewinnklassen. Da ich bislang in diesem Forum noch keine Gewinntabelle mit den früheren durchschnittlichen Gewinnbeträgen und Ausschüttungsquoten (AQs) von EuroMillions veröffentlicht habe, möchte ich dies daher mit diesem Beitrag nachholen. Denn auch wenn diese Lotterie in Deutschland nicht "offiziell" gespielt werden kann (bzw. darf), so werden doch immer wieder in diesem Forum Tippgemeinschaften von Mitgliedern angeboten, die z. B. an der Grenze zu Belgien leben und dort ihre Tipps abgeben können, so dass auch eine genauere Analyse dieser Lotterie durchaus Sinn ergibt. Nachfolgend findet ihr daher zunächst einmal eine Gegenüberstellung der Gewinntabelle von früher mit der aktuell gültigen:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d53f1f2cb.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d53f1f2cb.png]" class="mycode_img" /><br />
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Wie ihr sehen könnt, wurde die Gewinnausschüttung in der ersten Gewinnklasse um 25 % erhöht, wodurch nun insgesamt 30 % statt bislang nur 24 % der Spieleinsätze in die höchste Gewinnklasse ausgeschüttet werden. Dafür wurden aber bei allen anderen Gewinnklassen die AQs deutlich reduziert, was sich in deutlich geringeren Ø Gewinnbeträgen in den einzelnen Gewinnklassen widerspiegelt. Somit erhalten nun nahezu alle Gewinner von EuroMillions einen deutlich geringeren Gewinn ausgezahlt, als es früher der Fall war - nur damit die wenigen Gewinner im höchsten Gewinnrang zu den zumeist mehreren Zigmillionen Euro, die sie bei einem Volltreffer ohnehin schon gewinnen, im Durchschnitt noch ein paar Millionen zusätzlich absahnen können.<br />
<br />
Damit ist EuroJackpot nun für die allermeisten Spieler die deutlich bessere Lotterie als EuroMillions geworden, da man dort bei gleicher Gewinnchance auf die einzelnen Gewinnklassen deutlich mehr gewinnen kann (abgesehen vom Durchschnittswert in der höchsten Gewinnklasse, wobei es aber natürlich selbst dort möglich ist, dass der Jackpot bei manchen Ziehungen höher als bei EuroMillions ist) und dabei sogar noch einen geringeren Spieleinsatz von nur 2 € statt 2,50 € pro Tipp bezahlen muss. Einen direkten Vergleich der beiden Lotterien (inklusive einer Gegenüberstellung der Unterschiede zum früheren Gewinnplan der Lotterie EuroJackpot - bei der es nämlich seit dem 25.03.2022 ebenfalls zu Veränderungen gekommen ist) findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27250&amp;pid=673673#pid673673" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.<br />
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Das einzige Argument, das man somit abgesehen von einem vielleicht etwas höheren Jackpot in der ersten Gewinnklasse noch vorbringen könnte, um noch eine Teilnahme an EuroMillions zu "rechtfertigen", wäre vielleicht noch, dass man dort bereits mit nur 2 Richtigen (also auch ohne richtig getippte Sternzahlen) einen kleinen Gewinn von ca. 4 € erzielt, während man bei EuroJackpot in diesem Fall leer ausgeht. Berücksichtigt man aber die deutlich geringeren AQs in den höhergelegenen Gewinnklassen im Vergleich zu EuroJackpot, dann relativiert sich dieses Argument ziemlich schnell. Denn addiert man die Ø AQs der unteren Gewinnklassen, dann fällt auf, dass bereits ab einer Gewinnchance von nur 1 zu 706 die Lotterie EuroMillions von der Lotterie EuroJackpot "überholt" wird. Denn in die untersten vier Gewinnklassen von EuroJackpot werden 17,65 % der Spieleinsätze ausgeschüttet, während dagegen für die untersten fünf Gewinnklassen von EuroMillions nur 17,16 % bereitgestellt werden. Das bedeutet somit, dass man bei EuroJackpot bereits nach rund 700 gespielten Tippfeldern im Durchschnitt eine höhere Rücklaufquote erwarten kann, als es bei EuroMillions der Fall ist - wobei die Differenz bei weiter zunehmender Tippanzahl zugunsten von EuroJackpot immer größer wird.<br />
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Vor der Änderung der Gewinnausschüttungsverteilung bei EuroMillions lag dieser Wert noch bei 21,7 % (statt 17,16 %), so dass man sagen kann, dass früher die Lotterie EuroMillions tatsächlich noch attraktiver war als EuroJackpot in Bezug auf die zu erwartende Rücklaufquote - selbst bis in die Gewinnklasse 3 (5 Richtige) hinein und somit bei bis zu rund 3,1 Millionen abgegebenen Tipps. Hätte man die Gewinnausschüttung bei EuroMillions nicht verändert, so müsste man heute statt aktuell durchschnittlich nur rund 700 Tipps unglaubliche rund 7 Millionen Tipps bei EuroJackpot abgeben, bis man durch die Addition der Ø AQs aller Gewinnklassen, bei denen man bei dieser Tippanzahl im Ø mind. einmal einen Gewinn erzielen würde, einen höheren Wert und somit im Ø einen höheren prozentualen Rücklauf erreichen würde, als bei EuroMillions. Diese Zeiten sind nun aber vorbei, weshalb sich meiner Meinung nach eine Teilnahme an EuroMillions auf keinen Fall mehr lohnt.<br />
<br />
Es ist eigentlich erstaunlich, um wie viel höher die Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen bei EuroMillions ausfallen könnten, wenn man nur 20 % bzw. 6 Prozentpunkte der Ø AQ von der ersten Gewinnklasse abzweigen und auf die übrigen 12 Gewinnklassen verteilen würde. In diesem Fall würde sich der Ø Jackpotgewinn in der ersten Gewinnklasse von derzeit rund 92 Millionen Euro um nicht einmal 20 Millionen Euro auf gerade mal rund 74 Millionen Euro reduzieren, was meiner Meinung nach immer noch genug Geld ist, damit man als Multimillionär nicht schon nach wenigen Jahren am Hungertuch nagen müsste. Nachfolgend habe ich mal in der rechten Tabelle (links zum Vergleich wie es aktuell ist) eine Möglichkeit aufgeführt, um zu zeigen, welche Gewinnsteigerungen dadurch in den anderen Gewinnklassen z. B. möglich wären:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d565e9c59.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d565e9c59.png]" class="mycode_img" /><br />
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Übrigens könnt ihr dies gerne auch selber durchspielen und euch eigene Möglichkeiten ausdenken, indem ihr dazu einfach mein Lotteriebewertungstool für Excel verwendet, das ihr euch <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> runterladen könnt. In der Gewinntabelle für EuroMillions braucht ihr dann nur den Preis von 3 € auf 2,20 € zu ändern, den ihr für die reguläre Teilnahme an EuroMillions bezahlen müsst (also ohne die 30 Cent zusätzlich, die ihr noch für die landesspezifische Sonderauslosung zu bezahlen habt) und könnt dann selber den Gewinnbetrag in der ersten Gewinnklasse beliebig reduzieren und dafür in den anderen Gewinnklassen die Gewinnbeträge jeweils so weit erhöhen, bis unten bei der Angabe der Ø Gesamt-AQ wieder ein Wert von 50 % erscheint. Nachfolgend findet ihr in diesem Zusammenhang noch eine Auflistung der Anzahl der Gewinner von der EuroMillions-Ziehung vom 07.02.2023:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d58c102c5.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d58c102c5.png]" class="mycode_img" /><br />
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Eine Reduzierung der Ø AQ in der ersten Gewinnklasse würde daher nur die Jackpotgewinner betreffen (von denen es bei dieser Ziehung noch nicht einmal welche gab), indem diese dann einfach nur ein paar Millionen Euro weniger als Gewinn bekommen, was man sicherlich locker "verschmerzen" könnte. Im Gegenzug könnten sich dann aber tausende Gewinner über zum Teil deutlich höhere Gewinne freuen. Und deren Freude wäre meiner Meinung nach z. B. über einen Ø Gewinn von 513 € statt nur 120 € sogar bestimmt noch größer, als die zusätzliche Freude, die ein Jackpotgewinner dadurch verspüren würde, wenn er z. B. 92 Millionen Euro statt "nur" 74 Millionen Euro gewinnen würde. In der Ziehung vom 07.02.2023 hätten sich gemäß meiner oben veröffentlichten möglichen Gewinntabelle somit z. B.<br />
- 7 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 153 % (507.331 € statt 200.626 €) in GK 2 freuen können.<br />
- 30 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 146 % (26.904 € statt 10.941 €) in GK 3 freuen können.<br />
- 97 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 689 % (8.321 € statt 1.054 €) in GK 4 freuen können.<br />
- 1.623 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 329 % (497 € statt 116 €) in GK 5 freuen können.<br />
- 3.561 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 251 % (196 € statt 56 €) in GK 6 freuen können.<br />
- 4.033 Spieler über eine Gewinnsteigerung von ca. 285 % (133 € statt 35 €) in GK 7 freuen können.<br />
<br />
Interessant zu wissen ist auch, dass bei der Lotterie EuroMillions nicht nur der Lotterieveranstalter die Möglichkeit hätte, die Ø Gewinne in vielen Gewinnklassen deutlich zu erhöhen, sondern auch die nationalen Lotteriegesellschaften durch ihre jeweiligen Zusatzlotterien, für welche die Spieler letztendlich auch 2,50 € statt nur 2,20 € pro Tipp bezahlen müssen. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Nehmen wir nur mal als Beispiel unser Nachbarland Österreich:<br />
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Dort wird mit den 0,30 € Zusatzgebühr die Zusatzlotterie "ÖsterreichBonus" finanziert, bei der unter allen teilnehmenden Tipps ein läppischer zusätzlicher Gewinn von 100.000 € verlost wird. Das heißt einer gewinnt durch die Zusatzverlosung alles, während alle anderen Spieler leer ausgehen (also nach dem Vorbild der Originallotterie, wo es aktuell ganz ähnlich verläuft und die Spieler, die mal "ausnahmsweise" nicht den Jackpot knacken, nur mit einem lächerlichen Trostpreis abgespeist werden). Das bedeutet somit, dass jeder Spieler in Österreich nur deshalb 0,30 € zusätzlich pro Tipp bezahlen darf, um damit einem einzigen österreichischen Spieler seinen zusätzlichen Gewinn von 100.000 € zu finanzieren. Hinzu kommt, dass von diesen 30 Cent an Zusatzeinnahmen je Tipp gemäß den <a href="https://www.win2day.at/media/Euromillionen-Spielbedingungen-2022-02.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Teilnahmebedingungen</span></a> durchschnittlich nur 11,175 Cent für die Gewinnauszahlung von 1 x 100.000 € zur Verfügung gestellt werden muss, während sich den Rest die Lotteriegesellschaft unter den Nagel reist und somit von diesen Extraeinnahmen sogar noch stärker profitiert, als der Gewinner von den verlosten 100.000 €.<br />
<br />
Doch selbst wenn wir nur mit den 37,25 % Gewinnausschüttung kalkulieren würden, die die österreichische Lotteriegesellschaft ihren Spielern für ihren Mehreinsatz von 0,30 € pro Tipp zugesteht, dann könnten selbst damit die Gewinne in vielen Gewinnklassen deutlich erhöht werden, wovon dann auch deutlich mehr Spieler profitieren und sich darüber freuen könnten, als es derzeit durch die Verlosung eines einzigen Gewinns über 100.000 € der Fall ist. Auch dazu habe ich für euch nachfolgend noch ein Möglichkeit erstellt, wie man es besser machen könnte, wenn nur der Wille dazu vorhanden wäre:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/6405d600cd2b7.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6405d600cd2b7.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass sich an den extrem schlechten Gewinnchancen auf den Jackpot bzw. auf einen Gewinn in der ersten Gewinnklasse bei EuroMillions natürlich auch dann nichts ändert, wenn ein paar Mal im Jahr sogenannte "Superdraws" stattfinden, bei denen der Jackpot jeweils in der ersten Gewinnklasse auf 130 Millionen Euro aufgestockt wird. In den letzten Tagen, als ich meine rund 6 km lange Strecke zur Arbeit mit meinem Fahrrad zurückgelegt habe, habe ich bei der Rückfahrt immer mal wieder kurz innegehalten und mir vorgestellt, dass irgendwo auf dieser Strecke eine rund 1,6 cm breite Markierung vom linken zum rechten Wegesrand angebracht wäre, ich daheim festgestellt hätte, dass ich auf meinem Nachhauseweg eine 1-Cent-Münze verloren hätte und wie wahrscheinlich es wohl gewesen wäre, dass diese Münze beim Verlorengehen auf dieser 1,6 cm breiten Markierung gelandet wäre. Bei einer 6 km langen Strecke liegt die Chance gerade einmal bei 1 zu 375.000.<br />
<br />
Als Lottospieler hat man sich mit Sicherheit bereits an Wahrscheinlichkeiten von 1 zu mehreren Millionen gewöhnt (auch wenn man diese anscheinend wohl trotzdem noch nicht so recht realisiert hat), so dass man fast schon geneigt sein könnte anzunehmen, hierbei würde es sich um eine gute Chance handeln. Wenn man sich dies jedoch bildlich vorstellt, erkennt man sehr gut, dass die Gewinnchance sogar so lächerlich gering ist, dass man noch nicht einmal dann eine realistische Chance hätte, dass die Münze auf der Markierung landen würde, wenn diese gut sichtbar wäre und man während einer Fahrradfahrt die 1-Cent-Münze in Richtung der Markierung werfen würde. Und für einen Jackpotgewinn bei EuroMillions (dies gilt auch für EuroJackpot und LOTTO 6aus49) entspricht die Gewinnwahrscheinlichkeit sogar einer Strecke von 2.237 km auf der eine 1-Cent-Münze auf einer 1,6 cm breiten Markierung landen müsste.<br />
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In der Publikation "Wer Spielt hat schon verloren" von Jens Beckert und Jan Lutter (siehe <a href="https://pure.mpg.de/rest/items/item_1233316_3/component/file_1609280/content" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) wurde der Frage nachgegangen, "wie sich die fehlerhafte Einschätzung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen durch die Spieler erklären lässt". Auszugsweise heißt es dort: <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">"(…) Ein von dieser Forschung gut bestätigter Zusammenhang besteht darin, dass systematische Fehlbeurteilungen von Wahrscheinlichkeiten in dem Maße verstärkt werden, in dem seltenen Ereignissen unverhältnismäßig große Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese im Gedächtnis der Personen dadurch stärker „verfügbar“ sind (…). Ein Beispiel für eine solche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verf%C3%BCgbarkeitsheuristik" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Verfügbarkeitsheuristik</span></a> ist die durch Medien erzeugte Aufmerksamkeit für Lotteriegewinner durch die häufige Berichterstattung über Erfahrungen von Jackpot-Gewinnern. Den allwöchentlichen, millionenfachen Nichtgewinnern wird hingegen keine Aufmerksamkeit zuteil. Die verstärkte Wahrnehmung von Geschichten über Lotteriegewinner könnte demnach zu einer verzerrten Einschätzung der tatsächlichen Gewinnwahrscheinlichkeit beim Lotto führen."</span> Dies führte dann noch zu folgender Hypothese: "Personen, die ein großes Interesse an Geschichten über Lotteriegewinner erkennen lassen, haben eine positivere Einschätzung der Gewinnwahrscheinlichkeit".<br />
<br />
Dass es doch immer wieder mal Spieler gibt, die den Jackpot bei irgendeiner Lotterie knacken, liegt an der ebenfalls für den menschlichen Verstand kaum zu erfassenden Anzahl an Lotterietipps, die bei jeder Ziehung abgegeben werden. Wie in der oben angegebenen Gewinnauszahlungstabelle zu erkennen ist, wurden bei der Ziehung am 07.02.2023 insgesamt 48.916.208 Tipps abgegeben. In meinem Beispiel oben, könnte man somit durch Aneinanderreihung von 1-Cent-Münzen (wobei eine Münze für einen Tipp steht) eine Strecke von über 782 Kilometern abdecken, was mehr als ein Drittel der Gesamtstrecke von 2.237 km entspricht. Da ist es eigentlich nur logisch, dass bei einer so hohen Versuchsanzahl irgendeine Münze auch mal die 1,6-cm-Markierung auf dieser Wegstrecke treffen muss bzw. der Jackpot auch tatsächlich mal von irgendeinem Spieler geknackt werden muss. Nur drei solcher Ziehungen wie am 07.02.2023 mit den knapp 49 Millionen abgegebenen Tipps wären daher schon ausreichend, damit es durchschnittlich einen Jackpotgewinner gibt. An der unglaublich geringen Gewinnwahrscheinlichkeit bei einem Einzeltipp ändert dies aber nichts, weshalb man sich daher gut überlegen sollte, ob man an der Lotterie EuroMillions tatsächlich nur deshalb teilnehmen möchte, weil der angekündigte Jackpot für eine Ziehung besonders hoch ist.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/euromillions" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillions</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlinks: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillionen</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/em</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Drastische Senkung der RTPs vieler Automatenspiele dank neuem GlüStV!]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27202</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2021 21:02:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27202</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie bestimmt schon einige von euch mitbekommen haben ist seit dem 01.07.2021 in Deutschland der neue Glücksspielstaatsvertrag (<a href="https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/19073.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">GlüStV</span></a>) in Kraft getreten. Virtuelle Automatenspiele, die bislang in Deutschland eigentlich verboten waren, sind nun erlaubt, allerdings mit strengen Auflagen, wie z. B. einem Höchsteinsatz von 1 € pro Spielrunde (siehe z. B. <a href="https://www.novolinecasinos.net/casino-ohne-limit" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Das wichtigste ist aber natürlich mal wieder, dass sich der Staat nun eine saftige Steuer von 5,3 % der Spieleinsätze vor Steuern gönnt (festgelegt in § 38 des neuen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/rennwlottg_2021/BJNR206510021.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">RennwLottG</span></a>). Dies entspricht effektiv [1/1,053*0,053=] 5,03 % der Spieleinsätze des Spielers. Normalerweise liegen die meist mit der englischen Bezeichnung RTP (Return to Player) angegebenen Ø AQs (durchschnittliche Ausschüttungsquoten) bei Online-Automatenspielen (auch "Slots" genannt) im Ø bei rund 96 %. Das heißt von den Einsätzen der Spieler werden Ø 96 % wieder als Gewinne an die Spieler zurückgezahlt und Ø 4 % davon erhält der Anbieter. Den Herstellern der Online-Spielautomaten, die jetzt den Spielern in Deutschland mit deutscher Lizenz ihre Glücksspiele anbieten möchten, bleibt somit wegen der neuen Einsatzsteuer gar nichts anderes übrig, als ihre RTPs deutlich zu reduzieren, um keinen Verlust zu machen.<br />
<br />
Damit pro Spielrunde im Ø weiterhin rund 4 % der Spieleinsätze beim jeweiligen Anbieter mit deutscher Lizenz hängen bleiben, nachdem diese nun rund 5 % der Spieleinsätze an Steuern bezahlen müssen, müssten die Anbieter ihre RTPs somit auf ca. 91 % senken. Man muss sich hierbei deutlich vor Augen führen, dass der Staat durch die Besteuerung mehr Geld verdient, als die Hersteller eines virtuellen Automatenspiels. Das heißt die Entwickler der Glücksspielsoftware, die also die ganze Arbeit leisten, würden mit einer deutschen Lizenz und einer RTP von nur 91 % im Ø lediglich 4 % der Spieleinsätze des Spielers kassieren, während der Staat fürs Nichtstun seine Hand aufhält und völlig risikolos sogar ganze 5 % der Spieleinsätze des Spielers an Steuern einkassiert. Man kann den virtuellen Slot-Anbietern mit deutscher Lizenz daher kaum einen Vorwurf machen, wenn sie ihre RTPs von z. B. bislang 96 % auf nun 91 % reduzieren. Denn in diesem Fall würde sie im Ø pro Spielrunde (auch häufig als "Spin" bezeichnet) weiterhin "nur" 4 % des Spieleinsatzes des Spielers erhalten.<br />
<br />
Durch die enorm hohe Besteuerung der Online-Slots sorgt somit in Wirklichkeit letztendlich der deutsche Staat dafür, dass der Spieler pro Spielrunde nun <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">mehr als doppelt so viel Geld verliert</span>, als es bislang der Fall gewesen ist. Dies scheint aber den Glücksspielbehörden die sich auf den neuen GlüStV geeinigt hatten herzlich schnuppe gewesen zu sein. Denn dafür hat man ja immerhin den "genialen" Einfall gehabt zusätzlich noch ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 € festzulegen. Wie außerordentlich zuvorkommend von unserem Staat, dass er, nachdem er sich ordentlich an den Verlusten des Spielers bereichert hat (sogar mehr noch als es in der Regel bei den virtuellen Automatenspielherstellern der Fall ist), den Höchstverlust zumindest auf 1.000 € im Monat begrenzt. Wer also sowieso schon jeden Monat 1.000 € verspielt hat, kann somit trotz der zusätzlichen Besteuerung auch nicht mehr Geld verlieren. Blöd für den Spieler ist in diesem Fall halt nur, dass er dafür dank der Glücksspielsteuer im Durchschnitt nun nicht einmal mehr halb so viele Spins wie bislang tätigen kann, bevor er sein ganzes Geld verspielt hat. Bei einem Spielbudget von 1.000 € und einem Einsatz von 1 € pro Spin, sind nämlich bei einer RTP von 91 % nur noch Ø [1000/0,09=] 11.111 Spins möglich, während dagegen bei einer RTP von 96 % Ø [1000/0,04=] 25.000 Spins möglich wären. Ausgehend von einer aufgrund des neuen GlüStV angepassten RTP von nur noch 91 %, hat dann von den verspielten 1.000 € eines Spielers Ø 444 € (vier von neun Anteilen) das Glücksspielunternehmen erhalten und Ø 556 € (fünf von neun Anteilen) hat sich der deutsche Staat unter den Nagel gerissen. Dabei soll der GlüStV doch eigentlich die Spieler schützen. Da fragt man sich dann zu Recht, vor was eigentlich! Vor der Raffgier des deutschen Staates werden sie jedenfalls nicht geschützt.<br />
<br />
Vor kurzem hat der DSWV und die EGBA daher (völlig zurecht) wegen unerlaubter Beihilfe sogar eine formelle Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt (siehe <a href="https://casinoplusbonus.com/egba-legt-beschwerde-gegen-einsatzsteuer-bei-eu-kommission-ein-3519" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), weil die Einsatzsteuer von 5,3 % nur für Online-Casinos gilt und die stationären Automatenspiele in Spielhallen und staatlichen Spielbanken deutlich geringer besteuert werden (siehe <a href="https://www.egba.eu/news-post/europaischer-glucksspielverband-egba-reicht-eu-beihilfebeschwerde-wegen-deutscher-online-glucksspiel-steuer-ein" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Der <a href="https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/19073.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">GlüStV</span></a> verstößt durch die hohe Besteuerung somit eigentlich schon bereits in § 1 gegen das zweite Hauptziel des Vertrags, nämlich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"... den natürlichen Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete und überwachte Bahnen zu lenken <span style="color: darkred;" class="mycode_color">sowie der Entwicklung und Ausbreitung von unerlaubten Glücksspielen in Schwarzmärkten entgegenzuwirken</span>"</span>. In der Fassung vor dem 01.07.2021 (siehe <a href="https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_show_pdf?p_id=10742" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) stand anstelle des rot markierten Satzteils sogar folgende Formulierung <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"...<span style="color: darkred;" class="mycode_color">, insbesondere ein Ausweichen auf nicht erlaubte Glücksspiele zu verhindern</span>"</span>. Durch die mit Abstand höchste Besteuerung von Online-Casinos in der ganzen EU, wird nun höchstwahrscheinlich genau das Gegenteil erreicht. Der neue GlüStV wird meiner Meinung dafür sorgen, dass noch deutlich mehr Spieler zur "EU-Konkurrenz" (die lediglich vom deutschen Staat aufgrund des sich selbst auferlegten Zwangsmonopols in Bezug auf Glücksspiel als illegal eingestuft wird) abwandern werden. Zu dieser Einschätzung kommt auch der DSWV, der zusammen mit dem DOCV ein Gutachten über die neue Glücksspielbesteuerung erstellen ließ (siehe <a href="https://dus-competition.de/media/pages/download/4f3be98d5b-1683036024/gutachten-haucap-besteuerung-online-glucksspiele-final.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass man Glücksspielanbieter außerhalb Deutschlands unbedingt als illegal einstufen muss und dies auch deutlich in der Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen muss. Denn würde man offiziell verlautbaren lassen, dass Glücksspielanbieter mit einer Glücksspiellizenz in einem anderen EU-Land als Deutschland aufgrund der Dienstleistungsfreiheit in der EU legal seien, könnte bei der aktuell gültigen Glücksspielbesteuerung garantiert jedes Casino in Deutschland ihren Laden zu machen, sofern die Spieler nicht komplett auf den Kopf gefallen sind.<br />
<br />
Doch offenbar setzt die deutsche Regierung voll auf die Dummheit der Spieler, dass sie die geringeren RTPs nämlich vielleicht gar nicht bemerken, einfach so weiterspielen wie bisher und dadurch nicht zu einem EU-Anbieter im Ausland wechseln, um somit weiterhin vom Staat finanziell gemolken werden zu können. Daher ist jedem Spieler der zumindest noch ein paar Latten am Zaun hat zu raten auf keinen Fall die "legalen" Slots (die nur deshalb legal sind, weil dann auch der Staat den Spieler ordentlich ausnehmen kann), sondern nur die mit einer RTP von mindestens 95 % zu spielen, bei denen der Anbieter über eine Lizenz außerhalb Deutschlands verfügen muss, wie z. B. in Malta (denn jeder Glücksspielhersteller, der aktuell Online-Slots mit RTPs von über 95 % anbietet, kann aufgrund der 5 prozentigen Besteuerung des Spieleinsatzes über keine deutsche Lizenz verfügen, sofern er nicht absichtlich pleite gehen möchte). Die Dienstleistungsfreiheit sollte es eigentlich deutschen Spielern ermöglichen auch bei Glücksspielanbietern mit einer Lizenz in einem anderen EU-Land als Deutschland zu spielen, entgegen den offiziellen Statements der Landeslotteriegesellschaften, dass diese illegal seien (nur weil man selber nicht davon profitiert).<br />
<br />
Denn gerade die Dienstleistungsfreiheit in der EU ist es, die für mehr Wettbewerb sorgt und daher die Spieler am effektivsten vor Abzocke der Spielautomatenhersteller durch besonders geringe RTPs schützt. Außerdem schützt sie die Spieler auch vor der Abzocke der deutschen Regierung, die sich ebenfalls an den Verlusten der Spieler bereichern möchte und zwar in einem Ausmaß, das in der EU seinesgleichen sucht. So liegt die Besteuerung in Großbritannien nämlich nur bei <a href="https://www.casinoonline.de/nachrichten/deutschlands-gluecksspel-steuer-im-internationalen-vergleich-56435" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">21 %</span></a> der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spielbankabgabe" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Bruttospielerträge</span></a>. Bei einer RTP von 96 % würde das somit nur [0,21*0,04=] 0,84 % des Spieleinsatzes ausmachen. In Deutschland ist die Steuer somit mit ca. 5 % des Spieleinsatzes rund 6 Mal so hoch (was einer Besteuerung des Bruttospielertrags von 125 % bei einer RTP von 96 % entspricht und somit zu einem Verlust des Glücksspielanbieters führen würde).<br />
<br />
Interessant ist übrigens auch, dass in Deutschland die Steuern bei Lotterien mit 20 % der Spieleinsätze vor Steuern (effektiv 16,67 % der vom Spieler zu zahlenden Einsätze) fast 4 Mal so hoch sind, wie bei virtuellen Automatenspielen (sowie Rennwetten, Sportwetten und Online-Poker) und das obwohl die Suchtgefahr bei den Lotterien deutlich geringer als bei den Spielautomaten ist (siehe z. B. <a href="https://www.fr.de/wissen/spielsuechtige-dauert-lotto-lange-11478065.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> und <a href="https://www.automatisch-verloren.de/de/gluecksspiel/gluecksspiele-unterschiedlich-riskant.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Daran erkennt man schon deutlich das ganze Ausmaß der Heuchelei des deutschen Staates. Denn gleich im ersten Paragraphen des <a href="https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/19073.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">GlüStV</span></a> wird als erstes der fünf aufgeführten Ziele genannt, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen"</span>. Sollten dann nicht gerade die Glücksspiele am niedrigsten besteuert werden, die die geringste Suchtgefährdung mit sich bringen, um dadurch das Spielen solcher Spieler attraktiver zu machen? Doch offensichtlich geht es dem deutschen Staat nur darum so viel Geld wie möglich von den Spielern durch die Glücksspielsteuer zu erbeuten. Und da Lotterien besonders beliebt in Deutschland sind, wundert es daher kaum, dass diese auch deutlich stärker besteuert werden als andere Glücksspiele.<br />
<br />
Somit besteht auch hier ein großes Interesse daran, den Spielern einzureden, dass natürlich auch Zweitlotterien illegal seien, was jedoch in der Regel wieder nur diejenigen behaupten, die von jeder Tippabgabe des Spielers am Kiosk oder über eine "legale" Glücksspielseite selber davon profitieren (insbesondere die deutsche Regierung und die Landeslotteriegesellschaften). Wären diese tatsächlich so illegal wie viele behaupten, warum ist man dann nicht schon längst gerichtlich gegen Zweitanbieter wie Lottoland oder Lottohelden vorgegangen? Meine persönliche Meinung ist, dass die Lotteriegesellschaften die Hosen gestrichen voll haben einen derartigen Prozess zu verlieren, falls auch die Gerichte möglicherweise zu dem Schluss kommen sollten, dass das EU-Recht (die Vergabe von Glücksspiellizenzen, die in der gesamten EU gelten) über dem deutschen Glücksspielstaatsvertrag steht und Zweitlotterien somit doch als legal eingestuft werden müssen. Denn in diesem Fall müssten sie für die Zukunft mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen.<br />
 <br />
Einige Hersteller von Online-Casinospielen wie "Amanet" und "Play'n Go" haben daher die RTPs von allen Slots bereits deutlich reduziert. Hier ein paar Beispiele von nur vier zufällig ausgewählten Slots, die derzeit z. B. auf Lottoland oder Lottohelden gespielt werden können:<br />
<br />
- "Book of Aztec" (Amanet) von 97,59 % auf nur noch 90,57 %.<br />
- "Hot Fruits 20" (Amanet) von 97,56 % auf nur noch 90,70 %.<br />
- "Book of Dead" (Play'n Go) von 96,21 % auf nur noch 91,25 %. <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">[Update vom 01.03.2023: die RTP beträgt aktuell wieder 96,21 %]</span><br />
- "Reactoonz" (Play'n Go) von 96,51 % auf nur noch 91,49 %. <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">[Update vom 01.03.2023: die RTP beträgt aktuell wieder 96,51 %]</span><br />
<br />
Natürlich wurden die Spieler nicht über diese Verschlechterungen informiert. Wichtig ist daher unbedingt, dass ihr bei euren Lieblingsslots die ihr bislang dort gespielt habt überprüft, wie hoch die RTP aktuell noch ist. Die Angabe findet man bei jedem Slot und nahezu allen anderen Online-Casinospielen in der Spielbeschreibung innerhalb des Spiels. Denn nicht bei allen Slots wurden die RTPs gesenkt. Viele Anbieter virtueller Automatenspiele mit Sitz in einem anderen EU-Land, die dort eine Glücksspiellizenz haben, bieten daher den deutschen Spielern ihre Spiele auch ohne deutsche Lizenz an, berufen sich dabei auf die Dienstleistungsfreiheit in der EU und können somit den Spielern weiterhin RTPs von meist rund 96 % zur Verfügung stellen (wie z. B. bei "Pragmatic Play").<br />
<br />
Sollte die eingereichte Beschwerde bei der EU-Kommision erfolglos bleiben, dann liegt es letztendlich in den Händen der Spieler, ob sich die Einsatzsteuer von 5,3 % auf Online-Glücksspiele langfristig durchsetzen wird oder nicht. Ein Bäcker kann z. B. den Preis für ein Brötchen auch nur dann auf 1 € erhöhen, wenn die Käufer auch bereit sind diesen Preis zu zahlen. Andernfalls muss er seinen Preis wieder senken oder muss seinen Laden zu machen. Sollte sich jedoch die scheinbare Annahme des Staates bezüglich der Dummheit seiner deutschen Spieler bewahrheiten und diese nun weiter bei den Slots einfach drauf los spielen, ohne vorher zu prüfen wie hoch die RTP (also letztendlich der tatsächliche Preis) ist und der Staat dadurch wie erhofft besonders hohe Steuereinnahmen generiert, dann wird sich an der derzeitigen Besteuerung garantiert auch weiterhin nichts ändern.<br />
<br />
Ich möchte daher abschließend noch einmal an alle Spieler von Online-Casinospielen appellieren, vor dem Spielen die im Spiel angegebene RTP zu suchen und auf keinen Fall Geld in solche Slots zu stecken, bei denen die RTP bei unter 95 % liegt. Damit schützt ihr nicht nur euch selbst vor unnötigen Verlusten, sondern tragt auch euren Teil dazu bei, sowohl der unverschämten Besteuerung von Online-Casinos durch den deutschen Staat als auch den besonders profitgierigen Glücksspielanbietern, die ihre Spiele auch ohne deutsche Glücksspiellizenz zu relativ niedrigen RTPs anbieten, einen Riegel vorzuschieben.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie bestimmt schon einige von euch mitbekommen haben ist seit dem 01.07.2021 in Deutschland der neue Glücksspielstaatsvertrag (<a href="https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/19073.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">GlüStV</span></a>) in Kraft getreten. Virtuelle Automatenspiele, die bislang in Deutschland eigentlich verboten waren, sind nun erlaubt, allerdings mit strengen Auflagen, wie z. B. einem Höchsteinsatz von 1 € pro Spielrunde (siehe z. B. <a href="https://www.novolinecasinos.net/casino-ohne-limit" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Das wichtigste ist aber natürlich mal wieder, dass sich der Staat nun eine saftige Steuer von 5,3 % der Spieleinsätze vor Steuern gönnt (festgelegt in § 38 des neuen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/rennwlottg_2021/BJNR206510021.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">RennwLottG</span></a>). Dies entspricht effektiv [1/1,053*0,053=] 5,03 % der Spieleinsätze des Spielers. Normalerweise liegen die meist mit der englischen Bezeichnung RTP (Return to Player) angegebenen Ø AQs (durchschnittliche Ausschüttungsquoten) bei Online-Automatenspielen (auch "Slots" genannt) im Ø bei rund 96 %. Das heißt von den Einsätzen der Spieler werden Ø 96 % wieder als Gewinne an die Spieler zurückgezahlt und Ø 4 % davon erhält der Anbieter. Den Herstellern der Online-Spielautomaten, die jetzt den Spielern in Deutschland mit deutscher Lizenz ihre Glücksspiele anbieten möchten, bleibt somit wegen der neuen Einsatzsteuer gar nichts anderes übrig, als ihre RTPs deutlich zu reduzieren, um keinen Verlust zu machen.<br />
<br />
Damit pro Spielrunde im Ø weiterhin rund 4 % der Spieleinsätze beim jeweiligen Anbieter mit deutscher Lizenz hängen bleiben, nachdem diese nun rund 5 % der Spieleinsätze an Steuern bezahlen müssen, müssten die Anbieter ihre RTPs somit auf ca. 91 % senken. Man muss sich hierbei deutlich vor Augen führen, dass der Staat durch die Besteuerung mehr Geld verdient, als die Hersteller eines virtuellen Automatenspiels. Das heißt die Entwickler der Glücksspielsoftware, die also die ganze Arbeit leisten, würden mit einer deutschen Lizenz und einer RTP von nur 91 % im Ø lediglich 4 % der Spieleinsätze des Spielers kassieren, während der Staat fürs Nichtstun seine Hand aufhält und völlig risikolos sogar ganze 5 % der Spieleinsätze des Spielers an Steuern einkassiert. Man kann den virtuellen Slot-Anbietern mit deutscher Lizenz daher kaum einen Vorwurf machen, wenn sie ihre RTPs von z. B. bislang 96 % auf nun 91 % reduzieren. Denn in diesem Fall würde sie im Ø pro Spielrunde (auch häufig als "Spin" bezeichnet) weiterhin "nur" 4 % des Spieleinsatzes des Spielers erhalten.<br />
<br />
Durch die enorm hohe Besteuerung der Online-Slots sorgt somit in Wirklichkeit letztendlich der deutsche Staat dafür, dass der Spieler pro Spielrunde nun <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">mehr als doppelt so viel Geld verliert</span>, als es bislang der Fall gewesen ist. Dies scheint aber den Glücksspielbehörden die sich auf den neuen GlüStV geeinigt hatten herzlich schnuppe gewesen zu sein. Denn dafür hat man ja immerhin den "genialen" Einfall gehabt zusätzlich noch ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 € festzulegen. Wie außerordentlich zuvorkommend von unserem Staat, dass er, nachdem er sich ordentlich an den Verlusten des Spielers bereichert hat (sogar mehr noch als es in der Regel bei den virtuellen Automatenspielherstellern der Fall ist), den Höchstverlust zumindest auf 1.000 € im Monat begrenzt. Wer also sowieso schon jeden Monat 1.000 € verspielt hat, kann somit trotz der zusätzlichen Besteuerung auch nicht mehr Geld verlieren. Blöd für den Spieler ist in diesem Fall halt nur, dass er dafür dank der Glücksspielsteuer im Durchschnitt nun nicht einmal mehr halb so viele Spins wie bislang tätigen kann, bevor er sein ganzes Geld verspielt hat. Bei einem Spielbudget von 1.000 € und einem Einsatz von 1 € pro Spin, sind nämlich bei einer RTP von 91 % nur noch Ø [1000/0,09=] 11.111 Spins möglich, während dagegen bei einer RTP von 96 % Ø [1000/0,04=] 25.000 Spins möglich wären. Ausgehend von einer aufgrund des neuen GlüStV angepassten RTP von nur noch 91 %, hat dann von den verspielten 1.000 € eines Spielers Ø 444 € (vier von neun Anteilen) das Glücksspielunternehmen erhalten und Ø 556 € (fünf von neun Anteilen) hat sich der deutsche Staat unter den Nagel gerissen. Dabei soll der GlüStV doch eigentlich die Spieler schützen. Da fragt man sich dann zu Recht, vor was eigentlich! Vor der Raffgier des deutschen Staates werden sie jedenfalls nicht geschützt.<br />
<br />
Vor kurzem hat der DSWV und die EGBA daher (völlig zurecht) wegen unerlaubter Beihilfe sogar eine formelle Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt (siehe <a href="https://casinoplusbonus.com/egba-legt-beschwerde-gegen-einsatzsteuer-bei-eu-kommission-ein-3519" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), weil die Einsatzsteuer von 5,3 % nur für Online-Casinos gilt und die stationären Automatenspiele in Spielhallen und staatlichen Spielbanken deutlich geringer besteuert werden (siehe <a href="https://www.egba.eu/news-post/europaischer-glucksspielverband-egba-reicht-eu-beihilfebeschwerde-wegen-deutscher-online-glucksspiel-steuer-ein" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Der <a href="https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/19073.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">GlüStV</span></a> verstößt durch die hohe Besteuerung somit eigentlich schon bereits in § 1 gegen das zweite Hauptziel des Vertrags, nämlich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"... den natürlichen Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete und überwachte Bahnen zu lenken <span style="color: darkred;" class="mycode_color">sowie der Entwicklung und Ausbreitung von unerlaubten Glücksspielen in Schwarzmärkten entgegenzuwirken</span>"</span>. In der Fassung vor dem 01.07.2021 (siehe <a href="https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_show_pdf?p_id=10742" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) stand anstelle des rot markierten Satzteils sogar folgende Formulierung <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"...<span style="color: darkred;" class="mycode_color">, insbesondere ein Ausweichen auf nicht erlaubte Glücksspiele zu verhindern</span>"</span>. Durch die mit Abstand höchste Besteuerung von Online-Casinos in der ganzen EU, wird nun höchstwahrscheinlich genau das Gegenteil erreicht. Der neue GlüStV wird meiner Meinung dafür sorgen, dass noch deutlich mehr Spieler zur "EU-Konkurrenz" (die lediglich vom deutschen Staat aufgrund des sich selbst auferlegten Zwangsmonopols in Bezug auf Glücksspiel als illegal eingestuft wird) abwandern werden. Zu dieser Einschätzung kommt auch der DSWV, der zusammen mit dem DOCV ein Gutachten über die neue Glücksspielbesteuerung erstellen ließ (siehe <a href="https://dus-competition.de/media/pages/download/4f3be98d5b-1683036024/gutachten-haucap-besteuerung-online-glucksspiele-final.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass man Glücksspielanbieter außerhalb Deutschlands unbedingt als illegal einstufen muss und dies auch deutlich in der Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen muss. Denn würde man offiziell verlautbaren lassen, dass Glücksspielanbieter mit einer Glücksspiellizenz in einem anderen EU-Land als Deutschland aufgrund der Dienstleistungsfreiheit in der EU legal seien, könnte bei der aktuell gültigen Glücksspielbesteuerung garantiert jedes Casino in Deutschland ihren Laden zu machen, sofern die Spieler nicht komplett auf den Kopf gefallen sind.<br />
<br />
Doch offenbar setzt die deutsche Regierung voll auf die Dummheit der Spieler, dass sie die geringeren RTPs nämlich vielleicht gar nicht bemerken, einfach so weiterspielen wie bisher und dadurch nicht zu einem EU-Anbieter im Ausland wechseln, um somit weiterhin vom Staat finanziell gemolken werden zu können. Daher ist jedem Spieler der zumindest noch ein paar Latten am Zaun hat zu raten auf keinen Fall die "legalen" Slots (die nur deshalb legal sind, weil dann auch der Staat den Spieler ordentlich ausnehmen kann), sondern nur die mit einer RTP von mindestens 95 % zu spielen, bei denen der Anbieter über eine Lizenz außerhalb Deutschlands verfügen muss, wie z. B. in Malta (denn jeder Glücksspielhersteller, der aktuell Online-Slots mit RTPs von über 95 % anbietet, kann aufgrund der 5 prozentigen Besteuerung des Spieleinsatzes über keine deutsche Lizenz verfügen, sofern er nicht absichtlich pleite gehen möchte). Die Dienstleistungsfreiheit sollte es eigentlich deutschen Spielern ermöglichen auch bei Glücksspielanbietern mit einer Lizenz in einem anderen EU-Land als Deutschland zu spielen, entgegen den offiziellen Statements der Landeslotteriegesellschaften, dass diese illegal seien (nur weil man selber nicht davon profitiert).<br />
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Denn gerade die Dienstleistungsfreiheit in der EU ist es, die für mehr Wettbewerb sorgt und daher die Spieler am effektivsten vor Abzocke der Spielautomatenhersteller durch besonders geringe RTPs schützt. Außerdem schützt sie die Spieler auch vor der Abzocke der deutschen Regierung, die sich ebenfalls an den Verlusten der Spieler bereichern möchte und zwar in einem Ausmaß, das in der EU seinesgleichen sucht. So liegt die Besteuerung in Großbritannien nämlich nur bei <a href="https://www.casinoonline.de/nachrichten/deutschlands-gluecksspel-steuer-im-internationalen-vergleich-56435" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">21 %</span></a> der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spielbankabgabe" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Bruttospielerträge</span></a>. Bei einer RTP von 96 % würde das somit nur [0,21*0,04=] 0,84 % des Spieleinsatzes ausmachen. In Deutschland ist die Steuer somit mit ca. 5 % des Spieleinsatzes rund 6 Mal so hoch (was einer Besteuerung des Bruttospielertrags von 125 % bei einer RTP von 96 % entspricht und somit zu einem Verlust des Glücksspielanbieters führen würde).<br />
<br />
Interessant ist übrigens auch, dass in Deutschland die Steuern bei Lotterien mit 20 % der Spieleinsätze vor Steuern (effektiv 16,67 % der vom Spieler zu zahlenden Einsätze) fast 4 Mal so hoch sind, wie bei virtuellen Automatenspielen (sowie Rennwetten, Sportwetten und Online-Poker) und das obwohl die Suchtgefahr bei den Lotterien deutlich geringer als bei den Spielautomaten ist (siehe z. B. <a href="https://www.fr.de/wissen/spielsuechtige-dauert-lotto-lange-11478065.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> und <a href="https://www.automatisch-verloren.de/de/gluecksspiel/gluecksspiele-unterschiedlich-riskant.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Daran erkennt man schon deutlich das ganze Ausmaß der Heuchelei des deutschen Staates. Denn gleich im ersten Paragraphen des <a href="https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/19073.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">GlüStV</span></a> wird als erstes der fünf aufgeführten Ziele genannt, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen"</span>. Sollten dann nicht gerade die Glücksspiele am niedrigsten besteuert werden, die die geringste Suchtgefährdung mit sich bringen, um dadurch das Spielen solcher Spieler attraktiver zu machen? Doch offensichtlich geht es dem deutschen Staat nur darum so viel Geld wie möglich von den Spielern durch die Glücksspielsteuer zu erbeuten. Und da Lotterien besonders beliebt in Deutschland sind, wundert es daher kaum, dass diese auch deutlich stärker besteuert werden als andere Glücksspiele.<br />
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Somit besteht auch hier ein großes Interesse daran, den Spielern einzureden, dass natürlich auch Zweitlotterien illegal seien, was jedoch in der Regel wieder nur diejenigen behaupten, die von jeder Tippabgabe des Spielers am Kiosk oder über eine "legale" Glücksspielseite selber davon profitieren (insbesondere die deutsche Regierung und die Landeslotteriegesellschaften). Wären diese tatsächlich so illegal wie viele behaupten, warum ist man dann nicht schon längst gerichtlich gegen Zweitanbieter wie Lottoland oder Lottohelden vorgegangen? Meine persönliche Meinung ist, dass die Lotteriegesellschaften die Hosen gestrichen voll haben einen derartigen Prozess zu verlieren, falls auch die Gerichte möglicherweise zu dem Schluss kommen sollten, dass das EU-Recht (die Vergabe von Glücksspiellizenzen, die in der gesamten EU gelten) über dem deutschen Glücksspielstaatsvertrag steht und Zweitlotterien somit doch als legal eingestuft werden müssen. Denn in diesem Fall müssten sie für die Zukunft mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen.<br />
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Einige Hersteller von Online-Casinospielen wie "Amanet" und "Play'n Go" haben daher die RTPs von allen Slots bereits deutlich reduziert. Hier ein paar Beispiele von nur vier zufällig ausgewählten Slots, die derzeit z. B. auf Lottoland oder Lottohelden gespielt werden können:<br />
<br />
- "Book of Aztec" (Amanet) von 97,59 % auf nur noch 90,57 %.<br />
- "Hot Fruits 20" (Amanet) von 97,56 % auf nur noch 90,70 %.<br />
- "Book of Dead" (Play'n Go) von 96,21 % auf nur noch 91,25 %. <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">[Update vom 01.03.2023: die RTP beträgt aktuell wieder 96,21 %]</span><br />
- "Reactoonz" (Play'n Go) von 96,51 % auf nur noch 91,49 %. <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">[Update vom 01.03.2023: die RTP beträgt aktuell wieder 96,51 %]</span><br />
<br />
Natürlich wurden die Spieler nicht über diese Verschlechterungen informiert. Wichtig ist daher unbedingt, dass ihr bei euren Lieblingsslots die ihr bislang dort gespielt habt überprüft, wie hoch die RTP aktuell noch ist. Die Angabe findet man bei jedem Slot und nahezu allen anderen Online-Casinospielen in der Spielbeschreibung innerhalb des Spiels. Denn nicht bei allen Slots wurden die RTPs gesenkt. Viele Anbieter virtueller Automatenspiele mit Sitz in einem anderen EU-Land, die dort eine Glücksspiellizenz haben, bieten daher den deutschen Spielern ihre Spiele auch ohne deutsche Lizenz an, berufen sich dabei auf die Dienstleistungsfreiheit in der EU und können somit den Spielern weiterhin RTPs von meist rund 96 % zur Verfügung stellen (wie z. B. bei "Pragmatic Play").<br />
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Sollte die eingereichte Beschwerde bei der EU-Kommision erfolglos bleiben, dann liegt es letztendlich in den Händen der Spieler, ob sich die Einsatzsteuer von 5,3 % auf Online-Glücksspiele langfristig durchsetzen wird oder nicht. Ein Bäcker kann z. B. den Preis für ein Brötchen auch nur dann auf 1 € erhöhen, wenn die Käufer auch bereit sind diesen Preis zu zahlen. Andernfalls muss er seinen Preis wieder senken oder muss seinen Laden zu machen. Sollte sich jedoch die scheinbare Annahme des Staates bezüglich der Dummheit seiner deutschen Spieler bewahrheiten und diese nun weiter bei den Slots einfach drauf los spielen, ohne vorher zu prüfen wie hoch die RTP (also letztendlich der tatsächliche Preis) ist und der Staat dadurch wie erhofft besonders hohe Steuereinnahmen generiert, dann wird sich an der derzeitigen Besteuerung garantiert auch weiterhin nichts ändern.<br />
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Ich möchte daher abschließend noch einmal an alle Spieler von Online-Casinospielen appellieren, vor dem Spielen die im Spiel angegebene RTP zu suchen und auf keinen Fall Geld in solche Slots zu stecken, bei denen die RTP bei unter 95 % liegt. Damit schützt ihr nicht nur euch selbst vor unnötigen Verlusten, sondern tragt auch euren Teil dazu bei, sowohl der unverschämten Besteuerung von Online-Casinos durch den deutschen Staat als auch den besonders profitgierigen Glücksspielanbietern, die ihre Spiele auch ohne deutsche Glücksspiellizenz zu relativ niedrigen RTPs anbieten, einen Riegel vorzuschieben.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[https://lotteriecheck.de]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27077</link>
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 23:09:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=27077</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachdem ich nun schon über 400 Beiträge in diesem Forum geschrieben habe, die meisten davon auch sehr positiv kommentiert wurden und ein Moderator sogar schon angemerkt hat, dass meine "interessanten Beiträge" leider kreuz und quer in diesem Forum verteilt wären, dachte ich mir nun, dass es endlich mal Zeit wird ein Inhaltsverzeichnis meiner wichtigsten Beiträge zu erstellen. Um auch diese Beitragsübersicht nicht lange im Forum suchen zu müssen, habe ich mir die Domain "<span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de</span>" zugelegt, über die man direkt auf diese Seite weitergeleitet wird. Für einige Beiträge konnte ich dadurch auch Weiterleitungspfade einrichten, mit denen man direkt zu den jeweiligen Beiträgen springen kann. So braucht man nicht lange nach einem bestimmten Beitrag zu suchen und auch die mündliche Weiterempfehlung einzelner Beiträge wird dadurch vereinfacht, da man sich die Pfade gut einprägen kann. Die nachfolgende Auflistung wird regelmäßig aktualisiert, falls ich noch weitere wichtige Beiträge in diesem Forum schreiben sollte.<br />
<br />
Da ich allerdings fast mein komplettes Wissen über Lotterien bereits schon in diesem Forum veröffentlicht habe, möchte ich daher nun etwas kürzertreten und werde somit nur noch Beiträge schreiben, wenn dies wirklich notwendig ist, z. B. falls ich Falschinformationen lese oder falls ich etwas Neues und Wichtiges in Erfahrung bringen sollte. Denn die Analyse von Lotterien kann man zwar als kleines Hobby von mir bezeichnen, da mich das Auswerten von Zahlen schon immer interessiert hat, jedoch ganz sicher nicht das Spielen von Lotterien. In dieser Hinsicht bin ich "Clean", da ich zum einen ein sehr sparsamer Mensch bin und zum anderen auch sehr gut weiß, dass so gut wie jeder Spieler durch Glücksspiele mehr Geld verliert, als er eingesetzt hat - und mir einzubilden, dass dies ausgerechnet bei mir nicht der Fall sein sollte, wäre naiv. Für mich gibt es daher wichtigere Dinge im Leben als mich dauerhaft mit Glücksspielen auseinanderzusetzen, zumal ich mich auch selber kaum daran beteilige (es sei denn ich bekomme hin und wieder mal Freispiele, Gratistipps oder mindestens drei Tipps zum Preis von einem angeboten).<br />
<br />
Eine Teilnahme daran finde ich auch aus moralischer Sicht etwas bedenklich, wenn man sich vor Augen führt, dass rund 700 Millionen Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben und wir hier in Deutschland mit unserem überschüssigem Geld nichts sinnvolleres anzufangen wissen, als es für Glücksspiele zu verschwenden, nur weil wir uns mit unserem vergleichsweise hohen <a href="http://www.bibleserver.com/HFA/1.Timotheus6%2C7-8" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Lebensstandard</span></a> immer noch nicht zufrieden geben können, sondern unbedingt auch noch reich werden wollen. Andererseits werde ich aber auch keinen Spieler deswegen kritisieren, da ich finde, dass jeder Mensch trotzdem die freie Entscheidung haben sollte, sein selbst erarbeitetes Geld für das auszugeben was er möchte, zumal man den wirklich Spielsüchtigen in diesem Punkt ohnehin kaum einen Vorwurf machen kann und es auch noch nutzlosere und schädlichere Dinge gibt, für die man sein Geld ausgeben kann (z. B. Tabak, Drogen oder Alkohol).<br />
<br />
Meine Kritik richtet sich hauptsächlich an alle Verkäufer von nutzlosen Lotteriesystemen, die unbedingt ihre Produkte den Spielern unterjubeln wollen, obwohl sie in wirklich absolut nichts taugen und nur dazu dienen den Spielern falsche Hoffnungen zu machen und insbesondere natürlich auch vor allem an die Lotterieanbieter, die meinen sie müssten die aus ihrer Sicht "dummen" Spieler erst recht noch ausnehmen, indem sie teilweise weniger als 20 % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler zurückzahlen und den Rest davon hauptsächlich in die eigenen Taschen stecken. Diese Prozent-Angabe nennt man übrigens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aussch%C3%BCttungsquote" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Ausschüttungsquote</span></a>, die ich in allen meinen Beiträgen sehr oft angebe (und daher zur Vereinfachung fast immer mit "<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">AQ</span>" abkürze), weil sie der mit Abstand wichtigste Vergleichswert für alle Glücksspiele ist (vor allem bei Automatenspielen findet man häufig auch die englische Bezeichnung RTP, die als Abkürzung für "Return to Player" steht). Die Anmeldung in diesem Forum geschah daher hauptsächlich aus dem Grund, die Spieler über die Lotterien aufzuklären und dabei vor allem die schlechtesten Lotterien sowie die teilweise sehr unseriösen Machenschaften der meisten Glücksspielanbieter aufzuzeigen, um dadurch den Spielern zu helfen ihr Geld zumindest in die Glücksspiele zu stecken, bei denen man noch einen möglichst hohen Rücklauf erwarten kann.<br />
<br />
Für die Erstellung dieser sehr umfangreichen Beiträge und Excel-Tools habe ich unzählige Stunden an Zeit investiert. Dennoch biete ich alle Informationen und Berechnungstools weiterhin absolut kostenlos für euch an, damit möglichst viele Spieler davon profitieren können. Sofern euch meine Beitrage und Excel-Tools gefallen und für euch von Nutzen sind, würde ich mich sehr über eine kleine "Spende" freuen, z. B. per PayPal an meine E-Mail-Adresse <span style="color: darkred;" class="mycode_color">info@lotteriecheck.de</span>, mit der ich in diesem Forum angemeldet bin. Wer kein PayPal-Konto hat, kann mich auch mit dieser E-Mail-Adresse kontaktieren, um meine Bankverbindung zu erhalten.<br />
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Alle meine zum Download angebotenen Excel-Tools dürft ihr natürlich gerne an eure Freunde und Bekannte weitergeben, sofern dies kostenlos geschieht und ihr die Originaldatei nicht verändert habt. Bitte beachtet jedoch, dass es grundsätzlich nicht erlaubt ist, diese Dateien auch noch auf anderen Internetseiten zum Download zur Verfügung zu stellen. Solltet ihr noch irgendwelche Fragen zu den von mir analysierten Lotterien, zu irgendwelchen anderen Lotterien oder zu sonstigen Glücksspielen haben, dürft ihr mich natürlich gerne jederzeit per E-Mail oder PN kontaktieren. Falls euch irgendwelche Fehler in meinen Beiträgen auffallen sollten, ihr bemerken solltet, dass bestimmte Informationen veraltet sind oder falls ihr wichtige Infos habt, die ich in meinen unten genannten Beiträgen noch hinzufügen könnte, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir dann ebenfalls Bescheid geben könntet, damit ich dies korrigieren bzw. ergänzen kann.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Eigene Excel-Tools:</span> <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">(wer noch kein Excel hat, kann es am günstigsten <a href="https://softwareindustrie24.de/microsoft-office-2021-professional-plus-windows-esd-kauf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> für nur 3,89 € kaufen und hat dann sogar das komplette Office-Paket von 2021)</span></span><br />
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1. Treffer- und Gewinnauswertungstool für LOTTO 6aus49, TOTO 6aus45, LOTTO 6aus45, EuroJackpot, EuroMillions und Hello Monday, inklusive Zahlengenerator (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27386" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool1</span><br />
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2. Spezielles Treffer- und Gewinnauswertungstool für KENO, das auch mit den Gewinnquoten ausländischer KENO-Varianten angepasst werden kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27015" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool2</span><br />
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3. Schneller Gewinnchancen- und Ausschüttungsquotenrechner von 8 verschiedenen KENO-Varianten bei denen bereits die Gewinnquoten von allen KENO-Typen eingetragen sind. Die Gewinnquote lässt sich dabei in jeder theoretisch möglichen Gewinnklasse euren Wunschvorstellungen entsprechend ändern, wobei automatisch die neue Ø AQ und Gewinnchance berechnet wird (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26130" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool3</span><br />
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4. Fünfteiliger Gewinnchancen- und Ausschüttungsquotenrechner, der die Gewinnchancen und AQs von den meisten Lotterien und Rubbellosen berechnen kann und mit dem man auch eigene Lotterien und Rubbellose erfinden kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27030" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool4</span><br />
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5. Lotteriebewertungs- und -vergleichsrechner für alle Lotterien von Lottohelden, der anhand der Tippanzahl, des Gesamtpreises und ggf. des Losanteils einer Lotterie automatisch die Gewinnchance, die Ø AQ und ggf. den Gewinnbetrag für jede Gewinnklasse berechnet. Auch die Gewinnbeträge können dabei in jeder Gewinnklasse einer Lotterie (ähnlich wie bei Tool 3) euren Wunschvorstellungen entsprechend angepasst werden, wodurch die Ø AQ wieder automatisch neu berechnet wird (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool5</span><br />
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6. Zwölfteiliges Excel-Tool zur automatischen Berechnung wichtiger Vergleichswerte im Glücksspielbereich, wie Kombinationen, Variationen, Wahrscheinlichkeiten, Ausschüttungsquoten, fairer Preis einer Spielgemeinschaft, Barwert und Vermögensreichweite (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27817" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool6</span><br />
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7. Auswertungstool für Tippgemeinschaftsangebote von Mitgliedern in diesem Forum, zur übersichtlichen Darstellung der einzelnen Lotteriearten und -varianten, mit Berechnung der wichtigsten Entscheidungskritieren für potentielle Teilnehmer, wie z. B. Aufpreis und Ø AQ der angebotenen Tippgemeinschaft (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27071" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool7</span><br />
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8. Vollsystemrechner zur Ermittlung der Mehrfachgewinne bei Vollsystemen, inklusive Erstellung einer Gewinntabelle mit den Gesamtgewinnen und Gewinnchancen in jeder Gewinnklasse sowie diversen zusätzlichen Funktionen, wie der Eingabe der Spielanteile (z. B. bei Spielgemeinschaften oder Systemanteilen), eines geänderten Einzeltipppreises (z. B. bei Rabattaktionen) oder der tatsächlichen Gewinne (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28154" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool8</span><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Eigene Themen:</span><br />
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1. Analyse der Spielangebote von Lottohelden mit wichtigen Infos zu allen Lotterien. In diesem umfangreichsten aller Beiträge von mir sind auch viele wichtige Informationen enthalten, die auch für die Spieler interessant sein dürften, die nicht bei einem Zweitanbieter wie Lottohelden spielen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26158" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lottohelden</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lh</span><br />
<br />
2. Analyse der von Lottoland angebotenen Lotterien mit Angabe der jeweiligen Aufpreise und Ø AQs (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26452" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lottoland</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/ll</span><br />
<br />
3. Ausführliche Rangliste (inklusive Ø AQs, Gewinnchancen und Ø Gewinn in der höchsten Gewinnklasse) von über 70 von Lottohelden und Lottoland angebotenen Lotterien, über 100 Rubbellosen sowie einigen anderen Sofortlotterien dieser Anbieter. In diesem Beitrag wird auch auch erklärt, wie man die Ø AQs und Gewinnchancen mit Hilfe von Excel selber berechnen kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26189" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lotterievergleich</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/rubbellose</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lv</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/rl</span><br />
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4. Analyse der verschiedenen von Lottoland angebotenen KENO-Varianten mit detaillierten Gewinntabellen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>), inklusive Zusatzbeitrag darüber, warum "Keno 24/7" die beste Lotterie weltweit ist (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26117&amp;pid=695836#pid695836" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/keno</span><br />
<br />
5. Analyse der Lotterien PowerBall und MegaMillions und weshalb diese die schlechtesten Lotterien sind, die man spielen kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26142" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/powerball</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/megamillions</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/pb</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/mm</span><br />
<br />
6. Warum es sich nicht lohnt irgendwelche Systeme zu spielen, die Gesamtgewinnchance bei Systemen deutlich schlechter als bei der gleichen Anzahl an Zufallstipps ist und ein System für KENO sogar die Chance auf den Höchstgewinn verschlechtert (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26985" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/systeme</span><br />
<br />
7. Analyse der Abzocklotterie "freiheit+" von LOTTO24 AG und warum man diese daher auf keinen Fall spielen sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/freiheitplus</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fp</span><br />
<br />
8. Analyse der deutschen Klassenlotterien SKL und NKL und weshalb man auf keinen Fall daran teilnehmen sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26924" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/gkl</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/skl</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/nkl</span><br />
<br />
9. Analyse der Lotterieangebote von der "Deutsche Fernsehlotterie" und "Aktion Mensch" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26934" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/aktionmensch</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fernsehlotterie</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/am</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/df</span><br />
<br />
10. Analyse der Umweltlotterie BINGO! und der Lotterie "Doppelte Sieben" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27901" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/bingo</span><br />
<br />
11. Analyse der Lotterie EuroMillions und warum es sich nicht mehr lohnt diese zu spielen, zusammen mit einer Gegenüberstellung der früheren Gewinntabelle bis 31.01.2020 und wie man die Lotterie für viele Spieler attraktiver gestalten könnte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>), inklusive Zusatzbeitrag über die französische Zusatzlotterie "Étoile" und der Sonderverlosung "My Million" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858&amp;pid=702169#pid702169" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillions</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillionen</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/em</span><br />
<br />
12. Historische Entwicklung und Gewinntabellen von LOTTO 6aus49 (inkl. Spiel 77 und SUPER 6), KENO (inkl. plus 5) und EuroJackpot mit Verbesserungsvorschlägen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28709" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/historie</span><br />
<br />
13. Welche Zahlen man beim LOTTO 6aus49 tippen sollte, um möglichst hohe Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen zu erzielen, und welche Zahlen man bei der Zahlenauswahl unbedingt meiden sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26917" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
14. Gebührenvergleich der Landeslotteriegesellschaften bei Online-Tippabgabe im Internet (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
15. Übersicht der Jahres-Spieleinsätze und Ø AQs von verschiedenen Lotterien und anderen Glücksspielen in Deutschland (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28658" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
16. Vergleich der österreichischen Lotterien mit den deutschen Lotterien (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26530" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>), inklusive Zusatzbeitrag darüber, warum man als Österreicher auf keinen Fall das österreichische "Keno" spielen sollte und möglichst auch nicht die anderen Click&Win-Spiele auf win2day.at (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26530&amp;pid=536466#pid536466" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>) und einem weiteren Zusatzbeitrag darüber, warum das österreichische "Zahlenlotto" die schlechteste Lotterie in ganz Österreich ist (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?pid=702687#pid702687" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Sonstige wichtige Beiträge von mir:</span><br />
<br />
1. Warum man aufgrund der hohen Preisaufschläge bei vielen Lotterieanbietern wie z. B. bei FABER, LOTTO24 und DLC (Deutschen LottoClub) generell keine Tippgemeinschaften bzw. Systemanteile spielen sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26558&amp;pid=543989#pid543989" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
2. Analyse des KENO-Systems "Goldregen" als Beweis, dass Systeme nichts taugen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26985&amp;pid=539042#pid539042" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
3. Gewinntabelle vom belgischen LOTTO im Vergleich mit dem deutschen und österreichischen LOTTO (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26885&amp;pid=635602#pid635602" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
4. Gewinntabelle vom belgischen und französischen KENO im Vergleich mit dem deutschen KENO, inkl. Gewinntabelle der französischen Lotterie "Amigo" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=25677&amp;pid=652882#pid652882" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
<br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Alle Weiterempfehlungslinks sind auch als Subdomain-Variante anwendbar. Den entsprechenden Weiterleitungstext hinter der Domain und dem Schrägstrich könnt ihr somit auch vor der Domain eingeben und anschließend mit einem Punkt trennen. Anstelle von z. B. <span style="color: indigo;" class="mycode_color">lotteriecheck.de</span><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">/skl</span> könnt ihr somit auch <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">skl.</span><span style="color: indigo;" class="mycode_color">lotteriecheck.de</span> in euren Browser eingeben, um auf meinen entsprechenden Beitrag in diesem Forum weitergeleitet zu werden.</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachdem ich nun schon über 400 Beiträge in diesem Forum geschrieben habe, die meisten davon auch sehr positiv kommentiert wurden und ein Moderator sogar schon angemerkt hat, dass meine "interessanten Beiträge" leider kreuz und quer in diesem Forum verteilt wären, dachte ich mir nun, dass es endlich mal Zeit wird ein Inhaltsverzeichnis meiner wichtigsten Beiträge zu erstellen. Um auch diese Beitragsübersicht nicht lange im Forum suchen zu müssen, habe ich mir die Domain "<span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de</span>" zugelegt, über die man direkt auf diese Seite weitergeleitet wird. Für einige Beiträge konnte ich dadurch auch Weiterleitungspfade einrichten, mit denen man direkt zu den jeweiligen Beiträgen springen kann. So braucht man nicht lange nach einem bestimmten Beitrag zu suchen und auch die mündliche Weiterempfehlung einzelner Beiträge wird dadurch vereinfacht, da man sich die Pfade gut einprägen kann. Die nachfolgende Auflistung wird regelmäßig aktualisiert, falls ich noch weitere wichtige Beiträge in diesem Forum schreiben sollte.<br />
<br />
Da ich allerdings fast mein komplettes Wissen über Lotterien bereits schon in diesem Forum veröffentlicht habe, möchte ich daher nun etwas kürzertreten und werde somit nur noch Beiträge schreiben, wenn dies wirklich notwendig ist, z. B. falls ich Falschinformationen lese oder falls ich etwas Neues und Wichtiges in Erfahrung bringen sollte. Denn die Analyse von Lotterien kann man zwar als kleines Hobby von mir bezeichnen, da mich das Auswerten von Zahlen schon immer interessiert hat, jedoch ganz sicher nicht das Spielen von Lotterien. In dieser Hinsicht bin ich "Clean", da ich zum einen ein sehr sparsamer Mensch bin und zum anderen auch sehr gut weiß, dass so gut wie jeder Spieler durch Glücksspiele mehr Geld verliert, als er eingesetzt hat - und mir einzubilden, dass dies ausgerechnet bei mir nicht der Fall sein sollte, wäre naiv. Für mich gibt es daher wichtigere Dinge im Leben als mich dauerhaft mit Glücksspielen auseinanderzusetzen, zumal ich mich auch selber kaum daran beteilige (es sei denn ich bekomme hin und wieder mal Freispiele, Gratistipps oder mindestens drei Tipps zum Preis von einem angeboten).<br />
<br />
Eine Teilnahme daran finde ich auch aus moralischer Sicht etwas bedenklich, wenn man sich vor Augen führt, dass rund 700 Millionen Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben und wir hier in Deutschland mit unserem überschüssigem Geld nichts sinnvolleres anzufangen wissen, als es für Glücksspiele zu verschwenden, nur weil wir uns mit unserem vergleichsweise hohen <a href="http://www.bibleserver.com/HFA/1.Timotheus6%2C7-8" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Lebensstandard</span></a> immer noch nicht zufrieden geben können, sondern unbedingt auch noch reich werden wollen. Andererseits werde ich aber auch keinen Spieler deswegen kritisieren, da ich finde, dass jeder Mensch trotzdem die freie Entscheidung haben sollte, sein selbst erarbeitetes Geld für das auszugeben was er möchte, zumal man den wirklich Spielsüchtigen in diesem Punkt ohnehin kaum einen Vorwurf machen kann und es auch noch nutzlosere und schädlichere Dinge gibt, für die man sein Geld ausgeben kann (z. B. Tabak, Drogen oder Alkohol).<br />
<br />
Meine Kritik richtet sich hauptsächlich an alle Verkäufer von nutzlosen Lotteriesystemen, die unbedingt ihre Produkte den Spielern unterjubeln wollen, obwohl sie in wirklich absolut nichts taugen und nur dazu dienen den Spielern falsche Hoffnungen zu machen und insbesondere natürlich auch vor allem an die Lotterieanbieter, die meinen sie müssten die aus ihrer Sicht "dummen" Spieler erst recht noch ausnehmen, indem sie teilweise weniger als 20 % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler zurückzahlen und den Rest davon hauptsächlich in die eigenen Taschen stecken. Diese Prozent-Angabe nennt man übrigens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aussch%C3%BCttungsquote" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Ausschüttungsquote</span></a>, die ich in allen meinen Beiträgen sehr oft angebe (und daher zur Vereinfachung fast immer mit "<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">AQ</span>" abkürze), weil sie der mit Abstand wichtigste Vergleichswert für alle Glücksspiele ist (vor allem bei Automatenspielen findet man häufig auch die englische Bezeichnung RTP, die als Abkürzung für "Return to Player" steht). Die Anmeldung in diesem Forum geschah daher hauptsächlich aus dem Grund, die Spieler über die Lotterien aufzuklären und dabei vor allem die schlechtesten Lotterien sowie die teilweise sehr unseriösen Machenschaften der meisten Glücksspielanbieter aufzuzeigen, um dadurch den Spielern zu helfen ihr Geld zumindest in die Glücksspiele zu stecken, bei denen man noch einen möglichst hohen Rücklauf erwarten kann.<br />
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Für die Erstellung dieser sehr umfangreichen Beiträge und Excel-Tools habe ich unzählige Stunden an Zeit investiert. Dennoch biete ich alle Informationen und Berechnungstools weiterhin absolut kostenlos für euch an, damit möglichst viele Spieler davon profitieren können. Sofern euch meine Beitrage und Excel-Tools gefallen und für euch von Nutzen sind, würde ich mich sehr über eine kleine "Spende" freuen, z. B. per PayPal an meine E-Mail-Adresse <span style="color: darkred;" class="mycode_color">info@lotteriecheck.de</span>, mit der ich in diesem Forum angemeldet bin. Wer kein PayPal-Konto hat, kann mich auch mit dieser E-Mail-Adresse kontaktieren, um meine Bankverbindung zu erhalten.<br />
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Alle meine zum Download angebotenen Excel-Tools dürft ihr natürlich gerne an eure Freunde und Bekannte weitergeben, sofern dies kostenlos geschieht und ihr die Originaldatei nicht verändert habt. Bitte beachtet jedoch, dass es grundsätzlich nicht erlaubt ist, diese Dateien auch noch auf anderen Internetseiten zum Download zur Verfügung zu stellen. Solltet ihr noch irgendwelche Fragen zu den von mir analysierten Lotterien, zu irgendwelchen anderen Lotterien oder zu sonstigen Glücksspielen haben, dürft ihr mich natürlich gerne jederzeit per E-Mail oder PN kontaktieren. Falls euch irgendwelche Fehler in meinen Beiträgen auffallen sollten, ihr bemerken solltet, dass bestimmte Informationen veraltet sind oder falls ihr wichtige Infos habt, die ich in meinen unten genannten Beiträgen noch hinzufügen könnte, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir dann ebenfalls Bescheid geben könntet, damit ich dies korrigieren bzw. ergänzen kann.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Eigene Excel-Tools:</span> <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">(wer noch kein Excel hat, kann es am günstigsten <a href="https://softwareindustrie24.de/microsoft-office-2021-professional-plus-windows-esd-kauf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> für nur 3,89 € kaufen und hat dann sogar das komplette Office-Paket von 2021)</span></span><br />
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1. Treffer- und Gewinnauswertungstool für LOTTO 6aus49, TOTO 6aus45, LOTTO 6aus45, EuroJackpot, EuroMillions und Hello Monday, inklusive Zahlengenerator (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27386" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool1</span><br />
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2. Spezielles Treffer- und Gewinnauswertungstool für KENO, das auch mit den Gewinnquoten ausländischer KENO-Varianten angepasst werden kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27015" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool2</span><br />
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3. Schneller Gewinnchancen- und Ausschüttungsquotenrechner von 8 verschiedenen KENO-Varianten bei denen bereits die Gewinnquoten von allen KENO-Typen eingetragen sind. Die Gewinnquote lässt sich dabei in jeder theoretisch möglichen Gewinnklasse euren Wunschvorstellungen entsprechend ändern, wobei automatisch die neue Ø AQ und Gewinnchance berechnet wird (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26130" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool3</span><br />
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4. Fünfteiliger Gewinnchancen- und Ausschüttungsquotenrechner, der die Gewinnchancen und AQs von den meisten Lotterien und Rubbellosen berechnen kann und mit dem man auch eigene Lotterien und Rubbellose erfinden kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27030" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool4</span><br />
<br />
5. Lotteriebewertungs- und -vergleichsrechner für alle Lotterien von Lottohelden, der anhand der Tippanzahl, des Gesamtpreises und ggf. des Losanteils einer Lotterie automatisch die Gewinnchance, die Ø AQ und ggf. den Gewinnbetrag für jede Gewinnklasse berechnet. Auch die Gewinnbeträge können dabei in jeder Gewinnklasse einer Lotterie (ähnlich wie bei Tool 3) euren Wunschvorstellungen entsprechend angepasst werden, wodurch die Ø AQ wieder automatisch neu berechnet wird (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool5</span><br />
<br />
6. Zwölfteiliges Excel-Tool zur automatischen Berechnung wichtiger Vergleichswerte im Glücksspielbereich, wie Kombinationen, Variationen, Wahrscheinlichkeiten, Ausschüttungsquoten, fairer Preis einer Spielgemeinschaft, Barwert und Vermögensreichweite (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27817" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool6</span><br />
<br />
7. Auswertungstool für Tippgemeinschaftsangebote von Mitgliedern in diesem Forum, zur übersichtlichen Darstellung der einzelnen Lotteriearten und -varianten, mit Berechnung der wichtigsten Entscheidungskritieren für potentielle Teilnehmer, wie z. B. Aufpreis und Ø AQ der angebotenen Tippgemeinschaft (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27071" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool7</span><br />
<br />
8. Vollsystemrechner zur Ermittlung der Mehrfachgewinne bei Vollsystemen, inklusive Erstellung einer Gewinntabelle mit den Gesamtgewinnen und Gewinnchancen in jeder Gewinnklasse sowie diversen zusätzlichen Funktionen, wie der Eingabe der Spielanteile (z. B. bei Spielgemeinschaften oder Systemanteilen), eines geänderten Einzeltipppreises (z. B. bei Rabattaktionen) oder der tatsächlichen Gewinne (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28154" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/tool8</span><br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Eigene Themen:</span><br />
<br />
1. Analyse der Spielangebote von Lottohelden mit wichtigen Infos zu allen Lotterien. In diesem umfangreichsten aller Beiträge von mir sind auch viele wichtige Informationen enthalten, die auch für die Spieler interessant sein dürften, die nicht bei einem Zweitanbieter wie Lottohelden spielen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26158" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lottohelden</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lh</span><br />
<br />
2. Analyse der von Lottoland angebotenen Lotterien mit Angabe der jeweiligen Aufpreise und Ø AQs (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26452" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lottoland</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/ll</span><br />
<br />
3. Ausführliche Rangliste (inklusive Ø AQs, Gewinnchancen und Ø Gewinn in der höchsten Gewinnklasse) von über 70 von Lottohelden und Lottoland angebotenen Lotterien, über 100 Rubbellosen sowie einigen anderen Sofortlotterien dieser Anbieter. In diesem Beitrag wird auch auch erklärt, wie man die Ø AQs und Gewinnchancen mit Hilfe von Excel selber berechnen kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26189" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lotterievergleich</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/rubbellose</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/lv</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/rl</span><br />
<br />
4. Analyse der verschiedenen von Lottoland angebotenen KENO-Varianten mit detaillierten Gewinntabellen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26117" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>), inklusive Zusatzbeitrag darüber, warum "Keno 24/7" die beste Lotterie weltweit ist (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26117&amp;pid=695836#pid695836" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/keno</span><br />
<br />
5. Analyse der Lotterien PowerBall und MegaMillions und weshalb diese die schlechtesten Lotterien sind, die man spielen kann (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26142" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/powerball</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/megamillions</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/pb</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/mm</span><br />
<br />
6. Warum es sich nicht lohnt irgendwelche Systeme zu spielen, die Gesamtgewinnchance bei Systemen deutlich schlechter als bei der gleichen Anzahl an Zufallstipps ist und ein System für KENO sogar die Chance auf den Höchstgewinn verschlechtert (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26985" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/systeme</span><br />
<br />
7. Analyse der Abzocklotterie "freiheit+" von LOTTO24 AG und warum man diese daher auf keinen Fall spielen sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/freiheitplus</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fp</span><br />
<br />
8. Analyse der deutschen Klassenlotterien SKL und NKL und weshalb man auf keinen Fall daran teilnehmen sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26924" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/gkl</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/skl</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/nkl</span><br />
<br />
9. Analyse der Lotterieangebote von der "Deutsche Fernsehlotterie" und "Aktion Mensch" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26934" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/aktionmensch</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fernsehlotterie</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/am</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/df</span><br />
<br />
10. Analyse der Umweltlotterie BINGO! und der Lotterie "Doppelte Sieben" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27901" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/bingo</span><br />
<br />
11. Analyse der Lotterie EuroMillions und warum es sich nicht mehr lohnt diese zu spielen, zusammen mit einer Gegenüberstellung der früheren Gewinntabelle bis 31.01.2020 und wie man die Lotterie für viele Spieler attraktiver gestalten könnte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>), inklusive Zusatzbeitrag über die französische Zusatzlotterie "Étoile" und der Sonderverlosung "My Million" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27858&amp;pid=702169#pid702169" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslinks: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillions</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/euromillionen</span> | <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/em</span><br />
<br />
12. Historische Entwicklung und Gewinntabellen von LOTTO 6aus49 (inkl. Spiel 77 und SUPER 6), KENO (inkl. plus 5) und EuroJackpot mit Verbesserungsvorschlägen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28709" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>). Weiterempfehlungslink: <span style="color: darkred;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/historie</span><br />
<br />
13. Welche Zahlen man beim LOTTO 6aus49 tippen sollte, um möglichst hohe Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen zu erzielen, und welche Zahlen man bei der Zahlenauswahl unbedingt meiden sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26917" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
14. Gebührenvergleich der Landeslotteriegesellschaften bei Online-Tippabgabe im Internet (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
15. Übersicht der Jahres-Spieleinsätze und Ø AQs von verschiedenen Lotterien und anderen Glücksspielen in Deutschland (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28658" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
16. Vergleich der österreichischen Lotterien mit den deutschen Lotterien (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26530" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>), inklusive Zusatzbeitrag darüber, warum man als Österreicher auf keinen Fall das österreichische "Keno" spielen sollte und möglichst auch nicht die anderen Click&Win-Spiele auf win2day.at (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26530&amp;pid=536466#pid536466" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>) und einem weiteren Zusatzbeitrag darüber, warum das österreichische "Zahlenlotto" die schlechteste Lotterie in ganz Österreich ist (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?pid=702687#pid702687" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Sonstige wichtige Beiträge von mir:</span><br />
<br />
1. Warum man aufgrund der hohen Preisaufschläge bei vielen Lotterieanbietern wie z. B. bei FABER, LOTTO24 und DLC (Deutschen LottoClub) generell keine Tippgemeinschaften bzw. Systemanteile spielen sollte (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26558&amp;pid=543989#pid543989" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
2. Analyse des KENO-Systems "Goldregen" als Beweis, dass Systeme nichts taugen (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26985&amp;pid=539042#pid539042" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
3. Gewinntabelle vom belgischen LOTTO im Vergleich mit dem deutschen und österreichischen LOTTO (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26885&amp;pid=635602#pid635602" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
4. Gewinntabelle vom belgischen und französischen KENO im Vergleich mit dem deutschen KENO, inkl. Gewinntabelle der französischen Lotterie "Amigo" (<a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=25677&amp;pid=652882#pid652882" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Direktlink</span></a>).<br />
<br />
<br />
<span style="color: #444444;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Alle Weiterempfehlungslinks sind auch als Subdomain-Variante anwendbar. Den entsprechenden Weiterleitungstext hinter der Domain und dem Schrägstrich könnt ihr somit auch vor der Domain eingeben und anschließend mit einem Punkt trennen. Anstelle von z. B. <span style="color: indigo;" class="mycode_color">lotteriecheck.de</span><span style="color: darkblue;" class="mycode_color">/skl</span> könnt ihr somit auch <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">skl.</span><span style="color: indigo;" class="mycode_color">lotteriecheck.de</span> in euren Browser eingeben, um auf meinen entsprechenden Beitrag in diesem Forum weitergeleitet zu werden.</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Systeme sind nicht besser als Zufallstipps!]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26985</link>
			<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 22:20:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26985</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da es leider immer noch viele Spieler gibt, die sich einbilden, dass man durch irgendwelche bestimmten Lotteriesysteme langfristig mehr Gewinne erzielen könnte, als wenn man einfach nur mit Zufallstipps spielen würde, möchte ich daher in diesem Beitrag aufzeigen, dass es sich hierbei um einen weit verbreiteten Irrglauben handelt. Leider nutzen diesen Mythos viele Anbieter von Tippgemeinschaften (z. B. Deutscher LottoClub - mehr dazu findet ihr auch in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26558&amp;pid=543989#pid543989" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) und Autoren von Systembroschüren meist auch noch schamlos aus, indem sie durch die Bewerbung ihrer "Angebote" bzw. Produkte ganz bewusst nur Halbwahrheiten oder sogar Falschinformationen verbreiten, um möglichst viele Spieler in ihre überteuerten Tippgemeinschaften zu locken (bei denen man in Wirklichkeit noch mehr Geld verliert, als wenn man seine Tipps regulär abgibt, da ja auch die Anbieter der Tippgemeinschaften sich noch möglichst viel Geld vom Spieler abgreifen wollen) bzw. zum Kauf ihrer im Grunde völlig wertlosen Systembroschüren zu verleiten (bei denen es sich nur um eine nette Spielerei mit Zahlen und Wahrscheinlichkeiten handelt, die sich jedoch unterm Strich nicht auszahlen wird).<br />
<br />
Denn Systeme werden häufig damit beworben, dass man mit diesen nicht nur bessere Chancen hat eine bestimmte Gewinnklasse zu erreichen, sondern dass man im Gewinnfall sogar Mehrfachgewinne erzielt. Davon sollte man sich jedoch auf keinen Fall täuschen lassen, da die Mehrfachgewinne vollständig durch die geringere Gewinnwahrscheinlichkeit diese zu erreichen wieder ausgeglichen werden. Fakt ist daher, dass man bei Lotterie-Systemen auch keine höhere Ø Ausschüttungsquote (AQ) bzw. einen höheren Ø Rücklauf erreicht (ganz egal welches System man benutzt, ob Vollsystem oder Teilsystem bzw. verkürztes System) und man daher auf lange Sicht mit Systemen genauso viel Geld verliert, wie wenn man einfach nur zufällige Quicktipps bei einer bestimmten Lotterie abgeben würde.<br />
<br />
Wer z. B. in Österreich über den Systemschein von EuroMillions 6 Zahlen ankreuzt (was sechs Standardtipps entspricht), gewinnt bei 2 Richtigen insgesamt vier Mal. Dafür erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit "2 Richtige" zu erzielen nur auf 1 zu 15,6 (anstelle von 1 zu 21,9 bei einem Einzeltipp). Würde man dagegen sechs zufällige Tipps abgeben, bei denen es keine Mehrfachgewinne gibt, würde man bereits in nur einem von Ø 3,65 Fällen "2 Richtige" erzielen. Bei Systemen gewinnt man somit zwar im Falle eines Gewinns meistens gleich mehrmals, aber dafür ist die Gewinnwahrscheinlichkeit auf einen Treffer auch deutlich geringer. In den unteren Gewinnklassen ist dabei das Verhältnis zwischen Wahrscheinlichkeit und Gewinn bei Systemen sogar meist schlechter, was sich durch bessere Relationen erst in den höheren Gewinnklassen wieder ausgleicht. Die Ø AQs in den einzelnen Gewinnklassen variieren daher zwar je nach gewähltem System, an der Ø Gesamt-AQ ändert sich dadurch jedoch definitiv nichts.<br />
<br />
Wer somit als Verkäufer irgendetwas anderes behauptet, ist einfach nur ein Lügner, der die Spieler ausnutzen möchte, indem er ihnen falsche Versprechungen und Hoffnungen macht, um sich an ihnen zu bereichern. Denn den Spielern selbst kann man bei diesem Thema vielleicht noch Unwissenheit oder Leichtgläubigkeit unterstellen, jedoch nicht den selbst ernannten "Systemexperten", die sich als Systemspielanbieter oder Verkäufer von Systembroschüren ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt haben und daher eigentlich wissen sollten wie der Hase läuft. Zwar braucht man sich heutzutage kaum noch darüber zu wundern, weil auch in fast allen Werbespots, die man im Fernsehen oder auf YouTube sieht, das meiste davon gelogen ist und viele Produkte um einiges besser angepriesen werden, als sie dann in Wirklichkeit sind, aber irgendwann ist dann auch bei mir mal der Punkt erreicht, wo ich mich dann wirklich noch fragen muss, ob in dieser profitgierigen und egoistischen Welt überhaupt noch etwas Moral und Anstand übrig geblieben sind. Wenn ich dann Sätze in diesem Forum hier lese wie: "<span style="color: indigo;" class="mycode_color">Fazit: wenn Ihr beim Lottospielen wirklich den Hauptgewinn möchtet, dann bleibt Euch nicht anders als meine beiden Broschüren zu erwerben!</span>", dann ist jedenfalls auch bei mir die Schmerzgrenze eindeutig überschritten.<br />
<br />
Denn die Wahrheit ist, dass sich gerade an den Chancen auf den Hauptgewinn durch irgendein System schon mal rein gar nichts ändert. Ob man daher z. B. beim LOTTO 6aus49 sieben einzelne Tipps oder ein Vollsystem mit sieben Zahlen abgibt, die Gewinnchance auf den Hauptgewinn ist in beiden Fällen exakt die gleiche. Zur Veranschaulichung habe ich daher nachfolgend mal drei verschiedene Gewinntabellen beim LOTTO 6aus49 erstellt (links für einen Einzeltipp, in der Mitte für sieben Zufallstipps und rechts für das Vollsystem 007):<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3089" target="_blank" title="">Vergleich2.png</a> (Größe: 14,33 KB / Downloads: 2523)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wie man erkennen kann, ist die Gewinnwahrscheinlichkeit in den ersten beiden Gewinnklassen in der mittleren Tabelle (sieben Zufallstipps) und rechten Tabelle (Vollsystem 007) identisch und verschlechtert sich dann im Vergleich zur selben Gewinnklasse bei diesem Vollsystem zunehmend, je geringer die Anzahl der richtig getippten Zahlen wird, während sich jedoch gleichzeitig der Gewinn in der entsprechenden Gewinnklasse aufgrund von Mehrfachgewinnen erhöht. Im Vergleich zu sieben Zufallstipps gewinnt man daher z. B. bei "5 Richtigen" beim Vollsystem 007 bereits mehr als das Doppelte bei ebenfalls mehr als doppelt so schlechter Gewinnchance, während man dagegen bei "2 Richtigen mit Superzahl" sogar das Fünffache gewinnt, die Gewinnchance darauf aber rund fünfeinhalb Mal so schlecht ist (bzw. nur 27 % besser, als bei einem Einzeltipp).<br />
<br />
Es es zwar richtig, dass wenn man beispielsweise ein Teilsystem mit sieben Tippreihen spielt, man dann natürlich auch bessere Gewinnchancen als bei einem Einzeltipp hat (und sogar auch bessere, als bei einem Vollsystem mit gleicher Tippanzahl), was die Anbieter von System-Tippgemeinschaften oder Autoren von Systembroschüren aber gerne verschweigen, ist die Tatsache, dass die Gewinnchance deutlich höher wäre, wenn man sieben zufällige Tipps ohne System spielen würde. Dies kann man auch sehr schön an der Gesamtgewinnchance in den drei Gewinntabellen sehen. Während bei einem Einzeltipp die Gewinnchance bei 1 zu 31,4 liegt, erhöht sich diese beim Vollsystem 007 nur um etwa 50 % auf 1 zu 20,9. Bei sieben zufälligen Tipps gewinnt man dagegen bereits in rund einem von 4,5 Fällen. Bei einem Teilsystem mit sieben Tipps würde die Gesamtgewinnchance somit irgendwo zwischen den sieben zufälligen Tipps und dem Vollsystem 007 liegen.<br />
<br />
Da bei einem Vollsystem somit keine Änderungen an der Ø AQ erkennbar sind, müsste nun eigentlich jedem Spieler klar sein, dass sich natürlich auch bei einem Teilsystem bzw. verkürztem System an der Ø AQ von 50 % beim LOTTO 6aus49 nichts ändern kann, da es sich hierbei lediglich um ein abgespecktes Vollsystem handelt. Bei einem Teilsystem ist somit im Vergleich zum Vollsystem bei gleicher Tippanzahl die Gewinnchance in den meisten Gewinnklassen zwar wieder etwas besser, dafür nimmt aber im Gegenzug auch die Anzahl der möglichen Mehrfachgewinne wieder ab, was sich somit unterm Strich wieder 1 zu 1 ausgleicht.<br />
<br />
Ich möchte hier niemanden kritisieren, der für seine Tipps bei irgendeiner Lotterie ein System verwendet. Systeme haben durchaus ihre Berechtigung und können etwas Abwechslung und mehr Spannung bieten, als wenn man immer nur zufällige Tipps abgibt. Beim Roulette wäre es ja auch langweilig, wenn man immer nur auf rot oder schwarz setzen könnte. Stattdessen kann man auch auf eine einzelne Zahl setzen, bei der die Gewinnchance dann zwar nur bei 1 zu 37 (statt 1 zu 2,06) liegt, man dafür aber im Gewinnfall auch den 36-fachen Spieleinsatz (statt nur den doppelten) wieder zurückgewinnt. Ein Spieler, der dabei jedoch immer nur auf eine bestimmte Zahl setzt, muss damit rechnen, dass es deutlich länger dauert und er einen deutlich höheren Gesamteinsatz leisten muss, bis er dann tatsächlich mal das Glück haben sollte etwas zu gewinnen, während dagegen ein Spieler, der immer nur auf eine bestimmte Farbe setzt, im Durchschnitt ungefähr nach jedem zweiten Spiel und somit deutlich häufiger etwas gewinnt. Langfristig gesehen verlieren jedoch beide Spieler beim Roulette meistens genau so viel Geld und es macht letztlich keinen Unterschied, ob jemand immer nur auf eine Farbe oder auf eine Zahl setzt. Und so ähnlich ist es eben auch bei den Lotterie-Systemen. Während die Spieler die ihre Tipps zufällig abgeben häufig kleinere Beträge gewinnen, gewinnen die Spieler die mit Systemen spielen seltener, aber dafür aufgrund von Mehrfachgewinnen größere Beträge - und das ist dann auch schon alles, was sämtliche angebotenen Systeme "leisten" können.<br />
<br />
Zusammenfassend kann ich daher jedem Systemspieler nur noch einmal dringend raten, sich bitte auf keinen Fall auf die Werbeversprechen der Systemspielanbieter und Systembuchverkäufer zu verlassen, die hier größtenteils als "falsche Propheten" auftreten, so dass man keiner Illusion zum Opfer fällt. Stattdessen sollte man sich deutlich bewusst machen, dass man auch als Systemspieler nichts daran ändern kann, im Durchschnitt langfristig genauso viel Geld zu verlieren, wie jemand, der immer nur zufällige Tipps abgibt. Bevor man daher sein Geld für den Kauf von Systembroschüren verschwendet, sollte man sich somit vielleicht mal fragen, ob es nicht sinnvoller wäre das Geld gleich direkt für Lotterietipps auszugeben. Denn beim LOTTO 6aus49 liegt die Ø AQ zumindest noch bei knapp 50 %, bei den Systembroschüren sind es dagegen genau 0 % (von der vergeudeten Zeit, die vielen nutzlosen Systemtabellen und haltlosen Hypothesen der System-Gurus auch noch studieren zu müssen, mal ganz zu schweigen).<br />
<br />
Ausschlaggebend, ob man viel oder wenig Geld bei einer Lotterie zurückgewinnt, ist daher nicht welches System man benutzt (oder ob man überhaupt ein System verwendet), sondern wie hoch die Ø AQ einer Lotterie ist und wie viel davon in die unteren Gewinnklassen fließt. Und genau darauf habe ich mich deshalb auch als Mitglied in diesem Forum spezialisiert, weshalb ich auch schon sämtliche Lotterie-Gewinntabellen von Lottohelden als Excel-Datei veröffentlicht habe, bei denen ihr selber mal "Lotterie-Chef" spielen dürft und somit z. B. auch die Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen und den Tipppreis selber festlegen könnt, während in der Tabelle dann automatisch die Ø AQ je Gewinnklasse und auch insgesamt von dieser Lotterie berechnet wird. Das Excel-Tool findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.<br />
<br />
Nachfolgend noch ein paar Informationen für die Mathefreaks in diesem Forum, die die Werte, die ich in den Tabellen oben angegeben habe, selber ausrechnen möchten. Zur Berechnung der Wahrscheinlichkeiten in den einzelnen Gewinnklassen braucht ihr nur folgende Formel in irgendeine Zelle in Excel einzugeben:<br />
<br />
=1/(HYPGEOMVERT(<span style="color: darkred;" class="mycode_color">A</span>;<span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">B</span>;6;49)*HYPGEOMVERT(<span style="color: blue;" class="mycode_color">C</span>;1;1;10))<br />
<br />
- Anstelle von <span style="color: darkred;" class="mycode_color">A</span> gebt ihr ein wie viele Zahlen aus der ersten Lostrommel mit den 49 Zahlen richtig getippt sein sollen (also <span style="color: darkred;" class="mycode_color">2</span>, <span style="color: darkred;" class="mycode_color">3</span>, <span style="color: darkred;" class="mycode_color">4</span>, <span style="color: darkred;" class="mycode_color">5</span> oder <span style="color: darkred;" class="mycode_color">6</span>)<br />
- Anstelle von <span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">B</span> gebt ihr ein wie viele Zahlen (ohne Superzahl) auf dem Tippschein angekreuzt werden (bei einem Einzeltipp wie in der linken Tabelle ist es also die Zahl <span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">6</span> und bei einem Vollsystem 007 wie in der rechten Tabelle die Zahl <span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">7</span>)<br />
- Anstelle von <span style="color: blue;" class="mycode_color">C</span> gebt ihr ein wie viele Zahlen aus der zweiten Lostrommel mit den 10 Superzahlen richtig getippt sein sollen (also <span style="color: blue;" class="mycode_color">0</span> oder <span style="color: blue;" class="mycode_color">1</span>).<br />
<br />
Die Gesamtgewinnsumme (inklusive Mehrfachgewinne) in den einzelnen Gewinnklassen bei einem Vollsystem von LOTTO 6aus49 können mit Hilfe der Systemtabellen (siehe z. B. <a href="https://www.lottohelden.de/magazin/wie-funktioniert-ein-lotto-vollsystem/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) berechnet werden. Bei einem Vollsystem 007 gewinnt man somit z. B. bei 4 Richtigen insgesamt drei Mal in dieser sechsten Gewinnklasse und zusätzlich noch vier Mal in der achten Gewinnklasse (3 Richtige). Daraus ergibt sich ein Gesamtgewinn von [3 x Ø 50,38 € + 4 x Ø 11,14 € =] Ø 195,70 €.<br />
<br />
Um die Ø AQ einer Gewinnklasse zu berechnen braucht man nur den entsprechenden Gewinn durch den Spieleinsatz und durch die entsprechende "1:Chance" zu teilen. Bei vier Richtigen im Vollsystem 007 von LOTTO 6aus49 wären das also [195,70 € / 8,40 € / 515,6 =] 0,0452 bzw. 4,52 %.<br />
<br />
Dass die Gewinnchance auf den Höchstgewinn auch bei Systemreihen genauso hoch ist, wie bei der gleichen Anzahl an Zufallsreihen, trifft übrigens  grundsätzlich nur auf die Lotterien zu, bei denen die höchstmögliche Anzahl an richtig getippten Zahlen genauso hoch ist, wie die Anzahl der gezogenen Zahlen (wie bei den meisten Lotterien, so auch bei LOTTO 6aus49 und EuroJackpot). Würde man jedoch z. B. ein Vollsystem bei KENO spielen, wäre die Gewinnwahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn tatsächlich schlechter, als wenn man die gleiche Menge an Zufallstipps spielen würde.<br />
<br />
Ich vermute mal, dass genau das auch der Hauptgrund dafür ist, dass die Landeslotteriegesellschaften ihren Spielern keine Vollsysteme, Teilsysteme oder System-Anteile für KENO anbieten, weil sie genau wissen, dass man diese den Spielern schlecht verkaufen könnte, da bei ihren Systemen die Gewinnchance auf den Hauptgewinn schlechter wäre, als beim Spielen der gleichen Anzahl an Quicktipps. Hier sind zwei Berechnungsbeispiele, die dies beweisen:<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Beispiel 1:</span><br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei einem Vollsystem mit <span style="color: blue;" class="mycode_color">11</span> Wahlzahlen = 11 Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;<span style="color: blue;" class="mycode_color">11</span>;20;70) | 234.238<br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei <span style="color: darkred;" class="mycode_color">11</span> zufällig gewählten Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;10;20;70)/<span style="color: darkred;" class="mycode_color">11</span> | 195.198 (= 20 % bessere Gewinnchance als beim KENO-Vollsystem mit 11 Wahlzahlen)<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Beispiel 2:</span><br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei einem Vollsystem mit <span style="color: blue;" class="mycode_color">12</span> Wahlzahlen = 66 Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;<span style="color: blue;" class="mycode_color">12</span>;20;70) | 47.007<br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei <span style="color: darkred;" class="mycode_color">66</span> zufällig gewählten Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;10;20;70)/<span style="color: darkred;" class="mycode_color">66</span> | 32.533 (= 44,5 % bessere Gewinnchance als beim KENO-Vollsystem mit 12 Wahlzahlen)<br />
<br />
Die meisten Spieler haben es immer auf den Höchstgewinn einer Lotterie abgesehen. Der beliebteste KENO-Typ mit dem höchsten Spieleinsatz ist deshalb auch der Typ 10, da man dort bei einem Tipppreis von 1 € mit 100.000 € den höchsten Gewinn erzielen kann. Kann man daher glauben, dass jemand als Verkäufer von KENO-Systembüchern wirklich an den Spielern interessiert ist und ihnen helfen möchte - oder beweist das alles nicht noch mehr, dass man als Verkäufer nur an seinen eigenen Profit denkt? Denn wozu sonst sollte man den Spielern Systembücher für KENO andrehen wollen? Wenn man es als Spieler lediglich auf den Höchstgewinn beim KENO abgesehen hat, macht es jedenfalls keinen Sinn irgendwelche KENO-Systeme zu spielen, da sich dadurch die Gewinnchance im Vergleich zur selben Anzahl zufällig gespielter Tippreihen verschlechtern würde!<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/systeme" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/systeme</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da es leider immer noch viele Spieler gibt, die sich einbilden, dass man durch irgendwelche bestimmten Lotteriesysteme langfristig mehr Gewinne erzielen könnte, als wenn man einfach nur mit Zufallstipps spielen würde, möchte ich daher in diesem Beitrag aufzeigen, dass es sich hierbei um einen weit verbreiteten Irrglauben handelt. Leider nutzen diesen Mythos viele Anbieter von Tippgemeinschaften (z. B. Deutscher LottoClub - mehr dazu findet ihr auch in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26558&amp;pid=543989#pid543989" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) und Autoren von Systembroschüren meist auch noch schamlos aus, indem sie durch die Bewerbung ihrer "Angebote" bzw. Produkte ganz bewusst nur Halbwahrheiten oder sogar Falschinformationen verbreiten, um möglichst viele Spieler in ihre überteuerten Tippgemeinschaften zu locken (bei denen man in Wirklichkeit noch mehr Geld verliert, als wenn man seine Tipps regulär abgibt, da ja auch die Anbieter der Tippgemeinschaften sich noch möglichst viel Geld vom Spieler abgreifen wollen) bzw. zum Kauf ihrer im Grunde völlig wertlosen Systembroschüren zu verleiten (bei denen es sich nur um eine nette Spielerei mit Zahlen und Wahrscheinlichkeiten handelt, die sich jedoch unterm Strich nicht auszahlen wird).<br />
<br />
Denn Systeme werden häufig damit beworben, dass man mit diesen nicht nur bessere Chancen hat eine bestimmte Gewinnklasse zu erreichen, sondern dass man im Gewinnfall sogar Mehrfachgewinne erzielt. Davon sollte man sich jedoch auf keinen Fall täuschen lassen, da die Mehrfachgewinne vollständig durch die geringere Gewinnwahrscheinlichkeit diese zu erreichen wieder ausgeglichen werden. Fakt ist daher, dass man bei Lotterie-Systemen auch keine höhere Ø Ausschüttungsquote (AQ) bzw. einen höheren Ø Rücklauf erreicht (ganz egal welches System man benutzt, ob Vollsystem oder Teilsystem bzw. verkürztes System) und man daher auf lange Sicht mit Systemen genauso viel Geld verliert, wie wenn man einfach nur zufällige Quicktipps bei einer bestimmten Lotterie abgeben würde.<br />
<br />
Wer z. B. in Österreich über den Systemschein von EuroMillions 6 Zahlen ankreuzt (was sechs Standardtipps entspricht), gewinnt bei 2 Richtigen insgesamt vier Mal. Dafür erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit "2 Richtige" zu erzielen nur auf 1 zu 15,6 (anstelle von 1 zu 21,9 bei einem Einzeltipp). Würde man dagegen sechs zufällige Tipps abgeben, bei denen es keine Mehrfachgewinne gibt, würde man bereits in nur einem von Ø 3,65 Fällen "2 Richtige" erzielen. Bei Systemen gewinnt man somit zwar im Falle eines Gewinns meistens gleich mehrmals, aber dafür ist die Gewinnwahrscheinlichkeit auf einen Treffer auch deutlich geringer. In den unteren Gewinnklassen ist dabei das Verhältnis zwischen Wahrscheinlichkeit und Gewinn bei Systemen sogar meist schlechter, was sich durch bessere Relationen erst in den höheren Gewinnklassen wieder ausgleicht. Die Ø AQs in den einzelnen Gewinnklassen variieren daher zwar je nach gewähltem System, an der Ø Gesamt-AQ ändert sich dadurch jedoch definitiv nichts.<br />
<br />
Wer somit als Verkäufer irgendetwas anderes behauptet, ist einfach nur ein Lügner, der die Spieler ausnutzen möchte, indem er ihnen falsche Versprechungen und Hoffnungen macht, um sich an ihnen zu bereichern. Denn den Spielern selbst kann man bei diesem Thema vielleicht noch Unwissenheit oder Leichtgläubigkeit unterstellen, jedoch nicht den selbst ernannten "Systemexperten", die sich als Systemspielanbieter oder Verkäufer von Systembroschüren ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt haben und daher eigentlich wissen sollten wie der Hase läuft. Zwar braucht man sich heutzutage kaum noch darüber zu wundern, weil auch in fast allen Werbespots, die man im Fernsehen oder auf YouTube sieht, das meiste davon gelogen ist und viele Produkte um einiges besser angepriesen werden, als sie dann in Wirklichkeit sind, aber irgendwann ist dann auch bei mir mal der Punkt erreicht, wo ich mich dann wirklich noch fragen muss, ob in dieser profitgierigen und egoistischen Welt überhaupt noch etwas Moral und Anstand übrig geblieben sind. Wenn ich dann Sätze in diesem Forum hier lese wie: "<span style="color: indigo;" class="mycode_color">Fazit: wenn Ihr beim Lottospielen wirklich den Hauptgewinn möchtet, dann bleibt Euch nicht anders als meine beiden Broschüren zu erwerben!</span>", dann ist jedenfalls auch bei mir die Schmerzgrenze eindeutig überschritten.<br />
<br />
Denn die Wahrheit ist, dass sich gerade an den Chancen auf den Hauptgewinn durch irgendein System schon mal rein gar nichts ändert. Ob man daher z. B. beim LOTTO 6aus49 sieben einzelne Tipps oder ein Vollsystem mit sieben Zahlen abgibt, die Gewinnchance auf den Hauptgewinn ist in beiden Fällen exakt die gleiche. Zur Veranschaulichung habe ich daher nachfolgend mal drei verschiedene Gewinntabellen beim LOTTO 6aus49 erstellt (links für einen Einzeltipp, in der Mitte für sieben Zufallstipps und rechts für das Vollsystem 007):<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://Lotto-Totostrategen.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3089" target="_blank" title="">Vergleich2.png</a> (Größe: 14,33 KB / Downloads: 2523)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wie man erkennen kann, ist die Gewinnwahrscheinlichkeit in den ersten beiden Gewinnklassen in der mittleren Tabelle (sieben Zufallstipps) und rechten Tabelle (Vollsystem 007) identisch und verschlechtert sich dann im Vergleich zur selben Gewinnklasse bei diesem Vollsystem zunehmend, je geringer die Anzahl der richtig getippten Zahlen wird, während sich jedoch gleichzeitig der Gewinn in der entsprechenden Gewinnklasse aufgrund von Mehrfachgewinnen erhöht. Im Vergleich zu sieben Zufallstipps gewinnt man daher z. B. bei "5 Richtigen" beim Vollsystem 007 bereits mehr als das Doppelte bei ebenfalls mehr als doppelt so schlechter Gewinnchance, während man dagegen bei "2 Richtigen mit Superzahl" sogar das Fünffache gewinnt, die Gewinnchance darauf aber rund fünfeinhalb Mal so schlecht ist (bzw. nur 27 % besser, als bei einem Einzeltipp).<br />
<br />
Es es zwar richtig, dass wenn man beispielsweise ein Teilsystem mit sieben Tippreihen spielt, man dann natürlich auch bessere Gewinnchancen als bei einem Einzeltipp hat (und sogar auch bessere, als bei einem Vollsystem mit gleicher Tippanzahl), was die Anbieter von System-Tippgemeinschaften oder Autoren von Systembroschüren aber gerne verschweigen, ist die Tatsache, dass die Gewinnchance deutlich höher wäre, wenn man sieben zufällige Tipps ohne System spielen würde. Dies kann man auch sehr schön an der Gesamtgewinnchance in den drei Gewinntabellen sehen. Während bei einem Einzeltipp die Gewinnchance bei 1 zu 31,4 liegt, erhöht sich diese beim Vollsystem 007 nur um etwa 50 % auf 1 zu 20,9. Bei sieben zufälligen Tipps gewinnt man dagegen bereits in rund einem von 4,5 Fällen. Bei einem Teilsystem mit sieben Tipps würde die Gesamtgewinnchance somit irgendwo zwischen den sieben zufälligen Tipps und dem Vollsystem 007 liegen.<br />
<br />
Da bei einem Vollsystem somit keine Änderungen an der Ø AQ erkennbar sind, müsste nun eigentlich jedem Spieler klar sein, dass sich natürlich auch bei einem Teilsystem bzw. verkürztem System an der Ø AQ von 50 % beim LOTTO 6aus49 nichts ändern kann, da es sich hierbei lediglich um ein abgespecktes Vollsystem handelt. Bei einem Teilsystem ist somit im Vergleich zum Vollsystem bei gleicher Tippanzahl die Gewinnchance in den meisten Gewinnklassen zwar wieder etwas besser, dafür nimmt aber im Gegenzug auch die Anzahl der möglichen Mehrfachgewinne wieder ab, was sich somit unterm Strich wieder 1 zu 1 ausgleicht.<br />
<br />
Ich möchte hier niemanden kritisieren, der für seine Tipps bei irgendeiner Lotterie ein System verwendet. Systeme haben durchaus ihre Berechtigung und können etwas Abwechslung und mehr Spannung bieten, als wenn man immer nur zufällige Tipps abgibt. Beim Roulette wäre es ja auch langweilig, wenn man immer nur auf rot oder schwarz setzen könnte. Stattdessen kann man auch auf eine einzelne Zahl setzen, bei der die Gewinnchance dann zwar nur bei 1 zu 37 (statt 1 zu 2,06) liegt, man dafür aber im Gewinnfall auch den 36-fachen Spieleinsatz (statt nur den doppelten) wieder zurückgewinnt. Ein Spieler, der dabei jedoch immer nur auf eine bestimmte Zahl setzt, muss damit rechnen, dass es deutlich länger dauert und er einen deutlich höheren Gesamteinsatz leisten muss, bis er dann tatsächlich mal das Glück haben sollte etwas zu gewinnen, während dagegen ein Spieler, der immer nur auf eine bestimmte Farbe setzt, im Durchschnitt ungefähr nach jedem zweiten Spiel und somit deutlich häufiger etwas gewinnt. Langfristig gesehen verlieren jedoch beide Spieler beim Roulette meistens genau so viel Geld und es macht letztlich keinen Unterschied, ob jemand immer nur auf eine Farbe oder auf eine Zahl setzt. Und so ähnlich ist es eben auch bei den Lotterie-Systemen. Während die Spieler die ihre Tipps zufällig abgeben häufig kleinere Beträge gewinnen, gewinnen die Spieler die mit Systemen spielen seltener, aber dafür aufgrund von Mehrfachgewinnen größere Beträge - und das ist dann auch schon alles, was sämtliche angebotenen Systeme "leisten" können.<br />
<br />
Zusammenfassend kann ich daher jedem Systemspieler nur noch einmal dringend raten, sich bitte auf keinen Fall auf die Werbeversprechen der Systemspielanbieter und Systembuchverkäufer zu verlassen, die hier größtenteils als "falsche Propheten" auftreten, so dass man keiner Illusion zum Opfer fällt. Stattdessen sollte man sich deutlich bewusst machen, dass man auch als Systemspieler nichts daran ändern kann, im Durchschnitt langfristig genauso viel Geld zu verlieren, wie jemand, der immer nur zufällige Tipps abgibt. Bevor man daher sein Geld für den Kauf von Systembroschüren verschwendet, sollte man sich somit vielleicht mal fragen, ob es nicht sinnvoller wäre das Geld gleich direkt für Lotterietipps auszugeben. Denn beim LOTTO 6aus49 liegt die Ø AQ zumindest noch bei knapp 50 %, bei den Systembroschüren sind es dagegen genau 0 % (von der vergeudeten Zeit, die vielen nutzlosen Systemtabellen und haltlosen Hypothesen der System-Gurus auch noch studieren zu müssen, mal ganz zu schweigen).<br />
<br />
Ausschlaggebend, ob man viel oder wenig Geld bei einer Lotterie zurückgewinnt, ist daher nicht welches System man benutzt (oder ob man überhaupt ein System verwendet), sondern wie hoch die Ø AQ einer Lotterie ist und wie viel davon in die unteren Gewinnklassen fließt. Und genau darauf habe ich mich deshalb auch als Mitglied in diesem Forum spezialisiert, weshalb ich auch schon sämtliche Lotterie-Gewinntabellen von Lottohelden als Excel-Datei veröffentlicht habe, bei denen ihr selber mal "Lotterie-Chef" spielen dürft und somit z. B. auch die Gewinne in den einzelnen Gewinnklassen und den Tipppreis selber festlegen könnt, während in der Tabelle dann automatisch die Ø AQ je Gewinnklasse und auch insgesamt von dieser Lotterie berechnet wird. Das Excel-Tool findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27245" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.<br />
<br />
Nachfolgend noch ein paar Informationen für die Mathefreaks in diesem Forum, die die Werte, die ich in den Tabellen oben angegeben habe, selber ausrechnen möchten. Zur Berechnung der Wahrscheinlichkeiten in den einzelnen Gewinnklassen braucht ihr nur folgende Formel in irgendeine Zelle in Excel einzugeben:<br />
<br />
=1/(HYPGEOMVERT(<span style="color: darkred;" class="mycode_color">A</span>;<span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">B</span>;6;49)*HYPGEOMVERT(<span style="color: blue;" class="mycode_color">C</span>;1;1;10))<br />
<br />
- Anstelle von <span style="color: darkred;" class="mycode_color">A</span> gebt ihr ein wie viele Zahlen aus der ersten Lostrommel mit den 49 Zahlen richtig getippt sein sollen (also <span style="color: darkred;" class="mycode_color">2</span>, <span style="color: darkred;" class="mycode_color">3</span>, <span style="color: darkred;" class="mycode_color">4</span>, <span style="color: darkred;" class="mycode_color">5</span> oder <span style="color: darkred;" class="mycode_color">6</span>)<br />
- Anstelle von <span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">B</span> gebt ihr ein wie viele Zahlen (ohne Superzahl) auf dem Tippschein angekreuzt werden (bei einem Einzeltipp wie in der linken Tabelle ist es also die Zahl <span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">6</span> und bei einem Vollsystem 007 wie in der rechten Tabelle die Zahl <span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">7</span>)<br />
- Anstelle von <span style="color: blue;" class="mycode_color">C</span> gebt ihr ein wie viele Zahlen aus der zweiten Lostrommel mit den 10 Superzahlen richtig getippt sein sollen (also <span style="color: blue;" class="mycode_color">0</span> oder <span style="color: blue;" class="mycode_color">1</span>).<br />
<br />
Die Gesamtgewinnsumme (inklusive Mehrfachgewinne) in den einzelnen Gewinnklassen bei einem Vollsystem von LOTTO 6aus49 können mit Hilfe der Systemtabellen (siehe z. B. <a href="https://www.lottohelden.de/magazin/wie-funktioniert-ein-lotto-vollsystem/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) berechnet werden. Bei einem Vollsystem 007 gewinnt man somit z. B. bei 4 Richtigen insgesamt drei Mal in dieser sechsten Gewinnklasse und zusätzlich noch vier Mal in der achten Gewinnklasse (3 Richtige). Daraus ergibt sich ein Gesamtgewinn von [3 x Ø 50,38 € + 4 x Ø 11,14 € =] Ø 195,70 €.<br />
<br />
Um die Ø AQ einer Gewinnklasse zu berechnen braucht man nur den entsprechenden Gewinn durch den Spieleinsatz und durch die entsprechende "1:Chance" zu teilen. Bei vier Richtigen im Vollsystem 007 von LOTTO 6aus49 wären das also [195,70 € / 8,40 € / 515,6 =] 0,0452 bzw. 4,52 %.<br />
<br />
Dass die Gewinnchance auf den Höchstgewinn auch bei Systemreihen genauso hoch ist, wie bei der gleichen Anzahl an Zufallsreihen, trifft übrigens  grundsätzlich nur auf die Lotterien zu, bei denen die höchstmögliche Anzahl an richtig getippten Zahlen genauso hoch ist, wie die Anzahl der gezogenen Zahlen (wie bei den meisten Lotterien, so auch bei LOTTO 6aus49 und EuroJackpot). Würde man jedoch z. B. ein Vollsystem bei KENO spielen, wäre die Gewinnwahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn tatsächlich schlechter, als wenn man die gleiche Menge an Zufallstipps spielen würde.<br />
<br />
Ich vermute mal, dass genau das auch der Hauptgrund dafür ist, dass die Landeslotteriegesellschaften ihren Spielern keine Vollsysteme, Teilsysteme oder System-Anteile für KENO anbieten, weil sie genau wissen, dass man diese den Spielern schlecht verkaufen könnte, da bei ihren Systemen die Gewinnchance auf den Hauptgewinn schlechter wäre, als beim Spielen der gleichen Anzahl an Quicktipps. Hier sind zwei Berechnungsbeispiele, die dies beweisen:<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Beispiel 1:</span><br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei einem Vollsystem mit <span style="color: blue;" class="mycode_color">11</span> Wahlzahlen = 11 Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;<span style="color: blue;" class="mycode_color">11</span>;20;70) | 234.238<br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei <span style="color: darkred;" class="mycode_color">11</span> zufällig gewählten Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;10;20;70)/<span style="color: darkred;" class="mycode_color">11</span> | 195.198 (= 20 % bessere Gewinnchance als beim KENO-Vollsystem mit 11 Wahlzahlen)<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Beispiel 2:</span><br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei einem Vollsystem mit <span style="color: blue;" class="mycode_color">12</span> Wahlzahlen = 66 Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;<span style="color: blue;" class="mycode_color">12</span>;20;70) | 47.007<br />
<br />
Excel-Formel zur Berechnung der 1:Gewinnchance auf den Hauptgewinn beim KENO (Typ 10) bei <span style="color: darkred;" class="mycode_color">66</span> zufällig gewählten Tippreihen:<br />
=1/HYPGEOMVERT(10;10;20;70)/<span style="color: darkred;" class="mycode_color">66</span> | 32.533 (= 44,5 % bessere Gewinnchance als beim KENO-Vollsystem mit 12 Wahlzahlen)<br />
<br />
Die meisten Spieler haben es immer auf den Höchstgewinn einer Lotterie abgesehen. Der beliebteste KENO-Typ mit dem höchsten Spieleinsatz ist deshalb auch der Typ 10, da man dort bei einem Tipppreis von 1 € mit 100.000 € den höchsten Gewinn erzielen kann. Kann man daher glauben, dass jemand als Verkäufer von KENO-Systembüchern wirklich an den Spielern interessiert ist und ihnen helfen möchte - oder beweist das alles nicht noch mehr, dass man als Verkäufer nur an seinen eigenen Profit denkt? Denn wozu sonst sollte man den Spielern Systembücher für KENO andrehen wollen? Wenn man es als Spieler lediglich auf den Höchstgewinn beim KENO abgesehen hat, macht es jedenfalls keinen Sinn irgendwelche KENO-Systeme zu spielen, da sich dadurch die Gewinnchance im Vergleich zur selben Anzahl zufällig gespielter Tippreihen verschlechtern würde!<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/systeme" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/systeme</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gebührenvergleich der Landeslotteriegesellschaften]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26955</link>
			<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 12:05:48 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26955</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da ich leider bislang im Internet nirgendwo einen Gebührenvergleich der Landeslotteriegesellschaften finden konnte, habe ich mir selber mal die Mühe gemacht und eine tabellarische Übersicht der aktuellen Gebühren von allen 16 Gesellschaften (bei Tippabgabe über deren Website) erstellt. Denn die Höhe der Gebühren und auch die Art und Weise wie diese z. B. beim LOTTO 6aus49 berechnet werden (z. B. ob man nur an einer oder beiden Wochenziehungen teilnimmt, welche Laufzeit man auswählt und ob man zusätzlich noch an der GlücksSpirale teilnimmt) kann von jeder Gesellschaft selbst festgelegt werden. Die nachfolgende Tabelle vergleicht die Gebühren von 9 unterschiedlichen Spielkategorien und wurde aufsteigend nach Gesamtgebühren sortiert (bei Addition der Gebühren von allen 9 Spalten):<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/gebuehrenvergleich.png" loading="lazy"  alt="[Bild: gebuehrenvergleich.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Offenbar scheint es den Landeslotteriegesellschaften immer noch zu viel zu sein auch nur die Hälfte der regulären Spieleinsätze wieder als Gewinne an die Spieler zurückzuzahlen, weshalb man noch zusätzlich diese unverschämte Bearbeitungsgebühr erheben muss. Dadurch liegt die tatsächliche durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) für den Spieler in Wirklichkeit sogar grundsätzlich unter 50 %. Es gibt zudem auch nur wenige Länder auf der Welt, in denen man als Spieler bei einer Online-Tippabgabe für eine Lotterie noch eine zusätzliche Gebühr bezahlen muss. Und selbst in den wenigen Ländern, in denen dies der Fall ist, ist diese Abgabe (die dann in der Regel als Steuer und nicht als Gebühr bezeichnet wird) im Unterschied zu Deutschland zumindest für alle Spieler im ganzen Land gleich hoch (so wie es z. B auch bei der deutschen Mehrwertsteuer der Fall ist).<br />
<br />
Zumindest in einem Punkt scheinen sich jedoch alle 16 Lotteriegesellschaften einig zu sein, nämlich dass die Gebühr unabhängig von der Anzahl der gespielten Tippfelder berechnet wird. Das heißt die Gebühr erhöht sich z. B. nicht, wenn man beim LOTTO 6aus49 statt ein Tippfeld einen kompletten Lottoschein spielt. Je mehr Tippfelder man auswählt, desto geringer fällt somit der prozentuale Gebührenaufschlag zum Spieleinsatz aus. Die höchste Gebühr beim LOTTO 6aus49, wenn man nur mit einem Tipp an einer Ziehung teilnimmt, zahlt man derzeit in Hamburg mit 0,70 €. Wer dort nur ein einziges Tippfeld für LOTTO 6aus49 ausfüllt, zahlt mit 1,90 € einen Gebührenaufschlag von 58,3 % auf den eigentlichen Spieleinsatz, der nur bei 1,20 € liegt. Dies entspricht einer tatsächlichen Ø AQ von nur noch [50 % * 1,20 € / 1,90 € =] 31,6 %. Beim Ausfüllen von allen 16 Tippfeldern liegt der Gebührenaufschlag dagegen nur noch bei 3,65 % und die Ø AQ bei 48,2 %.<br />
<br />
Ebenfalls keine Extragebühren werden von den Lotteriegesellschaften bei den Zusatzlotterien Spiel 77 (Ø AQ 42,4 %), SUPER 6 (Ø AQ 44,7 %) und plus 5 (Ø AQ 48,7 %) erhoben. Auf die GlücksSpirale trifft dies jedoch leider nicht zu. Dort wird derzeit in sechs Bundesländern eine Extragebühr verlangt, selbst wenn man diese Lotterie z. B. über den Spielschein von LOTTO 6aus49 auswählt. Das ist aus meiner Sicht weder nachvollziehbar noch gerechtfertigt, zumal von allen vier Zusatzlotterien, die man über LOTTO 6aus49, EuroJackpot oder KENO noch "dazubuchen" kann, die Ø AQ bei der GlücksSpirale mit nur 39 % (bei Sofortauszahlung des Gewinns in der ersten Gewinnklasse) auch noch am geringsten ist. Durch diese Extragebühr reduziert sich diese somit noch stärker und liegt dadurch beispielsweise in Berlin, wo diese Gebühr bei 0,70 € liegt, für eine einmalige Spielteilnahme nur noch bei [39 % * 5 € / 5,70 € =] 34,2 %.<br />
<br />
Den Vogel abschießen tut aber ganz klar Tipp24, denen es nicht nur ausreicht die mit Abstand höchsten Gebühren zu verlangen, sondern die darüber hinaus auch noch so dreist sind für jedes ausgefüllte Tippfeld bei LOTTO 6aus49 noch zusätzlich 10 Cent Gebühren von den Spielern abzukassieren. So etwas Unverschämtes gibt es bei keiner der 16 Landeslotteriegesellschaften. Wären die Spieler nicht so doof und würden wissen, dass wenn sie ihre Tipps direkt bei ihrer jeweiligen Landeslotteriegesellschaft (oder über <a href="http://www.faber.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">www.faber.de</span></a>, wo man sogar noch 20 % Rabatt auf die Scheingebühr erhält) abgeben würden, dass sie dann deutlich weniger Gebühren zahlen müssten als bei Tipp24, dann hätten die ihre "Abzock-Online-Bude" schon längst dicht machen können. Hinzu kommen noch die unverschämten Gebühren von z. B. 82 Cent pro Tipp für die Lotterie "freiheit+", womit diese Gebühr sogar noch deutlich höher ist, als die Ø Gewinnausschüttungsquote an den Spieler, die nämlich nur bei 50,4 Cent pro Tipp liegt (mehr Infos dazu findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Darüber hinaus wurden seit dem 10.06.2024 die Gebühren noch weiter erhöht und sogar noch zusätzliche Gebühren eingeführt, die nun auch auf lotto24.de bezahlt werden müssen (mehr Details dazu findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955&amp;pid=699560#pid699560" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Und kürzlich bin ich auch noch auf den Artikel <a href="https://www.tipp24.de/magazin/lotto-welt/powerball/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> von Tipp24 gestoßen, in dem vor Zweitlotterien wie Powerball gewarnt wird, weil diese angeblich illegal seien. Dabei ist es doch gerade Tipp24 gewesen, die noch vor wenigen Jahren selber als Privatanbieter aufgetreten sind und Lotteriewetten auf Powerball und Mega Millions (siehe z. B. <a href="https://web.archive.org/web/20180817020708/https://www.tipp24.com/megamillions/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) zu einem völlig überteuerten Preis von 3,50 € angeboten haben, der damit sogar noch höher war, als es derzeit bei Lottoland der Fall ist (wo jeder Tipp "nur" 3 € kostet, was aber trotzdem noch einer Ø AQ von unter 20 % entspricht). An deren Stelle würde ich mich daher bei machen Themen lieber ganz ruhig verhalten - aber vielleicht hat man diesen Beitrag ja auch nur deshalb veröffentlicht, weil man einfach nur neidisch auf Lottoland und Lottohelden ist, weil man jetzt selber mit diesen beiden Lotterien den Spielern nicht mehr so lukrativ das Geld aus den Taschen ziehen kann, wie es früher der Fall war! Lasst euch bitte auch nicht von den ganzen Glücksspielanbieter-Vergleichschecks täuschen, die ihr im Internet finden könnt und bei denen häufig auch die Website lotto24.de gut bewertet wird. Denn hierbei handelt es sich um nichts anderes als Affiliate-Marketing. Eine Stellungnahme von mir zu einem "Vergleichstest" auf chip.de findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27976&amp;pid=702250#pid702250" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.<br />
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Übrigens: Trotz der unverschämt hohen Gebühren, bekommt es Tipp24 noch nicht einmal auf die Reihe die Gewinnwahrscheinlichkeiten der Lotterien korrekt anzugeben. So liegen z. B. die Gewinnwahrscheinlichkeiten bei den Zusatzlotterien plus 5, SUPER 6 und Spiel 77 jeweils bei 1 zu 10 (siehe z. B. <a href="https://www.lotto-brandenburg.de/zusatzlotterien/plus5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>, <a href="https://www.lotto-brandenburg.de/zusatzlotterien/super6" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> und <a href="https://www.lotto-brandenburg.de/zusatzlotterien/spiel77" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Auf der Gebührenseite von Tipp24 (siehe <a href="https://www.tipp24.de/gebuehren" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) wird die Gesamtgewinnwahrscheinlichkeit auf einen beliebigen Gewinn bei diesen Lotterien jedoch fälschlicherweise mit 1 zu 9 angegeben. Und auch die Gesamtgewinnwahrscheinlichkeit bei der Lotterie EuroJackpot liegt nicht  wie von Tipp24 angegeben bei 1 zu 33, sondern bei 1 zu 32 (siehe z. B. <a href="https://www.lotto-hessen.de/magazin/wissenswertes/meldung_012046" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da ich leider bislang im Internet nirgendwo einen Gebührenvergleich der Landeslotteriegesellschaften finden konnte, habe ich mir selber mal die Mühe gemacht und eine tabellarische Übersicht der aktuellen Gebühren von allen 16 Gesellschaften (bei Tippabgabe über deren Website) erstellt. Denn die Höhe der Gebühren und auch die Art und Weise wie diese z. B. beim LOTTO 6aus49 berechnet werden (z. B. ob man nur an einer oder beiden Wochenziehungen teilnimmt, welche Laufzeit man auswählt und ob man zusätzlich noch an der GlücksSpirale teilnimmt) kann von jeder Gesellschaft selbst festgelegt werden. Die nachfolgende Tabelle vergleicht die Gebühren von 9 unterschiedlichen Spielkategorien und wurde aufsteigend nach Gesamtgebühren sortiert (bei Addition der Gebühren von allen 9 Spalten):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/gebuehrenvergleich.png" loading="lazy"  alt="[Bild: gebuehrenvergleich.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Offenbar scheint es den Landeslotteriegesellschaften immer noch zu viel zu sein auch nur die Hälfte der regulären Spieleinsätze wieder als Gewinne an die Spieler zurückzuzahlen, weshalb man noch zusätzlich diese unverschämte Bearbeitungsgebühr erheben muss. Dadurch liegt die tatsächliche durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) für den Spieler in Wirklichkeit sogar grundsätzlich unter 50 %. Es gibt zudem auch nur wenige Länder auf der Welt, in denen man als Spieler bei einer Online-Tippabgabe für eine Lotterie noch eine zusätzliche Gebühr bezahlen muss. Und selbst in den wenigen Ländern, in denen dies der Fall ist, ist diese Abgabe (die dann in der Regel als Steuer und nicht als Gebühr bezeichnet wird) im Unterschied zu Deutschland zumindest für alle Spieler im ganzen Land gleich hoch (so wie es z. B auch bei der deutschen Mehrwertsteuer der Fall ist).<br />
<br />
Zumindest in einem Punkt scheinen sich jedoch alle 16 Lotteriegesellschaften einig zu sein, nämlich dass die Gebühr unabhängig von der Anzahl der gespielten Tippfelder berechnet wird. Das heißt die Gebühr erhöht sich z. B. nicht, wenn man beim LOTTO 6aus49 statt ein Tippfeld einen kompletten Lottoschein spielt. Je mehr Tippfelder man auswählt, desto geringer fällt somit der prozentuale Gebührenaufschlag zum Spieleinsatz aus. Die höchste Gebühr beim LOTTO 6aus49, wenn man nur mit einem Tipp an einer Ziehung teilnimmt, zahlt man derzeit in Hamburg mit 0,70 €. Wer dort nur ein einziges Tippfeld für LOTTO 6aus49 ausfüllt, zahlt mit 1,90 € einen Gebührenaufschlag von 58,3 % auf den eigentlichen Spieleinsatz, der nur bei 1,20 € liegt. Dies entspricht einer tatsächlichen Ø AQ von nur noch [50 % * 1,20 € / 1,90 € =] 31,6 %. Beim Ausfüllen von allen 16 Tippfeldern liegt der Gebührenaufschlag dagegen nur noch bei 3,65 % und die Ø AQ bei 48,2 %.<br />
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Ebenfalls keine Extragebühren werden von den Lotteriegesellschaften bei den Zusatzlotterien Spiel 77 (Ø AQ 42,4 %), SUPER 6 (Ø AQ 44,7 %) und plus 5 (Ø AQ 48,7 %) erhoben. Auf die GlücksSpirale trifft dies jedoch leider nicht zu. Dort wird derzeit in sechs Bundesländern eine Extragebühr verlangt, selbst wenn man diese Lotterie z. B. über den Spielschein von LOTTO 6aus49 auswählt. Das ist aus meiner Sicht weder nachvollziehbar noch gerechtfertigt, zumal von allen vier Zusatzlotterien, die man über LOTTO 6aus49, EuroJackpot oder KENO noch "dazubuchen" kann, die Ø AQ bei der GlücksSpirale mit nur 39 % (bei Sofortauszahlung des Gewinns in der ersten Gewinnklasse) auch noch am geringsten ist. Durch diese Extragebühr reduziert sich diese somit noch stärker und liegt dadurch beispielsweise in Berlin, wo diese Gebühr bei 0,70 € liegt, für eine einmalige Spielteilnahme nur noch bei [39 % * 5 € / 5,70 € =] 34,2 %.<br />
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Den Vogel abschießen tut aber ganz klar Tipp24, denen es nicht nur ausreicht die mit Abstand höchsten Gebühren zu verlangen, sondern die darüber hinaus auch noch so dreist sind für jedes ausgefüllte Tippfeld bei LOTTO 6aus49 noch zusätzlich 10 Cent Gebühren von den Spielern abzukassieren. So etwas Unverschämtes gibt es bei keiner der 16 Landeslotteriegesellschaften. Wären die Spieler nicht so doof und würden wissen, dass wenn sie ihre Tipps direkt bei ihrer jeweiligen Landeslotteriegesellschaft (oder über <a href="http://www.faber.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">www.faber.de</span></a>, wo man sogar noch 20 % Rabatt auf die Scheingebühr erhält) abgeben würden, dass sie dann deutlich weniger Gebühren zahlen müssten als bei Tipp24, dann hätten die ihre "Abzock-Online-Bude" schon längst dicht machen können. Hinzu kommen noch die unverschämten Gebühren von z. B. 82 Cent pro Tipp für die Lotterie "freiheit+", womit diese Gebühr sogar noch deutlich höher ist, als die Ø Gewinnausschüttungsquote an den Spieler, die nämlich nur bei 50,4 Cent pro Tipp liegt (mehr Infos dazu findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Darüber hinaus wurden seit dem 10.06.2024 die Gebühren noch weiter erhöht und sogar noch zusätzliche Gebühren eingeführt, die nun auch auf lotto24.de bezahlt werden müssen (mehr Details dazu findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26955&amp;pid=699560#pid699560" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
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Und kürzlich bin ich auch noch auf den Artikel <a href="https://www.tipp24.de/magazin/lotto-welt/powerball/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> von Tipp24 gestoßen, in dem vor Zweitlotterien wie Powerball gewarnt wird, weil diese angeblich illegal seien. Dabei ist es doch gerade Tipp24 gewesen, die noch vor wenigen Jahren selber als Privatanbieter aufgetreten sind und Lotteriewetten auf Powerball und Mega Millions (siehe z. B. <a href="https://web.archive.org/web/20180817020708/https://www.tipp24.com/megamillions/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) zu einem völlig überteuerten Preis von 3,50 € angeboten haben, der damit sogar noch höher war, als es derzeit bei Lottoland der Fall ist (wo jeder Tipp "nur" 3 € kostet, was aber trotzdem noch einer Ø AQ von unter 20 % entspricht). An deren Stelle würde ich mich daher bei machen Themen lieber ganz ruhig verhalten - aber vielleicht hat man diesen Beitrag ja auch nur deshalb veröffentlicht, weil man einfach nur neidisch auf Lottoland und Lottohelden ist, weil man jetzt selber mit diesen beiden Lotterien den Spielern nicht mehr so lukrativ das Geld aus den Taschen ziehen kann, wie es früher der Fall war! Lasst euch bitte auch nicht von den ganzen Glücksspielanbieter-Vergleichschecks täuschen, die ihr im Internet finden könnt und bei denen häufig auch die Website lotto24.de gut bewertet wird. Denn hierbei handelt es sich um nichts anderes als Affiliate-Marketing. Eine Stellungnahme von mir zu einem "Vergleichstest" auf chip.de findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27976&amp;pid=702250#pid702250" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.<br />
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Übrigens: Trotz der unverschämt hohen Gebühren, bekommt es Tipp24 noch nicht einmal auf die Reihe die Gewinnwahrscheinlichkeiten der Lotterien korrekt anzugeben. So liegen z. B. die Gewinnwahrscheinlichkeiten bei den Zusatzlotterien plus 5, SUPER 6 und Spiel 77 jeweils bei 1 zu 10 (siehe z. B. <a href="https://www.lotto-brandenburg.de/zusatzlotterien/plus5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>, <a href="https://www.lotto-brandenburg.de/zusatzlotterien/super6" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> und <a href="https://www.lotto-brandenburg.de/zusatzlotterien/spiel77" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Auf der Gebührenseite von Tipp24 (siehe <a href="https://www.tipp24.de/gebuehren" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) wird die Gesamtgewinnwahrscheinlichkeit auf einen beliebigen Gewinn bei diesen Lotterien jedoch fälschlicherweise mit 1 zu 9 angegeben. Und auch die Gesamtgewinnwahrscheinlichkeit bei der Lotterie EuroJackpot liegt nicht  wie von Tipp24 angegeben bei 1 zu 33, sondern bei 1 zu 32 (siehe z. B. <a href="https://www.lotto-hessen.de/magazin/wissenswertes/meldung_012046" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vergleich der Lotterien in Deutschland und Österreich]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26530</link>
			<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 11:04:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26530</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da mich unser Moderator "Ecart" per E-Mail darum gebeten hat, mal etwas über die österreichische Zusatzlotterie "LOTTO Plus" und die Lotterie "TopTipp" zu schreiben, werde ich daher in diesem Beitrag generell mal die wichtigsten deutschen Lotterien mit den österreichischen Lotterien vergleichen (auch wenn man diese in Deutschland gar nicht spielen kann). <br />
<br />
Bei der Erstellung der unten aufgeführten Gewinntabellen (links befinden sich die deutschen Lotterien, rechts die österreichischen) habe ich bemerkt, dass bei den deutschen Lotterien offenbar mehr Wert darauf gelegt wird, dass eine möglichst hohe Gewinnausschüttung in den unteren Gewinnrängen erfolgt, während bei den österreichischen Lotterien anscheinend eine möglichst hohe Gewinnausschüttung im obersten Gewinnrang einer Lotterie angestrebt wird (wie es eigentlich auch bei den Lotterien in den meisten anderen Ländern üblich ist), vermutlich um dadurch möglichst viele Personen durch hohe Jackpots bei vergleichsweise guten Gewinnchancen und günstigen Preisen zum Spielen zu verleiten. Da jedoch die Gewinnchance auf die höchste Gewinnklasse in der Regel trotzdem so schlecht ist, dass fast alle Spieler diese zu Lebzeiten nicht erreichen werden, verlieren die meisten Spieler gerade bei solchen Lotterien besonders viel Geld, da für die Gewinnklassen, in denen man als Spieler am häufigsten gewinnt, nur noch sehr wenig Geld zur Auszahlung übrig bleibt.<br />
<br />
Leider scheint es aber einem Großteil der Spieler egal zu sein, wie viel Geld sie bei einer Lotterie langfristig verlieren. Das einzige was hauptsächlich von Interesse zu sein scheint, ist ein möglichst gutes "Gewinn-Preis-Chancen-Verhältnis" in der höchsten Gewinnklasse (bei vielen Spielern scheint sogar nur noch die Höhe des Jackpots von Bedeutung zu sein, egal wie schlecht somit die Chancen darauf sind oder wie hoch der Tipppreis ist). In den untenstehenden Gewinntabellen sieht man dieses Verhältnis in der jeweiligen Spalte Ø AQ (durchschnittliche Ausschüttungsquote). Diesen Wert erhält man für eine Gewinnklasse, wenn man den entsprechenden Gewinn durch den Tipppreis und durch die entsprechende "1:Chance" teilt. Je höher daher diese Prozentangabe innerhalb einer Gewinnklasse ist, desto besser ist das jeweilige Verhältnis, auf das es für die meisten Spieler in der höchsten Gewinnklasse ankommt.<br />
<br />
Da ein Unternehmen nun mal in der Regel nicht am Wohl ihrer Kunden interessiert ist, sondern nur daran, möglichst viel Geld zu verdienen, orientiert man sich daher grundsätzlich immer an den Kundenwünschen, selbst wenn man selber genau weiß, dass dadurch der Großteil der Kunden Schaden nimmt. So wissen z. B. die Hersteller von Zigaretten ganz genau, dass viele Raucher einen gesundheitlichen Schaden durch ihre Tabakprodukte erleiden werden, doch solange man viel Geld damit verdienen kann, scheint sie das nicht zu interessieren (nicht einmal den Staat kümmert dies, da auch er durch die Steuereinnahmen Nutznießer davon ist). Im Falle der Lotterien ist es der finanzielle Schaden, den die Lotterieveranstalter in Kauf nehmen, da dieser für den überwiegenden Teil der Spieler größer ausfällt, wenn man einen möglichst hohen Anteil der Spieleinsätze in die oberste (unwahrscheinlichste) Gewinnklasse, statt in die unterste (wahrscheinlichste) ausschüttet. Doch solange deren Kasse aufgrund der Leichtgläubigkeit vieler Lottospieler dadurch kräftig klingelt, juckt auch das die Veranstalter herzlich wenig.<br />
<br />
Es verwundert daher kaum, dass bei der letzten Lotterieanpassung von EuroMillions, die seit dem 04.02.2020 in Kraft getreten ist, noch mehr von den Gewinnausschüttungen in den Gewinnklassen 2 bis 13 (die schon davor extrem gering gewesen sind) abgezwackt wurde, um sie in die höchste Gewinnklasse zu stecken, damit der Jackpot noch schneller anwächst und dementsprechend auch die Umsätze für die Veranstalter wieder umso schneller steigen. Seit dem 04.02.2020 fließen nun unglaubliche 60 % (davor 48 % - beim EuroJackpot sind es aktuell 45 %) sämtlicher Gewinne, die bei dieser Lotterie generell (ohne landesspezifische Sonderverlosungen) zur Aufteilung auf die 13 regulären Gewinnklassen vorgesehen sind (1,10 € pro Tipp), nur in die höchste Gewinnklasse. Und auch bei der Lotterieanpassung von LOTTO 6aus49, die seit dem 23.09.2020 in Kraft getreten ist, fließen prozentual nun mehr Gewinne in die beiden höchsten Gewinnklassen, während man die Gewinnanteile in den unteren Gewinnklassen dementsprechend verringert hat (die detaillierten Änderungen findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26885&amp;pid=536484#pid536484" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Dennoch muss man sagen, dass das Verhältnis der Gewinnausschüttungen zwischen den oberen und unteren Gewinnklassen beim deutschen LOTTO 6aus49 (trotz dieser Anpassung) noch nicht ganz so extrem ist, wie beim österreichischen LOTTO 6aus45.<br />
<br />
Denn zählt man die Ø AQs der Gewinnklassen zusammen, die mit einer Chance von 1:1.000.000 oder schlechter erreicht werden, so werden beim deutschen LOTTO 6aus49 nur Ø 12,9 % der Spieleinsätze für die ersten beiden Gewinnklassen zur Verfügung gestellt; beim österreichischen LOTTO 6aus45 sind es dagegen 23 %. Bei der deutschen Zusatzlotterie SUPER 6 sind es in der höchsten Gewinnklasse Ø 8 % der Spieleinsätze; bei der österreichischen Zusatzlotterie JOKER sind es dagegen 11,9 %. Besonders hoch ist dieser Anteil bei der österreichischen Zusatzlotterie LOTTO Plus, bei der sogar 27,1 % der Spieleinsätze nur für die erste Gewinnklasse vorgesehen sind. Da es jedoch bei dieser Zusatzlotterie gemäß Absatz 2.6.3 der Spielbedingungen (siehe <a href="https://www.win2day.at/fairplay/spielbedingungen/spielbedingungen-elektronische-lotterien/lottolottoplus-spielbedingungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) die Besonderheit gibt, dass nicht ausgeschüttete Gewinne in der ersten Gewinnklasse in die zweite Gewinnklasse derselben Ziehung fließen (und somit nicht, wie allgemein üblich, derselben Gewinnklasse der nächsten Ziehung zugeschlagen werden) wird dieser hohe Wert aktuell nicht einmal annähernd erreicht. Bei rund 2 Millionen abgegebenen Tipps pro Ziehung kann man als Gewinner in der höchsten Gewinnklasse lediglich mit einem Gewinn von ungefähr 271.000 € rechnen, was somit nur einer Ø AQ von 6,7 % entspricht. Dafür hat man jedoch in rund drei von vier Fällen (nämlich dann, wenn es keinen Gewinner in der ersten Gewinnklasse gibt) die Chance auf einen besonders hohen Gewinn von Ø rund 5.800 € (statt nur Ø rund 1.100 €) in der zweiten Gewinnklasse (also bei nur 5 richtig getippten Zahlen), was einer Ø AQ von 33,4 % (statt nur 6,3 %) entspricht. Bei Ø nur 2 Millionen abgegebenen Tipps für die Zusatzlotterie LOTTO Plus pro Ziehung, liegt der Durchschnittsgewinn bei 5 Richtigen aber zumindest noch bei 4.660 € (Ø AQ 26,8 %). Für Spieler, die ihren Fokus daher nur auf diese zweite Gewinnklasse gerichtet haben, bietet diese Zusatzlotterie im Vergleich mit der höchsten Gewinnklasse der anderen Lotterien (abgesehen von den TopTipps) somit derzeit das beste Verhältnis zwischen Tipppreis, Gewinnchancen und Gewinnbetrag.<br />
<br />
Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn man sich die unteren Gewinnklassen anschaut, in denen die Spieler am häufigsten gewinnen. Zählt man die Ø AQs der Gewinnklassen zusammen, die mit einer Chance von bis zu 1:100 erreicht werden, dann werden beim deutschen LOTTO 6aus49 Ø 21,4 % der Spieleinsätze für die letzten beiden Gewinnklassen zur Verfügung gestellt, beim österreichischen LOTTO 6aus45 sind es dagegen nur Ø 14,5 %. Bei der deutschen Zusatzlotterie SUPER 6 und Spiel 77 sind es in der niedrigsten Gewinnklasse zumindest noch Ø 18 % der Spieleinsätze (der Gewinn ist doppelt so hoch wie der Spieleinsatz), bei der österreichischen Zusatzlotterie JOKER sind es dagegen nur Ø 10,6 % (der Gewinn ist nur 17,6 % höher als der Spieleinsatz) und bei LOTTO Plus sogar nur Ø 9 %. Schaut man sich daher das Verhältnis zwischen Tipppreis, Gewinnchancen und Gewinnbetrag für die untersten Gewinnklassen an, die nur bis zu einer Chance von 1:100 erreicht werden, dann kommt die österreichische Zusatzlotterie LOTTO Plus auf das schlechteste Verhältnis (das sogar schlechter als bei EuroJackpot und EuroMillions ist), was bedeutet, dass die meisten Spieler bei dieser Zusatzlotterie prozentual am wenigsten vom Spieleinsatz wieder zurückgewinnen.<br />
<br />
Einen ausführlichen Vergleich der europäischen Lotterie EuroJackpot (die auch in Deutschland aber nicht in Österreich gespielt werden kann) und EuroMillions (die auch in Österreich aber nicht in Deutschland gespielt werden kann) habe ich bereits in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27250&amp;pid=673673#pid673673" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> vorgenommen, weshalb ich in diesem Beitrag nicht noch einmal näher darauf eingehen möchte. Wie oben bereits kurz angesprochen, merkt man aber auch hier wieder deutlich (wie es eben generell bei den österreichischen Lotterien der Fall ist), dass auch beim "österreichischen" EuroMillionen alle Gewinnklassen unterhalb der höchsten deutlich stärker geschröpft werden (zugunsten der ersten Gewinnklasse) als es beim "deutschen" EuroJackpot der Fall ist.<br />
<br />
Abschließend noch ein paar Worte zu der österreichischen Speziallotterie TopTipp, die es in dieser Form nämlich nicht in Deutschland gibt (und die auch in Österreich erst im November 2019 eingeführt wurde). Dabei hat der Spieler, ähnlich wie beim deutschen KENO, die Möglichkeit für das österreichische LOTTO 6aus45 die Anzahl der getippten Zahlen zwischen 1 und 5 selber festzulegen. Wie beim KENO sind auch dort die Gewinne fix und somit nicht davon abhängig, wie viele Gewinner es in dieser Gewinnklasse gibt. Anders als beim KENO (abgesehen vom Typ 2), gewinnt man bei TopTipp jedoch immer nur dann, wenn alle getippten Zahlen gezogen werden. Außerdem kann man den Spieleinsatz nicht selber festlegen, sondern dieser liegt fix bei 1 € und ist damit 50 Cent günstiger als bei einem regulären Tipp. Wer daher z. B. bei TopTipp 5 Zahlen auswählt, gewinnt zwar immerhin 75.000 €, wenn alle 5 Zahlen richtig getippt wurden (anstelle von durchschnittlich nur 1.464 € in der dritten Gewinnklasse von LOTTO 6aus45), sollte man jedoch nur 4 Zahlen oder weniger richtig getippt haben, hat man leider Pech gehabt und gewinnt überhaupt nichts. Man hat jedoch für jeden TopTipp noch die Chance, dass man einen Bonustipp gewinnt, wenn die Zusatzzahl mit der getippten Zahl bzw. einer der getippten Zahlen übereinstimmt, den man dann für eine zukünftige Ziehung verwenden kann.<br />
<br />
Wer bei TopTipp teilnimmt, sollte außerdem berücksichtigen, dass die Gewinnchancen deutlich schlechter sind, als die Chance auf die gleiche Anzahl an Richtigen bei der österreichischen Originallotterie, da dort grundsätzlich 6 Zahlen getippt werden. Die Gewinnchance ist daher z. B. bei 5 getippten Zahlen 5,2 Mal so schlecht, bei 4 getippten Zahlen 12,4 Mal so schlecht und bei 3 getippten Zahlen sogar 14,9 Mal so schlecht, wie die Chance auf die gleiche Anzahl an Richtigen beim regulären LOTTO 6aus45 (egal ob mit oder ohne Zusatzzahl), sofern der eventuelle Gewinn eines Bonustipps wieder für die gleiche Wettart verwendet wird (wenn also bei der Einlösung des Bonustipps wieder die gleiche Anzahl von Zahlen ausgewählt wird).<br />
<br />
Außerdem ist gemäß Absatz 3.3 der Spielbedingungen (siehe <a href="https://www.win2day.at/fairplay/spielbedingungen/spielbedingungen-elektronische-lotterien/toptipp-spielbedingungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) auch noch die Anzahl der gleichen Tippabgaben für eine bestimmte Ziehung begrenzt. Damit will das Lotterieunternehmen vermutlich sicherstellen, dass wenn bestimmte Zahlenkombinationen beim LOTTO 6aus45 gezogen werden, die ohne Tippbeschränkung besonders viele Spieler als TopTipp abgegeben hätten, dass man dann nicht übermäßig vielen Spielern den fix festgelegten Gewinnbetrag auszahlen muss und man somit selber Gewinneinbußen hinnehmen muss. Bei einer Teilnahme am regulären LOTTO 6aus45 ist eine derartige Beschränkung von gleichen Tippzahlen nämlich nicht notwendig, da die Gewinnsumme, die hierbei insgesamt für eine Gewinnklasse zur Verfügung gestellt wird, auf alle Gewinner dieser Gewinnklasse aufgeteilt wird.<br />
 <br />
Wie der untenstehenden Gewinntabelle entnommen werden kann, erreicht man bei einer Teilnahme an TopTipp die beste Ø AQ mit 45,3 % wenn man drei Zahlen auswählt (Chance auf 300 €) und die schlechteste Ø AQ mit 38,7 % wenn man 4 Zahlen auswählt (Chance auf 3.500 €). Die Gewinnchancen und Ø AQs in dieser Gewinntabelle berücksichtigen dabei bereits in jeder Wettart den eventuellen Gewinn eines Bonustipps, wobei davon ausgegangen wird, dass dieser Bonustipp wieder für die gleiche Wettart verwendet wird. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb man bei dieser Lotterie so große Schwankungen bei den Ø AQs zulässt und man die Gewinnbeträge nicht so angepasst hat, dass der Spieler bei jeder Wettart in etwa die gleiche Ø AQ erreicht. Aufgrund der geringen Ø AQs, die bei zwei und vier ausgewählten Zahlen sogar bei unter 40 % liegen, würde ich daher von einer Teilnahme an TopTipp generell abraten.<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/de-at.png" loading="lazy"  alt="[Bild: de-at.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="color: crimson;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Nachtrag vom 06.12.2024:</span></span> Seit dem 30.10.2023 gibt es die neue Lotterie "EuroDreams", die ebenfalls in Österreich gespielt werden kann. Alle wichtigen Infos und Gewinntabellen dazu findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28105&amp;pid=693906#pid693906" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da mich unser Moderator "Ecart" per E-Mail darum gebeten hat, mal etwas über die österreichische Zusatzlotterie "LOTTO Plus" und die Lotterie "TopTipp" zu schreiben, werde ich daher in diesem Beitrag generell mal die wichtigsten deutschen Lotterien mit den österreichischen Lotterien vergleichen (auch wenn man diese in Deutschland gar nicht spielen kann). <br />
<br />
Bei der Erstellung der unten aufgeführten Gewinntabellen (links befinden sich die deutschen Lotterien, rechts die österreichischen) habe ich bemerkt, dass bei den deutschen Lotterien offenbar mehr Wert darauf gelegt wird, dass eine möglichst hohe Gewinnausschüttung in den unteren Gewinnrängen erfolgt, während bei den österreichischen Lotterien anscheinend eine möglichst hohe Gewinnausschüttung im obersten Gewinnrang einer Lotterie angestrebt wird (wie es eigentlich auch bei den Lotterien in den meisten anderen Ländern üblich ist), vermutlich um dadurch möglichst viele Personen durch hohe Jackpots bei vergleichsweise guten Gewinnchancen und günstigen Preisen zum Spielen zu verleiten. Da jedoch die Gewinnchance auf die höchste Gewinnklasse in der Regel trotzdem so schlecht ist, dass fast alle Spieler diese zu Lebzeiten nicht erreichen werden, verlieren die meisten Spieler gerade bei solchen Lotterien besonders viel Geld, da für die Gewinnklassen, in denen man als Spieler am häufigsten gewinnt, nur noch sehr wenig Geld zur Auszahlung übrig bleibt.<br />
<br />
Leider scheint es aber einem Großteil der Spieler egal zu sein, wie viel Geld sie bei einer Lotterie langfristig verlieren. Das einzige was hauptsächlich von Interesse zu sein scheint, ist ein möglichst gutes "Gewinn-Preis-Chancen-Verhältnis" in der höchsten Gewinnklasse (bei vielen Spielern scheint sogar nur noch die Höhe des Jackpots von Bedeutung zu sein, egal wie schlecht somit die Chancen darauf sind oder wie hoch der Tipppreis ist). In den untenstehenden Gewinntabellen sieht man dieses Verhältnis in der jeweiligen Spalte Ø AQ (durchschnittliche Ausschüttungsquote). Diesen Wert erhält man für eine Gewinnklasse, wenn man den entsprechenden Gewinn durch den Tipppreis und durch die entsprechende "1:Chance" teilt. Je höher daher diese Prozentangabe innerhalb einer Gewinnklasse ist, desto besser ist das jeweilige Verhältnis, auf das es für die meisten Spieler in der höchsten Gewinnklasse ankommt.<br />
<br />
Da ein Unternehmen nun mal in der Regel nicht am Wohl ihrer Kunden interessiert ist, sondern nur daran, möglichst viel Geld zu verdienen, orientiert man sich daher grundsätzlich immer an den Kundenwünschen, selbst wenn man selber genau weiß, dass dadurch der Großteil der Kunden Schaden nimmt. So wissen z. B. die Hersteller von Zigaretten ganz genau, dass viele Raucher einen gesundheitlichen Schaden durch ihre Tabakprodukte erleiden werden, doch solange man viel Geld damit verdienen kann, scheint sie das nicht zu interessieren (nicht einmal den Staat kümmert dies, da auch er durch die Steuereinnahmen Nutznießer davon ist). Im Falle der Lotterien ist es der finanzielle Schaden, den die Lotterieveranstalter in Kauf nehmen, da dieser für den überwiegenden Teil der Spieler größer ausfällt, wenn man einen möglichst hohen Anteil der Spieleinsätze in die oberste (unwahrscheinlichste) Gewinnklasse, statt in die unterste (wahrscheinlichste) ausschüttet. Doch solange deren Kasse aufgrund der Leichtgläubigkeit vieler Lottospieler dadurch kräftig klingelt, juckt auch das die Veranstalter herzlich wenig.<br />
<br />
Es verwundert daher kaum, dass bei der letzten Lotterieanpassung von EuroMillions, die seit dem 04.02.2020 in Kraft getreten ist, noch mehr von den Gewinnausschüttungen in den Gewinnklassen 2 bis 13 (die schon davor extrem gering gewesen sind) abgezwackt wurde, um sie in die höchste Gewinnklasse zu stecken, damit der Jackpot noch schneller anwächst und dementsprechend auch die Umsätze für die Veranstalter wieder umso schneller steigen. Seit dem 04.02.2020 fließen nun unglaubliche 60 % (davor 48 % - beim EuroJackpot sind es aktuell 45 %) sämtlicher Gewinne, die bei dieser Lotterie generell (ohne landesspezifische Sonderverlosungen) zur Aufteilung auf die 13 regulären Gewinnklassen vorgesehen sind (1,10 € pro Tipp), nur in die höchste Gewinnklasse. Und auch bei der Lotterieanpassung von LOTTO 6aus49, die seit dem 23.09.2020 in Kraft getreten ist, fließen prozentual nun mehr Gewinne in die beiden höchsten Gewinnklassen, während man die Gewinnanteile in den unteren Gewinnklassen dementsprechend verringert hat (die detaillierten Änderungen findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26885&amp;pid=536484#pid536484" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Dennoch muss man sagen, dass das Verhältnis der Gewinnausschüttungen zwischen den oberen und unteren Gewinnklassen beim deutschen LOTTO 6aus49 (trotz dieser Anpassung) noch nicht ganz so extrem ist, wie beim österreichischen LOTTO 6aus45.<br />
<br />
Denn zählt man die Ø AQs der Gewinnklassen zusammen, die mit einer Chance von 1:1.000.000 oder schlechter erreicht werden, so werden beim deutschen LOTTO 6aus49 nur Ø 12,9 % der Spieleinsätze für die ersten beiden Gewinnklassen zur Verfügung gestellt; beim österreichischen LOTTO 6aus45 sind es dagegen 23 %. Bei der deutschen Zusatzlotterie SUPER 6 sind es in der höchsten Gewinnklasse Ø 8 % der Spieleinsätze; bei der österreichischen Zusatzlotterie JOKER sind es dagegen 11,9 %. Besonders hoch ist dieser Anteil bei der österreichischen Zusatzlotterie LOTTO Plus, bei der sogar 27,1 % der Spieleinsätze nur für die erste Gewinnklasse vorgesehen sind. Da es jedoch bei dieser Zusatzlotterie gemäß Absatz 2.6.3 der Spielbedingungen (siehe <a href="https://www.win2day.at/fairplay/spielbedingungen/spielbedingungen-elektronische-lotterien/lottolottoplus-spielbedingungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) die Besonderheit gibt, dass nicht ausgeschüttete Gewinne in der ersten Gewinnklasse in die zweite Gewinnklasse derselben Ziehung fließen (und somit nicht, wie allgemein üblich, derselben Gewinnklasse der nächsten Ziehung zugeschlagen werden) wird dieser hohe Wert aktuell nicht einmal annähernd erreicht. Bei rund 2 Millionen abgegebenen Tipps pro Ziehung kann man als Gewinner in der höchsten Gewinnklasse lediglich mit einem Gewinn von ungefähr 271.000 € rechnen, was somit nur einer Ø AQ von 6,7 % entspricht. Dafür hat man jedoch in rund drei von vier Fällen (nämlich dann, wenn es keinen Gewinner in der ersten Gewinnklasse gibt) die Chance auf einen besonders hohen Gewinn von Ø rund 5.800 € (statt nur Ø rund 1.100 €) in der zweiten Gewinnklasse (also bei nur 5 richtig getippten Zahlen), was einer Ø AQ von 33,4 % (statt nur 6,3 %) entspricht. Bei Ø nur 2 Millionen abgegebenen Tipps für die Zusatzlotterie LOTTO Plus pro Ziehung, liegt der Durchschnittsgewinn bei 5 Richtigen aber zumindest noch bei 4.660 € (Ø AQ 26,8 %). Für Spieler, die ihren Fokus daher nur auf diese zweite Gewinnklasse gerichtet haben, bietet diese Zusatzlotterie im Vergleich mit der höchsten Gewinnklasse der anderen Lotterien (abgesehen von den TopTipps) somit derzeit das beste Verhältnis zwischen Tipppreis, Gewinnchancen und Gewinnbetrag.<br />
<br />
Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn man sich die unteren Gewinnklassen anschaut, in denen die Spieler am häufigsten gewinnen. Zählt man die Ø AQs der Gewinnklassen zusammen, die mit einer Chance von bis zu 1:100 erreicht werden, dann werden beim deutschen LOTTO 6aus49 Ø 21,4 % der Spieleinsätze für die letzten beiden Gewinnklassen zur Verfügung gestellt, beim österreichischen LOTTO 6aus45 sind es dagegen nur Ø 14,5 %. Bei der deutschen Zusatzlotterie SUPER 6 und Spiel 77 sind es in der niedrigsten Gewinnklasse zumindest noch Ø 18 % der Spieleinsätze (der Gewinn ist doppelt so hoch wie der Spieleinsatz), bei der österreichischen Zusatzlotterie JOKER sind es dagegen nur Ø 10,6 % (der Gewinn ist nur 17,6 % höher als der Spieleinsatz) und bei LOTTO Plus sogar nur Ø 9 %. Schaut man sich daher das Verhältnis zwischen Tipppreis, Gewinnchancen und Gewinnbetrag für die untersten Gewinnklassen an, die nur bis zu einer Chance von 1:100 erreicht werden, dann kommt die österreichische Zusatzlotterie LOTTO Plus auf das schlechteste Verhältnis (das sogar schlechter als bei EuroJackpot und EuroMillions ist), was bedeutet, dass die meisten Spieler bei dieser Zusatzlotterie prozentual am wenigsten vom Spieleinsatz wieder zurückgewinnen.<br />
<br />
Einen ausführlichen Vergleich der europäischen Lotterie EuroJackpot (die auch in Deutschland aber nicht in Österreich gespielt werden kann) und EuroMillions (die auch in Österreich aber nicht in Deutschland gespielt werden kann) habe ich bereits in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27250&amp;pid=673673#pid673673" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> vorgenommen, weshalb ich in diesem Beitrag nicht noch einmal näher darauf eingehen möchte. Wie oben bereits kurz angesprochen, merkt man aber auch hier wieder deutlich (wie es eben generell bei den österreichischen Lotterien der Fall ist), dass auch beim "österreichischen" EuroMillionen alle Gewinnklassen unterhalb der höchsten deutlich stärker geschröpft werden (zugunsten der ersten Gewinnklasse) als es beim "deutschen" EuroJackpot der Fall ist.<br />
<br />
Abschließend noch ein paar Worte zu der österreichischen Speziallotterie TopTipp, die es in dieser Form nämlich nicht in Deutschland gibt (und die auch in Österreich erst im November 2019 eingeführt wurde). Dabei hat der Spieler, ähnlich wie beim deutschen KENO, die Möglichkeit für das österreichische LOTTO 6aus45 die Anzahl der getippten Zahlen zwischen 1 und 5 selber festzulegen. Wie beim KENO sind auch dort die Gewinne fix und somit nicht davon abhängig, wie viele Gewinner es in dieser Gewinnklasse gibt. Anders als beim KENO (abgesehen vom Typ 2), gewinnt man bei TopTipp jedoch immer nur dann, wenn alle getippten Zahlen gezogen werden. Außerdem kann man den Spieleinsatz nicht selber festlegen, sondern dieser liegt fix bei 1 € und ist damit 50 Cent günstiger als bei einem regulären Tipp. Wer daher z. B. bei TopTipp 5 Zahlen auswählt, gewinnt zwar immerhin 75.000 €, wenn alle 5 Zahlen richtig getippt wurden (anstelle von durchschnittlich nur 1.464 € in der dritten Gewinnklasse von LOTTO 6aus45), sollte man jedoch nur 4 Zahlen oder weniger richtig getippt haben, hat man leider Pech gehabt und gewinnt überhaupt nichts. Man hat jedoch für jeden TopTipp noch die Chance, dass man einen Bonustipp gewinnt, wenn die Zusatzzahl mit der getippten Zahl bzw. einer der getippten Zahlen übereinstimmt, den man dann für eine zukünftige Ziehung verwenden kann.<br />
<br />
Wer bei TopTipp teilnimmt, sollte außerdem berücksichtigen, dass die Gewinnchancen deutlich schlechter sind, als die Chance auf die gleiche Anzahl an Richtigen bei der österreichischen Originallotterie, da dort grundsätzlich 6 Zahlen getippt werden. Die Gewinnchance ist daher z. B. bei 5 getippten Zahlen 5,2 Mal so schlecht, bei 4 getippten Zahlen 12,4 Mal so schlecht und bei 3 getippten Zahlen sogar 14,9 Mal so schlecht, wie die Chance auf die gleiche Anzahl an Richtigen beim regulären LOTTO 6aus45 (egal ob mit oder ohne Zusatzzahl), sofern der eventuelle Gewinn eines Bonustipps wieder für die gleiche Wettart verwendet wird (wenn also bei der Einlösung des Bonustipps wieder die gleiche Anzahl von Zahlen ausgewählt wird).<br />
<br />
Außerdem ist gemäß Absatz 3.3 der Spielbedingungen (siehe <a href="https://www.win2day.at/fairplay/spielbedingungen/spielbedingungen-elektronische-lotterien/toptipp-spielbedingungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) auch noch die Anzahl der gleichen Tippabgaben für eine bestimmte Ziehung begrenzt. Damit will das Lotterieunternehmen vermutlich sicherstellen, dass wenn bestimmte Zahlenkombinationen beim LOTTO 6aus45 gezogen werden, die ohne Tippbeschränkung besonders viele Spieler als TopTipp abgegeben hätten, dass man dann nicht übermäßig vielen Spielern den fix festgelegten Gewinnbetrag auszahlen muss und man somit selber Gewinneinbußen hinnehmen muss. Bei einer Teilnahme am regulären LOTTO 6aus45 ist eine derartige Beschränkung von gleichen Tippzahlen nämlich nicht notwendig, da die Gewinnsumme, die hierbei insgesamt für eine Gewinnklasse zur Verfügung gestellt wird, auf alle Gewinner dieser Gewinnklasse aufgeteilt wird.<br />
 <br />
Wie der untenstehenden Gewinntabelle entnommen werden kann, erreicht man bei einer Teilnahme an TopTipp die beste Ø AQ mit 45,3 % wenn man drei Zahlen auswählt (Chance auf 300 €) und die schlechteste Ø AQ mit 38,7 % wenn man 4 Zahlen auswählt (Chance auf 3.500 €). Die Gewinnchancen und Ø AQs in dieser Gewinntabelle berücksichtigen dabei bereits in jeder Wettart den eventuellen Gewinn eines Bonustipps, wobei davon ausgegangen wird, dass dieser Bonustipp wieder für die gleiche Wettart verwendet wird. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb man bei dieser Lotterie so große Schwankungen bei den Ø AQs zulässt und man die Gewinnbeträge nicht so angepasst hat, dass der Spieler bei jeder Wettart in etwa die gleiche Ø AQ erreicht. Aufgrund der geringen Ø AQs, die bei zwei und vier ausgewählten Zahlen sogar bei unter 40 % liegen, würde ich daher von einer Teilnahme an TopTipp generell abraten.<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/de-at.png" loading="lazy"  alt="[Bild: de-at.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="color: crimson;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Nachtrag vom 06.12.2024:</span></span> Seit dem 30.10.2023 gibt es die neue Lotterie "EuroDreams", die ebenfalls in Österreich gespielt werden kann. Alle wichtigen Infos und Gewinntabellen dazu findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=28105&amp;pid=693906#pid693906" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aktion Mensch und Deutsche Fernsehlotterie im Vergleich]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26934</link>
			<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 10:56:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26934</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In diesem Beitrag werde ich eine Analyse der Soziallotterien der Unternehmen "Aktion Mensch" und "Deutsche Fernsehlotterie" vornehmen und klären, welches Lotterieprodukt sich am meisten lohnt und welche man auf keinen Fall spielen sollte. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass gemäß den Spielbedingungen beide Anbieter nur rund 30 % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler ausschütten. Beim LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO sind es dagegen ca. 50 %. Wer sich daher für Lotterien interessiert, die zu einem vergleichsweise geringen Spieleinsatz möglichst hohe Gewinne bei gleichzeitig hohen Gewinnchancen bieten, ist bei diesen beiden Lotterieanbietern fehl am Platz. Der Hauptbeweggrund für eine Lotterieteilnahme bei Aktion Mensch oder der Deutschen Fernsehlotterie muss daher sein, sich für deren Sozialprojekte zu interessieren und diese durch einen Loskauf zu fördern. Denn bei beiden Anbietern müssen gemäß den Lotteriebestimmungen mindestens 30 % der Spieleinnahmen für soziale Projekte zur Verfügung gestellt werden.<br />
<br />
Daher schauen wir uns zuerst einmal kurz die aktuellsten Jahresberichte beider Firmen an. Bei der Aktion Mensch lagen im Jahr 2023 die Spieleinsätze (= Umsatzerlöse) bei 585.893.000 €. Davon wurden 175.768.000 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgezahlt und sogar 230.603.000 € (39,4 %) für gute Zwecke (= Zweckertrag) bereitgestellt (siehe <a href="http://www.lotteriecheck.de/AM-Anhang-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 8). Bei der Deutschen Fernsehlotterie lagen im Jahr 2023 die Spieleinsätze bei 176.427.938 €. Davon wurden 52.928.381 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgezahlt und 52.928.400 € (30 %) für gute Zwecke bereitgestellt (siehe <a href="http://www.lotteriecheck.de/DF-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 3). Im Jahr 2018 konnte die Deutsche Fernsehlotterie übrigens ihre Vorgabe von mindestens 30 %, die für den Zweckertrag vorgesehen sind, leider nicht erfüllen, was damit begründet wurde, dass es in diesem Jahr besonders viele Millionengewinne bei den Spielern gegeben hat, was "außergewöhnlich und nicht vorhersehbar" gewesen sei. Das kam allerdings auch schon im Jahr 2012 vor. Dies wird aber vermutlich keine Konsequenzen haben, da der Durchschnittswert der vergangenen Jahre trotzdem noch bei über 30 % liegt. Weitere Daten können auch der folgenden Tabelle entnommen werden:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/am+df1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: am+df1.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Zum Vergleich: beim deutschen LOTTO 6aus49 lagen die Spieleinsätze im Jahr 2017 bei 3.710.000.000 € (siehe <a href="http://www.lotteriecheck.de/DLTB-2017.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), was somit z. B. mehr als sechs Mal so viel gewesen ist, wie bei der Aktion Mensch (auch im Jahr 2023 lag der Umsatz bei LOTTO 6aus49 mit rund 3,8 Milliarden Euro nur unwesentlich höher - siehe <a href="https://www.lotto-niedersachsen.de/unternehmen/presse/dltb-jahresbilanz-2023" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Wie man in der oben stehenden Tabelle sehen kann, ist zwar bei der Aktion Mensch die prozentuale Gewinnausschüttung in der Regel etwas geringer als bei der Deutschen Fernsehlotterie, dafür wird jedoch von den Spieleinsätzen prozentual mehr Geld für gute Zwecke zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden für die Gewinnausschüttung und für gute Zwecke im Jahr 2023 bei der Aktion Mensch 69,4 % der Spieleinnahmen bereitgestellt, während es im Jahr 2022 bei der Deutschen Fernsehlotterie nur 62,8 % gewesen sind. Beim deutschen LOTTO 6aus49 liegt dieser Wert übrigens mit ca. 73 % (ca. 50 % für die Gewinnausschüttung und ca. 23 % für gute Zwecke) noch etwas höher. Doch nun zu den Lotteriebeschreibungen und -analysen:<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1. Aktion Mensch</span></span><br />
<br />
Bei der Aktion Mensch finden die Ziehungen der Gewinnzahlen immer dienstags statt. Es stehen grundsätzlich drei verschiedene Lostypen zur Auswahl und in der Regel zwei Mal im Jahr nehmen alle Lostypen noch an einer Sonderverlosung teil, bei der man noch zusätzliche Chancen auf einen Gewinn hat.<br />
<br />
Beim Glücks-Los hat man als Spieler die freie Auswahl, ob man sich den Hauptgewinn als Einmalzahlung (Sofortgewinn), als Rentenzahlung (Dauergewinn) oder als Einmal- und Rentenzahlung (Kombigewinn) auszahlen lassen möchte. Beim Kombigewinn wird jeweils die Hälfte des Gewinns als Einmalzahlung und die andere Hälfte als Rentenzahlung ausgezahlt. Die Rentenzahlungen werden monatlich bei jeweils gleich bleibenden Beträgen über einen Zeitraum von 20 Jahren bezahlt. Bei der Rentenoption liegt der nominale Gesamtbetrag aller monatlichen Zahlungen 20 % höher, als wenn man sich für die Einmalzahlung entscheidet.<br />
<br />
Um daher die Frage zu klären, ob eine Einmalzahlung oder Rentenzahlung besser wäre, habe ich für euch nachgerechnet und bin zu dem Ergebnis gelangt, dass der Grenzwert bei einer Inflation von etwa 1,9 % liegt. Das bedeutet, wenn ihr der Meinung seit, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre die jährliche Inflation im Durchschnitt höher als 1,9 % ist, dann solltet ihr euch für die Option Sofortgewinn entscheiden, da in diesem Fall die Kaufkraft des Gewinnbetrags bei einer Sofortauszahlung höher wäre. Wenn ihr dagegen der Ansicht seid, dass die Inflation in den nächsten 20 Jahren durchschnittlich unter 1,9 % pro Jahr liegt, dann solltet ihr euch für den Dauergewinn entscheiden, da in diesem Fall der Kaufkraftverlust nach 20 Jahren nicht groß genug wäre, um den nominal 20 % höheren Gesamtgewinnbetrag vollständig aufzuzehren. Meine Vermutung ist jedoch, dass die Inflationsrate zukünftig deutlich über 1,9 % pro Jahr liegen wird, weshalb ich grundsätzlich immer die Sofortgewinn-Option empfehlen würde. In diesem Fall braucht man sich auch keine Sorgen darum machen, ob man die monatlichen Gewinnauszahlungen auch tatsächlich 20 Jahre lang aufs Konto überwiesen bekommt. Dabei handle ich grundsätzlich nach dem Sprichwort: "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach".<br />
<br />
Außerdem kann man auch noch seinen Spieleinsatz pro Monat selber bestimmen. Dabei stehen die monatlichen Beträge 6 €, 9 €, 12 €, 18 € und 24 € zur Auswahl. Die Gewinnauszahlungen passen sich dabei eins zu eins an den vom Spieler ausgewählten Spieleinsatz an. Das bedeutet, dass wenn man sich für eine doppelt so teure Preisoption entscheidet, dass dann auch die Gewinnbeträge in den einzelnen Rängen jeweils doppelt so hoch sind. In den untenstehenden Gewinntabellen habe ich für das Glücks-Los zum besseren Vergleich mit dem 5 Sterne-Los die Spieloption "Sofortgewinn" und die Preisoption "12 € pro Monat" gewählt. Für weitere 2 € pro Monat kann man auch noch an dem Zusatzspiel teilnehmen, bei dem man noch einmal die Chance auf 12.500 € pro Ziehung hat.<br />
<br />
Das 5 Sterne-Los kostet als "Basislos" 12 € pro Monat. Im Gegensatz zum Glücks-Los kann sich der Spieler hierbei für keinen höheren oder niedrigeren Spieleinsatz entscheiden. Auch der Höchstgewinn ist als Einmalzahlung in Höhe von einer Millionen Euro fix vorgegeben. Dafür hat man jedoch noch die Möglichkeit sich für die Zusatzoptionen "Super-Gewinn" (+10 €), "Traumhaus mit Grundstück" (+6 € / +8,5 €), "Haushaltsgeld" (+2,5 € / +5 €) und "Sofortrente" (+5 € / +10 €) zu entscheiden. Details zu den Gewinnmöglichkeiten der Zusatzoptionen können den unten aufgeführten Gewinntabellen entnommen werden, die jeweils auf Jahresbasis erstellt wurden.<br />
<br />
Beim Jahreslos zum Gesamtpreis von 36 € hat man je Ziehung die gleichen Chancen auf die gleichen Geldgewinne wie beim "Basislos" des 5 Sterne-Loses. Die Teilnahme erfolgt jedoch nur einmal monatlich (jeweils am letzten Dienstag des Monats) über einen Zeitraum von 12 Monaten. Während beim Glücks-Los und 5 Sterne-Los der Spieleinsatz jeden Monat vom Konto abgebucht wird, bis man selber kündigt, zahlt man beim Jahreslos den Spieleinsatz nur einmalig und das Los läuft dann automatisch nach 12 Monaten aus, so dass man es nicht zu kündigen braucht. Wie beim Glücks-Los kann man auch hier seinen Spieleinsatz selber bestimmen. Dabei stehen die jährlichen Beträge 18 €, 36 €, 54 € und 72 € zur Auswahl. Auch hier passen sich die Gewinnauszahlungen in allen Gewinnrängen wieder eins zu eins an den vom Spieler ausgewählten Spieleinsatz an.<br />
<br />
Vergleicht man das Glücks-Los und 5 Sterne-Los miteinander, dann fällt auf, dass das 5 Sterne-Los (als Basislos und ohne Berücksichtigung der Sonderverlosungen) eine wesentlich bessere durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) erzielt, da es dort im Gegensatz zum Glücks-Los grundsätzlich zwei zusätzliche Gewinnränge gibt. Und auch in den Gewinnrängen, die auf den ersten Blick mit dem Glücks-Los identisch sind, fällt bei genauerer Betrachtung auf, dass sogar noch die Gewinnchance auf zwei bis sechs richtige Endziffern beim 5 Sterne-Los besser als beim Glücks-Los ist, da sich die Gewinne beim Glücks-Los in allen Gewinnrängen nur an einer einzigen siebenstelligen Losnummer orientieren (wie z. B. bei der Zusatzlotterie Spiel 77), während dagegen beim 5-Sterne Los für jeden Gewinnrang eine eigene Losnummer gezogen wird (wie z. B. bei der GlücksSpirale).<br />
<br />
Wie auch den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden kann, liegt dadurch bei einer Teilnahme über 12 Monate die Ø AQ beim Glücks-Los nur bei 19,9 %, beim 5 Sterne-Los (nur Basislos) sind es dagegen 28,9 %. Durch die beiden zusätzlichen Gewinnränge ist somit auch die Gesamtgewinnchance beim 5 Sterne-Los etwas besser. Um durchschnittlich einmal beim 5 Sterne-Los bei einer regulären Ziehung einen Gewinn zu erzielen, müsste man 90 Wochen (fast 21 Monatsbeträge) lang daran teilnehmen (denn pro Ziehung liegt die Gewinnchance bei 1:90). Um durchschnittlich einmal beim Glücks-Los bei einer regulären Ziehung einen Gewinn zu erzielen, müsste man 100 Wochen (ca. 23 Monatsbeträge) lang daran teilnehmen (denn pro Ziehung liegt die Gewinnchance bei 1:100).<br />
<br />
Es macht daher absolut keinen Sinn das Glücks-Los zu spielen. Das Zusatzspiel ist mit einer Ø AQ von 27,1 % zwar deutlich besser, da man dieses aber nur in Kombinationen mit dem Glücks-Los spielen kann, trägt das Zusatzspiel wegen dem deutlich geringeren Preis im Vergleich zum Glücks-Los kaum dazu bei die Ø AQ nennenswert zu erhöhen (abgesehen davon ist beim Zusatzspiel auch die Gewinnchance mit 1:100.000 pro Ziehung extrem schlecht). Entscheidet man sich für eine zwölfmonatige Teilnahme am Glücks-Los zum Preis von 12 € pro Monat und nutzt auch noch das Zusatzspiel für weitere 2 € pro Monat, dann erhöht sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 168 € nur auf 20,9 %. Wählt man in diesem Fall für das Glücks-Los den doppelten Preis (24 € pro Monat) so erhöht sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 312 € sogar nur auf 20,4 %. Und selbst wenn man in diesem Fall das Glücks-Los zum günstigsten Preis (6 € pro Monat) spielen würde, so würde sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 96 € trotzdem nur auf 21,7 % erhöhen und wäre damit immer noch deutlich schlechter als das 5 Sterne-Los.<br />
<br />
Auch das Jahreslos schneidet (gemessen an der Ø AQ) etwas schlechter als das 5 Sterne-Los ab. Denn je nachdem, ob es innerhalb eines Monats vier oder fünf Dienstage gibt, kann man mit seinem Monatsbetrag beim 5 Sterne-Los (gilt auch für das Glücks-Los) somit entweder an vier oder an fünf Ziehungen teilnehmen, während sich jedoch der Spielpreis grundsätzlich an vier Ziehungen pro Monat orientiert. Das bedeutet, dass man (bei gleichen Gewinnchancen und gleichen Gewinnbeträgen je Ziehung) beim Jahreslos zum Gesamtpreis von 36 € pro Jahr an 12 Ziehungen teilnimmt (dies entspricht 3 € pro Ziehung), während man dagegen beim 5 Sterne-Los zum Gesamtpreis von 144 € pro Jahr an mindestens 52 Ziehungen teilnimmt (dies entspricht nur 2,77 € pro Ziehung).<br />
<br />
Die Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los sollten dagegen wie das Glücks-Los auf keinen Fall gespielt werden, da diese deutlich unter der Ø AQ des "Basisloses" liegen. Die Optionen "Super-Gewinn" und beide Varianten der "Sofortrente" erreichen eine unverschämt niedrige Ø AQ von nur 8,7 %. Auch die beiden Varianten der Option "Haushaltsgeld" sind mit einer Ø AQ von nur 12,5 % (ohne Berücksichtigung von Inflation) kaum besser. Zumindest die beiden Varianten der Option "Traumhaus mit Grundstück" erreichen noch eine Ø AQ von 16,6 % (für 1.000.000 € Höchstgewinn) bzw. 19,9 % (für 500.000 € Höchstgewinn) und auch die Chancen überhaupt einen Gewinn zu erzielen, kommen bei dieser Traumhaus-Option noch ziemlich nahe an das Basislos heran, während die Gewinnchancen bei allen anderen Zusatzoptionen extrem schlecht sind.<br />
<br />
Bei den Lotterien der Aktion Mensch gibt es leider sehr große Unterscheide bei den Ø AQs und Gewinnchancen, was ich persönlich als den größten Kritikpunkt bei diesem Lotterieanbieter ansehe, da ich dies für ziemlich ungerecht den Spielern gegenüber halte. Wer sich als Spieler im Vorfeld nicht ausführlich über die einzelnen Los-Typen informiert und sich daher z. B. ein Glücks-Los für 12 € monatlich kauft, dann aber später bemerkt, dass er zum gleichen Preis mit dem 5 Sterne-Los bessere Gewinnchancen gehabt hätte, würde sich bestimmt ziemlich benachteiligt fühlen. Dabei legt ja gerade die Aktion Mensch mit ihren Förderprojekten so viel Wert darauf, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen!<br />
<br />
Es scheint jedoch zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer für all diejenigen zu geben, die sich bislang für das Glücks-Los der Aktion Mensch oder für die teilweise extrem schlechten Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los entschieden haben. Denn aus den Lotteriebestimmungen (siehe <a href="https://www.aktion-mensch.de/lotterie/informationen/lotteriebestimmungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) geht aus Abschnitt 5.g. hervor, dass durch die Sonderverlosungen bei allen Loskategorien, bei denen weniger als 30 % der Spieleinnahmen an die Spieler ausgeschüttet wurden, so viele Gewinne verlost werden, dass dadurch die 30 % in der jeweiligen Kategorie erreicht werden. Leider konnte ich auf der Homepage keine Informationen darüber finden, welche Gewinne bei den bisherigen Sonderverlosungen überhaupt verlost wurden, so dass in irgend einer Form nachvollziehbar wäre, dass z. B. den Besitzern eines Glücks-Loses bei dieser Verlosung auch tatsächlich mehr Gewinnchancen zugeteilt wurden. Und selbst wenn dies generell zutreffen würde, müsste der Besitzer eines Glücks-Loses zumindest so lange an der Lotterie teilnehmen, bis es überhaupt erst mal zu einer Sonderverlosung kommt, um dann bei dieser Gewinnnummernziehung die Benachteiligung gegenüber dem Besitzer eines 5 Sterne-Loses ausgeglichen zu bekommen.<br />
<br />
Um daher von vornherein mit Sicherheit ausschließen zu können, dass man als Spieler nicht benachteiligt wird, würde ich daher grundsätzlich jedem Spieler der sich für ein Glücks-Los oder eine der Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los entschieden hat empfehlen, dieses Los nach der nächsten Sonderverlosung zu kündigen und stattdessen (falls er überhaupt noch bei der Aktion Mensch teilnehmen möchte) einfach nur das Basislos des 5 Sterne-Loses zu spielen.<br />
<br />
Ebenfalls negativ finde ich an der Aktion Mensch, dass die Gewinnwahrscheinlichkeiten bei den Lotterien immer nur für den höchsten Gewinnrang angegeben werden, aber nicht für jede einzelne Gewinnklasse. Außerdem sind selbst diese Werte nicht korrekt, weil hierbei immer grundsätzlich von vier Ziehungen pro Monat ausgegangen wird und daher zum Beispiel beim Glücks-Los die Gewinnchance mit 1 zu 2.500.000 angegeben werden (bei einer einzelnen Ziehung sind es somit 1 zu 10.000.000). Sollte es aber in einem Monat fünf Dienstage geben, so würde die Gewinnchance auf den Höchstgewinn in diesem Monat bei 1 zu 2.000.000 liegen.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2. Deutsche Fernsehlotterie</span></span><br />
<br />
Bei der Deutschen Fernsehlotterie kann man sich für zwei verschiedene Lostypen entscheiden. Entweder man wählt das "Standardlos", das es in folgenden drei Varianten zu kaufen gibt:<br />
- Einzel-LOS (eine Hauptziehung und 6 Wochenziehungen zum Preis von 5 €)<br />
- Jahres-LOS (9 Hauptziehungen und 54 Wochenziehungen zum Preis von 45 €)<br />
- Jetz-geht's-LOS (wie Jahres-LOS, nur zum halben Preis bei nur halber Gewinnauszahlung)<br />
Oder man entscheidet sich für das MEGA-LOS, das als Dauerschein 10 € im Monat kostet und zusätzlich noch zur Teilnahme an den wöchentlichen Prämienziehungen berechtigt. Weitere Bezahlvarianten bzw. Laufzeiten:<br />
- 12 Monate = Einmalzahlung von 120 € (in der Regel 52 Prämienziehungen, 9 Hauptziehungen und 54 Wochenziehungen)<br />
- 6 Monate = Einmalzahlung von 60 € (in der Regel 26 Prämienziehungen, 4 Hauptziehungen und 24 Wochenziehungen)<br />
- 3 Monate = Einmalzahlung von 30 € (in der Regel 13 Prämienziehungen, 2 Hauptziehungen und 12 Wochenziehungen)<br />
<br />
In jeder Wochenziehung (also jede Woche) werden unter allen möglichen siebenstelligen Losendziffern ein Geldgewinn von 100.000 € (Chance 1:10.000.000) und unter allen teilnehmenden Losen seit dem 11.04.2021 noch vier zusätzliche Geldgewinne (2 x 10.0000 € und 2 x 5.000 €) verlost (davor gab es immer zwei Autos und zwei Reisen zu gewinnen). Die Wochenziehungen sind leider sehr undurchsichtig gestaltet, da nicht angegeben wird, wie viele Lose sich im Spielbestand befinden, weshalb man auch nicht exakt die Gewinnwahrscheinlichkeit auf die vier zusätzlichen Geldgewinne ermitteln kann. Zur Erstellung der Gewinntabellen musste diese daher von mir geschätzt werden. Dabei habe ich den Durchschnittswert der Anzahl der Gewinner ermittelt, die bei den 9 Hauptziehungen im Jahr 2019 im fünften Rang jeweils 10 € gewonnen haben (diese Angaben werden auf der Homepage der Deutschen Fernsehlotterie im Menüpunkt "Gewinnzahlen" veröffentlicht). Dieser Wert (21.147) wurde dann mit der 1:Gewinnchance auf diesen Rang (111,11) multipliziert. Daraus ergeben sich dann rund 2,35 Millionen teilnehmende Lose je Wochenziehung.<br />
<br />
In jeder Hauptziehung (alle sechs Wochen) wird unter allen möglichen siebenstelligen Losendziffern eine monatliche Sofortrente im Gesamtwert von einer Million Euro verlost. Je nach Lebensalter wird daher die Höhe der monatlichen Sofortrente individuell berechnet, beträgt jedoch maximal 5.000 € im Monat. Laut den Lotteriebestimmungen (siehe <a href="https://www.fernsehlotterie.de/lotteriebestimmungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) kann der Gewinn gemäß Abschnitt 4.2 jedoch wahlweise auch als Einmalbetrag ausgezahlt werden (ob die Wahl durch den Lotterieveranstalter getroffen wird oder ob dies der Spieler selber entscheiden kann, geht daraus jedoch nicht hervor). Außerdem wird noch eine sechsstellige Gewinnzahl gezogen. Stimmen die letzten beiden Endziffern davon mit der eigenen Losnummer überein, gewinnt man 10 € (Rang 5), bei den letzten drei richtigen Endziffern 200 € (Rang 4) und bei den letzten vier richtigen Endziffern in der Regel 500 € (Rang 3). Der Gewinn bei fünf und sechs richtigen Endziffern ist abhängig von der Anzahl der Gewinner in den Rängen 3 bis 5 und von den Gewinnauszahlungen bei den Wochenziehungen. Der theoretische Gewinnbetrag kann daher auch in diesem Fall aufgrund der Intransparenz der Wochenziehungen nicht vom Spieler selbst berechnet werden. Somit blieb mir auch hier nichts anderes übrig, als diesen Wert zu schätzen. Dabei wurde einfach von den 9 Hauptziehungen aus dem Jahr 2019 der Durchschnittsgewinn bei fünf richtigen Endziffern (39.413 €) und sechs richtigen Endziffern (517.342 €) für die Gewinntabellen verwendet.<br />
<br />
In jeder Prämienziehung (jede Woche) wird jeweils eine siebenstellige, sechsstellige, fünfstellige, vierstellige und zweistellige Gewinnzahl gezogen:<br />
- Ist die zweistellige Gewinnzahl identisch mit den letzten zwei Endziffern der Losnummer gewinnt man 10 €<br />
- Ist die vierstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten vier Endziffern der Losnummer gewinnt man 100 €<br />
- Ist die fünfstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten fünf Endziffern der Losnummer gewinnt man 1.000 €<br />
- Ist die sechsstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten sechs Endziffern der Losnummer gewinnt man 100.000 €<br />
- Ist die siebenstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten sieben Endziffern der Losnummer gewinnt man 1.500.000 €<br />
Zumindest bei dieser Ziehung können die Ausschüttungsquoten der einzelnen Ränge problemlos ermittelt werden, da sowohl die Gewinnwahrscheinlichkeit als auch die Gewinnbeträge klar definiert sind. Die Gewinne der Prämienziehung wurden zuletzt am 02.04.2023 angepasst (mehr Details dazu findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26934&amp;pid=701101#pid701101" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Zusätzlich findet in regelmäßigen Abständen Sonderziehungen (bzw. Sonderverlosungen) statt, bei denen zusätzliche Sachpreise und Geldgewinne verlost werden. Über diese Sonderziehungen wird vermutlich sichergestellt, dass auch tatsächlich im Durchschnitt mindestens 30 % der Spieleinsätze als Gewinne an die Spieler zurückfließen. Da auch hier keine Angaben zum Wert der Sachgewinne gemacht werden und sich sowohl die Geldgewinne als auch die Sachpreise in jeder Sonderziehung ändern, konnten diese daher leider nicht in den Gewinntabellen berücksichtigt werden.<br />
<br />
Die Auswertung der Lose ergibt, dass das MEGA-LOS eine geringere Ø AQ erzielt als das Jahres-LOS (vor der Verschlechterung der Prämienziehungen am 02.04.2023 war es noch umgekehrt). Während das Jahres-LOS (dies gilt auch für das Einzel-LOS und Jetzt-geht's-LOS) eine Ø AQ von 28,5 % erreicht, sind es beim MEGA-LOS seit dem 02.04.2023 bei einer Einmalzahlung von 120 € nur noch 26,7 % und bei einer Einmalzahlung von 30 € sogar nur noch 25,5 % (aufgrund der vier Schätzwerte sind diese Angaben jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen). Details zu diesen drei Optionen können den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden. Wegen der nicht berücksichtigten Sonderverlosungen sind die Ø AQs in Wirklichkeit sogar noch etwas höher. Die beste Entscheidung, die man als Spieler daher bei der Losauswahl bei der Deutschen Fernsehlotterie treffen kann, ist somit ein Jahres-LOS zum Preis von 45 € zu kaufen.<br />
<br />
Im Gegensatz zur Aktion Mensch, kann man der Deutschen Fernsehlotterie aber zugute halten, dass sie wenigstens die Gewinnwahrscheinlichkeit in allen Gewinnrängen der Haupt- und Prämienziehung auf ihrer entsprechenden Webseite (siehe <a href="https://www.fernsehlotterie.de/mitspielen-helfen/gewinnwahrscheinlichkeiten/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) angeben. Allerdings handelt es sich bei der Angabe der Gewinnchance unter der Überschrift "Wochenziehungen und Sonderverlosungen" von 1:2.600.000 ("1 zur Gesamtheit aller Lose") nur um ein Beispiel, das somit ungenau und in jeder Ziehung schwankend ist.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3. Fazit</span></span><br />
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Bei der Aktion Mensch ist das beste Los mit der höchsten generellen Gewinnausschüttung (Ø AQ) und höchsten Gewinnchance pro Ziehung das 5 Sterne-Los, wenn man es nur als Basislos spielt, ohne dabei noch irgendwelche der extrem schlechten Zusatzoptionen auszuwählen. Dabei erreicht man nach einem Jahr (bei einer Teilnahme an 52 Dienstagsziehungen für 144 €) bei den regulären Ziehungen eine Ø AQ von 28,9 %. Durch die Sonderverlosungen innerhalb von einem Jahr sollte das Los dann gemäß Abschnitt 5.g. der Lotteriebestimmungen insgesamt eine Ø AQ von 30 % erreichen. Die Ø Spielzeit, um einen Gewinn selbst bei Auswahl dieser besten Option zu erzielen, liegt jedoch bei ca. 21 Monaten, was einer Gesamtinvestitionssumme von 252 € entspricht, während man im Gewinnfall in den allermeisten Fällen lediglich 10 € gewinnt.<br />
<br />
Bei der Deutschen Fernsehlotterie ist das beste Los mit der höchsten generellen Gewinnausschüttung (Ø AQ) das Jahres-LOS für 45 €. Dabei erreicht man nach einem Jahr bei den regulären Ziehungen eine Ø AQ von ungefähr 28,5 %. Durch die Sonderziehungen, ist die Ø AQ aber in Wirklichkeit immer etwas höher. Die Ø Spielzeit, um einen regulären Gewinn (ohne Sonderziehungen) bei Auswahl dieses Loses zu erzielen, liegt jedoch bei ca. 11 Jahren, was einer Gesamtinvestitionssumme von 495 € entspricht, während man im Gewinnfall in den allermeisten Fällen lediglich 10 € gewinnt (beim MEGA-LOS müsste man für einen regulären Gewinn im Durchschnitt ca. 19 Monate lang spielen, was einer Gesamtinvestitionssumme von 190 € entspricht).<br />
<br />
Man muss also schon sehr viel Geld in eine dieser Lotterien investieren, bis man zumindest mal einen kleinen Gewinn erzielt. Dies ist vor allem den relativ schlechten Gewinnchancen geschuldet. Denn grundsätzlich müssen für einen Gewinn, egal ob man bei der Aktion Mensch oder bei der Deutschen Fernsehlotterie teilnimmt und welchen Lostyp man auswählt, pro Ziehung immer mindestens zwei Endziffern mit der eigenen Losnummer übereinstimmen. Bei der GlücksSpirale und den Zusatzlotterien Spiel 77, SUPER 6 und plus 5 benötigt man nur eine richtige Endziffer, um etwas zu gewinnen (wodurch man nur an durchschnittlich 10 Ziehungen teilnehmen muss). Aus diesem Grund muss z. B. beim ganzen Los der GlücksSpirale für einen Gewinn, der in den allermeisten Fällen ebenfalls bei 10 € liegt, durchschnittlich nur 50 € investiert werden.<br />
<br />
Für besonders seriös halte ich grundsätzlich weder die Aktion Mensch noch die Deutsche Fernsehlotterie:<br />
- Bei der Aktion Mensch stört mich erstens, dass innerhalb der einzelnen Ziehungen das Glücks-Los deutlich schlechter als das 5 Sterne-Los ist, sowie die teilweise extrem schlechten Ø AQs der Zusatzoptionen des 5 Sterne-Loses, zweitens dass kaum nachvollzogen werden kann, ob die Ungerechtigkeiten innerhalb der einzelnen Lose bzw. Loskategorien auch tatsächlich durch die Sonderverlosungen wieder ausgeglichen werden (wie in den Lotteriebestimmungen behauptet wird) und drittens dass bei jeder Lotterie die Gewinnwahrscheinlichkeit nur für den Höchstgewinn angegeben wird und die nur dann zutreffend wäre, wenn der Monat nur aus vier Dienstagen (=Ziehungstagen) bestehen würde.<br />
- Bei der Deutschen Fernsehlotterie stört mich erstens die Undurchsichtigkeit der Gewinnchancen auf die vier zusätzlichen Geldgewinne bei den Wochenziehungen und der Gewinnauszahlungen im ersten und zweiten Rang der Hauptziehungen, zweitens dass beim Kauf des MEGA-LOSES die Rentabilität des Loses davon abhängt welche Laufzeit man dabei auswählt und drittens dass die Gewinnausschüttung bei den Prämienziehungen beim MEGA-LOS seit dem 02.04.2024 deutlich reduziert wurde.<br />
<br />
Beim deutschen LOTTO 6aus49 und den anderen Lotterien des DLTB, wie z. B. den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6, sind dagegen die Gewinnchancen und die Gewinnausschüttungen bzw. Gewinnbeträge in den einzelnen Gewinnklassen für jede einzelne Ziehung klar vorgegeben und können von jedem Spieler eindeutig nachvollzogen werden.<br />
<br />
Wie bereits zu Beginn des Beitrags erwähnt macht eine Teilnahme bei der Aktion Mensch oder Deutschen Fernsehlotterie nur dann noch zumindest etwas Sinn, wenn man die Förderprojekte dieser Unternehmen gut findet und diese mit einem Loskauf unterstützen möchte. Wem diese jedoch relativ egal sind aber trotzdem bei einer Teilnahme an einer Lotterie sicherstellen möchte, dass wenigstens ein Teil seines eingesetzten Geldes gemeinnützig verwendet wird, der sollte einfach beim Klassiker LOTTO 6aus49 bleiben, da auch hier immerhin rund 23 % der Spieleinnahmen für gute Zwecke verwendet werden, aber die Gewinnausschüttung mit ca. 50 % der Spieleinnahmen (und auch die Gewinnchance pro Ziehung) deutlich höher ist, als bei einem Los der Aktion Mensch oder Deutschen Fernsehlotterie.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">4. Gewinntabellen:</span></span><br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/am+df2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: am+df2.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/aktionmensch" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/aktionmensch</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlinks: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fernsehlotterie</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/am</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/df</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In diesem Beitrag werde ich eine Analyse der Soziallotterien der Unternehmen "Aktion Mensch" und "Deutsche Fernsehlotterie" vornehmen und klären, welches Lotterieprodukt sich am meisten lohnt und welche man auf keinen Fall spielen sollte. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass gemäß den Spielbedingungen beide Anbieter nur rund 30 % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler ausschütten. Beim LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO sind es dagegen ca. 50 %. Wer sich daher für Lotterien interessiert, die zu einem vergleichsweise geringen Spieleinsatz möglichst hohe Gewinne bei gleichzeitig hohen Gewinnchancen bieten, ist bei diesen beiden Lotterieanbietern fehl am Platz. Der Hauptbeweggrund für eine Lotterieteilnahme bei Aktion Mensch oder der Deutschen Fernsehlotterie muss daher sein, sich für deren Sozialprojekte zu interessieren und diese durch einen Loskauf zu fördern. Denn bei beiden Anbietern müssen gemäß den Lotteriebestimmungen mindestens 30 % der Spieleinnahmen für soziale Projekte zur Verfügung gestellt werden.<br />
<br />
Daher schauen wir uns zuerst einmal kurz die aktuellsten Jahresberichte beider Firmen an. Bei der Aktion Mensch lagen im Jahr 2023 die Spieleinsätze (= Umsatzerlöse) bei 585.893.000 €. Davon wurden 175.768.000 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgezahlt und sogar 230.603.000 € (39,4 %) für gute Zwecke (= Zweckertrag) bereitgestellt (siehe <a href="http://www.lotteriecheck.de/AM-Anhang-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 8). Bei der Deutschen Fernsehlotterie lagen im Jahr 2023 die Spieleinsätze bei 176.427.938 €. Davon wurden 52.928.381 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgezahlt und 52.928.400 € (30 %) für gute Zwecke bereitgestellt (siehe <a href="http://www.lotteriecheck.de/DF-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 3). Im Jahr 2018 konnte die Deutsche Fernsehlotterie übrigens ihre Vorgabe von mindestens 30 %, die für den Zweckertrag vorgesehen sind, leider nicht erfüllen, was damit begründet wurde, dass es in diesem Jahr besonders viele Millionengewinne bei den Spielern gegeben hat, was "außergewöhnlich und nicht vorhersehbar" gewesen sei. Das kam allerdings auch schon im Jahr 2012 vor. Dies wird aber vermutlich keine Konsequenzen haben, da der Durchschnittswert der vergangenen Jahre trotzdem noch bei über 30 % liegt. Weitere Daten können auch der folgenden Tabelle entnommen werden:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/am+df1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: am+df1.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Zum Vergleich: beim deutschen LOTTO 6aus49 lagen die Spieleinsätze im Jahr 2017 bei 3.710.000.000 € (siehe <a href="http://www.lotteriecheck.de/DLTB-2017.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), was somit z. B. mehr als sechs Mal so viel gewesen ist, wie bei der Aktion Mensch (auch im Jahr 2023 lag der Umsatz bei LOTTO 6aus49 mit rund 3,8 Milliarden Euro nur unwesentlich höher - siehe <a href="https://www.lotto-niedersachsen.de/unternehmen/presse/dltb-jahresbilanz-2023" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Wie man in der oben stehenden Tabelle sehen kann, ist zwar bei der Aktion Mensch die prozentuale Gewinnausschüttung in der Regel etwas geringer als bei der Deutschen Fernsehlotterie, dafür wird jedoch von den Spieleinsätzen prozentual mehr Geld für gute Zwecke zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden für die Gewinnausschüttung und für gute Zwecke im Jahr 2023 bei der Aktion Mensch 69,4 % der Spieleinnahmen bereitgestellt, während es im Jahr 2022 bei der Deutschen Fernsehlotterie nur 62,8 % gewesen sind. Beim deutschen LOTTO 6aus49 liegt dieser Wert übrigens mit ca. 73 % (ca. 50 % für die Gewinnausschüttung und ca. 23 % für gute Zwecke) noch etwas höher. Doch nun zu den Lotteriebeschreibungen und -analysen:<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1. Aktion Mensch</span></span><br />
<br />
Bei der Aktion Mensch finden die Ziehungen der Gewinnzahlen immer dienstags statt. Es stehen grundsätzlich drei verschiedene Lostypen zur Auswahl und in der Regel zwei Mal im Jahr nehmen alle Lostypen noch an einer Sonderverlosung teil, bei der man noch zusätzliche Chancen auf einen Gewinn hat.<br />
<br />
Beim Glücks-Los hat man als Spieler die freie Auswahl, ob man sich den Hauptgewinn als Einmalzahlung (Sofortgewinn), als Rentenzahlung (Dauergewinn) oder als Einmal- und Rentenzahlung (Kombigewinn) auszahlen lassen möchte. Beim Kombigewinn wird jeweils die Hälfte des Gewinns als Einmalzahlung und die andere Hälfte als Rentenzahlung ausgezahlt. Die Rentenzahlungen werden monatlich bei jeweils gleich bleibenden Beträgen über einen Zeitraum von 20 Jahren bezahlt. Bei der Rentenoption liegt der nominale Gesamtbetrag aller monatlichen Zahlungen 20 % höher, als wenn man sich für die Einmalzahlung entscheidet.<br />
<br />
Um daher die Frage zu klären, ob eine Einmalzahlung oder Rentenzahlung besser wäre, habe ich für euch nachgerechnet und bin zu dem Ergebnis gelangt, dass der Grenzwert bei einer Inflation von etwa 1,9 % liegt. Das bedeutet, wenn ihr der Meinung seit, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre die jährliche Inflation im Durchschnitt höher als 1,9 % ist, dann solltet ihr euch für die Option Sofortgewinn entscheiden, da in diesem Fall die Kaufkraft des Gewinnbetrags bei einer Sofortauszahlung höher wäre. Wenn ihr dagegen der Ansicht seid, dass die Inflation in den nächsten 20 Jahren durchschnittlich unter 1,9 % pro Jahr liegt, dann solltet ihr euch für den Dauergewinn entscheiden, da in diesem Fall der Kaufkraftverlust nach 20 Jahren nicht groß genug wäre, um den nominal 20 % höheren Gesamtgewinnbetrag vollständig aufzuzehren. Meine Vermutung ist jedoch, dass die Inflationsrate zukünftig deutlich über 1,9 % pro Jahr liegen wird, weshalb ich grundsätzlich immer die Sofortgewinn-Option empfehlen würde. In diesem Fall braucht man sich auch keine Sorgen darum machen, ob man die monatlichen Gewinnauszahlungen auch tatsächlich 20 Jahre lang aufs Konto überwiesen bekommt. Dabei handle ich grundsätzlich nach dem Sprichwort: "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach".<br />
<br />
Außerdem kann man auch noch seinen Spieleinsatz pro Monat selber bestimmen. Dabei stehen die monatlichen Beträge 6 €, 9 €, 12 €, 18 € und 24 € zur Auswahl. Die Gewinnauszahlungen passen sich dabei eins zu eins an den vom Spieler ausgewählten Spieleinsatz an. Das bedeutet, dass wenn man sich für eine doppelt so teure Preisoption entscheidet, dass dann auch die Gewinnbeträge in den einzelnen Rängen jeweils doppelt so hoch sind. In den untenstehenden Gewinntabellen habe ich für das Glücks-Los zum besseren Vergleich mit dem 5 Sterne-Los die Spieloption "Sofortgewinn" und die Preisoption "12 € pro Monat" gewählt. Für weitere 2 € pro Monat kann man auch noch an dem Zusatzspiel teilnehmen, bei dem man noch einmal die Chance auf 12.500 € pro Ziehung hat.<br />
<br />
Das 5 Sterne-Los kostet als "Basislos" 12 € pro Monat. Im Gegensatz zum Glücks-Los kann sich der Spieler hierbei für keinen höheren oder niedrigeren Spieleinsatz entscheiden. Auch der Höchstgewinn ist als Einmalzahlung in Höhe von einer Millionen Euro fix vorgegeben. Dafür hat man jedoch noch die Möglichkeit sich für die Zusatzoptionen "Super-Gewinn" (+10 €), "Traumhaus mit Grundstück" (+6 € / +8,5 €), "Haushaltsgeld" (+2,5 € / +5 €) und "Sofortrente" (+5 € / +10 €) zu entscheiden. Details zu den Gewinnmöglichkeiten der Zusatzoptionen können den unten aufgeführten Gewinntabellen entnommen werden, die jeweils auf Jahresbasis erstellt wurden.<br />
<br />
Beim Jahreslos zum Gesamtpreis von 36 € hat man je Ziehung die gleichen Chancen auf die gleichen Geldgewinne wie beim "Basislos" des 5 Sterne-Loses. Die Teilnahme erfolgt jedoch nur einmal monatlich (jeweils am letzten Dienstag des Monats) über einen Zeitraum von 12 Monaten. Während beim Glücks-Los und 5 Sterne-Los der Spieleinsatz jeden Monat vom Konto abgebucht wird, bis man selber kündigt, zahlt man beim Jahreslos den Spieleinsatz nur einmalig und das Los läuft dann automatisch nach 12 Monaten aus, so dass man es nicht zu kündigen braucht. Wie beim Glücks-Los kann man auch hier seinen Spieleinsatz selber bestimmen. Dabei stehen die jährlichen Beträge 18 €, 36 €, 54 € und 72 € zur Auswahl. Auch hier passen sich die Gewinnauszahlungen in allen Gewinnrängen wieder eins zu eins an den vom Spieler ausgewählten Spieleinsatz an.<br />
<br />
Vergleicht man das Glücks-Los und 5 Sterne-Los miteinander, dann fällt auf, dass das 5 Sterne-Los (als Basislos und ohne Berücksichtigung der Sonderverlosungen) eine wesentlich bessere durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) erzielt, da es dort im Gegensatz zum Glücks-Los grundsätzlich zwei zusätzliche Gewinnränge gibt. Und auch in den Gewinnrängen, die auf den ersten Blick mit dem Glücks-Los identisch sind, fällt bei genauerer Betrachtung auf, dass sogar noch die Gewinnchance auf zwei bis sechs richtige Endziffern beim 5 Sterne-Los besser als beim Glücks-Los ist, da sich die Gewinne beim Glücks-Los in allen Gewinnrängen nur an einer einzigen siebenstelligen Losnummer orientieren (wie z. B. bei der Zusatzlotterie Spiel 77), während dagegen beim 5-Sterne Los für jeden Gewinnrang eine eigene Losnummer gezogen wird (wie z. B. bei der GlücksSpirale).<br />
<br />
Wie auch den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden kann, liegt dadurch bei einer Teilnahme über 12 Monate die Ø AQ beim Glücks-Los nur bei 19,9 %, beim 5 Sterne-Los (nur Basislos) sind es dagegen 28,9 %. Durch die beiden zusätzlichen Gewinnränge ist somit auch die Gesamtgewinnchance beim 5 Sterne-Los etwas besser. Um durchschnittlich einmal beim 5 Sterne-Los bei einer regulären Ziehung einen Gewinn zu erzielen, müsste man 90 Wochen (fast 21 Monatsbeträge) lang daran teilnehmen (denn pro Ziehung liegt die Gewinnchance bei 1:90). Um durchschnittlich einmal beim Glücks-Los bei einer regulären Ziehung einen Gewinn zu erzielen, müsste man 100 Wochen (ca. 23 Monatsbeträge) lang daran teilnehmen (denn pro Ziehung liegt die Gewinnchance bei 1:100).<br />
<br />
Es macht daher absolut keinen Sinn das Glücks-Los zu spielen. Das Zusatzspiel ist mit einer Ø AQ von 27,1 % zwar deutlich besser, da man dieses aber nur in Kombinationen mit dem Glücks-Los spielen kann, trägt das Zusatzspiel wegen dem deutlich geringeren Preis im Vergleich zum Glücks-Los kaum dazu bei die Ø AQ nennenswert zu erhöhen (abgesehen davon ist beim Zusatzspiel auch die Gewinnchance mit 1:100.000 pro Ziehung extrem schlecht). Entscheidet man sich für eine zwölfmonatige Teilnahme am Glücks-Los zum Preis von 12 € pro Monat und nutzt auch noch das Zusatzspiel für weitere 2 € pro Monat, dann erhöht sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 168 € nur auf 20,9 %. Wählt man in diesem Fall für das Glücks-Los den doppelten Preis (24 € pro Monat) so erhöht sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 312 € sogar nur auf 20,4 %. Und selbst wenn man in diesem Fall das Glücks-Los zum günstigsten Preis (6 € pro Monat) spielen würde, so würde sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 96 € trotzdem nur auf 21,7 % erhöhen und wäre damit immer noch deutlich schlechter als das 5 Sterne-Los.<br />
<br />
Auch das Jahreslos schneidet (gemessen an der Ø AQ) etwas schlechter als das 5 Sterne-Los ab. Denn je nachdem, ob es innerhalb eines Monats vier oder fünf Dienstage gibt, kann man mit seinem Monatsbetrag beim 5 Sterne-Los (gilt auch für das Glücks-Los) somit entweder an vier oder an fünf Ziehungen teilnehmen, während sich jedoch der Spielpreis grundsätzlich an vier Ziehungen pro Monat orientiert. Das bedeutet, dass man (bei gleichen Gewinnchancen und gleichen Gewinnbeträgen je Ziehung) beim Jahreslos zum Gesamtpreis von 36 € pro Jahr an 12 Ziehungen teilnimmt (dies entspricht 3 € pro Ziehung), während man dagegen beim 5 Sterne-Los zum Gesamtpreis von 144 € pro Jahr an mindestens 52 Ziehungen teilnimmt (dies entspricht nur 2,77 € pro Ziehung).<br />
<br />
Die Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los sollten dagegen wie das Glücks-Los auf keinen Fall gespielt werden, da diese deutlich unter der Ø AQ des "Basisloses" liegen. Die Optionen "Super-Gewinn" und beide Varianten der "Sofortrente" erreichen eine unverschämt niedrige Ø AQ von nur 8,7 %. Auch die beiden Varianten der Option "Haushaltsgeld" sind mit einer Ø AQ von nur 12,5 % (ohne Berücksichtigung von Inflation) kaum besser. Zumindest die beiden Varianten der Option "Traumhaus mit Grundstück" erreichen noch eine Ø AQ von 16,6 % (für 1.000.000 € Höchstgewinn) bzw. 19,9 % (für 500.000 € Höchstgewinn) und auch die Chancen überhaupt einen Gewinn zu erzielen, kommen bei dieser Traumhaus-Option noch ziemlich nahe an das Basislos heran, während die Gewinnchancen bei allen anderen Zusatzoptionen extrem schlecht sind.<br />
<br />
Bei den Lotterien der Aktion Mensch gibt es leider sehr große Unterscheide bei den Ø AQs und Gewinnchancen, was ich persönlich als den größten Kritikpunkt bei diesem Lotterieanbieter ansehe, da ich dies für ziemlich ungerecht den Spielern gegenüber halte. Wer sich als Spieler im Vorfeld nicht ausführlich über die einzelnen Los-Typen informiert und sich daher z. B. ein Glücks-Los für 12 € monatlich kauft, dann aber später bemerkt, dass er zum gleichen Preis mit dem 5 Sterne-Los bessere Gewinnchancen gehabt hätte, würde sich bestimmt ziemlich benachteiligt fühlen. Dabei legt ja gerade die Aktion Mensch mit ihren Förderprojekten so viel Wert darauf, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen!<br />
<br />
Es scheint jedoch zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer für all diejenigen zu geben, die sich bislang für das Glücks-Los der Aktion Mensch oder für die teilweise extrem schlechten Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los entschieden haben. Denn aus den Lotteriebestimmungen (siehe <a href="https://www.aktion-mensch.de/lotterie/informationen/lotteriebestimmungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) geht aus Abschnitt 5.g. hervor, dass durch die Sonderverlosungen bei allen Loskategorien, bei denen weniger als 30 % der Spieleinnahmen an die Spieler ausgeschüttet wurden, so viele Gewinne verlost werden, dass dadurch die 30 % in der jeweiligen Kategorie erreicht werden. Leider konnte ich auf der Homepage keine Informationen darüber finden, welche Gewinne bei den bisherigen Sonderverlosungen überhaupt verlost wurden, so dass in irgend einer Form nachvollziehbar wäre, dass z. B. den Besitzern eines Glücks-Loses bei dieser Verlosung auch tatsächlich mehr Gewinnchancen zugeteilt wurden. Und selbst wenn dies generell zutreffen würde, müsste der Besitzer eines Glücks-Loses zumindest so lange an der Lotterie teilnehmen, bis es überhaupt erst mal zu einer Sonderverlosung kommt, um dann bei dieser Gewinnnummernziehung die Benachteiligung gegenüber dem Besitzer eines 5 Sterne-Loses ausgeglichen zu bekommen.<br />
<br />
Um daher von vornherein mit Sicherheit ausschließen zu können, dass man als Spieler nicht benachteiligt wird, würde ich daher grundsätzlich jedem Spieler der sich für ein Glücks-Los oder eine der Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los entschieden hat empfehlen, dieses Los nach der nächsten Sonderverlosung zu kündigen und stattdessen (falls er überhaupt noch bei der Aktion Mensch teilnehmen möchte) einfach nur das Basislos des 5 Sterne-Loses zu spielen.<br />
<br />
Ebenfalls negativ finde ich an der Aktion Mensch, dass die Gewinnwahrscheinlichkeiten bei den Lotterien immer nur für den höchsten Gewinnrang angegeben werden, aber nicht für jede einzelne Gewinnklasse. Außerdem sind selbst diese Werte nicht korrekt, weil hierbei immer grundsätzlich von vier Ziehungen pro Monat ausgegangen wird und daher zum Beispiel beim Glücks-Los die Gewinnchance mit 1 zu 2.500.000 angegeben werden (bei einer einzelnen Ziehung sind es somit 1 zu 10.000.000). Sollte es aber in einem Monat fünf Dienstage geben, so würde die Gewinnchance auf den Höchstgewinn in diesem Monat bei 1 zu 2.000.000 liegen.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2. Deutsche Fernsehlotterie</span></span><br />
<br />
Bei der Deutschen Fernsehlotterie kann man sich für zwei verschiedene Lostypen entscheiden. Entweder man wählt das "Standardlos", das es in folgenden drei Varianten zu kaufen gibt:<br />
- Einzel-LOS (eine Hauptziehung und 6 Wochenziehungen zum Preis von 5 €)<br />
- Jahres-LOS (9 Hauptziehungen und 54 Wochenziehungen zum Preis von 45 €)<br />
- Jetz-geht's-LOS (wie Jahres-LOS, nur zum halben Preis bei nur halber Gewinnauszahlung)<br />
Oder man entscheidet sich für das MEGA-LOS, das als Dauerschein 10 € im Monat kostet und zusätzlich noch zur Teilnahme an den wöchentlichen Prämienziehungen berechtigt. Weitere Bezahlvarianten bzw. Laufzeiten:<br />
- 12 Monate = Einmalzahlung von 120 € (in der Regel 52 Prämienziehungen, 9 Hauptziehungen und 54 Wochenziehungen)<br />
- 6 Monate = Einmalzahlung von 60 € (in der Regel 26 Prämienziehungen, 4 Hauptziehungen und 24 Wochenziehungen)<br />
- 3 Monate = Einmalzahlung von 30 € (in der Regel 13 Prämienziehungen, 2 Hauptziehungen und 12 Wochenziehungen)<br />
<br />
In jeder Wochenziehung (also jede Woche) werden unter allen möglichen siebenstelligen Losendziffern ein Geldgewinn von 100.000 € (Chance 1:10.000.000) und unter allen teilnehmenden Losen seit dem 11.04.2021 noch vier zusätzliche Geldgewinne (2 x 10.0000 € und 2 x 5.000 €) verlost (davor gab es immer zwei Autos und zwei Reisen zu gewinnen). Die Wochenziehungen sind leider sehr undurchsichtig gestaltet, da nicht angegeben wird, wie viele Lose sich im Spielbestand befinden, weshalb man auch nicht exakt die Gewinnwahrscheinlichkeit auf die vier zusätzlichen Geldgewinne ermitteln kann. Zur Erstellung der Gewinntabellen musste diese daher von mir geschätzt werden. Dabei habe ich den Durchschnittswert der Anzahl der Gewinner ermittelt, die bei den 9 Hauptziehungen im Jahr 2019 im fünften Rang jeweils 10 € gewonnen haben (diese Angaben werden auf der Homepage der Deutschen Fernsehlotterie im Menüpunkt "Gewinnzahlen" veröffentlicht). Dieser Wert (21.147) wurde dann mit der 1:Gewinnchance auf diesen Rang (111,11) multipliziert. Daraus ergeben sich dann rund 2,35 Millionen teilnehmende Lose je Wochenziehung.<br />
<br />
In jeder Hauptziehung (alle sechs Wochen) wird unter allen möglichen siebenstelligen Losendziffern eine monatliche Sofortrente im Gesamtwert von einer Million Euro verlost. Je nach Lebensalter wird daher die Höhe der monatlichen Sofortrente individuell berechnet, beträgt jedoch maximal 5.000 € im Monat. Laut den Lotteriebestimmungen (siehe <a href="https://www.fernsehlotterie.de/lotteriebestimmungen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) kann der Gewinn gemäß Abschnitt 4.2 jedoch wahlweise auch als Einmalbetrag ausgezahlt werden (ob die Wahl durch den Lotterieveranstalter getroffen wird oder ob dies der Spieler selber entscheiden kann, geht daraus jedoch nicht hervor). Außerdem wird noch eine sechsstellige Gewinnzahl gezogen. Stimmen die letzten beiden Endziffern davon mit der eigenen Losnummer überein, gewinnt man 10 € (Rang 5), bei den letzten drei richtigen Endziffern 200 € (Rang 4) und bei den letzten vier richtigen Endziffern in der Regel 500 € (Rang 3). Der Gewinn bei fünf und sechs richtigen Endziffern ist abhängig von der Anzahl der Gewinner in den Rängen 3 bis 5 und von den Gewinnauszahlungen bei den Wochenziehungen. Der theoretische Gewinnbetrag kann daher auch in diesem Fall aufgrund der Intransparenz der Wochenziehungen nicht vom Spieler selbst berechnet werden. Somit blieb mir auch hier nichts anderes übrig, als diesen Wert zu schätzen. Dabei wurde einfach von den 9 Hauptziehungen aus dem Jahr 2019 der Durchschnittsgewinn bei fünf richtigen Endziffern (39.413 €) und sechs richtigen Endziffern (517.342 €) für die Gewinntabellen verwendet.<br />
<br />
In jeder Prämienziehung (jede Woche) wird jeweils eine siebenstellige, sechsstellige, fünfstellige, vierstellige und zweistellige Gewinnzahl gezogen:<br />
- Ist die zweistellige Gewinnzahl identisch mit den letzten zwei Endziffern der Losnummer gewinnt man 10 €<br />
- Ist die vierstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten vier Endziffern der Losnummer gewinnt man 100 €<br />
- Ist die fünfstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten fünf Endziffern der Losnummer gewinnt man 1.000 €<br />
- Ist die sechsstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten sechs Endziffern der Losnummer gewinnt man 100.000 €<br />
- Ist die siebenstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten sieben Endziffern der Losnummer gewinnt man 1.500.000 €<br />
Zumindest bei dieser Ziehung können die Ausschüttungsquoten der einzelnen Ränge problemlos ermittelt werden, da sowohl die Gewinnwahrscheinlichkeit als auch die Gewinnbeträge klar definiert sind. Die Gewinne der Prämienziehung wurden zuletzt am 02.04.2023 angepasst (mehr Details dazu findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26934&amp;pid=701101#pid701101" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Zusätzlich findet in regelmäßigen Abständen Sonderziehungen (bzw. Sonderverlosungen) statt, bei denen zusätzliche Sachpreise und Geldgewinne verlost werden. Über diese Sonderziehungen wird vermutlich sichergestellt, dass auch tatsächlich im Durchschnitt mindestens 30 % der Spieleinsätze als Gewinne an die Spieler zurückfließen. Da auch hier keine Angaben zum Wert der Sachgewinne gemacht werden und sich sowohl die Geldgewinne als auch die Sachpreise in jeder Sonderziehung ändern, konnten diese daher leider nicht in den Gewinntabellen berücksichtigt werden.<br />
<br />
Die Auswertung der Lose ergibt, dass das MEGA-LOS eine geringere Ø AQ erzielt als das Jahres-LOS (vor der Verschlechterung der Prämienziehungen am 02.04.2023 war es noch umgekehrt). Während das Jahres-LOS (dies gilt auch für das Einzel-LOS und Jetzt-geht's-LOS) eine Ø AQ von 28,5 % erreicht, sind es beim MEGA-LOS seit dem 02.04.2023 bei einer Einmalzahlung von 120 € nur noch 26,7 % und bei einer Einmalzahlung von 30 € sogar nur noch 25,5 % (aufgrund der vier Schätzwerte sind diese Angaben jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen). Details zu diesen drei Optionen können den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden. Wegen der nicht berücksichtigten Sonderverlosungen sind die Ø AQs in Wirklichkeit sogar noch etwas höher. Die beste Entscheidung, die man als Spieler daher bei der Losauswahl bei der Deutschen Fernsehlotterie treffen kann, ist somit ein Jahres-LOS zum Preis von 45 € zu kaufen.<br />
<br />
Im Gegensatz zur Aktion Mensch, kann man der Deutschen Fernsehlotterie aber zugute halten, dass sie wenigstens die Gewinnwahrscheinlichkeit in allen Gewinnrängen der Haupt- und Prämienziehung auf ihrer entsprechenden Webseite (siehe <a href="https://www.fernsehlotterie.de/mitspielen-helfen/gewinnwahrscheinlichkeiten/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) angeben. Allerdings handelt es sich bei der Angabe der Gewinnchance unter der Überschrift "Wochenziehungen und Sonderverlosungen" von 1:2.600.000 ("1 zur Gesamtheit aller Lose") nur um ein Beispiel, das somit ungenau und in jeder Ziehung schwankend ist.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3. Fazit</span></span><br />
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Bei der Aktion Mensch ist das beste Los mit der höchsten generellen Gewinnausschüttung (Ø AQ) und höchsten Gewinnchance pro Ziehung das 5 Sterne-Los, wenn man es nur als Basislos spielt, ohne dabei noch irgendwelche der extrem schlechten Zusatzoptionen auszuwählen. Dabei erreicht man nach einem Jahr (bei einer Teilnahme an 52 Dienstagsziehungen für 144 €) bei den regulären Ziehungen eine Ø AQ von 28,9 %. Durch die Sonderverlosungen innerhalb von einem Jahr sollte das Los dann gemäß Abschnitt 5.g. der Lotteriebestimmungen insgesamt eine Ø AQ von 30 % erreichen. Die Ø Spielzeit, um einen Gewinn selbst bei Auswahl dieser besten Option zu erzielen, liegt jedoch bei ca. 21 Monaten, was einer Gesamtinvestitionssumme von 252 € entspricht, während man im Gewinnfall in den allermeisten Fällen lediglich 10 € gewinnt.<br />
<br />
Bei der Deutschen Fernsehlotterie ist das beste Los mit der höchsten generellen Gewinnausschüttung (Ø AQ) das Jahres-LOS für 45 €. Dabei erreicht man nach einem Jahr bei den regulären Ziehungen eine Ø AQ von ungefähr 28,5 %. Durch die Sonderziehungen, ist die Ø AQ aber in Wirklichkeit immer etwas höher. Die Ø Spielzeit, um einen regulären Gewinn (ohne Sonderziehungen) bei Auswahl dieses Loses zu erzielen, liegt jedoch bei ca. 11 Jahren, was einer Gesamtinvestitionssumme von 495 € entspricht, während man im Gewinnfall in den allermeisten Fällen lediglich 10 € gewinnt (beim MEGA-LOS müsste man für einen regulären Gewinn im Durchschnitt ca. 19 Monate lang spielen, was einer Gesamtinvestitionssumme von 190 € entspricht).<br />
<br />
Man muss also schon sehr viel Geld in eine dieser Lotterien investieren, bis man zumindest mal einen kleinen Gewinn erzielt. Dies ist vor allem den relativ schlechten Gewinnchancen geschuldet. Denn grundsätzlich müssen für einen Gewinn, egal ob man bei der Aktion Mensch oder bei der Deutschen Fernsehlotterie teilnimmt und welchen Lostyp man auswählt, pro Ziehung immer mindestens zwei Endziffern mit der eigenen Losnummer übereinstimmen. Bei der GlücksSpirale und den Zusatzlotterien Spiel 77, SUPER 6 und plus 5 benötigt man nur eine richtige Endziffer, um etwas zu gewinnen (wodurch man nur an durchschnittlich 10 Ziehungen teilnehmen muss). Aus diesem Grund muss z. B. beim ganzen Los der GlücksSpirale für einen Gewinn, der in den allermeisten Fällen ebenfalls bei 10 € liegt, durchschnittlich nur 50 € investiert werden.<br />
<br />
Für besonders seriös halte ich grundsätzlich weder die Aktion Mensch noch die Deutsche Fernsehlotterie:<br />
- Bei der Aktion Mensch stört mich erstens, dass innerhalb der einzelnen Ziehungen das Glücks-Los deutlich schlechter als das 5 Sterne-Los ist, sowie die teilweise extrem schlechten Ø AQs der Zusatzoptionen des 5 Sterne-Loses, zweitens dass kaum nachvollzogen werden kann, ob die Ungerechtigkeiten innerhalb der einzelnen Lose bzw. Loskategorien auch tatsächlich durch die Sonderverlosungen wieder ausgeglichen werden (wie in den Lotteriebestimmungen behauptet wird) und drittens dass bei jeder Lotterie die Gewinnwahrscheinlichkeit nur für den Höchstgewinn angegeben wird und die nur dann zutreffend wäre, wenn der Monat nur aus vier Dienstagen (=Ziehungstagen) bestehen würde.<br />
- Bei der Deutschen Fernsehlotterie stört mich erstens die Undurchsichtigkeit der Gewinnchancen auf die vier zusätzlichen Geldgewinne bei den Wochenziehungen und der Gewinnauszahlungen im ersten und zweiten Rang der Hauptziehungen, zweitens dass beim Kauf des MEGA-LOSES die Rentabilität des Loses davon abhängt welche Laufzeit man dabei auswählt und drittens dass die Gewinnausschüttung bei den Prämienziehungen beim MEGA-LOS seit dem 02.04.2024 deutlich reduziert wurde.<br />
<br />
Beim deutschen LOTTO 6aus49 und den anderen Lotterien des DLTB, wie z. B. den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6, sind dagegen die Gewinnchancen und die Gewinnausschüttungen bzw. Gewinnbeträge in den einzelnen Gewinnklassen für jede einzelne Ziehung klar vorgegeben und können von jedem Spieler eindeutig nachvollzogen werden.<br />
<br />
Wie bereits zu Beginn des Beitrags erwähnt macht eine Teilnahme bei der Aktion Mensch oder Deutschen Fernsehlotterie nur dann noch zumindest etwas Sinn, wenn man die Förderprojekte dieser Unternehmen gut findet und diese mit einem Loskauf unterstützen möchte. Wem diese jedoch relativ egal sind aber trotzdem bei einer Teilnahme an einer Lotterie sicherstellen möchte, dass wenigstens ein Teil seines eingesetzten Geldes gemeinnützig verwendet wird, der sollte einfach beim Klassiker LOTTO 6aus49 bleiben, da auch hier immerhin rund 23 % der Spieleinnahmen für gute Zwecke verwendet werden, aber die Gewinnausschüttung mit ca. 50 % der Spieleinnahmen (und auch die Gewinnchance pro Ziehung) deutlich höher ist, als bei einem Los der Aktion Mensch oder Deutschen Fernsehlotterie.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">4. Gewinntabellen:</span></span><br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/am+df2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: am+df2.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/aktionmensch" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/aktionmensch</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlinks: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fernsehlotterie</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/am</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/df</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warum man auf keinen Fall bei der SKL oder NKL spielen sollte]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26924</link>
			<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 22:39:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26924</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bestimmt hat jeder von euch schon mal etwas von der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) und Nordwestdeutschen Klassenlotterie (NKL) gehört. Diese haben sich am 01.07.2012 zusammengeschlossen und werden seitdem von der Gemeinsame Klassenlotterie der Länder (GKL) veranstaltet. In diesem Beitrag möchte ich die Frage beantworten, ob sich die Lotterieangebote der SKL und NKL lohnen oder ob man auch hier wieder als Spieler einfach nur übelst abgezockt wird, wie beispielsweise bei der Lotterie freiheit+, die ich bereits in einem anderen Beitrag (siehe <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) analysiert habe. Nach ausführlicher Betrachtung und Auswertung aller Spielangebote und Lotteriebestimmungen der SKL (Analyse der 156. Lotterie vom 01.12.24 bis 31.05.25 - den Spielplan mit Regeln findet ihr <a href="http://lotteriecheck.de/SP-SKL-156.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) und NKL (Analyse der 153. Lotterie vom 01.10.24 bis 31.03.25 - den Spielplan mit Regeln findet ihr <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-153.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), komme ich leider zu dem Schluss, dass zumindest die beiden Hauptlotterien sogar noch unseriöser als die die Lotterie freiheit+ sind. Denn hier hat mal als Spieler sogar die einmalige Gelegenheit, sich an einer offiziell von allen 16 Bundesländern genehmigten und auch von der Glücksspielaufsicht in Hamburg zugelassenen Lotterie zu beteiligen, bei der die Gewinnausschüttung bzw. durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) in einigen Fällen sogar noch bei unter 10 % (SKL) bzw. unter 4 % (NKL) der Spieleinnahmen liegen kann (mehr dazu in Punkt 6). Nach meinen tiefgründigen Recherchen bin ich daher zu der absoluten Überzeugung gelangt, dass es in ganz Deutschland keine intransparenteren und unseriöseren Lotterieprodukte gibt, die man spielen kann. Nachfolgend nenne ich eine Vielzahl von Gründen dafür und hoffe, dass meine Erläuterungen euch dabei helfen, am Ende zu demselben Ergebnis zu gelangen:<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1. Unverschämt hohe Servicegebühren für nichts</span></span><br />
<br />
Wer bei der SKL oder NKL eine Lotterie spielen möchte, muss an die so genannten "Lotterie-Einnahmen" monatlich eine Servicegebühr (auch Servicepauschale genannt) bezahlen, die bei mindestens 2,95 € liegt (wie z. B. bei <a href="https://www.neugebauer.de/nkl/order/klassenlotterie-lose.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">neugebauer.de</span></a> oder <a href="https://www.guenther.de/nkl/nkl-millionenspiel" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">guenther.de</span></a>). Als Begründung dafür heißt es z. B. bei <a href="https://www.gloeckle.de/hilfe/losbestellung/#servicepauschale" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Glöckle</span></a>: "Pro Monat fällt eine Servicepauschale von 3,45 € an, um die Kosten für Bearbeitung, Amtliche Gewinnlisten, Kundenservice und die Verwaltung Ihres Kundenkontos zu decken." In welchem Jahrhundert leben wir denn eigentlich? Wo bitte werden heutzutage noch Gebühren dafür verlangt, dass man ein Konto bei einem Onlineshop eröffnet? Und bei welchem anderen Glücksspielanbieter bekommt man seine Losunterlagen noch kostenpflichtig per Post zugeschickt? Stellt euch mal vor ihr gebt einen Lottoschein online ab und der Anbieter sendet euch die Spielquittung, die offiziellen Quoten und eine Gewinnbenachrichtigung per Post zu und verlangt dafür monatlich 2,95 €. Würdet ihr euch da nicht fragen, ob der Anbieter noch alle Tassen im Schrank hat? Denn die Gewinnlisten bzw. Spielpläne der Lotterieprodukte der SKL und NKL findet man alle auf deren Websites, ebenso wie die Veröffentlichung der Gewinnzahlen. Und das Los bzw. die Losnummer könnte der Anbieter wie bei allen anderen Lotterien auch digital per E-Mail versenden, ebenso wie eine Gewinnbenachrichtigung. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei nur um fadenscheinige Gründe für die Servicegebühr, um den Spielern ohne großen Mehrwert noch zusätzlich Geld aus den Taschen zu ziehen. Denn auch bei den Soziallotterien "Aktion Mensch" und "Deutsche Fernsehlotterie" handelt es sich um ganz ähnliche Lotterien wie bei der SKL und NKL und dort ist man nicht so unverschämt von den Spielern eine zusätzliche Servicegebühr zu verlangen.<br />
<br />
Fairerweise muss man zwar sagen, dass z. B. auch beim LOTTO 6aus49 eine Bearbeitungsgebühr für nichts anfällt. Diese liegt aber je nach Bundesland nur bei 20 bis 70 Cent. Bei einem Lottoschein mit 12 ausgefüllten Feldern, liegt die Bearbeitungsgebühr somit nur bei [14,60 € / 14,40 € - 1 =] 1,4 % bis [15,10 € /14,40 € - 1 =] 4,9 % des Spieleinsatzes (bei einer Laufzeit von mehr als einer Woche sogar noch deutlich weniger). Beim kleinsten Losanteil der SKL (Zehntellos zum Preis von 15 €) beträgt eine Servicegebühr von 2,95 € pro Monat jedoch [17,95 € / 15 € - 1 =] fast 20 % und beim kleinsten Losanteil der NKL (Sechzehntellos zum Preis von 10 €) sogar [12,95 € / 10 € - 1 =] fast 30 % des monatlichen regulären Spieleinsatzes, was noch zusätzlich zu bezahlen ist. Da die Lotterie über sechs Monate läuft, werden die Servicegebühren im Verlauf der Lotterie bis zu sechs Mal berechnet und weil die Lotterie so ausgelegt ist, dass die Gesamtgewinnverlosung und die Anzahl der Gewinne von Monat zu Monat steigen, zwingt man die Spieler somit fast schon dazu, bis zum sechsten Monat (bzw. der sechsten Klasse) dabeizubleiben, um dadurch insgesamt mindestens 17,70 € an Servicegebühren in Rechnung stellen zu können. Selbst bei Bezahlung eines ganzen Loses bei der SKL zum horrenden Preis von 900 € (für alle sechs Klassen) schlagen 17,70 € Servicegebühren mit fast 2 % somit noch stärker zu Buche als selbst die 70 Cent Bearbeitungsgebühr, die man in Hamburg für LOTTO 6aus49 zu bezahlen hat, wenn man z. B. nur 9 Felder mit einer Laufzeit von 4 Wochen zum Gesamtpreis von lediglich 43,90 € spielt. Denn in diesem Fall würde man nur rund 1,6 % zusätzlich zum Spieleinsatz zahlen, der dann aber bei nicht einmal einem Zwanzigstel des Lospreises der SKL (für alle sechs Monate) liegt. Kauft man dagegen z. B. zum etwa gleichen Preis von 42,95 € vier Sechzehntellose der NKL, dann würde die Servicegebühr pro Monat mit 7,4 % des Spieleinsatzes sogar mehr als viereinhalb Mal so hoch liegen.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2. Geringe Ø AQ aufgrund der Servicegebühr bei kleinen Losanteilen</span></span><br />
<br />
Die Ø AQ ist das wichtigste Kriterium, nach dem man eine Lotterie beurteilen sollte, weil man an diesem Wert ungefähr abschätzen kann, wie viel Geld man als Spieler von seinen Spieleinsätzen im Durchschnitt langfristig wieder zurückgewinnt. Ohne Berücksichtigung der Servicegebühr würde die Ø AQ beim Hauptspiel der SKL bei 45,64 % und beim Hauptspiel der NKL bei 43,63 % liegen, wie auch den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden kann, bei denen ich die Verlosungen aus allen sechs Klassen zusammengefasst habe.<br />
<br />
Die erste Frechheit liefert die NKL bereits damit, dass nicht veröffentlicht wird, wie hoch die Ø AQ bei dem Zusatzangebot NKL Millionen-Joker für sich allein betrachtet ist, sondern diese in den amtlichen Lotteriebestimmungen (ALB) nur in Kombination mit der Hauptlotterie angibt. Dadurch lässt sich für den Spieler weniger gut abschätzen, ob sich das Zusatzangebot überhaupt lohnt. Tatsächlich liegt die Ø AQ beim NKL Millionen-Joker nur bei 36,31 % und lohnt sich somit deutlich weniger stark, als man bei der Inklusivberechnung annehmen könnte, bei der die Ø AQ mit 42,54 % angegeben wird (siehe ALB §13 Abs. 2). Besonders unverschämt finde ich daher, dass viele Lotterie-Einnahmen (wie z. B. bei guenther.de, gloeckle.de oder neugebauer.de) die Hauptlotterie der NKL nur in Kombination mit dem Millionen-Joker anbieten, zumal die Chance auf einen Gewinn bei dieser Spielergänzung auch noch extrem schlecht ist (siehe auch Punkt 16).<br />
<br />
Zur Berechnung der effektiven Ø AQ gemessen an den Gesamtkosten des Spielers, muss man aber unbedingt auch noch die Servicegebühr mit einkalkulieren. Setzt man diese mit 2,95 € pro Monat an, so liegt die Ø AQ bei der Bestellung des kleinsten Losanteils bei der SKL nur bei geringen [45,64 % * 90 € / 107,70 € =] 38,14 % und bei der NKL sogar nur bei [43,63 % * 60 € / 77,70 € =] 33,69 % (ohne Millionen-Joker) bzw. [42,54 % * 70,50 € / 88,20 € =] 34 % (mit Millionen-Joker) und ist damit in Wirklichkeit deutlich schlechter als beim LOTTO 6aus49, wo es ohne Bearbeitungsgebühr 50 % sind. Doch selbst wenn man auch dort diese Gebühr berücksichtigen würde und sogar in Hamburg leben würde (wo die Bearbeitungsgebühr beim LOTTO 6aus49 mit 0,70 € pro Spielschein von allen Bundesländern am höchsten ist), so liegt auch dann die Ø AQ bei einem vollen Lottoschein mit 16 Feldern zum Gesamtpreis von 15,10 € immer noch bei deutlich höheren [50 % * 19,20 € / 19,90 € =] 48,24 %.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3. Besonders geringe Ø AQ bei Teilnahme an weniger als allen sechs Klassen</span></span><br />
<br />
Um jedoch selbst bei den geringsten Losanteilen der Klassenlotterien noch eine Ø AQ von 38,14 % durch das Zehntellos der SKL und eine Ø AQ von 33,69 % durch das Sechzehntellos der NKL zu erreichen, müsste man sogar noch dazu bereit sein, bei der SKL insgesamt 107,70 € (15 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 € Servicegebühr x 6 Monate) und bei der NKL insgesamt 77,70 € (10 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 € Servicegebühr x 6 Monate) auszugeben, um somit an allen sechs Klassen teilzunehmen. Nimmt man jedoch z. B. nur im ersten Monat (Klasse 1) teil, so liegt die Ø AQ bei der SKL zum Gesamtpreis von 17,95 € nur noch bei 13,75 % und bei der NKL zum Gesamtpreis von 12,95 € sogar bei unfassbar geringen 9,36 %. Weitere Angaben dazu können der untenstehenden Tabelle "Preise und Ø AQ nach Losanteil und Spielzeitlänge" entnommen werden. Daher freuen sich die Lotteriebetreiber vermutlich besonders, wenn Spieler bereits vor der sechsten Klasse aussteigen, da sie dann nur sehr wenige Gewinne an diese Spieler ausschütten müssen. Denn in der 156. Lotterie der SKL fließen 34,4 % der Ø Gesamtverlosungssumme nur in die sechste Klasse. Bei der 153. Lotterie der NKL sind es sogar 74,1 %.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">4. Abzocke der Spieler bei nachträglichem Einstieg in eine bereits begonnene Lotterie</span></span><br />
<br />
Möchte man als Spieler in eine bereits laufende Lotterie einsteigen, muss man unbedingt wissen, dass man dann die Klassen bzw. Monate, die schon abgelaufen sind und in denen man somit gar nichts mehr gewinnen kann, trotzdem noch nachzahlen muss. Egal wie viele Klassen also schon gespielt wurden und wie wenige Ziehungen einem bei dieser Lotterie noch bevorstehen, so muss man letztendlich trotzdem den vollen Preis bei einer Restteilnahme bis zum Ende der letzten Klasse bezahlen. Dies kann man in den ALB der <a href="https://www.skl.de/rund-um-die-lotterie/lotteriebestimmungen_spielplan.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">SKL (§ 3 Abs. 3)</span></a> und <a href="https://www.nkl.de/rund-um-die-lotterie/lotteriebestimmungen_spielplan.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">NKL (§ 4 Abs. 2)</span></a> nachlesen. Würde man also beispielsweise bei der SKL nur für die letzten drei Monate (Klasse 4 bis 6) einsteigen, so müsste man dafür trotzdem noch insgesamt 98,85 € für das Zehntellos bezahlen (15 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 Servicegebühr x 3 Monate) und die Ø AQ würde dadurch nur noch bei 30,77 % liegen. Oder würde man bei der NKL nur für den letzten Monat (Klasse 6) einsteigen, so müsste man dafür trotzdem noch 62,95 € für das Sechzehntellos bezahlen (10 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 Servicegebühr x 1 Monat) und die Ø AQ würde dadurch nur noch bei 30,81 % liegen. Weitere Angaben dazu können der untenstehenden Tabelle "Preise und Ø AQ nach Losanteil und Einstiegszeitpunkt" entnommen werden.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">5. Abzocke der Spieler beim Ausscheiden der Losnummer</span></span><br />
<br />
Wenn gemäß den ALB der <a href="http://lotteriecheck.de/SP-SKL-156.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">SKL (§ 6 Abs. 1+2)</span></a> und den ALB der <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-153.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">NKL (§ 9 Abs. 1+2)</span></a> eine Losnummer bei bestimmten Ziehungen im Verlaufe der Lotterie einen Gewinn erzielt, scheidet das Los sogar komplett aus der Lotterie aus und kann somit nicht mehr an den kommenden Ziehungen in der nächsten bzw. der sechsten Klasse teilnehmen. Wird jedoch bei einer Ziehung ein bereits ausgeschiedenes Los gezogen, so wird die Ziehung gemäß Ziehungsordnung zumindest wiederholt, wodurch die Spieler, die das Glück hatten bei bestimmten Ziehungen nicht aus der Lotterie auszuscheiden, bei künftigen Ziehungen somit insgesamt bessere Chancen auf einen Gewinn haben.<br />
<br />
Wer mit seinem Los aus der Lotterie ausscheidet und trotzdem weiterspielen möchte, muss das Angebot eines Folgeloses (SKL) bzw. Anschlussloses (NKL) das man daraufhin angeboten bekommt annehmen (wer nicht innerhalb von zwei Wochen widerspricht, stimmt dabei dem Angebot automatisch zu), das dann aber genauso viel kostet, wie wenn man mit einem Los in die laufende Lotterie einsteigen möchte und bei dem man somit ebenfalls die bereits abgelaufenen Klassen nachbezahlen muss. Im Falle der sechsten Klasse wären das somit nochmals 90 € beim Zehntellos der SKL bzw. 60 € beim Sechzehntellos der NKL, nur um an den paar noch verbleibenden Ziehungen in der sechsten Klasse weiterhin teilnehmen zu können. In diesem Fall sollte man sich unbedingt den Gewinn auszahlen lassen. Denn falls man seinen Gewinn dafür verwenden möchte, erneut bei der SKL oder NKL zu spielen, sollte man erst wieder bei der nächsten Lotterie einsteigen, da man dort dann wieder in insgesamt sechs Klassen deutlich mehr Gewinnchancen hat, als wenn man für das gleiche Geld das Angebot mit dem Folge- bzw. Anschlusslos für eine Teilnahme an den restlichen Ziehungen dieser Lotterie annehmen würde.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">6. Möglichkeit zum Erreichen einer Ø AQ von 3,19 % (NKL) und 9,67 % (SKL) bei nur einmonatiger Teilnahme</span></span><br />
<br />
Wie bereits am Anfang des Beitrags erwähnt, hat man bei der NKL (mit freundlicher Unterstützung der Bundesländer und der Glücksspielaufsicht) sogar die Chance eine Ø AQ von weniger als 4 % zu erreichen. Dazu braucht man lediglich mit einem Sechzehntellos in der fünften Klasse einzusteigen, wofür man mit Servicegebühr 52,95 € bezahlen darf und zum Ende der fünften Klasse zu kündigen. Zum Nachrechnen: 135.200.000 (Verlosungssumme in Euro in Klasse 5, inkl. Bereitstellung von 2 Millionen Euro für den Jackpot) / 16 (Losanteil) / 52,95 (Spieleinsatz in Euro) / 5.000.000 (Gesamtzahl der Lose in Klasse 5) = 3,19 %. Nirgendwo sonst (nicht einmal bei Lottoland) habe ich bislang eine Lotterie finden können, bei der die Lotterieanbieter bewusst in Kauf nehmen, dass für den Spieler durch einen ungünstig gewählten Ein- und Ausstiegszeitpunkt einer Lotterie oder durch andere unkluge Spielentscheidungen die Möglichkeit besteht auf eine derart unverschämt geringe Ø AQ von nicht einmal 4 % zu kommen. Selbst wenn man in diesem Fall ein ganzes Los kaufen würde oder die Servicegebühr überhaupt nicht berücksichtigen würde, läge die Ø AQ in diesem Fall trotzdem bei nicht einmal 3,4 %.<br />
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Bei der SKL wäre die ungünstigste Spielentscheidung des Spielers mit einem Zehntellos in die dritte Klasse einzusteigen, wofür man mit Servicegebühr 47,95 € bezahlen muss und zum Ende der dritten Klasse zu kündigen. In diesem Fall würde man eine Ø AQ von unter 10 % erreichen. Auch hier wieder zum Nachrechnen: 222.490.000 (Verlosungssumme in Euro in Klasse 3) / 10 (Losanteil) / 47,95 (Spieleinsatz in Euro) / 4.799.390 (Gesamtzahl der Lose in Klasse 3, inkl. Berücksichtigung der bereits ausgeschiedenen Lose aus den ersten beiden Klassen) = 9,67 %. Weitere Angaben dazu können der untenstehenden Tabelle "Preise und Ø AQ nach Losanteil bei einmonatiger Teilnahme" entnommen werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">7. Schlechte Chancen auf den Hauptgewinn</span></span><br />
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Bei der SKL und NKL wird nur ein einziges Mal ein Gewinn von 20.000.000 € verlost (bei der NKL können es sogar weniger sein, falls es bereits in den Klassen 1 bis 5 bei einer Chance von 1 zu 10 je Klasse mindestens eine Jackpot-Verlosung gegeben hat, gemäß ALB § 8 Abs. 3). Um an dieser Verlosung teilzunehmen, muss man bei der SKL insgesamt mindestens 90 € (zuzüglich Servicegebühr, die nochmals mindestens 17,70 € beträgt) bezahlen und hätte in diesem Fall dann auch nur ein Zehntellos in der Hand, durch das man bei dieser Ziehung somit nur maximal 2.000.000 € gewinnen kann, bei einer Gewinnchance von lediglich 1 zu 5.000.000. Für Spieler, die also bei einer Lotterie mindestens 1.000.000 € gewinnen wollen, wäre eine Teilnahme bei der SKL oder NKL ebenfalls keine gute Wahl.<br />
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Denn zum Preis von 107,70 € (inkl. Servicegebühr) für das Zehntellos der SKL könnte man z. B. beim LOTTO 6aus49 mindestens 85 Tipps (inkl. Bearbeitungsgebühr) abgeben. Dadurch würde die Gewinnchance auf den Jackpot (der sogar fast immer bei deutlich über 2.000.000 € liegt) nur bei rund 1 zu 1.645.000 liegen und wäre somit mehr als drei Mal so hoch wie bei der SKL oder NKL. Auch in der zweiten Gewinnklasse liegt beim LOTTO 6aus49 ein theoretischer Gewinn von im Durchschnitt über 1.000.000 € pro Ziehung zur Ausschüttung bereit. Die Chance darauf würde bei 85 abgegebenen Tipps sogar nur bei rund 1 zu 183.000 liegen und wäre damit über 27 Mal so hoch, wie die Gewinnchance auf 2.000.000 € und immer noch über 13,5 Mal so hoch, wie die Gewinnchance auf mindestens 1.000.000 € beim Zehntellos der SKL.<br />
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Sogar die allgemeine Gewinnchance, überhaupt mindestens einen Gewinn zu erzielen, liegt bei LOTTO 6aus49 bei 85 Tipps bei 93,63 % und ist damit deutlich höher als bei einem Los der SKL (unter 53 %) oder NKL (unter 54 %) bei einer Spieldauer über die gesamte Laufzeit von sechs Monaten.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">8. Verlosung von Sachgewinnen beim NKL Hauptspiel und SKL Traum-Joker</span></span><br />
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Die Verlosung von Sachgewinnen, anstelle von Geld ist meiner Meinung nach grundsätzlich unseriös und für viele Spieler ein schlechter Gewinn. Möglicherweise kann ein Spieler mit einem Sachgewinn gar nichts anfangen, findet ihn für sich persönlich nutzlos und braucht bzw. will diesen Gewinn vielleicht auch gar nicht, so dass ihm nichts anderes übrigbleibt, als ihn wieder zu verkaufen (meistens zu einem geringeren als dem ursprünglichen Kaufpreis). Daher ist ein Geldgewinn immer besser, weil man sich damit selber das kaufen kann, was man möchte.<br />
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Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Lotterieveranstalter den Wert der Sachgewinne bewusst zu hoch angibt, um dadurch eine bessere Ø AQ für den Spieler bei dieser Lotterie angeben zu können. Zum Beispiel könnte der Lotterieveranstalter für einen Sachgewinn tatsächlich unterschiedliche Preise von verschiedenen Händlern angeboten bekommen und dabei den höchsten Preis als Wert des Sachgewinns angeben aber dann in Wirklichkeit den Sachgewinn beim günstigsten Händler für den Gewinner beziehen. Die Verlosung von Sachgewinnen beim Hauptspiel der NKL könnte vielleicht auch ein Grund dafür sein, warum bei der SKL im Jahr 2022 die Umsätze um über 50 % höher gewesen sind als bei der NKL (siehe Punkt 15), denn die SKL verlost im Hauptspiel keine Sachgewinne, sondern nur Geldgewinne.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">9. Verlosung von Rentengewinnen beim SKL Euro-Joker, NKL Extra-Joker und der NKL-Rentenlotterie</span></span><br />
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Auch Rentengewinne werden von den Lotterieveranstaltern für die Spieler meistens nur wegen ihrem eigenen Vorteil angeboten. Bei hohen Gewinnsummen ist man dann keinem so großen Risiko ausgesetzt das Geld nicht auftreiben zu können. So kann man nämlich die Gewinnansprüche der Spieler bequem in monatlichen Ratenzahlungen an die Gewinner auszahlen, die man leicht aus dem laufenden Lotteriegeschäft durch die monatlichen Einnahmen bestreiten kann (der Begriff "Ratengewinn" wäre daher eine gerechtere Bezeichnung). Als Spieler hat man jedoch jahrelang Forderungen an das Unternehmen und muss jeden Monat darauf hoffen, dass das Geld auch wirklich auf seinem Konto ankommt und es das Unternehmen auch in einigen Jahren noch gibt und bis dahin nicht pleitegegangen ist. Gerade bei der SKL und NKL, die sich auf einem absteigenden Ast befinden, was die Umsätze betrifft (siehe Punkt 15), wäre ich da nicht sehr optimistisch gestimmt.<br />
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Das größere Problem für den Spieler ist jedoch der Wertverlust aufgrund von Inflation. Ein Gewinn von zum Beispiel 1.200.000 € hat, wenn dieser in monatlichen Raten zu je 10.000 € über 10 Jahre ausbezahlt wird, bei einer monatlichen Inflation von 0,2 % nur noch einen Barwert von 1.065.918 €. Dieses Ergebnis könnt ihr euch entweder über Excel mit der Formel "=BW(0,002;120;-10000)" sehr einfach selber ausrechnen lassen oder ihr verwendet dazu mein Berechnungstool (Funktion 11) welches ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27817" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> findet (wobei eine monatliche Inflation von 0,2 % einer jährlichen Inflation von [1,002 ^ 12 - 1 =] 2,42658 % entspricht). Auch in diesem Fall ist es somit dem Lotterieanbieter möglich eine höhere Ø AQ bei den Rentengewinnen anzugeben, da für die Berechnung dieses Wertes immer der Gesamtgewinn ohne Inflationsberücksichtigung als Grundlage dient und leider nicht der Barwert. Wie hoch die Ø AQ bei diesen Lotterien ist, wenn man den Barwert bei der Berechnung ansetzt und dadurch die Inflation berücksichtigt, kann den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden (die Servicegebühr wurde dabei nicht berücksichtigt).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">10. Deutlich geringere Ø AQ aufgrund der Servicegebühr beim NKL Extra-Joker und SKL Traum-Joker möglich</span></span><br />
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Der Preis für die Zusatzangebote SKL Traum-Joker und NKL Extra-Joker, die auch ohne das Hauptspiel gespielt werden können, liegt nur bei 5 €. Wie den untenstehenden Tabellen entnommen werden kann, würde die Ø AQ beim SKL Traum-Joker bei 43,81 % und beim NKL Extra-Joker bei 46,16 % liegen, wenn man beide Lotterien über die gesamte Laufzeit von 6 Monaten spielen würde. Dieser Wert berücksichtigt jedoch nicht die Servicegebühr, die man auch bei den Zusatzangeboten pro Monat zu bezahlen hat. Geht man auch hier von einer Servicegebühr von 2,95 € pro Monat aus, dann würde diese beim Kauf von nur einem Los somit bei fast 60 % des regulären Spieleinsatzes liegen. Dadurch reduziert sich die Ø AQ bei nur einem Los in Wirklichkeit auf nur noch [43,81 % * 30 € / 47,70 € =] 27,55 % beim SKL Traum-Joker und auf [46,16 % * 30 € / 47,70 € =] 29,03 % beim NKL Extra-Joker.<br />
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Beim NKL Extra-Joker sollte man außerdem noch berücksichtigen, dass (wie bei Punkt 9 angesprochen) aufgrund der Inflation der Barwert der Gewinne geringer ausfällt als die nominale Gesamtgewinnsumme bei einer monatlichen Auszahlung über eine Laufzeit von 10 Jahren. Unter Berücksichtigung eines Kaufkraftverlustes in Höhe von 0,2 % pro Monat, würde die Ø AQ für ein einziges Halbjahreslos des NKL Extra-Jokers zum Gesamtpreis von 47,70 € inflationsbereinigt sogar nur noch bei 26,77 % liegen.<br />
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Natürlich kommt es auch beim SKL Euro-Joker zu einer Reduzierung der Ø AQ, aufgrund der Servicegebühr. Da dort aber der reguläre Preis mit 10 € pro Monat doppelt so hoch wie beim SKL Traum-Joker und NKL Extra-Joker ist, reduziert sich dadurch die Ø AQ bei dieser Lotterie prozentual nicht ganz so stark und würde in diesem Fall (beim Kauf von nur einem Los und einer Servicegebühr von 2,95 € pro Monat) zumindest noch bei [46,99 % * 60 € / 77,70 € =] 36,29 % liegen (bzw. bei 35,26 % zum Barwert bei Berücksichtigung einer Inflation von 0,2 % pro Monat).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">11. Unterschiedliche Gewinnausschüttung je nach Monat auch beim SKL Traum-Joker, SKL Euro-Joker und NKL Extra-Joker</span></span><br />
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Nicht nur bei der Hauptlotterie der SKL und NKL und der Spielerweiterung NKL Millionen-Joker, sondern auch bei den Zusatzangeboten SKL Traum-Joker, SKL Euro-Joker und NKL Extra-Joker, ist die Ø AQ davon abhängig, in welchem Monat man spielt, da im Falle von täglichen Ziehungen die Monate unterschiedlich viele Tage, im Falle von wöchentlichen Ziehungen die Monate unterschiedliche viele Sonntage (SKL) bzw. Freitage (NKL) haben und im Falle von Sonderverlosungen diese nicht in jedem Monat angeboten werden, der Spieleinsatz aber trotzdem jeden Monat derselbe ist. Um eine möglichst hohe Ø AQ zu erreichen, muss der Spieler daher die Spielangebote genau betrachten, um berechnen zu können in welchem Monat sich eine Spielteilnahme besonders lohnen würde. Bei vielen anderen Lotterien sind die Spielbedingungen fairer, weil man dort (abgesehen von vielleicht ein paar seltenen Sonderauslosungen) immer die gleichen Gewinnchancen hat, egal zu welchem Zeitpunkt man teilnimmt.<br />
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Am deutlichsten fällt der Unterschied beim SKL Euro-Joker aus. In der 156. Lotterie kann man im besten Monat (Dezember) aufgrund der zusätzlichen "Jubiläumsziehung" (25 x 10.000 € pro Monat für ein Jahr), 31 Tagesziehungen und 5 Wochenziehungen mit 53,22 % die höchste Ø AQ erzielen, während man in den schlechtesten Monaten (Januar und Mai), in denen es jeweils keine Sonderverlosungen und nur 4 Wochenziehungen gibt, lediglich auf eine Ø AQ von 43,74 % kommt. Auch beim SKL Traum-Joker ist die Ø AQ in der 156. Lotterie im Dezember (aufgrund der Verdopplung des Höchstgewinns auf 1.000.000 €) mit 45,48 % am höchsten, während diese in den anderen fünf Monaten (Januar bis Mai) mit 43,48 % etwas geringer ausfällt. Relativ hoch ist der Unterschied aber wieder beim NKL Extra-Joker in der 153. Lotterie, bei der die Ø AQ im Januar (31 Tagesziehungen und 5 Wochenziehungen) bei 48,48 % und im Februar (28 Tagesziehungen und 4 Wochenziehungen) nur bei 43,24 % liegt. Wichtig zu beachten ist aber, dass (wie bei Punkt 10 angesprochen) all diese Angaben weder die Servicegebühr noch ggf. die Inflation berücksichtigen und die Ø AQs daher in Wirklichkeit noch deutlich geringer sind.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12. Von den Spieleinnahmen sind keine Ausgaben für gute Zwecke vorgesehen</span></span><br />
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Sowohl bei der SKL als auch bei der NKL wird von den Spieleinnahmen in der Regel nichts für gemeinnützige Zwecke verwendet (siehe auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GKL_Gemeinsame_Klassenlotterie_der_L%C3%A4nder" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - letzter Satz), während z. B. beim LOTTO 6aus49 immerhin bis zu 23 % der Spieleinnahmen hierfür reserviert werden. Trotz der extrem geringen Gewinnausschüttung von bis zu 38,14 % beim Hauptspiel der SKL bzw. 33,69 % beim Hauptspiel der NKL (bei Teilnahme an allen sechs Klassen zum Mindesteinsatz und gemessen an den Gesamtkosten des Spielers - also mit Einberechnung einer Servicegebühr von 2,95 € pro Monat), schert man sich bei der GKL dennoch nicht um das Gemeinwohl, in dem man bereit wäre auch nur einen geringen Teil der Spieleinnahmen für gute Zwecke zur Verfügung zu stellen, während dagegen beim LOTTO 6aus49 bis zu 73 % der Spieleinsätze für die Gewinnausschüttung und für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt werden. Das meiste der Spieleinsätze dürfte wohl bei der SKL und NKL für Werbung draufgehen, denn bei einer derart schlechten Lotterie wäre es nicht verwunderlich, wenn man besonders viel Geld in Werbung stecken müsste, um wenigstens noch ein paar Spieler zum Spielen ihrer Abzock-Lotterien bewegen zu können.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">13. Irreführende Bezeichnung für die Verlosung der Gewinne</span></span><br />
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Aufgrund der Werbeaussagen der SKL und NKL könnte man fälschlicherweise annehmen, dass alle angepriesenen Gewinne garantiert an die Spieler ausgeschüttet werden. Man benutzt dabei die irreführende Bezeichnung "ausgespielt" was aber in Wirklichkeit nichts anderes bedeutet als dass die Gewinne lediglich verlost werden - und zwar unter allen fünf Millionen Losnummern, die man theoretisch verkaufen könnte (und nicht unter den Spielern). Es ist daher keinesfalls so, dass z. B. die beworbenen Autos bereits irgendwo auf dem Firmengelände der NKL stehen und nur darauf warten einem Gewinner übergeben zu werden. Denn wenn die gezogene Losnummer von keinem Spieler gekauft wurde, gewinnt auch niemand den beworbenen Preis. Die Sachpreise werden von der NKL (beim Traum-Joker auch von der SKL) erst dann beschafft, wenn es auch tatsächlich einen Gewinner geben sollte, der die richtige Losnummer besitzt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">14. Irreführung der Spieler durch Angabe der Anzahl der Gewinne statt der Gewinnwahrscheinlichkeit</span></span><br />
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Die Lotterieprodukte der SKL und NKL werden mit der Anzahl der zu verlosenden Gewinne beworben. Die Anzahl der möglichen Gewinne bzw. der Verlosungen sagt jedoch nichts über die Gewinnchancen aus, auf die es letztendlich für die Spieler ankommt (mehr Informationen dazu findet ihr in meinem Zusatzbeitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26924&amp;pid=688495#pid688495" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>, zusammen mit einem Werbebeispiel der SKL). Dadurch werden die Lotterien für den Spieler attraktiver dargestellt als sie in Wirklichkeit sind. Lediglich in der höchsten Gewinnklasse wird mit einem Sternchen auf die Fußnote verwiesen, in der dann in Kleinschrift die Chance auf den Höchstgewinn angegeben wird. Auf Grundlage der jeweils angegebenen Verlosungsanzahl der einzelnen Gewinne, muss sich der Spieler dann die für ihn relevanten Gewinnchancen für die anderen Gewinnklassen selber berechnen. Wie einfach man damit die Spieler täuschen kann, soll das folgende Beispiel zeigen. Schaut euch hier bitte zuerst einmal die beiden Tabellen auf der linken Seite an und versucht dabei auf den ersten Blick zu beurteilen, welches dieser Angebote das bessere für den Spieler ist. Die beiden Tabellen auf der rechten Seite geben dann die Auflösung und zeigen auf, wie man diese Lotterien für die Spieler am transparentesten bewerben könnte:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl1.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die Werbetabellen auf der linken Seite sind sogar fast noch zu positiv für diesen einfachen Vergleich dargestellt, weil die Fußnote mit der Gewinnwahrscheinlichkeit auf den Höchstgewinn in Wirklichkeit nicht schon am Ende der Gewinntabelle, sondern erst am Ende der Website angezeigt wird und dazwischen somit noch möglichst viel Platz für anderen Text gelassen wird. Ein seriöser Lotterieanbieter würde jedoch seine Produkte grundsätzlich damit bewerben, mit welcher Gewinnwahrscheinlichkeit die einzelnen Preisklassen gewonnen werden können, so wie es ja auch bei den meisten Lotterien (sogar im Ausland) tatsächlich der Fall ist.<br />
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Wäre der Anbieter besonders fair gegenüber seinen Spielern, dann würde er auch noch die Ø AQs der einzelnen Gewinnklassen angeben (so wie z. B. oben in den rechten Tabellen), die sich aus dem Verhältnis zwischen Spieleinsatz, Chancen und Gewinnhöhe ergeben (leider konnte ich jedoch bislang noch keinen derart spielerfreundlichen Anbieter finden, der dies tut). Lottoland hat übrigens seit einiger Zeit seine Lotterie WorldMillions für die Spieler verbessert, die nun aktuell eine Ø AQ von 46,71 % erreicht (anstelle der in der Tabelle angegebenen 24,85 %). Der Vergleich mit WorldMillions ist jedoch durchaus passend, denn Lottoland könnte diese Lotterie tatsächlich auf die gleiche unseriöse Weise wie die SKL und NKL bewerben, da auch bei WorldMillions jede Losnummer nur einmal vergeben wird.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">15. Geschäftsberichte werden ohne einzelne Betrachtung der Gewinnausschüttung angegeben und auch nicht auf der Homepage veröffentlicht</span></span><br />
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Bei der SKL, NKL und GKL werden auf deren Websites keine Geschäftsberichte veröffentlicht (von der GKL sind diese nur im Unternehmensregister zu finden). Vermutlich möchte man sich keine Blöße geben, da die Umsatzzahlen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind, weil vermutlich auch die Spieler so langsam das auf Spielerabzocke abgezielte Geschäftsmodell dieser Unternehmen durchschauen. So lag im Jahr 2005 der Umsatz der SKL noch bei 832 Millionen Euro (siehe <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/169258/umfrage/umsatz-der-skl/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) und bei der NKL bei 494 Millionen Euro (siehe <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/169256/umfrage/umsatz-der-nkl/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Gemäß dem Geschäftsbericht der GKL von 2022 (siehe <a href="http://lotteriecheck.de/GKL-2022.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 12), lag in diesem Jahr der Umsatz der SKL nur noch bei 172,3 Millionen Euro (79 % weniger als 2005) und bei der NKL nur noch bei 112,4 Millionen Euro (77 % weniger als 2005). In diesem Geschäftsbericht wird jedoch nicht erwähnt, wie hoch die Gewinnausschüttung im Vergleich zu den Spieleinnahmen ist, da in der Gewinn- und Verlustrechnung auf Seite 8 dieser Posten zusammen mit den "anderen Aufwendungen für das Spielgeschäft" angegeben wird, womit höchstwahrscheinlich die Aufwendungen für Werbung gemeint sind, die nämlich auch nicht separat aufgeführt werden. Dies war garantiert Absicht, da man wohl nicht veröffentlichen wollte, wie extrem gering die Gewinnausschüttung im Vergleich zu den Spieleinnahmen ist und wie hoch im Verhältnis dazu die Werbeausgaben gewesen sind. Allerdings hat der Freistaat Sachsen noch einen alten Geschäftsbericht der SKL vom 01.12.2011 bis 30.06.2012 veröffentlicht (siehe <a href="http://web.archive.org/web/20211018013704/https://www.finanzen.sachsen.de/download/2012_JA_Sueddeutsche_Klassenlotterie_30-06-2012.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) bei dem der Posten Gewinnausschüttung in der Gewinn- und Verlustrechnung (auf Seite 8) einzeln aufgeführt wurde und bei 54.841.370 € lag. Die Spieleinnahmen durch Losverkäufe betrugen 128.746.597,50 €, wodurch sich somit eine Gewinnausschüttungsquote von lediglich 42,6 % ergibt.<br />
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Deutlich offener zeigt sich dagegen zum Beispiel die Lotterie "Aktion Mensch", die kein Problem damit haben auf ihrer Website ihre Jahresberichte zu veröffentlichen (siehe <a href="https://www.aktion-mensch.de/ueber-uns/jahresbericht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Gemäß dem Geschäftsbericht für das Jahr 2023 lagen die Spieleinnahmen bei 585.893.000 €. Davon wurden zwar nur 175.768.000 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgeschüttet, dafür aber 230.603.000 € (39,4 %) für gute Zwecke verwendet (so viel wie bei vermutlich keiner anderen Lotterie in Deutschland), während wie bereits in Punkt 12 angesprochen die SKL und NKL von ihren Einkünften überhaupt nichts zum Gemeinwohl beisteuern. Kein Wunder also, dass es bei der SKL und NKL mit den Umsätzen in den letzten Jahren den Bach runterging, während die Lotterie "Aktion Mensch" ihren Umsatz von 2000 (285,5 Millionen Euro) bis 2023 mehr als verdoppeln konnten.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">16. Sehr schlechte Gewinnchance beim NKL Millionen-Joker und der NKL Rentenlotterie</span></span><br />
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Bei der Spielerweiterung NKL Millionen-Joker (die nur zusammen mit dem Hauptspiel gespielt werden kann) und der NKL Rentenlotterie (die man auch ohne Teilnahme am Hauptspiel spielen kann) ist die Gewinnchance auf einen Geldgewinn bzw. "Rentengewinn" nur sehr gering. Aus diesem Grund sollte man daher von den Zusatzangeboten keinen Gebrauch machen, da dies für die allermeisten Spieler nur rausgeworfenes Geld wäre. Beim NKL Millionen-Joker liegt bei einer Spielteilnahme über alle sechs Klassen die Chance auf einen Gewinn nur bei 1 zu 16.393. Bei der NKL Rentenlotterie liegt unter Miteinbeziehung der Bonuslosgewinne, die die Möglichkeit auf eine mehrmalige Spielteilnahme bieten, die Gewinnchance auf den Hauptgewinn bei 1 zu 2.100.000 und die Chance überhaupt einen Rentengewinn zu erzielen nur bei 1 zu 10.500 pro Monat. Mehr Details dazu können den untenstehenden Tabellen entnommen werden. Eine noch schlechtere Gewinnchance hat nur noch NKL Extra-Joker Plus (siehe Punkt 18)<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">17. Unwahre Angabe der Ø AQ bei der NKL-Rentenlotterie (Glücksjahre)</span></span><br />
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Die NKL wirbt bei seiner NKL-Rentenlotterie in den amtlichen Lotteriebestimmungen (siehe <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-Rente.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) in § 3 Abs. 2 und auch noch einmal auf der ersten Seite oberhalb des Gewinnplans unter der Überschrift "Die Highlights der Lotterie Glückjahre" im vierten Punkt, dass die Ø AQ einschließlich Bonuslosgewinne bei 58,2 % liegen würde. Diese Angabe ist jedoch definitiv falsch, da die NKL bei der Berechnung dieses Wertes die Bonuslosgewinne als tatsächliche Geldgewinne veranschlagt, die man sich als Spieler aber nicht auszahlen lassen kann (siehe auch § 11 Abs. 3). Der Spieler erhält im Gewinnfall lediglich ein weiteres gleichwertiges Los für den nächsten Monat, wodurch der wahre Wert des Bonusloses auf Grundlage der tatsächlichen Geldgewinne nur bei 40,29 % des Lospreises liegt, was somit gleichzeitig auch die wirkliche Ø AQ bei dieser Lotterie ist.<br />
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Damit verstößt die NKL sogar auch noch gegen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">§ 5 (1) UWG</span></a> und <a href="https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/StVGlueStV2021-5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">§ 5 (2) Abs. 6 GlüStV</span></a> aufgrund irreführender Werbung. Die Rentenlotterie der NKL ist somit in Wirklichkeit eines der schlechtesten Lotterie-Angebote, das von der NKL aber vermutlich bewusst mit der höchsten Ø AQ beworben wird (die damit fälschlicherweise auch noch höher als beim LOTTO 6aus49 - der beliebtesten Lotterie in Deutschland - angegeben wird), um die Spieler dadurch möglichst zum Spielen der NKL-Rentenlotterie zu bewegen.<br />
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Während man die anderen Unverschämtheiten der Klassenlotterien, mal rein von den gesetzlichen Bestimmungen aus betrachtet, vielleicht gerade noch so durchgehen lassen kann, ging dieser Schlag gegen die Spieler meiner Meinung nach deutlich unter die Gürtellinie. Aus diesem Grund habe ich am 07.08.2020 offiziell Beschwerde beim deutschen Werberat eingereicht, da die NKL damit auch gegen deren Verhaltensregeln für Glücksspiele verstößt (siehe <a href="https://werberat.de/leitfaden-zum-werbekodex-des-deutschen-werberats/gluecksspiel/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Absatz 1.2.).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">18. Katastrophal schlechte Ø AQ und Gewinnchance beim neuen NKL Extra-Joker Plus</span></span><br />
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Bei der neuen Lotterie "NKL Extra-Joker Plus" (die es erst seit der 148. Lotterie gibt und die als Spielerweiterung auch nur zusammen mit dem "NKL Extra-Joker" für 5 € zusätzlich pro Monat gespielt werden kann), werden jeden Monat nur drei lebenslange Renten in Höhe von 5.000 €, 2.500 € und 1.000 € verlost. Damit hat diese Zusatzlotterie nur eine Gesamtgewinnchance von 1 zu 1.666.667 (pro Monat) bzw. 1 zu 277.778 (pro Halbjahr), welche damit die mit Abstand geringste von allen Lotterieangeboten der SKL und NKL ist. Allein das sollte schon Grund genug sein, diese Lotterieergänzung nicht zu spielen.<br />
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Der aber wesentlich entscheidendere Grund, weshalb man diese Spielerweiterung auf keinen Fall dazu bestellen sollte, liegt an der absolut unverschämten Ø AQ. Denn selbst ohne Miteinberechnung der Servicegebühr, würde diese gerade einmal bei 12,24 % liegen, wenn ein Spieler nach seinem Gewinn noch Ø 30 Jahre weiterleben würde (bei Berücksichtigung einer monatlichen Inflation von 0,2 % wären es sogar nur noch 8,72 %, gemessen an den Barwerten der Gewinne). Selbst wenn man sogar eine doppelt so lange Restlebensdauer von 60 Jahren ansetzen würde, dann würde dieses Lotterieprodukt trotzdem nur eine Ø AQ von 24,48 % (bzw. nur 12,97 % inflationsbereinigt) erreichen, was selbst dann noch mit deutlichem Abstand die geringste Ø AQ aller Lotterieprodukte der SKL und NKL wäre, sofern man diese jeweils über die gesamte sechsmonatige Laufzeit der 156. Lotterie der SKL bzw. 153. Lotterie der NKL spielen würde.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">19. Deutliche Verschlechterung der Ø AQ seit der 153. SKL-Lotterie und 150. NKL-Lotterie</span></span><br />
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Die SKL und NKL hat den Spielern früher höhere Ausschüttungsquoten auf deren Lotterien angeboten. Doch seit der 153. Lotterie der SKL und seit der 150. Lotterie der NKL wurde die Anzahl der Gesamtlose von 3.000.000 auf 5.000.000 (+66,67 %) erhöht, wodurch sich somit im gleichen Maß auch die Gewinnchance auf sämtliche im Spielplan ausgewiesenen Preise verschlechtert hat. Doch die verloste Gewinnsumme im Hauptspiel ist dagegen bei der SKL lediglich von beispielsweise 1.289.362.000 € bei der 148. Lotterie auf 1.909.512.000 € bei der 156. Lotterie (+48,1 %) und bei der NKL von beispielweise 1.430.700.000 € bei der 145. Lotterie auf 2.094.250.000 € bei der 153. Lotterie (+46,38 %) angestiegen. Infolgedessen sank die Ø AQ bei der SKL von 51,36 % auf nur noch [51,36 % / 1,6667 * 1,481 =] 45,64 % und bei der NKL von 49,68 % auf nur noch [49,68 % / 1,6667 * 1,4638 =] 43,63 %. Diese Gewinnausschüttungsquoten findet man übrigens ebenfalls in den ALB - in § 1 (3) bei der SKL und in § 3 (4) bei der NKL. Die alten Gewinnpläne und die ALB für die 148. Lotterie der SKL findet ihr <a href="http://lotteriecheck.de/SP-SKL-148.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> und für die 145. Lotterie der NKL <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-145.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>. Die prozentualen Veränderungen der Ø AQs aller Lotterieprodukte der SKL und NKL können auch der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl2.png]" class="mycode_img" /><br />
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Wie man sehen kann hat sich die Gewinnausschüttung beim NKL Millionen-Joker am deutlichsten reduziert. Mehr Infos dazu und ein detaillierter Gewinntabellenvergleich von den Lotterieprodukten der NKL von der 145. Lotterie und der 150. Lotterie habe ich bereits in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26924&amp;pid=688271#pid688271" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> veröffentlich.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">20. Die Österreichische Klassenlotterie (ÖKL) ist deutlich besser</span></span><br />
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Ich habe mir auch mal die Österreichische Klassenlotterie (ÖKL) näher angeschaut (die es übrigens schon seit 1913 gibt und damit über 30 Jahre länger als die SKL und NKL), da man dort (im Unterschied zum österreichischen "Lotto 6 aus 45" und "EuroMillionen") sogar von Deutschland aus teilnehmen kann. Der <a href="http://www.lotteriecheck.de/SP-KL-198.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Gewinnplan</span></a> und die <a href="https://www.klassenlos.at/agb-widerruf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Spielregeln</span></a> der ÖKL sind dabei wesentlich spielerfreundlicher als bei der NKL oder SKL: <br />
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- Die Ø AQ ist deutlich höher und liegt bei einer Teilnahme an allen sechs Klassen bei 54 % (statt aktuell nur noch 45,64 % bei der SKL und 43,63 % bei der NKL). Die Spielergänzung "Superklasse" erreicht sogar eine Ø AQ von 56 % (was fast unglaubliche 20 Prozentpunkte mehr als beim NKL Millionen-Joker sind, wo es nur 36,31 % sind).<br />
- Für die Zustellung der Lose und Gewinnpläne per E-Mail wird nur 1,50 € pro Klasse berechnet, was somit deutlich günstiger als die Servicegebühr bei der SKL und NKL ist. Dadurch reduziert sich die tatsächliche Ø AQ beim Kauf des kleinsten Losanteils für das Hauptspiel nur auf [54 % * 90 € / 99 € =] 49,09 % (statt 38,14 % bei der SKL und 33,69 % bei der NKL, ausgehend von einer Servicegebühr von 2,95 € pro Klasse).<br />
- Es können keine Lose ausscheiden. Wer für alle sechs Klassen seinen Einsatz bezahlt, nimmt mit seinem Los auch garantiert an allen Ziehungen bis zum Lotterieende teil.<br />
- Zum Vorteil für die Spieler werden generell nur Sofort-Geldgewinne verlost und somit keine Sachgewinne (die der Gewinner möglicherweise gar nicht braucht oder möchte) und auch keine Rentengewinne (die für das Unternehmen nichts weiter als bequeme und zinslose Gewinnauszahlungen auf Raten darstellen). Dadurch ist auch der Gewinnplan weniger komplex und die Berechnung der Ø AQs wesentlich einfacher und zutreffender. Somit war es bei der Erstellung der vier Gewinntabellen für die ÖKL auch nicht erforderlich zusätzliche Fußnoten einzufügen.<br />
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Heftigst abgezockt wird man jedoch auch bei der ÖKL, wenn man erst nachträglich in die Lotterie einsteigt, da man auch dort die bereits gespielten Klassen nachbezahlen muss. Denn während bei der NKL und SKL die Gewinnausschüttung von Klasse zu Klasse zunimmt, nimmt sie interessanterweise bei der ÖKL bis zur fünften Klasse sogar ab. Nur in der sechsten Klasse ist sie dann wie bei der NKL uns SKL deutlich höher als in den anderen fünf Klassen. Die ungünstigste Spielentscheidung wäre daher (wie bei der NKL), wenn man nur die fünfte Klasse spielt, was eine Ø AQ von nur 4 % zur Folge hätte!<br />
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Der Knüller ist jedoch, dass man bei der ÖKL sogar eine höhere Ø AQ von 60,19 % (mit Einberechnung der Gebühr sind es beim kleinsten Losanteil zum Gesamtpreis von 16,50 € zumindest noch 54,72 %) erreicht, wenn man nur in der ersten Klasse teilnimmt, anstatt alle sechs Klassen durchzuspielen. Dies wird selbstverständlich nirgendwo in den Spielinformationen und nicht einmal auf anderen Internetseiten erwähnt. Stattdessen wird immer empfohlen möglichst an allen Klassen teilzunehmen. Ein solches Spielkonzept kann für die Veranstalter nur deshalb aufgehen, weil die meisten Spieler einfach nur drauf los spielen, ohne gründlich darüber nachzudenken, wofür sie eigentlich ihr Geld ausgeben. Da schaut man dann einfach nur auf die sechste Klasse und sieht, dass dort die meisten Gewinne verlost werden, weshalb man auf jeden Fall bis zum Ende der Lotterie dabei sein möchte. Dabei bemerkt man aber nicht, dass man in den Klassen 2 bis 5 bereits auf so üble Weise abgezockt wird, dass selbst eine fast drei Mal so hohe Verlosungssumme in der sechsten wie in der ersten Klasse nicht einmal ausreicht, um die deutlich geringeren Verlosungssummen in diesen vier Klassen im Vergleich zur ersten Klasse auszugleichen.<br />
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Bei keiner anderen Lotterie kann man als Spieler so viel falsch machen, wie bei den Klassenlotterien. Die Differenz zwischen der höchsten und der geringstmöglichen Ø AQ, die man bei den Klassenlotterien erzielen kann, wenn man nur an einer einzigen Klasse Teilnehmern möchte, ist daher bei der ÖKL am höchsten. Aus diesem Grund habe ich daher nachfolgend mal für die ÖKL die vollständige Gewinntabelle für die beste Spielentscheidung (nur die erste Klasse zu spielen) und für die schlechteste Spielentscheidung (nur die fünfte Klasse zu spielen) angegeben, damit ihr mal sehen könnt, wie heftig asozial die Betreiber dieser Klassenlotterie bei der Preisgestaltung mit ihren Spielern umgehen:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl3.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl3.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Abschließende Hinweise und Gewinntabellen</span></span><br />
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Wer nun nach dem Lesen dieses Beitrags trotzdem noch vorhaben sollte bei den Abzockanbietern SKL oder NKL zu spielen, sollte zusammenfassend zumindest die folgenden drei Hinweise beachten, um auch tatsächlich von der veröffentlichten Ø AQ vollständig profitieren zu können, die jedoch unter Berücksichtigung der Servicegebühr beim Kauf des kleinsten Losanteils deutlich geringer ausfällt (siehe Punkt 2):<br />
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- Bis zum Ende der Lotterie teilnehmen, da die höchsten und meisten Gewinne in der sechsten Klasse verlost werden (siehe Punkt 3).<br />
- Von Beginn an bei der Lotterie dabei sein, da man bei einem späteren Einstieg trotzdem den gleichen Preis bezahlen muss, wie wenn man von Anfang an dabei gewesen wäre, obwohl man nachträglich nichts mehr gewinnen kann (siehe Punkt 4).<br />
- Im Falle des Ausscheidens des Loses, aufgrund von einem Gewinn bei einer bestimmten Ziehung, dem Angebot des Folgeloses bzw. Anschlussloses sofort widersprechen und sich den Gewinn auszahlen lassen (siehe Punkt 5).<br />
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Nachfolgend nun die ausführlichen Gewinntabellen zu allen Spielangeboten der SKL, NKL und ÖKL (jeweils ohne Berücksichtigung der Servicegebühr):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl4.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl4.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl5.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl5.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl6.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl6.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl7.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl7.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl8.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl8.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl9.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl9.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/gkl" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/gkl</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlinks: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/skl</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/nkl</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bestimmt hat jeder von euch schon mal etwas von der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) und Nordwestdeutschen Klassenlotterie (NKL) gehört. Diese haben sich am 01.07.2012 zusammengeschlossen und werden seitdem von der Gemeinsame Klassenlotterie der Länder (GKL) veranstaltet. In diesem Beitrag möchte ich die Frage beantworten, ob sich die Lotterieangebote der SKL und NKL lohnen oder ob man auch hier wieder als Spieler einfach nur übelst abgezockt wird, wie beispielsweise bei der Lotterie freiheit+, die ich bereits in einem anderen Beitrag (siehe <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26911" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) analysiert habe. Nach ausführlicher Betrachtung und Auswertung aller Spielangebote und Lotteriebestimmungen der SKL (Analyse der 156. Lotterie vom 01.12.24 bis 31.05.25 - den Spielplan mit Regeln findet ihr <a href="http://lotteriecheck.de/SP-SKL-156.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) und NKL (Analyse der 153. Lotterie vom 01.10.24 bis 31.03.25 - den Spielplan mit Regeln findet ihr <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-153.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), komme ich leider zu dem Schluss, dass zumindest die beiden Hauptlotterien sogar noch unseriöser als die die Lotterie freiheit+ sind. Denn hier hat mal als Spieler sogar die einmalige Gelegenheit, sich an einer offiziell von allen 16 Bundesländern genehmigten und auch von der Glücksspielaufsicht in Hamburg zugelassenen Lotterie zu beteiligen, bei der die Gewinnausschüttung bzw. durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) in einigen Fällen sogar noch bei unter 10 % (SKL) bzw. unter 4 % (NKL) der Spieleinnahmen liegen kann (mehr dazu in Punkt 6). Nach meinen tiefgründigen Recherchen bin ich daher zu der absoluten Überzeugung gelangt, dass es in ganz Deutschland keine intransparenteren und unseriöseren Lotterieprodukte gibt, die man spielen kann. Nachfolgend nenne ich eine Vielzahl von Gründen dafür und hoffe, dass meine Erläuterungen euch dabei helfen, am Ende zu demselben Ergebnis zu gelangen:<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1. Unverschämt hohe Servicegebühren für nichts</span></span><br />
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Wer bei der SKL oder NKL eine Lotterie spielen möchte, muss an die so genannten "Lotterie-Einnahmen" monatlich eine Servicegebühr (auch Servicepauschale genannt) bezahlen, die bei mindestens 2,95 € liegt (wie z. B. bei <a href="https://www.neugebauer.de/nkl/order/klassenlotterie-lose.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">neugebauer.de</span></a> oder <a href="https://www.guenther.de/nkl/nkl-millionenspiel" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">guenther.de</span></a>). Als Begründung dafür heißt es z. B. bei <a href="https://www.gloeckle.de/hilfe/losbestellung/#servicepauschale" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Glöckle</span></a>: "Pro Monat fällt eine Servicepauschale von 3,45 € an, um die Kosten für Bearbeitung, Amtliche Gewinnlisten, Kundenservice und die Verwaltung Ihres Kundenkontos zu decken." In welchem Jahrhundert leben wir denn eigentlich? Wo bitte werden heutzutage noch Gebühren dafür verlangt, dass man ein Konto bei einem Onlineshop eröffnet? Und bei welchem anderen Glücksspielanbieter bekommt man seine Losunterlagen noch kostenpflichtig per Post zugeschickt? Stellt euch mal vor ihr gebt einen Lottoschein online ab und der Anbieter sendet euch die Spielquittung, die offiziellen Quoten und eine Gewinnbenachrichtigung per Post zu und verlangt dafür monatlich 2,95 €. Würdet ihr euch da nicht fragen, ob der Anbieter noch alle Tassen im Schrank hat? Denn die Gewinnlisten bzw. Spielpläne der Lotterieprodukte der SKL und NKL findet man alle auf deren Websites, ebenso wie die Veröffentlichung der Gewinnzahlen. Und das Los bzw. die Losnummer könnte der Anbieter wie bei allen anderen Lotterien auch digital per E-Mail versenden, ebenso wie eine Gewinnbenachrichtigung. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei nur um fadenscheinige Gründe für die Servicegebühr, um den Spielern ohne großen Mehrwert noch zusätzlich Geld aus den Taschen zu ziehen. Denn auch bei den Soziallotterien "Aktion Mensch" und "Deutsche Fernsehlotterie" handelt es sich um ganz ähnliche Lotterien wie bei der SKL und NKL und dort ist man nicht so unverschämt von den Spielern eine zusätzliche Servicegebühr zu verlangen.<br />
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Fairerweise muss man zwar sagen, dass z. B. auch beim LOTTO 6aus49 eine Bearbeitungsgebühr für nichts anfällt. Diese liegt aber je nach Bundesland nur bei 20 bis 70 Cent. Bei einem Lottoschein mit 12 ausgefüllten Feldern, liegt die Bearbeitungsgebühr somit nur bei [14,60 € / 14,40 € - 1 =] 1,4 % bis [15,10 € /14,40 € - 1 =] 4,9 % des Spieleinsatzes (bei einer Laufzeit von mehr als einer Woche sogar noch deutlich weniger). Beim kleinsten Losanteil der SKL (Zehntellos zum Preis von 15 €) beträgt eine Servicegebühr von 2,95 € pro Monat jedoch [17,95 € / 15 € - 1 =] fast 20 % und beim kleinsten Losanteil der NKL (Sechzehntellos zum Preis von 10 €) sogar [12,95 € / 10 € - 1 =] fast 30 % des monatlichen regulären Spieleinsatzes, was noch zusätzlich zu bezahlen ist. Da die Lotterie über sechs Monate läuft, werden die Servicegebühren im Verlauf der Lotterie bis zu sechs Mal berechnet und weil die Lotterie so ausgelegt ist, dass die Gesamtgewinnverlosung und die Anzahl der Gewinne von Monat zu Monat steigen, zwingt man die Spieler somit fast schon dazu, bis zum sechsten Monat (bzw. der sechsten Klasse) dabeizubleiben, um dadurch insgesamt mindestens 17,70 € an Servicegebühren in Rechnung stellen zu können. Selbst bei Bezahlung eines ganzen Loses bei der SKL zum horrenden Preis von 900 € (für alle sechs Klassen) schlagen 17,70 € Servicegebühren mit fast 2 % somit noch stärker zu Buche als selbst die 70 Cent Bearbeitungsgebühr, die man in Hamburg für LOTTO 6aus49 zu bezahlen hat, wenn man z. B. nur 9 Felder mit einer Laufzeit von 4 Wochen zum Gesamtpreis von lediglich 43,90 € spielt. Denn in diesem Fall würde man nur rund 1,6 % zusätzlich zum Spieleinsatz zahlen, der dann aber bei nicht einmal einem Zwanzigstel des Lospreises der SKL (für alle sechs Monate) liegt. Kauft man dagegen z. B. zum etwa gleichen Preis von 42,95 € vier Sechzehntellose der NKL, dann würde die Servicegebühr pro Monat mit 7,4 % des Spieleinsatzes sogar mehr als viereinhalb Mal so hoch liegen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2. Geringe Ø AQ aufgrund der Servicegebühr bei kleinen Losanteilen</span></span><br />
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Die Ø AQ ist das wichtigste Kriterium, nach dem man eine Lotterie beurteilen sollte, weil man an diesem Wert ungefähr abschätzen kann, wie viel Geld man als Spieler von seinen Spieleinsätzen im Durchschnitt langfristig wieder zurückgewinnt. Ohne Berücksichtigung der Servicegebühr würde die Ø AQ beim Hauptspiel der SKL bei 45,64 % und beim Hauptspiel der NKL bei 43,63 % liegen, wie auch den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden kann, bei denen ich die Verlosungen aus allen sechs Klassen zusammengefasst habe.<br />
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Die erste Frechheit liefert die NKL bereits damit, dass nicht veröffentlicht wird, wie hoch die Ø AQ bei dem Zusatzangebot NKL Millionen-Joker für sich allein betrachtet ist, sondern diese in den amtlichen Lotteriebestimmungen (ALB) nur in Kombination mit der Hauptlotterie angibt. Dadurch lässt sich für den Spieler weniger gut abschätzen, ob sich das Zusatzangebot überhaupt lohnt. Tatsächlich liegt die Ø AQ beim NKL Millionen-Joker nur bei 36,31 % und lohnt sich somit deutlich weniger stark, als man bei der Inklusivberechnung annehmen könnte, bei der die Ø AQ mit 42,54 % angegeben wird (siehe ALB §13 Abs. 2). Besonders unverschämt finde ich daher, dass viele Lotterie-Einnahmen (wie z. B. bei guenther.de, gloeckle.de oder neugebauer.de) die Hauptlotterie der NKL nur in Kombination mit dem Millionen-Joker anbieten, zumal die Chance auf einen Gewinn bei dieser Spielergänzung auch noch extrem schlecht ist (siehe auch Punkt 16).<br />
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Zur Berechnung der effektiven Ø AQ gemessen an den Gesamtkosten des Spielers, muss man aber unbedingt auch noch die Servicegebühr mit einkalkulieren. Setzt man diese mit 2,95 € pro Monat an, so liegt die Ø AQ bei der Bestellung des kleinsten Losanteils bei der SKL nur bei geringen [45,64 % * 90 € / 107,70 € =] 38,14 % und bei der NKL sogar nur bei [43,63 % * 60 € / 77,70 € =] 33,69 % (ohne Millionen-Joker) bzw. [42,54 % * 70,50 € / 88,20 € =] 34 % (mit Millionen-Joker) und ist damit in Wirklichkeit deutlich schlechter als beim LOTTO 6aus49, wo es ohne Bearbeitungsgebühr 50 % sind. Doch selbst wenn man auch dort diese Gebühr berücksichtigen würde und sogar in Hamburg leben würde (wo die Bearbeitungsgebühr beim LOTTO 6aus49 mit 0,70 € pro Spielschein von allen Bundesländern am höchsten ist), so liegt auch dann die Ø AQ bei einem vollen Lottoschein mit 16 Feldern zum Gesamtpreis von 15,10 € immer noch bei deutlich höheren [50 % * 19,20 € / 19,90 € =] 48,24 %.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3. Besonders geringe Ø AQ bei Teilnahme an weniger als allen sechs Klassen</span></span><br />
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Um jedoch selbst bei den geringsten Losanteilen der Klassenlotterien noch eine Ø AQ von 38,14 % durch das Zehntellos der SKL und eine Ø AQ von 33,69 % durch das Sechzehntellos der NKL zu erreichen, müsste man sogar noch dazu bereit sein, bei der SKL insgesamt 107,70 € (15 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 € Servicegebühr x 6 Monate) und bei der NKL insgesamt 77,70 € (10 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 € Servicegebühr x 6 Monate) auszugeben, um somit an allen sechs Klassen teilzunehmen. Nimmt man jedoch z. B. nur im ersten Monat (Klasse 1) teil, so liegt die Ø AQ bei der SKL zum Gesamtpreis von 17,95 € nur noch bei 13,75 % und bei der NKL zum Gesamtpreis von 12,95 € sogar bei unfassbar geringen 9,36 %. Weitere Angaben dazu können der untenstehenden Tabelle "Preise und Ø AQ nach Losanteil und Spielzeitlänge" entnommen werden. Daher freuen sich die Lotteriebetreiber vermutlich besonders, wenn Spieler bereits vor der sechsten Klasse aussteigen, da sie dann nur sehr wenige Gewinne an diese Spieler ausschütten müssen. Denn in der 156. Lotterie der SKL fließen 34,4 % der Ø Gesamtverlosungssumme nur in die sechste Klasse. Bei der 153. Lotterie der NKL sind es sogar 74,1 %.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">4. Abzocke der Spieler bei nachträglichem Einstieg in eine bereits begonnene Lotterie</span></span><br />
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Möchte man als Spieler in eine bereits laufende Lotterie einsteigen, muss man unbedingt wissen, dass man dann die Klassen bzw. Monate, die schon abgelaufen sind und in denen man somit gar nichts mehr gewinnen kann, trotzdem noch nachzahlen muss. Egal wie viele Klassen also schon gespielt wurden und wie wenige Ziehungen einem bei dieser Lotterie noch bevorstehen, so muss man letztendlich trotzdem den vollen Preis bei einer Restteilnahme bis zum Ende der letzten Klasse bezahlen. Dies kann man in den ALB der <a href="https://www.skl.de/rund-um-die-lotterie/lotteriebestimmungen_spielplan.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">SKL (§ 3 Abs. 3)</span></a> und <a href="https://www.nkl.de/rund-um-die-lotterie/lotteriebestimmungen_spielplan.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">NKL (§ 4 Abs. 2)</span></a> nachlesen. Würde man also beispielsweise bei der SKL nur für die letzten drei Monate (Klasse 4 bis 6) einsteigen, so müsste man dafür trotzdem noch insgesamt 98,85 € für das Zehntellos bezahlen (15 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 Servicegebühr x 3 Monate) und die Ø AQ würde dadurch nur noch bei 30,77 % liegen. Oder würde man bei der NKL nur für den letzten Monat (Klasse 6) einsteigen, so müsste man dafür trotzdem noch 62,95 € für das Sechzehntellos bezahlen (10 € Spieleinsatz x 6 Monate + 2,95 Servicegebühr x 1 Monat) und die Ø AQ würde dadurch nur noch bei 30,81 % liegen. Weitere Angaben dazu können der untenstehenden Tabelle "Preise und Ø AQ nach Losanteil und Einstiegszeitpunkt" entnommen werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">5. Abzocke der Spieler beim Ausscheiden der Losnummer</span></span><br />
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Wenn gemäß den ALB der <a href="http://lotteriecheck.de/SP-SKL-156.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">SKL (§ 6 Abs. 1+2)</span></a> und den ALB der <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-153.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">NKL (§ 9 Abs. 1+2)</span></a> eine Losnummer bei bestimmten Ziehungen im Verlaufe der Lotterie einen Gewinn erzielt, scheidet das Los sogar komplett aus der Lotterie aus und kann somit nicht mehr an den kommenden Ziehungen in der nächsten bzw. der sechsten Klasse teilnehmen. Wird jedoch bei einer Ziehung ein bereits ausgeschiedenes Los gezogen, so wird die Ziehung gemäß Ziehungsordnung zumindest wiederholt, wodurch die Spieler, die das Glück hatten bei bestimmten Ziehungen nicht aus der Lotterie auszuscheiden, bei künftigen Ziehungen somit insgesamt bessere Chancen auf einen Gewinn haben.<br />
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Wer mit seinem Los aus der Lotterie ausscheidet und trotzdem weiterspielen möchte, muss das Angebot eines Folgeloses (SKL) bzw. Anschlussloses (NKL) das man daraufhin angeboten bekommt annehmen (wer nicht innerhalb von zwei Wochen widerspricht, stimmt dabei dem Angebot automatisch zu), das dann aber genauso viel kostet, wie wenn man mit einem Los in die laufende Lotterie einsteigen möchte und bei dem man somit ebenfalls die bereits abgelaufenen Klassen nachbezahlen muss. Im Falle der sechsten Klasse wären das somit nochmals 90 € beim Zehntellos der SKL bzw. 60 € beim Sechzehntellos der NKL, nur um an den paar noch verbleibenden Ziehungen in der sechsten Klasse weiterhin teilnehmen zu können. In diesem Fall sollte man sich unbedingt den Gewinn auszahlen lassen. Denn falls man seinen Gewinn dafür verwenden möchte, erneut bei der SKL oder NKL zu spielen, sollte man erst wieder bei der nächsten Lotterie einsteigen, da man dort dann wieder in insgesamt sechs Klassen deutlich mehr Gewinnchancen hat, als wenn man für das gleiche Geld das Angebot mit dem Folge- bzw. Anschlusslos für eine Teilnahme an den restlichen Ziehungen dieser Lotterie annehmen würde.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">6. Möglichkeit zum Erreichen einer Ø AQ von 3,19 % (NKL) und 9,67 % (SKL) bei nur einmonatiger Teilnahme</span></span><br />
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Wie bereits am Anfang des Beitrags erwähnt, hat man bei der NKL (mit freundlicher Unterstützung der Bundesländer und der Glücksspielaufsicht) sogar die Chance eine Ø AQ von weniger als 4 % zu erreichen. Dazu braucht man lediglich mit einem Sechzehntellos in der fünften Klasse einzusteigen, wofür man mit Servicegebühr 52,95 € bezahlen darf und zum Ende der fünften Klasse zu kündigen. Zum Nachrechnen: 135.200.000 (Verlosungssumme in Euro in Klasse 5, inkl. Bereitstellung von 2 Millionen Euro für den Jackpot) / 16 (Losanteil) / 52,95 (Spieleinsatz in Euro) / 5.000.000 (Gesamtzahl der Lose in Klasse 5) = 3,19 %. Nirgendwo sonst (nicht einmal bei Lottoland) habe ich bislang eine Lotterie finden können, bei der die Lotterieanbieter bewusst in Kauf nehmen, dass für den Spieler durch einen ungünstig gewählten Ein- und Ausstiegszeitpunkt einer Lotterie oder durch andere unkluge Spielentscheidungen die Möglichkeit besteht auf eine derart unverschämt geringe Ø AQ von nicht einmal 4 % zu kommen. Selbst wenn man in diesem Fall ein ganzes Los kaufen würde oder die Servicegebühr überhaupt nicht berücksichtigen würde, läge die Ø AQ in diesem Fall trotzdem bei nicht einmal 3,4 %.<br />
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Bei der SKL wäre die ungünstigste Spielentscheidung des Spielers mit einem Zehntellos in die dritte Klasse einzusteigen, wofür man mit Servicegebühr 47,95 € bezahlen muss und zum Ende der dritten Klasse zu kündigen. In diesem Fall würde man eine Ø AQ von unter 10 % erreichen. Auch hier wieder zum Nachrechnen: 222.490.000 (Verlosungssumme in Euro in Klasse 3) / 10 (Losanteil) / 47,95 (Spieleinsatz in Euro) / 4.799.390 (Gesamtzahl der Lose in Klasse 3, inkl. Berücksichtigung der bereits ausgeschiedenen Lose aus den ersten beiden Klassen) = 9,67 %. Weitere Angaben dazu können der untenstehenden Tabelle "Preise und Ø AQ nach Losanteil bei einmonatiger Teilnahme" entnommen werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">7. Schlechte Chancen auf den Hauptgewinn</span></span><br />
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Bei der SKL und NKL wird nur ein einziges Mal ein Gewinn von 20.000.000 € verlost (bei der NKL können es sogar weniger sein, falls es bereits in den Klassen 1 bis 5 bei einer Chance von 1 zu 10 je Klasse mindestens eine Jackpot-Verlosung gegeben hat, gemäß ALB § 8 Abs. 3). Um an dieser Verlosung teilzunehmen, muss man bei der SKL insgesamt mindestens 90 € (zuzüglich Servicegebühr, die nochmals mindestens 17,70 € beträgt) bezahlen und hätte in diesem Fall dann auch nur ein Zehntellos in der Hand, durch das man bei dieser Ziehung somit nur maximal 2.000.000 € gewinnen kann, bei einer Gewinnchance von lediglich 1 zu 5.000.000. Für Spieler, die also bei einer Lotterie mindestens 1.000.000 € gewinnen wollen, wäre eine Teilnahme bei der SKL oder NKL ebenfalls keine gute Wahl.<br />
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Denn zum Preis von 107,70 € (inkl. Servicegebühr) für das Zehntellos der SKL könnte man z. B. beim LOTTO 6aus49 mindestens 85 Tipps (inkl. Bearbeitungsgebühr) abgeben. Dadurch würde die Gewinnchance auf den Jackpot (der sogar fast immer bei deutlich über 2.000.000 € liegt) nur bei rund 1 zu 1.645.000 liegen und wäre somit mehr als drei Mal so hoch wie bei der SKL oder NKL. Auch in der zweiten Gewinnklasse liegt beim LOTTO 6aus49 ein theoretischer Gewinn von im Durchschnitt über 1.000.000 € pro Ziehung zur Ausschüttung bereit. Die Chance darauf würde bei 85 abgegebenen Tipps sogar nur bei rund 1 zu 183.000 liegen und wäre damit über 27 Mal so hoch, wie die Gewinnchance auf 2.000.000 € und immer noch über 13,5 Mal so hoch, wie die Gewinnchance auf mindestens 1.000.000 € beim Zehntellos der SKL.<br />
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Sogar die allgemeine Gewinnchance, überhaupt mindestens einen Gewinn zu erzielen, liegt bei LOTTO 6aus49 bei 85 Tipps bei 93,63 % und ist damit deutlich höher als bei einem Los der SKL (unter 53 %) oder NKL (unter 54 %) bei einer Spieldauer über die gesamte Laufzeit von sechs Monaten.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">8. Verlosung von Sachgewinnen beim NKL Hauptspiel und SKL Traum-Joker</span></span><br />
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Die Verlosung von Sachgewinnen, anstelle von Geld ist meiner Meinung nach grundsätzlich unseriös und für viele Spieler ein schlechter Gewinn. Möglicherweise kann ein Spieler mit einem Sachgewinn gar nichts anfangen, findet ihn für sich persönlich nutzlos und braucht bzw. will diesen Gewinn vielleicht auch gar nicht, so dass ihm nichts anderes übrigbleibt, als ihn wieder zu verkaufen (meistens zu einem geringeren als dem ursprünglichen Kaufpreis). Daher ist ein Geldgewinn immer besser, weil man sich damit selber das kaufen kann, was man möchte.<br />
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Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Lotterieveranstalter den Wert der Sachgewinne bewusst zu hoch angibt, um dadurch eine bessere Ø AQ für den Spieler bei dieser Lotterie angeben zu können. Zum Beispiel könnte der Lotterieveranstalter für einen Sachgewinn tatsächlich unterschiedliche Preise von verschiedenen Händlern angeboten bekommen und dabei den höchsten Preis als Wert des Sachgewinns angeben aber dann in Wirklichkeit den Sachgewinn beim günstigsten Händler für den Gewinner beziehen. Die Verlosung von Sachgewinnen beim Hauptspiel der NKL könnte vielleicht auch ein Grund dafür sein, warum bei der SKL im Jahr 2022 die Umsätze um über 50 % höher gewesen sind als bei der NKL (siehe Punkt 15), denn die SKL verlost im Hauptspiel keine Sachgewinne, sondern nur Geldgewinne.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">9. Verlosung von Rentengewinnen beim SKL Euro-Joker, NKL Extra-Joker und der NKL-Rentenlotterie</span></span><br />
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Auch Rentengewinne werden von den Lotterieveranstaltern für die Spieler meistens nur wegen ihrem eigenen Vorteil angeboten. Bei hohen Gewinnsummen ist man dann keinem so großen Risiko ausgesetzt das Geld nicht auftreiben zu können. So kann man nämlich die Gewinnansprüche der Spieler bequem in monatlichen Ratenzahlungen an die Gewinner auszahlen, die man leicht aus dem laufenden Lotteriegeschäft durch die monatlichen Einnahmen bestreiten kann (der Begriff "Ratengewinn" wäre daher eine gerechtere Bezeichnung). Als Spieler hat man jedoch jahrelang Forderungen an das Unternehmen und muss jeden Monat darauf hoffen, dass das Geld auch wirklich auf seinem Konto ankommt und es das Unternehmen auch in einigen Jahren noch gibt und bis dahin nicht pleitegegangen ist. Gerade bei der SKL und NKL, die sich auf einem absteigenden Ast befinden, was die Umsätze betrifft (siehe Punkt 15), wäre ich da nicht sehr optimistisch gestimmt.<br />
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Das größere Problem für den Spieler ist jedoch der Wertverlust aufgrund von Inflation. Ein Gewinn von zum Beispiel 1.200.000 € hat, wenn dieser in monatlichen Raten zu je 10.000 € über 10 Jahre ausbezahlt wird, bei einer monatlichen Inflation von 0,2 % nur noch einen Barwert von 1.065.918 €. Dieses Ergebnis könnt ihr euch entweder über Excel mit der Formel "=BW(0,002;120;-10000)" sehr einfach selber ausrechnen lassen oder ihr verwendet dazu mein Berechnungstool (Funktion 11) welches ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=27817" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> findet (wobei eine monatliche Inflation von 0,2 % einer jährlichen Inflation von [1,002 ^ 12 - 1 =] 2,42658 % entspricht). Auch in diesem Fall ist es somit dem Lotterieanbieter möglich eine höhere Ø AQ bei den Rentengewinnen anzugeben, da für die Berechnung dieses Wertes immer der Gesamtgewinn ohne Inflationsberücksichtigung als Grundlage dient und leider nicht der Barwert. Wie hoch die Ø AQ bei diesen Lotterien ist, wenn man den Barwert bei der Berechnung ansetzt und dadurch die Inflation berücksichtigt, kann den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden (die Servicegebühr wurde dabei nicht berücksichtigt).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">10. Deutlich geringere Ø AQ aufgrund der Servicegebühr beim NKL Extra-Joker und SKL Traum-Joker möglich</span></span><br />
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Der Preis für die Zusatzangebote SKL Traum-Joker und NKL Extra-Joker, die auch ohne das Hauptspiel gespielt werden können, liegt nur bei 5 €. Wie den untenstehenden Tabellen entnommen werden kann, würde die Ø AQ beim SKL Traum-Joker bei 43,81 % und beim NKL Extra-Joker bei 46,16 % liegen, wenn man beide Lotterien über die gesamte Laufzeit von 6 Monaten spielen würde. Dieser Wert berücksichtigt jedoch nicht die Servicegebühr, die man auch bei den Zusatzangeboten pro Monat zu bezahlen hat. Geht man auch hier von einer Servicegebühr von 2,95 € pro Monat aus, dann würde diese beim Kauf von nur einem Los somit bei fast 60 % des regulären Spieleinsatzes liegen. Dadurch reduziert sich die Ø AQ bei nur einem Los in Wirklichkeit auf nur noch [43,81 % * 30 € / 47,70 € =] 27,55 % beim SKL Traum-Joker und auf [46,16 % * 30 € / 47,70 € =] 29,03 % beim NKL Extra-Joker.<br />
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Beim NKL Extra-Joker sollte man außerdem noch berücksichtigen, dass (wie bei Punkt 9 angesprochen) aufgrund der Inflation der Barwert der Gewinne geringer ausfällt als die nominale Gesamtgewinnsumme bei einer monatlichen Auszahlung über eine Laufzeit von 10 Jahren. Unter Berücksichtigung eines Kaufkraftverlustes in Höhe von 0,2 % pro Monat, würde die Ø AQ für ein einziges Halbjahreslos des NKL Extra-Jokers zum Gesamtpreis von 47,70 € inflationsbereinigt sogar nur noch bei 26,77 % liegen.<br />
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Natürlich kommt es auch beim SKL Euro-Joker zu einer Reduzierung der Ø AQ, aufgrund der Servicegebühr. Da dort aber der reguläre Preis mit 10 € pro Monat doppelt so hoch wie beim SKL Traum-Joker und NKL Extra-Joker ist, reduziert sich dadurch die Ø AQ bei dieser Lotterie prozentual nicht ganz so stark und würde in diesem Fall (beim Kauf von nur einem Los und einer Servicegebühr von 2,95 € pro Monat) zumindest noch bei [46,99 % * 60 € / 77,70 € =] 36,29 % liegen (bzw. bei 35,26 % zum Barwert bei Berücksichtigung einer Inflation von 0,2 % pro Monat).<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">11. Unterschiedliche Gewinnausschüttung je nach Monat auch beim SKL Traum-Joker, SKL Euro-Joker und NKL Extra-Joker</span></span><br />
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Nicht nur bei der Hauptlotterie der SKL und NKL und der Spielerweiterung NKL Millionen-Joker, sondern auch bei den Zusatzangeboten SKL Traum-Joker, SKL Euro-Joker und NKL Extra-Joker, ist die Ø AQ davon abhängig, in welchem Monat man spielt, da im Falle von täglichen Ziehungen die Monate unterschiedlich viele Tage, im Falle von wöchentlichen Ziehungen die Monate unterschiedliche viele Sonntage (SKL) bzw. Freitage (NKL) haben und im Falle von Sonderverlosungen diese nicht in jedem Monat angeboten werden, der Spieleinsatz aber trotzdem jeden Monat derselbe ist. Um eine möglichst hohe Ø AQ zu erreichen, muss der Spieler daher die Spielangebote genau betrachten, um berechnen zu können in welchem Monat sich eine Spielteilnahme besonders lohnen würde. Bei vielen anderen Lotterien sind die Spielbedingungen fairer, weil man dort (abgesehen von vielleicht ein paar seltenen Sonderauslosungen) immer die gleichen Gewinnchancen hat, egal zu welchem Zeitpunkt man teilnimmt.<br />
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Am deutlichsten fällt der Unterschied beim SKL Euro-Joker aus. In der 156. Lotterie kann man im besten Monat (Dezember) aufgrund der zusätzlichen "Jubiläumsziehung" (25 x 10.000 € pro Monat für ein Jahr), 31 Tagesziehungen und 5 Wochenziehungen mit 53,22 % die höchste Ø AQ erzielen, während man in den schlechtesten Monaten (Januar und Mai), in denen es jeweils keine Sonderverlosungen und nur 4 Wochenziehungen gibt, lediglich auf eine Ø AQ von 43,74 % kommt. Auch beim SKL Traum-Joker ist die Ø AQ in der 156. Lotterie im Dezember (aufgrund der Verdopplung des Höchstgewinns auf 1.000.000 €) mit 45,48 % am höchsten, während diese in den anderen fünf Monaten (Januar bis Mai) mit 43,48 % etwas geringer ausfällt. Relativ hoch ist der Unterschied aber wieder beim NKL Extra-Joker in der 153. Lotterie, bei der die Ø AQ im Januar (31 Tagesziehungen und 5 Wochenziehungen) bei 48,48 % und im Februar (28 Tagesziehungen und 4 Wochenziehungen) nur bei 43,24 % liegt. Wichtig zu beachten ist aber, dass (wie bei Punkt 10 angesprochen) all diese Angaben weder die Servicegebühr noch ggf. die Inflation berücksichtigen und die Ø AQs daher in Wirklichkeit noch deutlich geringer sind.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12. Von den Spieleinnahmen sind keine Ausgaben für gute Zwecke vorgesehen</span></span><br />
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Sowohl bei der SKL als auch bei der NKL wird von den Spieleinnahmen in der Regel nichts für gemeinnützige Zwecke verwendet (siehe auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GKL_Gemeinsame_Klassenlotterie_der_L%C3%A4nder" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - letzter Satz), während z. B. beim LOTTO 6aus49 immerhin bis zu 23 % der Spieleinnahmen hierfür reserviert werden. Trotz der extrem geringen Gewinnausschüttung von bis zu 38,14 % beim Hauptspiel der SKL bzw. 33,69 % beim Hauptspiel der NKL (bei Teilnahme an allen sechs Klassen zum Mindesteinsatz und gemessen an den Gesamtkosten des Spielers - also mit Einberechnung einer Servicegebühr von 2,95 € pro Monat), schert man sich bei der GKL dennoch nicht um das Gemeinwohl, in dem man bereit wäre auch nur einen geringen Teil der Spieleinnahmen für gute Zwecke zur Verfügung zu stellen, während dagegen beim LOTTO 6aus49 bis zu 73 % der Spieleinsätze für die Gewinnausschüttung und für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt werden. Das meiste der Spieleinsätze dürfte wohl bei der SKL und NKL für Werbung draufgehen, denn bei einer derart schlechten Lotterie wäre es nicht verwunderlich, wenn man besonders viel Geld in Werbung stecken müsste, um wenigstens noch ein paar Spieler zum Spielen ihrer Abzock-Lotterien bewegen zu können.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">13. Irreführende Bezeichnung für die Verlosung der Gewinne</span></span><br />
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Aufgrund der Werbeaussagen der SKL und NKL könnte man fälschlicherweise annehmen, dass alle angepriesenen Gewinne garantiert an die Spieler ausgeschüttet werden. Man benutzt dabei die irreführende Bezeichnung "ausgespielt" was aber in Wirklichkeit nichts anderes bedeutet als dass die Gewinne lediglich verlost werden - und zwar unter allen fünf Millionen Losnummern, die man theoretisch verkaufen könnte (und nicht unter den Spielern). Es ist daher keinesfalls so, dass z. B. die beworbenen Autos bereits irgendwo auf dem Firmengelände der NKL stehen und nur darauf warten einem Gewinner übergeben zu werden. Denn wenn die gezogene Losnummer von keinem Spieler gekauft wurde, gewinnt auch niemand den beworbenen Preis. Die Sachpreise werden von der NKL (beim Traum-Joker auch von der SKL) erst dann beschafft, wenn es auch tatsächlich einen Gewinner geben sollte, der die richtige Losnummer besitzt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">14. Irreführung der Spieler durch Angabe der Anzahl der Gewinne statt der Gewinnwahrscheinlichkeit</span></span><br />
<br />
Die Lotterieprodukte der SKL und NKL werden mit der Anzahl der zu verlosenden Gewinne beworben. Die Anzahl der möglichen Gewinne bzw. der Verlosungen sagt jedoch nichts über die Gewinnchancen aus, auf die es letztendlich für die Spieler ankommt (mehr Informationen dazu findet ihr in meinem Zusatzbeitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26924&amp;pid=688495#pid688495" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>, zusammen mit einem Werbebeispiel der SKL). Dadurch werden die Lotterien für den Spieler attraktiver dargestellt als sie in Wirklichkeit sind. Lediglich in der höchsten Gewinnklasse wird mit einem Sternchen auf die Fußnote verwiesen, in der dann in Kleinschrift die Chance auf den Höchstgewinn angegeben wird. Auf Grundlage der jeweils angegebenen Verlosungsanzahl der einzelnen Gewinne, muss sich der Spieler dann die für ihn relevanten Gewinnchancen für die anderen Gewinnklassen selber berechnen. Wie einfach man damit die Spieler täuschen kann, soll das folgende Beispiel zeigen. Schaut euch hier bitte zuerst einmal die beiden Tabellen auf der linken Seite an und versucht dabei auf den ersten Blick zu beurteilen, welches dieser Angebote das bessere für den Spieler ist. Die beiden Tabellen auf der rechten Seite geben dann die Auflösung und zeigen auf, wie man diese Lotterien für die Spieler am transparentesten bewerben könnte:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl1.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl1.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die Werbetabellen auf der linken Seite sind sogar fast noch zu positiv für diesen einfachen Vergleich dargestellt, weil die Fußnote mit der Gewinnwahrscheinlichkeit auf den Höchstgewinn in Wirklichkeit nicht schon am Ende der Gewinntabelle, sondern erst am Ende der Website angezeigt wird und dazwischen somit noch möglichst viel Platz für anderen Text gelassen wird. Ein seriöser Lotterieanbieter würde jedoch seine Produkte grundsätzlich damit bewerben, mit welcher Gewinnwahrscheinlichkeit die einzelnen Preisklassen gewonnen werden können, so wie es ja auch bei den meisten Lotterien (sogar im Ausland) tatsächlich der Fall ist.<br />
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Wäre der Anbieter besonders fair gegenüber seinen Spielern, dann würde er auch noch die Ø AQs der einzelnen Gewinnklassen angeben (so wie z. B. oben in den rechten Tabellen), die sich aus dem Verhältnis zwischen Spieleinsatz, Chancen und Gewinnhöhe ergeben (leider konnte ich jedoch bislang noch keinen derart spielerfreundlichen Anbieter finden, der dies tut). Lottoland hat übrigens seit einiger Zeit seine Lotterie WorldMillions für die Spieler verbessert, die nun aktuell eine Ø AQ von 46,71 % erreicht (anstelle der in der Tabelle angegebenen 24,85 %). Der Vergleich mit WorldMillions ist jedoch durchaus passend, denn Lottoland könnte diese Lotterie tatsächlich auf die gleiche unseriöse Weise wie die SKL und NKL bewerben, da auch bei WorldMillions jede Losnummer nur einmal vergeben wird.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">15. Geschäftsberichte werden ohne einzelne Betrachtung der Gewinnausschüttung angegeben und auch nicht auf der Homepage veröffentlicht</span></span><br />
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Bei der SKL, NKL und GKL werden auf deren Websites keine Geschäftsberichte veröffentlicht (von der GKL sind diese nur im Unternehmensregister zu finden). Vermutlich möchte man sich keine Blöße geben, da die Umsatzzahlen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind, weil vermutlich auch die Spieler so langsam das auf Spielerabzocke abgezielte Geschäftsmodell dieser Unternehmen durchschauen. So lag im Jahr 2005 der Umsatz der SKL noch bei 832 Millionen Euro (siehe <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/169258/umfrage/umsatz-der-skl/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) und bei der NKL bei 494 Millionen Euro (siehe <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/169256/umfrage/umsatz-der-nkl/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Gemäß dem Geschäftsbericht der GKL von 2022 (siehe <a href="http://lotteriecheck.de/GKL-2022.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 12), lag in diesem Jahr der Umsatz der SKL nur noch bei 172,3 Millionen Euro (79 % weniger als 2005) und bei der NKL nur noch bei 112,4 Millionen Euro (77 % weniger als 2005). In diesem Geschäftsbericht wird jedoch nicht erwähnt, wie hoch die Gewinnausschüttung im Vergleich zu den Spieleinnahmen ist, da in der Gewinn- und Verlustrechnung auf Seite 8 dieser Posten zusammen mit den "anderen Aufwendungen für das Spielgeschäft" angegeben wird, womit höchstwahrscheinlich die Aufwendungen für Werbung gemeint sind, die nämlich auch nicht separat aufgeführt werden. Dies war garantiert Absicht, da man wohl nicht veröffentlichen wollte, wie extrem gering die Gewinnausschüttung im Vergleich zu den Spieleinnahmen ist und wie hoch im Verhältnis dazu die Werbeausgaben gewesen sind. Allerdings hat der Freistaat Sachsen noch einen alten Geschäftsbericht der SKL vom 01.12.2011 bis 30.06.2012 veröffentlicht (siehe <a href="http://web.archive.org/web/20211018013704/https://www.finanzen.sachsen.de/download/2012_JA_Sueddeutsche_Klassenlotterie_30-06-2012.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) bei dem der Posten Gewinnausschüttung in der Gewinn- und Verlustrechnung (auf Seite 8) einzeln aufgeführt wurde und bei 54.841.370 € lag. Die Spieleinnahmen durch Losverkäufe betrugen 128.746.597,50 €, wodurch sich somit eine Gewinnausschüttungsquote von lediglich 42,6 % ergibt.<br />
<br />
Deutlich offener zeigt sich dagegen zum Beispiel die Lotterie "Aktion Mensch", die kein Problem damit haben auf ihrer Website ihre Jahresberichte zu veröffentlichen (siehe <a href="https://www.aktion-mensch.de/ueber-uns/jahresbericht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). Gemäß dem Geschäftsbericht für das Jahr 2023 lagen die Spieleinnahmen bei 585.893.000 €. Davon wurden zwar nur 175.768.000 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgeschüttet, dafür aber 230.603.000 € (39,4 %) für gute Zwecke verwendet (so viel wie bei vermutlich keiner anderen Lotterie in Deutschland), während wie bereits in Punkt 12 angesprochen die SKL und NKL von ihren Einkünften überhaupt nichts zum Gemeinwohl beisteuern. Kein Wunder also, dass es bei der SKL und NKL mit den Umsätzen in den letzten Jahren den Bach runterging, während die Lotterie "Aktion Mensch" ihren Umsatz von 2000 (285,5 Millionen Euro) bis 2023 mehr als verdoppeln konnten.<br />
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<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">16. Sehr schlechte Gewinnchance beim NKL Millionen-Joker und der NKL Rentenlotterie</span></span><br />
<br />
Bei der Spielerweiterung NKL Millionen-Joker (die nur zusammen mit dem Hauptspiel gespielt werden kann) und der NKL Rentenlotterie (die man auch ohne Teilnahme am Hauptspiel spielen kann) ist die Gewinnchance auf einen Geldgewinn bzw. "Rentengewinn" nur sehr gering. Aus diesem Grund sollte man daher von den Zusatzangeboten keinen Gebrauch machen, da dies für die allermeisten Spieler nur rausgeworfenes Geld wäre. Beim NKL Millionen-Joker liegt bei einer Spielteilnahme über alle sechs Klassen die Chance auf einen Gewinn nur bei 1 zu 16.393. Bei der NKL Rentenlotterie liegt unter Miteinbeziehung der Bonuslosgewinne, die die Möglichkeit auf eine mehrmalige Spielteilnahme bieten, die Gewinnchance auf den Hauptgewinn bei 1 zu 2.100.000 und die Chance überhaupt einen Rentengewinn zu erzielen nur bei 1 zu 10.500 pro Monat. Mehr Details dazu können den untenstehenden Tabellen entnommen werden. Eine noch schlechtere Gewinnchance hat nur noch NKL Extra-Joker Plus (siehe Punkt 18)<br />
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<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">17. Unwahre Angabe der Ø AQ bei der NKL-Rentenlotterie (Glücksjahre)</span></span><br />
<br />
Die NKL wirbt bei seiner NKL-Rentenlotterie in den amtlichen Lotteriebestimmungen (siehe <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-Rente.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) in § 3 Abs. 2 und auch noch einmal auf der ersten Seite oberhalb des Gewinnplans unter der Überschrift "Die Highlights der Lotterie Glückjahre" im vierten Punkt, dass die Ø AQ einschließlich Bonuslosgewinne bei 58,2 % liegen würde. Diese Angabe ist jedoch definitiv falsch, da die NKL bei der Berechnung dieses Wertes die Bonuslosgewinne als tatsächliche Geldgewinne veranschlagt, die man sich als Spieler aber nicht auszahlen lassen kann (siehe auch § 11 Abs. 3). Der Spieler erhält im Gewinnfall lediglich ein weiteres gleichwertiges Los für den nächsten Monat, wodurch der wahre Wert des Bonusloses auf Grundlage der tatsächlichen Geldgewinne nur bei 40,29 % des Lospreises liegt, was somit gleichzeitig auch die wirkliche Ø AQ bei dieser Lotterie ist.<br />
<br />
Damit verstößt die NKL sogar auch noch gegen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">§ 5 (1) UWG</span></a> und <a href="https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/StVGlueStV2021-5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">§ 5 (2) Abs. 6 GlüStV</span></a> aufgrund irreführender Werbung. Die Rentenlotterie der NKL ist somit in Wirklichkeit eines der schlechtesten Lotterie-Angebote, das von der NKL aber vermutlich bewusst mit der höchsten Ø AQ beworben wird (die damit fälschlicherweise auch noch höher als beim LOTTO 6aus49 - der beliebtesten Lotterie in Deutschland - angegeben wird), um die Spieler dadurch möglichst zum Spielen der NKL-Rentenlotterie zu bewegen.<br />
<br />
Während man die anderen Unverschämtheiten der Klassenlotterien, mal rein von den gesetzlichen Bestimmungen aus betrachtet, vielleicht gerade noch so durchgehen lassen kann, ging dieser Schlag gegen die Spieler meiner Meinung nach deutlich unter die Gürtellinie. Aus diesem Grund habe ich am 07.08.2020 offiziell Beschwerde beim deutschen Werberat eingereicht, da die NKL damit auch gegen deren Verhaltensregeln für Glücksspiele verstößt (siehe <a href="https://werberat.de/leitfaden-zum-werbekodex-des-deutschen-werberats/gluecksspiel/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Absatz 1.2.).<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">18. Katastrophal schlechte Ø AQ und Gewinnchance beim neuen NKL Extra-Joker Plus</span></span><br />
<br />
Bei der neuen Lotterie "NKL Extra-Joker Plus" (die es erst seit der 148. Lotterie gibt und die als Spielerweiterung auch nur zusammen mit dem "NKL Extra-Joker" für 5 € zusätzlich pro Monat gespielt werden kann), werden jeden Monat nur drei lebenslange Renten in Höhe von 5.000 €, 2.500 € und 1.000 € verlost. Damit hat diese Zusatzlotterie nur eine Gesamtgewinnchance von 1 zu 1.666.667 (pro Monat) bzw. 1 zu 277.778 (pro Halbjahr), welche damit die mit Abstand geringste von allen Lotterieangeboten der SKL und NKL ist. Allein das sollte schon Grund genug sein, diese Lotterieergänzung nicht zu spielen.<br />
<br />
Der aber wesentlich entscheidendere Grund, weshalb man diese Spielerweiterung auf keinen Fall dazu bestellen sollte, liegt an der absolut unverschämten Ø AQ. Denn selbst ohne Miteinberechnung der Servicegebühr, würde diese gerade einmal bei 12,24 % liegen, wenn ein Spieler nach seinem Gewinn noch Ø 30 Jahre weiterleben würde (bei Berücksichtigung einer monatlichen Inflation von 0,2 % wären es sogar nur noch 8,72 %, gemessen an den Barwerten der Gewinne). Selbst wenn man sogar eine doppelt so lange Restlebensdauer von 60 Jahren ansetzen würde, dann würde dieses Lotterieprodukt trotzdem nur eine Ø AQ von 24,48 % (bzw. nur 12,97 % inflationsbereinigt) erreichen, was selbst dann noch mit deutlichem Abstand die geringste Ø AQ aller Lotterieprodukte der SKL und NKL wäre, sofern man diese jeweils über die gesamte sechsmonatige Laufzeit der 156. Lotterie der SKL bzw. 153. Lotterie der NKL spielen würde.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">19. Deutliche Verschlechterung der Ø AQ seit der 153. SKL-Lotterie und 150. NKL-Lotterie</span></span><br />
<br />
Die SKL und NKL hat den Spielern früher höhere Ausschüttungsquoten auf deren Lotterien angeboten. Doch seit der 153. Lotterie der SKL und seit der 150. Lotterie der NKL wurde die Anzahl der Gesamtlose von 3.000.000 auf 5.000.000 (+66,67 %) erhöht, wodurch sich somit im gleichen Maß auch die Gewinnchance auf sämtliche im Spielplan ausgewiesenen Preise verschlechtert hat. Doch die verloste Gewinnsumme im Hauptspiel ist dagegen bei der SKL lediglich von beispielsweise 1.289.362.000 € bei der 148. Lotterie auf 1.909.512.000 € bei der 156. Lotterie (+48,1 %) und bei der NKL von beispielweise 1.430.700.000 € bei der 145. Lotterie auf 2.094.250.000 € bei der 153. Lotterie (+46,38 %) angestiegen. Infolgedessen sank die Ø AQ bei der SKL von 51,36 % auf nur noch [51,36 % / 1,6667 * 1,481 =] 45,64 % und bei der NKL von 49,68 % auf nur noch [49,68 % / 1,6667 * 1,4638 =] 43,63 %. Diese Gewinnausschüttungsquoten findet man übrigens ebenfalls in den ALB - in § 1 (3) bei der SKL und in § 3 (4) bei der NKL. Die alten Gewinnpläne und die ALB für die 148. Lotterie der SKL findet ihr <a href="http://lotteriecheck.de/SP-SKL-148.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> und für die 145. Lotterie der NKL <a href="http://lotteriecheck.de/SP-NKL-145.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>. Die prozentualen Veränderungen der Ø AQs aller Lotterieprodukte der SKL und NKL können auch der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl2.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Wie man sehen kann hat sich die Gewinnausschüttung beim NKL Millionen-Joker am deutlichsten reduziert. Mehr Infos dazu und ein detaillierter Gewinntabellenvergleich von den Lotterieprodukten der NKL von der 145. Lotterie und der 150. Lotterie habe ich bereits in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26924&amp;pid=688271#pid688271" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> veröffentlich.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">20. Die Österreichische Klassenlotterie (ÖKL) ist deutlich besser</span></span><br />
<br />
Ich habe mir auch mal die Österreichische Klassenlotterie (ÖKL) näher angeschaut (die es übrigens schon seit 1913 gibt und damit über 30 Jahre länger als die SKL und NKL), da man dort (im Unterschied zum österreichischen "Lotto 6 aus 45" und "EuroMillionen") sogar von Deutschland aus teilnehmen kann. Der <a href="http://www.lotteriecheck.de/SP-KL-198.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Gewinnplan</span></a> und die <a href="https://www.klassenlos.at/agb-widerruf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Spielregeln</span></a> der ÖKL sind dabei wesentlich spielerfreundlicher als bei der NKL oder SKL: <br />
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- Die Ø AQ ist deutlich höher und liegt bei einer Teilnahme an allen sechs Klassen bei 54 % (statt aktuell nur noch 45,64 % bei der SKL und 43,63 % bei der NKL). Die Spielergänzung "Superklasse" erreicht sogar eine Ø AQ von 56 % (was fast unglaubliche 20 Prozentpunkte mehr als beim NKL Millionen-Joker sind, wo es nur 36,31 % sind).<br />
- Für die Zustellung der Lose und Gewinnpläne per E-Mail wird nur 1,50 € pro Klasse berechnet, was somit deutlich günstiger als die Servicegebühr bei der SKL und NKL ist. Dadurch reduziert sich die tatsächliche Ø AQ beim Kauf des kleinsten Losanteils für das Hauptspiel nur auf [54 % * 90 € / 99 € =] 49,09 % (statt 38,14 % bei der SKL und 33,69 % bei der NKL, ausgehend von einer Servicegebühr von 2,95 € pro Klasse).<br />
- Es können keine Lose ausscheiden. Wer für alle sechs Klassen seinen Einsatz bezahlt, nimmt mit seinem Los auch garantiert an allen Ziehungen bis zum Lotterieende teil.<br />
- Zum Vorteil für die Spieler werden generell nur Sofort-Geldgewinne verlost und somit keine Sachgewinne (die der Gewinner möglicherweise gar nicht braucht oder möchte) und auch keine Rentengewinne (die für das Unternehmen nichts weiter als bequeme und zinslose Gewinnauszahlungen auf Raten darstellen). Dadurch ist auch der Gewinnplan weniger komplex und die Berechnung der Ø AQs wesentlich einfacher und zutreffender. Somit war es bei der Erstellung der vier Gewinntabellen für die ÖKL auch nicht erforderlich zusätzliche Fußnoten einzufügen.<br />
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Heftigst abgezockt wird man jedoch auch bei der ÖKL, wenn man erst nachträglich in die Lotterie einsteigt, da man auch dort die bereits gespielten Klassen nachbezahlen muss. Denn während bei der NKL und SKL die Gewinnausschüttung von Klasse zu Klasse zunimmt, nimmt sie interessanterweise bei der ÖKL bis zur fünften Klasse sogar ab. Nur in der sechsten Klasse ist sie dann wie bei der NKL uns SKL deutlich höher als in den anderen fünf Klassen. Die ungünstigste Spielentscheidung wäre daher (wie bei der NKL), wenn man nur die fünfte Klasse spielt, was eine Ø AQ von nur 4 % zur Folge hätte!<br />
<br />
Der Knüller ist jedoch, dass man bei der ÖKL sogar eine höhere Ø AQ von 60,19 % (mit Einberechnung der Gebühr sind es beim kleinsten Losanteil zum Gesamtpreis von 16,50 € zumindest noch 54,72 %) erreicht, wenn man nur in der ersten Klasse teilnimmt, anstatt alle sechs Klassen durchzuspielen. Dies wird selbstverständlich nirgendwo in den Spielinformationen und nicht einmal auf anderen Internetseiten erwähnt. Stattdessen wird immer empfohlen möglichst an allen Klassen teilzunehmen. Ein solches Spielkonzept kann für die Veranstalter nur deshalb aufgehen, weil die meisten Spieler einfach nur drauf los spielen, ohne gründlich darüber nachzudenken, wofür sie eigentlich ihr Geld ausgeben. Da schaut man dann einfach nur auf die sechste Klasse und sieht, dass dort die meisten Gewinne verlost werden, weshalb man auf jeden Fall bis zum Ende der Lotterie dabei sein möchte. Dabei bemerkt man aber nicht, dass man in den Klassen 2 bis 5 bereits auf so üble Weise abgezockt wird, dass selbst eine fast drei Mal so hohe Verlosungssumme in der sechsten wie in der ersten Klasse nicht einmal ausreicht, um die deutlich geringeren Verlosungssummen in diesen vier Klassen im Vergleich zur ersten Klasse auszugleichen.<br />
<br />
Bei keiner anderen Lotterie kann man als Spieler so viel falsch machen, wie bei den Klassenlotterien. Die Differenz zwischen der höchsten und der geringstmöglichen Ø AQ, die man bei den Klassenlotterien erzielen kann, wenn man nur an einer einzigen Klasse Teilnehmern möchte, ist daher bei der ÖKL am höchsten. Aus diesem Grund habe ich daher nachfolgend mal für die ÖKL die vollständige Gewinntabelle für die beste Spielentscheidung (nur die erste Klasse zu spielen) und für die schlechteste Spielentscheidung (nur die fünfte Klasse zu spielen) angegeben, damit ihr mal sehen könnt, wie heftig asozial die Betreiber dieser Klassenlotterie bei der Preisgestaltung mit ihren Spielern umgehen:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl3.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl3.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Abschließende Hinweise und Gewinntabellen</span></span><br />
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Wer nun nach dem Lesen dieses Beitrags trotzdem noch vorhaben sollte bei den Abzockanbietern SKL oder NKL zu spielen, sollte zusammenfassend zumindest die folgenden drei Hinweise beachten, um auch tatsächlich von der veröffentlichten Ø AQ vollständig profitieren zu können, die jedoch unter Berücksichtigung der Servicegebühr beim Kauf des kleinsten Losanteils deutlich geringer ausfällt (siehe Punkt 2):<br />
<br />
- Bis zum Ende der Lotterie teilnehmen, da die höchsten und meisten Gewinne in der sechsten Klasse verlost werden (siehe Punkt 3).<br />
- Von Beginn an bei der Lotterie dabei sein, da man bei einem späteren Einstieg trotzdem den gleichen Preis bezahlen muss, wie wenn man von Anfang an dabei gewesen wäre, obwohl man nachträglich nichts mehr gewinnen kann (siehe Punkt 4).<br />
- Im Falle des Ausscheidens des Loses, aufgrund von einem Gewinn bei einer bestimmten Ziehung, dem Angebot des Folgeloses bzw. Anschlussloses sofort widersprechen und sich den Gewinn auszahlen lassen (siehe Punkt 5).<br />
<br />
Nachfolgend nun die ausführlichen Gewinntabellen zu allen Spielangeboten der SKL, NKL und ÖKL (jeweils ohne Berücksichtigung der Servicegebühr):<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl4.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl4.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl5.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl5.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl6.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl6.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl7.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl7.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl8.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl8.png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/kl9.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kl9.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/gkl" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/gkl</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlinks: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/skl</span> / <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/nkl</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die mit Abstand beste Superzahl beim LOTTO 6aus49 ist die 0]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26917</link>
			<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 23:48:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26917</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nach Auswertung der Gewinnzahlen und Gewinnquoten aller Lottoziehungen von den Jahren 2014 bis 2019 (insgesamt 626) bin ich zu einigen überraschenden Erkenntnissen gelangt. Kann sein, dass die nachfolgenden Informationen dem einen oder anderem Leser bereits bekannt sind, aber ich vermute dennoch, dass ein Großteil der Lottospieler dies bislang noch nicht wusste, weshalb ich meine Analyse gerne in diesem Thread mit euch teilen möchte.<br />
<br />
Zunächst einmal hat es mich interessiert, inwieweit die Auswahl der Superzahl Einfluss auf die Höhe des Gewinns in den Gewinnklassen 3, 5 und 7 hat, bzw. um wie viel Mal höher der Gewinn in diesen Gewinnklassen ausfällt, im Vergleich zu einem Tipp bei dem die Superzahl nicht richtig getippt wurde. Daher habe ich mir die durchschnittlichen Gewinne der 626 Ziehungen in den Gewinnklassen 3 bis 8 aufgeschlüsselt nach Superzahl angesehen (siehe Analyse 1). Das Ergebnis war, wie ich finde, sehr beeindruckend. So lässt sich sagen, dass die Superzahl 0 die mit Abstand beste Zahl ist, die man als Lottospieler tippen kann, da diese im Durchschnitt die höchsten Gewinne in den Gewinnklassen 3, 5 und 7 erzielt und zwar sowohl absolut als auch im Verhältnis zu dem Gewinn eine Gewinnklasse darunter (also ohne die richtige Superzahl). Die schlechteste Superzahl, die man als Lottospieler niemals tippen sollte, ist übrigens die 7. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Superzahlen sind wirklich beträchtlich:<br />
<br />
Bei der Superzahl 7 liegt der Gewinn im Durchschnitt der insgesamt 71 Ziehungen<br />
- bei drei richtig getippten Zahlen nur um das 1,67-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 17,5 €).<br />
- bei vier richtig getippten Zahlen nur um das 3,77-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 163 €).<br />
- bei fünf richtig getippten Zahlen nur um das 2,66-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 9.663 €).<br />
<br />
Bei der Superzahl 0 liegt dagegen der Gewinn im Durchschnitt der insgesamt 49 Ziehungen<br />
- bei drei richtig getippten Zahlen um das 2,62-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 28 €).<br />
Der Gewinn ist damit im Ø um 30,8 % höher als der Ø Gewinn aller 626 Ziehungen und um Ø 60,2 % höher als der Ø Gewinn bei der Superzahl 7.<br />
- bei vier richtig getippten Zahlen um das 5,87-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 264 €).<br />
Der Gewinn ist damit im Ø um 31,1 % höher als der Ø Gewinn aller 626 Ziehungen und um Ø 62,1 % höher als der Ø Gewinn bei der Superzahl 7.<br />
- bei fünf richtig getippten Zahlen um das 3,93-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 14.944 €).<br />
Der Gewinn ist damit im Ø um 27,4 % höher als der Ø Gewinn aller 626 Ziehungen und um Ø 54,7 % höher als der Ø Gewinn bei der Superzahl 7.<br />
<br />
Sortiert man alle 626 Ziehungen aufsteigend nach der Gewinnhöhe in Gewinnklasse 7 (3 Richtige mit Superzahl), dann kommt auch ein sehr aussagekräftiges Ergebnis zustande (siehe Analyse 7 und 8), das noch einmal deutlich bestätigt, dass die Superzahl 7 die schlechteste und die Superzahl 0 die beste Zahl ist, die man an Spieler tippen kann:<br />
- die drei höchsten Gewinne wurden alle mit der Superzahl 0 gewonnen und unter den 15 Ziehungen mit dem höchsten Gewinn war bei 12 Ziehungen die Superzahl eine 0.<br />
- die beiden niedrigsten Gewinne wurden mit der Superzahl 7 gewonnen und unter den 15 Ziehungen mit dem niedrigsten Gewinn war bei 11 Ziehungen die Superzahl eine 7.<br />
- Teilt man die 626 Ziehungen in eine obere Hälfte (313 Ziehungen mit den höchsten Gewinnen) und in einer untere Hälfte (313 Ziehungen mit den niedrigsten Gewinnen), dann stellt man sogar erstaunt fest, dass in der unteren Hälfte kein einziges Mal die Superzahl 0 vorkommt.<br />
<br />
Als nächsten wollte ich Wissen, ob es auch möglich ist, die beliebtesten Lottozahlen herauszufinden. Dazu habe ich mir die durchschnittlichen Gewinne dieser Ziehungen in der Gewinnklasse 8 für jede Zahl von 1 bis 49 angesehen (siehe Analyse 2). Zum Beispiel gab es 82 von den 626 Ziehungen bei denen die Zahl 1 unter den gezogenen Zahlen war und von diesen Ziehungen habe ich dann den Durchschnittsgewinn bei 3 Richtigen ermittelt (10,76 €). Die Zahl mit dem höchsten Ø Gewinn (und damit die vermutlich unbeliebteste Lottozahl) war die Zahl 35 mit 11,62 €. Die Zahl mit dem niedrigsten Ø Gewinn (und damit die vermutlich beliebteste Lottozahl) war interessanterweise ebenfalls die 7 (wie auch bei der Superzahl) mit 9,28 €. Wenn daher bei einer Ziehung die Zahl 35 gezogen wurde, dann lag der Ø Gewinn bei all diesen Ziehungen um 25,2 % höher, als bei den Ziehungen, bei denen die Zahl 7 gezogen wurde.<br />
<br />
In einer weiteren Analyse hat es mich interessiert, ob es tatsächlich stimmt, dass man (wie so oft empfohlen) die Standardzahlen 1 bis 12 überhaupt nicht tippen sollte, da dies besonders viele Spieler tun (wegen der Monatszahl) und deshalb die Gewinne bei 3, 4, 5 oder 6 richtig getippten Zahlen in diesem Fall geringer ausfallen. Hierzu habe ich mir die durchschnittlichen Gewinne aller 626 Ziehungen in den Gewinnklassen 3 bis 8 aufgeschlüsselt nach der Anzahl der Ziehungszahlen die kleiner als 13 sind angesehen (siehe Analyse 3). Das Ergebnis war auch hier überraschend eindeutig. Denn in Ausnahmslos allen Gewinnklassen fiel der Ø Gewinn umso geringer aus, je mehr von den gezogenen Zahlen unter 13 gelegen haben. Bei 5 Richtigen zum Beispiel lag der Ø Gewinn mit 4.373 € doppelt so hoch, wenn es keine gezogenen Zahlen von 1 bis 12 gab (was bei 111 Ziehungen der Fall war), als wenn es vier Zahlen davon gab (was bei 19 Ziehungen der Fall war und bei denen der Ø Gewinn nur bei 2.187 € lag).<br />
<br />
Natürlich braucht man auch Glück, dass bei einer Ziehung möglichst keine Zahlen von 1 bis 12 gezogen werden, damit man von den höheren Gewinnen profitieren kann. Denn auch wenn man selbst keine Zahlen von 1 und 12 auf dem Tippschein ankreuzt, könnte es bei 3 Richtigen trotzdem passieren, dass die anderen drei gezogenen Zahlen unter 13 liegen und man somit nur einen relativ geringen Gewinn erhält. Allerdings ist es in diesem Fall zumindest ausgeschlossen, dass bei 3 richtig getippten Zahlen mehr als 3, bei 4 richtig getippten Zahlen mehr als 2 und bei 5 richtig getippten Zahlen mehr als eine gezogene Zahl unter 13 liegen kann. Daher scheiden somit die bei Analyse 3 angegebenen geringsten Ø Gewinne bei 3 Richtigen aufgrund von 4, bei 4 Richtigen aufgrund von 3 oder 4 und bei 5 Richtigen aufgrund von 2, 3 oder 4 gezogenen Zahlen unter 13 schon mal aus. Bei 3 Richtigen ergibt sich daraus eine Ø Gewinnerhöhung von lediglich 0,8 %, bei 4 Richtigen von zumindest 3,7 Prozent und bei 5 Richtigen von immerhin 9,4 % im Vergleich zu den Durchschnittsgewinnen aller 626 Ziehungen, falls man somit keine Zahlen zwischen 1 und 12 auf seinem Tippschein ankreuzt.<br />
<br />
Die gleiche Analyse habe ich dann noch einmal mit den 12 vermutlich beliebtesten Zahlen (gemäß Analyse 2) wiederholt (siehe Analyse 4), um zu überprüfen, ob es sich hierbei (trotz der sehr einfachen Auswertungsmethode) tatsächlich um die beliebtesten Zahlen handeln könnte. Denn in diesem Fall müsste theoretisch der Ø Gewinn bei 3, 4, 5 oder 6 Richtigen höher (bzw. niedriger) ausfallen, wenn keine (bzw. vier) von diesen Zahlen (also von Platz 38 bis 49) gezogen wurden, als wenn lediglich keine (bzw. vier) Zahlen von 1 bis 12 gezogen wurden. Beim Vergleich von Analyse 3 mit Analyse 4 fällt auf, dass dies auch tatsächlich zutraf. Die Unterschiede sind zwar nicht besonders groß, allerdings ändern sich ja auch nur 5 Zahlen, wenn man anstelle der Zahlen 1 bis 12 die Zahlen von Platz 38 bis 49 für die Analyse verwendet. Bei 3 Richtigen ergibt sich daraus eine Ø Gewinnerhöhung von lediglich 0,9 %, bei 4 Richtigen von zumindest 5,6 Prozent und bei 5 Richtigen von immerhin 14,8 % im Vergleich zu den Durchschnittsgewinnen aller 626 Ziehungen, falls man somit keine der Zahlen von Platz 38 bis 49 auf seinem Tippschein ankreuzt.<br />
<br />
Falls es noch jemanden interessieren sollte, ob der Ø Gewinn auch bei 6 richtig getippten Zahlen umso geringer ausfiel, je mehr Zahlen es bei einer Ziehung gab, die unter 13 lagen (da dies nicht in der nachfolgenden Übersicht veröffentlicht wird), so kann ich auch dies bestätigen, da ich auch dies noch überprüft habe. Ohne Berücksichtigung der vier Zwangsausschüttungen für Gewinnklasse 2, die es bei diesen 626 Ziehungen gab, lag der Durchschnittsgewinn, bei den verbliebenen 490 Ziehungen bei denen es mindestens einen Gewinner mit 6 Richtigen gab, bei 844.626 €:<br />
- Von den 81 Ziehungen bei denen keine Zahl unter 13 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 894.197 €<br />
- Von den 173 Ziehungen bei denen eine Zahl unter 13 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 877.514 €<br />
- Von den 155 Ziehungen bei denen zwei Zahlen unter 13 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 828.962 €<br />
- Von den 62 Ziehungen bei denen drei Zahlen unter 13 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 822.309 €<br />
- Von den 19 Ziehungen bei denen vier Zahlen unter 13 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 534.440 €<br />
Auch in diesem Fall wurde die Analyse noch einmal für die 12 Zahlen von Platz 38 bis 49 wiederholt, mit folgendem Ergebnis:<br />
- Von den 86 Ziehungen bei denen keine Zahl von Platz 38 bis 49 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 998.963 €<br />
- Von den 167 Ziehungen bei denen eine Zahl von Platz 38 bis 49 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 891.632 €<br />
- Von den 131 Ziehungen bei denen zwei Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 824.250 €<br />
- Von den 86 Ziehungen bei denen drei Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 711.624 €<br />
- Von den 20 Ziehungen bei denen vier Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 493.834 €<br />
<br />
Abschließend habe ich zur Ermittlung der vermutlich besten Gewinnquoten für LOTTO 6aus49 die Analyse 3 und 4 mit der Superzahl 0 kombiniert und somit nur die Ø Gewinne von den Ziehungen ermittelt, bei denen zusätzlich noch die Superzahl 0 gezogen wurde (siehe Analyse 5 und 6). Allein dadurch, dass man somit auf seinem Tippschein immer die Superzahl 0 und keine von den 12 voraussichtlich beliebtesten Zahlen ankreuzt, die gemäß der Analyse 2 die Zahlen von Platz 38 bis 49 darstellen (3, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 17, 19, 26, 31 und 33), ist es somit möglich die durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) beim LOTTO 6aus49 deutlich von theoretisch 50 % (ohne Berücksichtigung der Bearbeitungsgebühr) auf fast 60 % zu erhöhen. Dies kann man auch der nachfolgenden Tabelle entnehmen, in der ich den Ø Gewinn theoretisch, tatsächlich (von 2014 bis 2019) und optimiert (wenn man von 2014 bis 2019 immer die Superzahl 0 und nie die 12 Zahlen von Platz 38 bis 49 aus der Analyse 2 angekreuzt hätte) gegenübergestellt habe. Beim optimierten Gewinn wurden die Ø Gewinne aus der Analyse 6 in die Tabelle eingetragen und entsprechend noch zusätzlich für die ersten beiden Gewinnklassen berechnet. Da es jedoch von den 131 Ziehungen mit mindestens einem Gewinner in der höchsten Gewinnklasse keine Ziehung gab, bei der sowohl die Superzahl 0 als auch keine der Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden, wurde der Ø Gewinn hierbei nur für die 8 Ziehungen ermittelt, bei denen nur die Superzahl 0 gezogen wurde:<br />
<br />
<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/5f1b5cf9d67dc.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 5f1b5cf9d67dc.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Nachfolgend findet ihr zunächst die Ziehungsergebnisse aller 626 Ziehungen von 2014 bis 2019 mit Datum, Gewinnzahlen, Gewinnen in den Gewinnklassen 3 bis 8 und den jeweiligen Quoten bei einem Treffer mit Superzahl im Vergleich zu einem Treffer ohne Superzahl. Darunter seht ihr dann die von mir durchgeführten Analysen.<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/lottoauswertung.png" loading="lazy"  alt="[Bild: lottoauswertung.png]" class="mycode_img" /><br />
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Der oben stehenden Auswertung kann man auch entnehmen, welche Gewinnzahl und Superzahl wie oft gezogen wurde (die Superzahl 0 wurde z. B. mit 49 Mal am seltensten gezogen). Viele Spieler aus diesem Forum versuchen daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, welche Zahlen als nächstes gezogen werden. Dabei gibt es fälschlicherweise häufig die folgenden Betrachtungsweisen:<br />
<br />
- Variante 1: Man nimmt an, das Ziehungsgerät hätte einen kleinen Defekt und somit ein Problem damit, tatsächlich zufällige Zahlen zu ziehen. In diesem Fall könnte man denken, dass auch in Zukunft die Superzahl 0 ebenso selten gezogen wird, wie es bislang der Fall war.<br />
- Variante 2: Man geht davon aus, dass das Ziehungsgerät korrekt arbeitet und es einfach nur ein unglücklicher Zufall war, dass diese Superzahl bislang so selten gezogen wurde. In diesem Fall könnte man denken, dass die Superzahl 0 einen gewissen "Nachholbedarf" hat und somit in Zukunft häufiger gezogen wird.<br />
<br />
Diese Argumentationen haben jedoch nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Stellt euch mal vor jemand besitzt einen Würfel mit dem er schön häufiger gespielt hat, doch als er nun damit beginnt die Würfelergebnisse auf einem Blatt zu notieren, hat er plötzlich das Glück sechs Mal hintereinander die Zahl sechs zu würfeln. Wäre es nun von dieser Person vernünftig zu denken, dass der Würfel plötzlich wie durch ein Wunder gezinkt wurde? Die Wahrscheinlichkeit darauf ist mit 1 zu 46.656 zwar nicht sehr hoch, aber immer noch ein Witz im Vergleich zu der Chance auf einen Sechser beim LOTTO 6aus49, die 300 Mal so unwahrscheinlich ist. Stellt euch nun als nächstes vor jemand anders holt sich eine beliebige Münze aus dem Geldbeutel, schnippst diese 10 Mal zu Boden und die Münze landet jedes Mal so auf dem Boden, dass man die Zahl sieht. Die Wahrscheinlichkeit darauf ist mit 1 zu 1.024 damit lediglich genau so hoch wie ein Vierer beim LOTTO 6aus49 (ebenfalls unwahrscheinlich, aber sicher nicht unmöglich). Laut Statistik wurde nun nach sechs mal Würfeln sechs mal die sechs gewürfelt und nach 10 Münzwürfen lag 10 Mal die Zahlseite oben. Könnte man daraus jetzt etwa seriöserweise irgendwelche Analysen für die Zukunft treffen? Sollte man nun etwa auf Basis der Würfelergebnisse der letzten sechs Versuche annehmen, dass die Wahrscheinlichkeit bei 100 % liegt, dass beim siebten Würfeln nochmal die sechs gewürfelt wird? Oder hat etwa die Wahrscheinlichkeit zugenommen, dass beim elften Münzwurf die Münze mit der Kopfseite nach oben auf dem Boden landet? Hat die Münze etwa ein Gedächtnis und sagt sich beim elften Versuch: "so jetzt reicht es mir, ich bin nun schon oft genug mit der Zahl nach oben gelandet, ich versuche jetzt so auf dem Boden zu landen, dass auch mal die andere Seite nach oben zeigt?" Natürlich nicht! Und auf diesen Fakt wird auch auf vielen Internetseiten immer wieder ausdrücklich hingewiesen. Wer beispielsweise die Downloadseite von Westlotto mit dem Zahlen- und Quotenarchiv von LOTTO 6aus49 aufruft, das mir übrigens als Grundlage dieser Analysen gedient hat (siehe <a href="https://www.westlotto.de/service/downloads/downloads.html#akkordeon_entry_gewinnzahlendownload" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) findet auch dort noch einmal schwarz auf weiß folgende Anmerkung von Westlotto:<br />
<br />
<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">"Wir weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl in einer Ziehung gezogen wird, für jede der in der jeweiligen Lotterie auswählbaren Zahlen gleich ist, unabhängig davon, wann sie das letzte Mal gezogen worden ist."</span><br />
<br />
Anstatt sich somit, wie bereits durch viele Beitrage in diesem Forum geschehen, darüber den Kopf zu zerbrechen, welche Lottozahlen als nächstes gezogen werden könnten (da die Wahrscheinlichkeit für jede Kugel ja doch gleich sein dürfte), wäre es wohl klüger sich darüber Gedanken zu machen, durch welche Auswahl an Lottozahlen man auf Grundlage der bisherigen Ziehungsergebnissen den höchsten Gewinn in den einzelnen Gewinnklassen erzielen kann. Ich hoffe daher mit dieser Analyse wieder einen wichtigen Beitrag für die Lottospieler geleistet zu haben, da sie nun die Möglichkeit haben ihre Ø Gewinne beim LOTTO 6aus49 etwas zu erhöhen (um dadurch die langfristigen Verluste beim LOTTO 6aus49, die sich für die allermeisten Spieler trotz dieses Beitrags nicht verhindern lassen, zumindest etwas zu reduzieren).</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nach Auswertung der Gewinnzahlen und Gewinnquoten aller Lottoziehungen von den Jahren 2014 bis 2019 (insgesamt 626) bin ich zu einigen überraschenden Erkenntnissen gelangt. Kann sein, dass die nachfolgenden Informationen dem einen oder anderem Leser bereits bekannt sind, aber ich vermute dennoch, dass ein Großteil der Lottospieler dies bislang noch nicht wusste, weshalb ich meine Analyse gerne in diesem Thread mit euch teilen möchte.<br />
<br />
Zunächst einmal hat es mich interessiert, inwieweit die Auswahl der Superzahl Einfluss auf die Höhe des Gewinns in den Gewinnklassen 3, 5 und 7 hat, bzw. um wie viel Mal höher der Gewinn in diesen Gewinnklassen ausfällt, im Vergleich zu einem Tipp bei dem die Superzahl nicht richtig getippt wurde. Daher habe ich mir die durchschnittlichen Gewinne der 626 Ziehungen in den Gewinnklassen 3 bis 8 aufgeschlüsselt nach Superzahl angesehen (siehe Analyse 1). Das Ergebnis war, wie ich finde, sehr beeindruckend. So lässt sich sagen, dass die Superzahl 0 die mit Abstand beste Zahl ist, die man als Lottospieler tippen kann, da diese im Durchschnitt die höchsten Gewinne in den Gewinnklassen 3, 5 und 7 erzielt und zwar sowohl absolut als auch im Verhältnis zu dem Gewinn eine Gewinnklasse darunter (also ohne die richtige Superzahl). Die schlechteste Superzahl, die man als Lottospieler niemals tippen sollte, ist übrigens die 7. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Superzahlen sind wirklich beträchtlich:<br />
<br />
Bei der Superzahl 7 liegt der Gewinn im Durchschnitt der insgesamt 71 Ziehungen<br />
- bei drei richtig getippten Zahlen nur um das 1,67-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 17,5 €).<br />
- bei vier richtig getippten Zahlen nur um das 3,77-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 163 €).<br />
- bei fünf richtig getippten Zahlen nur um das 2,66-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 9.663 €).<br />
<br />
Bei der Superzahl 0 liegt dagegen der Gewinn im Durchschnitt der insgesamt 49 Ziehungen<br />
- bei drei richtig getippten Zahlen um das 2,62-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 28 €).<br />
Der Gewinn ist damit im Ø um 30,8 % höher als der Ø Gewinn aller 626 Ziehungen und um Ø 60,2 % höher als der Ø Gewinn bei der Superzahl 7.<br />
- bei vier richtig getippten Zahlen um das 5,87-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 264 €).<br />
Der Gewinn ist damit im Ø um 31,1 % höher als der Ø Gewinn aller 626 Ziehungen und um Ø 62,1 % höher als der Ø Gewinn bei der Superzahl 7.<br />
- bei fünf richtig getippten Zahlen um das 3,93-fache höher, wenn auch noch die richtige Superzahl getroffen wird (Ø 14.944 €).<br />
Der Gewinn ist damit im Ø um 27,4 % höher als der Ø Gewinn aller 626 Ziehungen und um Ø 54,7 % höher als der Ø Gewinn bei der Superzahl 7.<br />
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Sortiert man alle 626 Ziehungen aufsteigend nach der Gewinnhöhe in Gewinnklasse 7 (3 Richtige mit Superzahl), dann kommt auch ein sehr aussagekräftiges Ergebnis zustande (siehe Analyse 7 und 8), das noch einmal deutlich bestätigt, dass die Superzahl 7 die schlechteste und die Superzahl 0 die beste Zahl ist, die man an Spieler tippen kann:<br />
- die drei höchsten Gewinne wurden alle mit der Superzahl 0 gewonnen und unter den 15 Ziehungen mit dem höchsten Gewinn war bei 12 Ziehungen die Superzahl eine 0.<br />
- die beiden niedrigsten Gewinne wurden mit der Superzahl 7 gewonnen und unter den 15 Ziehungen mit dem niedrigsten Gewinn war bei 11 Ziehungen die Superzahl eine 7.<br />
- Teilt man die 626 Ziehungen in eine obere Hälfte (313 Ziehungen mit den höchsten Gewinnen) und in einer untere Hälfte (313 Ziehungen mit den niedrigsten Gewinnen), dann stellt man sogar erstaunt fest, dass in der unteren Hälfte kein einziges Mal die Superzahl 0 vorkommt.<br />
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Als nächsten wollte ich Wissen, ob es auch möglich ist, die beliebtesten Lottozahlen herauszufinden. Dazu habe ich mir die durchschnittlichen Gewinne dieser Ziehungen in der Gewinnklasse 8 für jede Zahl von 1 bis 49 angesehen (siehe Analyse 2). Zum Beispiel gab es 82 von den 626 Ziehungen bei denen die Zahl 1 unter den gezogenen Zahlen war und von diesen Ziehungen habe ich dann den Durchschnittsgewinn bei 3 Richtigen ermittelt (10,76 €). Die Zahl mit dem höchsten Ø Gewinn (und damit die vermutlich unbeliebteste Lottozahl) war die Zahl 35 mit 11,62 €. Die Zahl mit dem niedrigsten Ø Gewinn (und damit die vermutlich beliebteste Lottozahl) war interessanterweise ebenfalls die 7 (wie auch bei der Superzahl) mit 9,28 €. Wenn daher bei einer Ziehung die Zahl 35 gezogen wurde, dann lag der Ø Gewinn bei all diesen Ziehungen um 25,2 % höher, als bei den Ziehungen, bei denen die Zahl 7 gezogen wurde.<br />
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In einer weiteren Analyse hat es mich interessiert, ob es tatsächlich stimmt, dass man (wie so oft empfohlen) die Standardzahlen 1 bis 12 überhaupt nicht tippen sollte, da dies besonders viele Spieler tun (wegen der Monatszahl) und deshalb die Gewinne bei 3, 4, 5 oder 6 richtig getippten Zahlen in diesem Fall geringer ausfallen. Hierzu habe ich mir die durchschnittlichen Gewinne aller 626 Ziehungen in den Gewinnklassen 3 bis 8 aufgeschlüsselt nach der Anzahl der Ziehungszahlen die kleiner als 13 sind angesehen (siehe Analyse 3). Das Ergebnis war auch hier überraschend eindeutig. Denn in Ausnahmslos allen Gewinnklassen fiel der Ø Gewinn umso geringer aus, je mehr von den gezogenen Zahlen unter 13 gelegen haben. Bei 5 Richtigen zum Beispiel lag der Ø Gewinn mit 4.373 € doppelt so hoch, wenn es keine gezogenen Zahlen von 1 bis 12 gab (was bei 111 Ziehungen der Fall war), als wenn es vier Zahlen davon gab (was bei 19 Ziehungen der Fall war und bei denen der Ø Gewinn nur bei 2.187 € lag).<br />
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Natürlich braucht man auch Glück, dass bei einer Ziehung möglichst keine Zahlen von 1 bis 12 gezogen werden, damit man von den höheren Gewinnen profitieren kann. Denn auch wenn man selbst keine Zahlen von 1 und 12 auf dem Tippschein ankreuzt, könnte es bei 3 Richtigen trotzdem passieren, dass die anderen drei gezogenen Zahlen unter 13 liegen und man somit nur einen relativ geringen Gewinn erhält. Allerdings ist es in diesem Fall zumindest ausgeschlossen, dass bei 3 richtig getippten Zahlen mehr als 3, bei 4 richtig getippten Zahlen mehr als 2 und bei 5 richtig getippten Zahlen mehr als eine gezogene Zahl unter 13 liegen kann. Daher scheiden somit die bei Analyse 3 angegebenen geringsten Ø Gewinne bei 3 Richtigen aufgrund von 4, bei 4 Richtigen aufgrund von 3 oder 4 und bei 5 Richtigen aufgrund von 2, 3 oder 4 gezogenen Zahlen unter 13 schon mal aus. Bei 3 Richtigen ergibt sich daraus eine Ø Gewinnerhöhung von lediglich 0,8 %, bei 4 Richtigen von zumindest 3,7 Prozent und bei 5 Richtigen von immerhin 9,4 % im Vergleich zu den Durchschnittsgewinnen aller 626 Ziehungen, falls man somit keine Zahlen zwischen 1 und 12 auf seinem Tippschein ankreuzt.<br />
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Die gleiche Analyse habe ich dann noch einmal mit den 12 vermutlich beliebtesten Zahlen (gemäß Analyse 2) wiederholt (siehe Analyse 4), um zu überprüfen, ob es sich hierbei (trotz der sehr einfachen Auswertungsmethode) tatsächlich um die beliebtesten Zahlen handeln könnte. Denn in diesem Fall müsste theoretisch der Ø Gewinn bei 3, 4, 5 oder 6 Richtigen höher (bzw. niedriger) ausfallen, wenn keine (bzw. vier) von diesen Zahlen (also von Platz 38 bis 49) gezogen wurden, als wenn lediglich keine (bzw. vier) Zahlen von 1 bis 12 gezogen wurden. Beim Vergleich von Analyse 3 mit Analyse 4 fällt auf, dass dies auch tatsächlich zutraf. Die Unterschiede sind zwar nicht besonders groß, allerdings ändern sich ja auch nur 5 Zahlen, wenn man anstelle der Zahlen 1 bis 12 die Zahlen von Platz 38 bis 49 für die Analyse verwendet. Bei 3 Richtigen ergibt sich daraus eine Ø Gewinnerhöhung von lediglich 0,9 %, bei 4 Richtigen von zumindest 5,6 Prozent und bei 5 Richtigen von immerhin 14,8 % im Vergleich zu den Durchschnittsgewinnen aller 626 Ziehungen, falls man somit keine der Zahlen von Platz 38 bis 49 auf seinem Tippschein ankreuzt.<br />
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Falls es noch jemanden interessieren sollte, ob der Ø Gewinn auch bei 6 richtig getippten Zahlen umso geringer ausfiel, je mehr Zahlen es bei einer Ziehung gab, die unter 13 lagen (da dies nicht in der nachfolgenden Übersicht veröffentlicht wird), so kann ich auch dies bestätigen, da ich auch dies noch überprüft habe. Ohne Berücksichtigung der vier Zwangsausschüttungen für Gewinnklasse 2, die es bei diesen 626 Ziehungen gab, lag der Durchschnittsgewinn, bei den verbliebenen 490 Ziehungen bei denen es mindestens einen Gewinner mit 6 Richtigen gab, bei 844.626 €:<br />
- Von den 81 Ziehungen bei denen keine Zahl unter 13 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 894.197 €<br />
- Von den 173 Ziehungen bei denen eine Zahl unter 13 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 877.514 €<br />
- Von den 155 Ziehungen bei denen zwei Zahlen unter 13 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 828.962 €<br />
- Von den 62 Ziehungen bei denen drei Zahlen unter 13 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 822.309 €<br />
- Von den 19 Ziehungen bei denen vier Zahlen unter 13 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 534.440 €<br />
Auch in diesem Fall wurde die Analyse noch einmal für die 12 Zahlen von Platz 38 bis 49 wiederholt, mit folgendem Ergebnis:<br />
- Von den 86 Ziehungen bei denen keine Zahl von Platz 38 bis 49 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 998.963 €<br />
- Von den 167 Ziehungen bei denen eine Zahl von Platz 38 bis 49 gezogen wurde lag der Ø Gewinn bei 891.632 €<br />
- Von den 131 Ziehungen bei denen zwei Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 824.250 €<br />
- Von den 86 Ziehungen bei denen drei Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 711.624 €<br />
- Von den 20 Ziehungen bei denen vier Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden lag der Ø Gewinn bei 493.834 €<br />
<br />
Abschließend habe ich zur Ermittlung der vermutlich besten Gewinnquoten für LOTTO 6aus49 die Analyse 3 und 4 mit der Superzahl 0 kombiniert und somit nur die Ø Gewinne von den Ziehungen ermittelt, bei denen zusätzlich noch die Superzahl 0 gezogen wurde (siehe Analyse 5 und 6). Allein dadurch, dass man somit auf seinem Tippschein immer die Superzahl 0 und keine von den 12 voraussichtlich beliebtesten Zahlen ankreuzt, die gemäß der Analyse 2 die Zahlen von Platz 38 bis 49 darstellen (3, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 17, 19, 26, 31 und 33), ist es somit möglich die durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) beim LOTTO 6aus49 deutlich von theoretisch 50 % (ohne Berücksichtigung der Bearbeitungsgebühr) auf fast 60 % zu erhöhen. Dies kann man auch der nachfolgenden Tabelle entnehmen, in der ich den Ø Gewinn theoretisch, tatsächlich (von 2014 bis 2019) und optimiert (wenn man von 2014 bis 2019 immer die Superzahl 0 und nie die 12 Zahlen von Platz 38 bis 49 aus der Analyse 2 angekreuzt hätte) gegenübergestellt habe. Beim optimierten Gewinn wurden die Ø Gewinne aus der Analyse 6 in die Tabelle eingetragen und entsprechend noch zusätzlich für die ersten beiden Gewinnklassen berechnet. Da es jedoch von den 131 Ziehungen mit mindestens einem Gewinner in der höchsten Gewinnklasse keine Ziehung gab, bei der sowohl die Superzahl 0 als auch keine der Zahlen von Platz 38 bis 49 gezogen wurden, wurde der Ø Gewinn hierbei nur für die 8 Ziehungen ermittelt, bei denen nur die Superzahl 0 gezogen wurde:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/5f1b5cf9d67dc.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 5f1b5cf9d67dc.png]" class="mycode_img" /><br />
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Nachfolgend findet ihr zunächst die Ziehungsergebnisse aller 626 Ziehungen von 2014 bis 2019 mit Datum, Gewinnzahlen, Gewinnen in den Gewinnklassen 3 bis 8 und den jeweiligen Quoten bei einem Treffer mit Superzahl im Vergleich zu einem Treffer ohne Superzahl. Darunter seht ihr dann die von mir durchgeführten Analysen.<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/lottoauswertung.png" loading="lazy"  alt="[Bild: lottoauswertung.png]" class="mycode_img" /><br />
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Der oben stehenden Auswertung kann man auch entnehmen, welche Gewinnzahl und Superzahl wie oft gezogen wurde (die Superzahl 0 wurde z. B. mit 49 Mal am seltensten gezogen). Viele Spieler aus diesem Forum versuchen daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, welche Zahlen als nächstes gezogen werden. Dabei gibt es fälschlicherweise häufig die folgenden Betrachtungsweisen:<br />
<br />
- Variante 1: Man nimmt an, das Ziehungsgerät hätte einen kleinen Defekt und somit ein Problem damit, tatsächlich zufällige Zahlen zu ziehen. In diesem Fall könnte man denken, dass auch in Zukunft die Superzahl 0 ebenso selten gezogen wird, wie es bislang der Fall war.<br />
- Variante 2: Man geht davon aus, dass das Ziehungsgerät korrekt arbeitet und es einfach nur ein unglücklicher Zufall war, dass diese Superzahl bislang so selten gezogen wurde. In diesem Fall könnte man denken, dass die Superzahl 0 einen gewissen "Nachholbedarf" hat und somit in Zukunft häufiger gezogen wird.<br />
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Diese Argumentationen haben jedoch nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Stellt euch mal vor jemand besitzt einen Würfel mit dem er schön häufiger gespielt hat, doch als er nun damit beginnt die Würfelergebnisse auf einem Blatt zu notieren, hat er plötzlich das Glück sechs Mal hintereinander die Zahl sechs zu würfeln. Wäre es nun von dieser Person vernünftig zu denken, dass der Würfel plötzlich wie durch ein Wunder gezinkt wurde? Die Wahrscheinlichkeit darauf ist mit 1 zu 46.656 zwar nicht sehr hoch, aber immer noch ein Witz im Vergleich zu der Chance auf einen Sechser beim LOTTO 6aus49, die 300 Mal so unwahrscheinlich ist. Stellt euch nun als nächstes vor jemand anders holt sich eine beliebige Münze aus dem Geldbeutel, schnippst diese 10 Mal zu Boden und die Münze landet jedes Mal so auf dem Boden, dass man die Zahl sieht. Die Wahrscheinlichkeit darauf ist mit 1 zu 1.024 damit lediglich genau so hoch wie ein Vierer beim LOTTO 6aus49 (ebenfalls unwahrscheinlich, aber sicher nicht unmöglich). Laut Statistik wurde nun nach sechs mal Würfeln sechs mal die sechs gewürfelt und nach 10 Münzwürfen lag 10 Mal die Zahlseite oben. Könnte man daraus jetzt etwa seriöserweise irgendwelche Analysen für die Zukunft treffen? Sollte man nun etwa auf Basis der Würfelergebnisse der letzten sechs Versuche annehmen, dass die Wahrscheinlichkeit bei 100 % liegt, dass beim siebten Würfeln nochmal die sechs gewürfelt wird? Oder hat etwa die Wahrscheinlichkeit zugenommen, dass beim elften Münzwurf die Münze mit der Kopfseite nach oben auf dem Boden landet? Hat die Münze etwa ein Gedächtnis und sagt sich beim elften Versuch: "so jetzt reicht es mir, ich bin nun schon oft genug mit der Zahl nach oben gelandet, ich versuche jetzt so auf dem Boden zu landen, dass auch mal die andere Seite nach oben zeigt?" Natürlich nicht! Und auf diesen Fakt wird auch auf vielen Internetseiten immer wieder ausdrücklich hingewiesen. Wer beispielsweise die Downloadseite von Westlotto mit dem Zahlen- und Quotenarchiv von LOTTO 6aus49 aufruft, das mir übrigens als Grundlage dieser Analysen gedient hat (siehe <a href="https://www.westlotto.de/service/downloads/downloads.html#akkordeon_entry_gewinnzahlendownload" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) findet auch dort noch einmal schwarz auf weiß folgende Anmerkung von Westlotto:<br />
<br />
<span style="color: darkblue;" class="mycode_color">"Wir weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl in einer Ziehung gezogen wird, für jede der in der jeweiligen Lotterie auswählbaren Zahlen gleich ist, unabhängig davon, wann sie das letzte Mal gezogen worden ist."</span><br />
<br />
Anstatt sich somit, wie bereits durch viele Beitrage in diesem Forum geschehen, darüber den Kopf zu zerbrechen, welche Lottozahlen als nächstes gezogen werden könnten (da die Wahrscheinlichkeit für jede Kugel ja doch gleich sein dürfte), wäre es wohl klüger sich darüber Gedanken zu machen, durch welche Auswahl an Lottozahlen man auf Grundlage der bisherigen Ziehungsergebnissen den höchsten Gewinn in den einzelnen Gewinnklassen erzielen kann. Ich hoffe daher mit dieser Analyse wieder einen wichtigen Beitrag für die Lottospieler geleistet zu haben, da sie nun die Möglichkeit haben ihre Ø Gewinne beim LOTTO 6aus49 etwas zu erhöhen (um dadurch die langfristigen Verluste beim LOTTO 6aus49, die sich für die allermeisten Spieler trotz dieses Beitrags nicht verhindern lassen, zumindest etwas zu reduzieren).</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warnung vor neuer "Soziallotterie" freiheit+ von LOTTO24 AG]]></title>
			<link>https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26911</link>
			<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 23:13:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://Lotto-Totostrategen.de/member.php?action=profile&uid=523"></a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://Lotto-Totostrategen.de/showthread.php?tid=26911</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachdem im Oktober 2019 die "<a href="https://www.zealnetwork.de/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">ZEAL Network SE</span></a>" (früher unter dem Namen "Tipp24 SE" bekannt) seinen Geschäftssitz von Großbritannien (London) wieder nach Deutschland (Hamburg) verlegt hat, werden alle Lotterietipps wieder an den Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) weitergeleitet. Man nimmt also ab sofort wieder an der echten Lotterie teil, wenn man seine Tipps über die Website tipp24.de abgibt. Da ZEAL aber nun keine Zweitlotterien mehr veranstaltet, ist es ihnen jetzt auch nicht mehr möglich die Spieler durch Wetten auf die amerikanischen Lotterien MegaMillions und PowerBall auszunehmen. Denn bei diesen Lotterien lag die durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) an den Spieler (also die Gewinnausschüttung) zum Preis von 3,50 € pro Tipp nämlich bei unter 15 % (einen Beitrag zu diesen beiden US-Lotterien findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26142" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
<br />
Da für ZEAL nun offenbar die Einnahmen trotz der bereits unverschämt hohen Gebühren von mindestens 0,80 € pro Spielauftrag - und seit dem 10.06.2024 sogar noch zusätzlich pro Spielfeld bei LOTTO 6aus49 (0,10 €), EuroJackpot (0,20 €), SUPER6 (0,15 €) und Spiel 77 (0,25 €), die es übrigens bei keinem anderen Glücksspielanbieter gibt - immer noch nicht hoch genug sind und sie auch keine Wucherpreise mehr für Wetten auf MegaMillions und PowerBall anbieten können (um weiterhin als "legaler" Glücksspielanbieter in Deutschland eingestuft zu werden), haben sie nun als Lotterievermittler über das Tochterunternehmen <a href="https://www.lotto24-ag.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">LOTTO24 AG</span></a>, welche die beiden Onlineplattformen lotto24.de und tipp24.de betreibt, mit der neuen Lotterie freiheit+ (<a href="https://www.freiheitplus.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">www.freiheitplus.de</span></a>) seit dem 06.04.2020 eine neue super lukrative Einnahmequelle gefunden.<br />
<br />
Zunächst einmal sollte man als Spieler wissen, dass sich auch bei dieser Lotterie die Ø AQ, ausgehend vom gesamten Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp, mit 20,7 % (ohne Berücksichtigung von Inflation, denn würde man den Barwert als Gewinn in der ersten Gewinnklasse ansetzen, wäre die Ø AQ sogar noch geringer) auf einem ähnlich skandalös niedrigem Niveau befindet, wie bei den damals angebotenen Wetten auf die beiden US-Lotterien. Allein schon deshalb ist die Lotterie freiheit+ daher wieder mal reine Abzocke der Spieler und sollte somit eigentlich in "frechheit+" umbenannt werden. Denn beim deutschen LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO liegt die Ø AQ ohne Berücksichtigung der Bearbeitungsgebühr bei ca. 50 %. Das heißt um einen für Lotterien halbwegs angemessenen Wert von etwa 50 % zu erreichen, müssten die Gewinne in allen Gewinnklassen von freiheit+ zweieinhalb Mal so hoch sein.<br />
<br />
Richtig dreist finde ich auch, dass man diese Lotterie sogar noch als Soziallotterie bezeichnet. Dabei werden vom gesamten Tipppreis gerade einmal 50 Cent (also nur 20 %) für gute Zwecke verwendet. Beim LOTTO 6aus49, das nicht einmal als Soziallotterie eingestuft wird, liegt der Anteil der Spieleinnahmen für gute Zwecke mit ca. 23 % sogar noch höher. Dort werden somit ca. 73 % der Spieleinsätze für die Gewinnausschüttung und für gute Zwecke verwendet (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lotto#Verwendung_der_Einnahmen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), während es bei der "Soziallotterie" freiheit+ im Ø nur bescheidene 40,7 % sind und die übrigen 59,3 % in anderen Taschen versickern. Auch bei der GlücksSpirale liegt dieser Wert mit ca. 67 % (Ø 40 % für die Gewinnausschüttung und 27 % für gute Zwecke) deutlich höher als bei freiheit+ (siehe <a href="https://web.archive.org/web/20240626082240/https://www.gluecksspirale.de/app/uploads/2022/03/Pressemappe_GluecksSpirale_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 5).<br />
<br />
Da sowohl die Zusatzlotterie Spiel 77, das halbe Los der GlücksSpirale und die "Soziallotterie" freiheit+ jeweils 2,50 € pro Tipp kosten, bietet sich daher der perfekte Vergleich dieser Lotterien an. Nachfolgend habe ich deshalb mal die Gewinntabellen dieser drei Lotterien mit Gewinnwahrscheinlichkeit und Ø AQ in den einzelnen Gewinnklassen veröffentlicht, an denen man sehr gut erkennen kann wie schlecht die Lotterie freiheit+ in Wirklichkeit abschneidet:<br />
<br />
<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/freiheitplus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: freiheitplus.png]" class="mycode_img" /><br />
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Am deutlichsten ins Auge stechen sollte bei diesem Vergleich, dass man (trotz des gleichen Spieleinsatzes und nahezu identischer Gewinnchancen) bei freiheit+ mit nur einem Euro in der untersten Gewinnklasse abgespeist wird (nur 40 % des Tipppreises), während man dagegen beim Spiel 77 oder der GlücksSpirale 5 € gewinnt (also sogar den doppelten Tipppreis). Über 98 % aller abgegebenen Tipps bei der Lotterie freiheit+ gewinnen daher entweder gar nichts oder erzielen einen negativen Gewinn, der 1,50 € geringer ausfällt als man für einen Tipp bezahlen musste. Die Wahrscheinlichkeit einen tatsächlichen Gewinn zu erzielen, der mindestens doppelt so hoch wie der Tipppreis ist, liegt bei der GlücksSpirale bei immerhin 1 zu 9,1. Bei freiheit+ beträgt dagegen die Gewinnchance auf einen mindestens doppelt so hohen Tipppreis nur 1 zu 54,8 und ist damit mehr als sechs Mal so schlecht wie bei der GlücksSpirale.<br />
<br />
Was soll also an dieser Lotterie bitte noch "sozial" sein? Allein schon die Tatsache, dass von den Spieleinnahmen deutlich mehr Geld abgezweigt wird, als durchschnittlich insgesamt für gute Zwecke und die Gewinnauszahlungen zur Verfügung gestellt wird, ist meiner Meinung nach bereits absolut asozial gegenüber den Spielern. Gemäß den Lotteriebestimmungen von freiheit+ (siehe <a href="http://web.archive.org/web/20230621223128/https://www.bildungschancen.de/lotteriebestimmungen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) gehen vom Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp schon unglaubliche 0,82 € nur für die sogenannte "Servicegebühr" flöten. Das sind unfassbare 32,8 % des gesamten Tipppreises, die sich allein LOTTO24 AG (zusammen mit dem Mutterkonzern ZEAL Network SE) als Vermittlungsprovision in die eigenen Taschen schiebt und damit mit Abstand der Hauptprofiteur an dieser Lotterie ist. Zur Erinnerung: Für die gesamte Gewinnausschüttung müssen im Ø nur 20,7 % des Tipppreises aufgebracht werden, was nur 0,52 € entspricht. Damit sackt LOTTO24 AG für jeden abgegebenen Tipp auf einer ihrer beiden Websites einen rund 30 Cent höheren Provisionsumsatz ein, als der Lotterieveranstalter im Ø pro Tipp für die Gewinnauszahlungen an die Spieler bereitstellen muss.<br />
<br />
Da muss man sich dann langsam schon wirklich mal fragen, ob die Initiatoren der Lotterie freiheit+ noch alle Latten am Zaun haben. Auf deren <a href="https://www.bildungschancen.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Website</span></a> schwärmt man in den höchsten Tönen davon, welch tolle soziale Bildungsprojekte der Spieler mit seiner Teilnahme an dieser Lotterie unterstützt, da immerhin 50 Cent pro Tipp hierfür verwendet werden. Dass der Spieler aber 82 Cent pro abgegebenen Tipp (also über 60 % mehr) allein für die Provision an LOTTO24 AG bezahlt, und das einzig und allein dafür, dass das Unternehmen als Vermittler die Lotterie freiheit+ auf tipp24.de und lotto24.de zum Spielen anbietet, scheint ohne Bedeutung zu sein und wird von den Heuchlern auf deren Werbeseiten komplett verschwiegen, sondern nur versteckt und als "Servicegebühr" getarnt in den Lotteriebestimmungen erwähnt. Dabei könnte man ohne diese Vermittlungsprovisionen zum gleichen Spieleinsatz pro Tipp mehr als zweieinhalb Mal so viel Geld für die beworbenen Bildungsprojekte bereitstellen oder für die Spieler die Gewinne in allen Gewinnklassen auf das Zweieinhalbfache erhöhen!<br />
<br />
Solche Lotterien mit einer derart niedrigen Ø AQ wie freiheit+ müsste man in Deutschland zum Schutz des Spielers eigentlich verbieten, insbesondere dann, wenn diese unverschämterweise noch nicht einmal in den AGB bzw. Lotteriebestimmungen transparent angegeben wird (also ausgehend vom gesamten vom Spieler zu zahlenden Tipppreis). Denn viele Spieler sind bei den Lotterien auch gar nicht in der Lage, sich die Gewinnausschüttung selber auszurechnen, da ihnen hierzu einfach die nötigen Mathekenntnisse fehlen dürften. Am 16.04.2020 bekam ich von Lottoland einen Newsletter zugeschickt, in dem Lottoland die Frechheit besaß mit einem Bild unterschwellig sogar tatsächlich anzudeuten, dass die Lottospieler zu blöd zum Rechnen wären. Wer selber den Newsletter von Lottoland bezieht, kann sich daher vielleicht noch an dieses Bild erinnern:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/5f10ac7107025.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 5f10ac7107025.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Da fehlen einem doch die Worte! Aber gerade die Chefs von Lottoland, die mit Sicherheit gut in Mathe sind und somit wohl kaum in Versuchung geraten ihre eigenen Wucherpreis-Lotterien zu spielen, müssen es ja schließlich wissen. Vermutlich scheint dies daher auf die meisten Lottospieler auch tatsächlich zuzutreffen. Denn andernfalls wäre es kaum möglich, dass Lottoland derzeit (Stand: 10.01.2025) sogar sieben Lotterien im Angebot hat, bei denen die Ø AQ an den Spieler sogar noch bei unter 20 % liegt (auch über die unverschämten Lotterien von Lottoland habe ich bereits einen Beitrag in diesem Forum geschrieben, den ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26452" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> nachlesen könnt). Nach außen hin geben sich die Mitarbeiter von Lottoland natürlich freundlich und halten die Lottospieler für intelligente Menschen in der Mitte der Gesellschaft - als wäre es das normalste der Welt sein Geld für Lotterieprodukte von Lottoland zu verschwenden. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die sich über jeden Lottospieler der bei ihnen Lotterietipps abgibt, insbesondere bei den Lotterien mit einer Ø AQ von unter 20 % und bei besonders hohen Spieleinsätzen, in Wirklichkeit ins Fäustchen lachen. Offenbar scheint nun etwas von deren Übermaß an Arroganz auf diesen Newsletter übergeschwappt zu sein, aber bei einem Umsatz von über 300 Millionen Euro pro Jahr können die es sich auch durchaus leisten, sich zumindest etwas über die Lottospieler lustig zu machen.<br />
<br />
Bei nahezu allen Lebensmitteln, die man im Supermarkt kauft, muss bei der Preisangabe zum genaueren Vergleich auch der Preis je 100 g oder je kg aufgedruckt sein. Eine ähnliche Überschaubarkeit fehlt bei den Lotterien jedoch vollständig. Doch diese müsste man zum (finanziellen) Schutz der Spieler unbedingt auch bei den Lotterien einführen (so wie man z. B. ja auch durch die Schockbilder und Texte auf den Zigarettenschachteln den Verbraucher vor Gesundheitsschäden schützen möchte), indem man es zur Pflicht macht, dass auf jedem Lotterieschein, den man am Kiosk oder Online abgibt, groß und fett stehen muss: „Bei dieser Lotterie werden Ø XX % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler ausgezahlt.“ Man könnte dann noch in einem zweiten Satz hinzufügen, wie hoch der Anteil der Spieleinnahmen ist, der für gute Zwecke verwendet wird. Dadurch könnten die Spieler dann die besonders schlechten Lotterien sehr leicht erkennen und somit möglicherweise vom Spielen dieser Lotterien abgehalten werden.<br />
<br />
Aber leider verdienen sich vermutlich einfach zu viele Leute an den Verlusten der Lottospieler eine goldene Nase, so dass sich an der Transparenz der Lotterien wohl niemals etwas ändern wird. Dadurch können sich die Anbieter so ziemlich alles erlauben und es sieht so aus, als ob dies keine Sau interessiert. Anscheinend gibt es keinen, der sich ernsthaft um den Spielerschutz kümmert und sich für die Belange der Spieler einsetzt. Denn niemand prüft bei den Lotterien nach, ob das Lotterieangebot noch verhältnismäßig ist oder ob man als Spieler einfach nur abgezockt wird. Das ist daher auch einer der Hauptgründe weshalb ich mich in diesem Forum angemeldet habe, um hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, indem ich die Lotterieangebote, gemessen an der Ø AQ, miteinander vergleiche. Ich hoffe daher, dass ich mit diesem Beitrag dazu beitragen konnte, dass sich möglichst viele Spieler ein genaueres Bild von der Lotterie freiheit+ verschaffen konnten und sich daher in Zukunft nicht mehr bzw. auch weiterhin nicht an dieser extrem verlustreichen und scheinheiligen Lotterie beteiligen. Wer dennoch daran teilnehmen möchte, muss sich zumindest darüber im Klaren sein, dass von den 2,50 € pro Tipp im Ø nur 0,52 € in den "Gewinntopf" wandern, aus dem dann die Lotteriegewinner bedient werden, während man gleichzeitig 0,82 € an LOTTO24 AG bezahlt, nur als Dank dafür, dass man auf deren Websites überhaupt einen Tipp für die Lotterie freiheit+ abgeben darf!<br />
<br />
<span style="color: indigo;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Update vom 06.11.2023:</span></span><br />
<br />
Seit dem 09.10.2023 gibt es einen neuen Gewinnplan bei der Lotterie freiheit+. Diese Veränderung wurde auch in einem Artikel auf tipp24.de als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"aufregende Neuigkeit"</span> angekündigt (siehe <a href="https://www.tipp24.de/magazin/lotto-welt/freiheitplus-gewinnplan-aenderung/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). "Aufregen" kann ich mich darüber auch tatsächlich, denn in diesem Artikel ist wieder sehr gut ersichtlich, wie hemmungslos die Spieler mit Halbwahrheiten getäuscht werden. Schon der einleitende erste Satz <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Liebe Freunde der <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">fairen</span> Lotterien"</span>, ist eine einzige Farce. Im weiteren Textverlauf wird die Anpassung des Gewinnplans damit begründet, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"um noch attraktiver zu werden"</span>, was eine glatte Lüge ist (es sei denn man versteht das Wort "attraktiver" nicht im Sinne der Spieler, sondern für LOTTO24 AG). Es ist zwar richtig, dass die Gewinne zumindest in drei Gewinnklassen angehoben wurden, was jedoch in dem Artikel verschwiegen wurde ist, dass sich gleichzeitig auch die Anzahl der Zahlen, die gezogen werden können, ebenfalls erhöht hat. Dass man bei dieser Lotterie nun 7 aus 38 Zahlen auswählen kann, wird zwar kurz erwähnt, unfairerweise jedoch nicht, dass vor der Gewinnplanänderung nur 35 Zahlen zur Auswahl standen.<br />
<br />
Drei Zahlen mehr mögen auf den ersten Blick nicht viel erscheinen. Tatsächlich verschlechtert sich dadurch aber die Gewinnchance auf den Höchstgewinn, auf den es ja schließlich die meisten Spieler abgesehen haben, von bislang 1 zu 6,7 Millionen auf jetzt 1 zu 12,6 Millionen und damit um fast das Doppelte (87,7 %), während der Gewinn dagegen in GK 1 (wie in dem Artikel mit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Freude"</span> angekündigt wurde) unverändert geblieben ist (was aber auch für eine überaus nette Geste vom Lotterieveranstalter, dass er trotz der drastischen Chancenverschlechterung, die in dem Artikel sogar noch als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"beeindruckend"</span> beworben wird, zumindest den Höchstgewinn unverändert gelassen und nicht sogar noch reduziert hat). Auch in GK 2 hat sich die Gewinnchance deutlich um 69,5 % verschlechtert, während dagegen der Gewinn nur um läppische 20 % erhöht wurde. Sogar in GK 3 fällt die Verschlechterung der Gewinnchancen mit 52,6 % noch stärker ins Gewicht als die Gewinnerhöhung von nur 50 %. Lediglich in GK 4 hat tatsächlich eine kleine Verbesserung stattgefunden, da sich dort der Gewinn verdoppelt hat, während sich die Gewinnchance nur um 36,8 % verschlechtert hat.<br />
<br />
Die Preisfrage ist jedoch, wie es sich mit dem Gewinn in GK 5 verhält. Denn statt bislang 1 € gewinnt man nun dort ein Freispiel (auf tipp24.de und lotto24.de wird dieses als "Freifeld" und in den Lotteriebestimmungen als "Freilos" bezeichnet) für eine beliebige zukünftige Ziehung, die man selber bestimmen kann. Bevor ihr nun weiterlest, haltet doch bitte mal kurz inne, nachdem ihr die nachfolgende Frage gelesen habt und versucht diese einmal ehrlich für euch selbst zu beantworten: Denkt ihr, dass ein geschenktes Freispiel (welches regulär 2,50 € kosten würde) tatsächlich einen höheren Wert hat, als ein Gewinn von 1 €? (…) Falls ihr nun diese Frage mit "Ja" beantwortet habt, dann seit ihr leider dem Lotterieveranstalter bzw. der Werbekampagne (erneut) auf den Leim gegangen.<br />
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Die Formeln zur Berechnung der Ø AQ von bestimmten Gewinnklassen bei Rubbellosen und Lotterien findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26189" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>. In Bezug auf eine Gewinnklasse mit Freilosgewinn bei Rubbellosen bzw. Freispielgewinn bei Lotterien ergibt sich daraus bei freiheit+ für die unterste Gewinnklasse eine Ø AQ von nur [14,31 % / ( 1 - ( 1 / 11,46 ) ) / 11,46 =] 1,37 %, wodurch die Ø Gesamt-AQ somit bei 15,67 % liegt. Denn zur Berechnung der Ø AQ eines Freispiels darf man natürlich nicht die 2,50 € als Gewinn ausgeben, die man für einen weiteren Tipp regulär bezahlen müsste, sondern muss dabei mit dem Ø Gewinn kalkulieren, den man mit einem Tippfeld bzw. mit diesem Gratistipp erzielen kann. Aufgrund der generell schon sehr geringen Ø AQ dieser Lotterie bleibt somit als Ø Gewinn vom Spieleinsatz nicht mehr viel übrig und liegt bei gerade einmal [2,50 € * 15,67 % =] 0,392 €. Mit diesem Wert lässt sich dann ein weiteres Mal die Ø AQ für diese Gewinnklasse von lediglich [0,392 € / 2,50 € / 11,46 =] 1,37 % berechnen. Würde man somit statt einem Freispiel einen Gewinn von 1 € erhalten, so hätte dieser Gewinn einen über zweieinhalb Mal so hohen Wert (wer hätte das gedacht?). In GK 5 hat es also eine effektive Gewinnreduzierung von unglaublichen 60 % gegeben und das sogar trotz der Tatsache, dass sich natürlich auch in dieser Gewinnklasse die Gewinnchance aufgrund der nun größeren Zahlenauswahl um 22,1 % verschlechtert hat.<br />
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Es gibt aber noch eine zweite Variante, mit der sich die effektive Ø AQ eines Glücksspiels berechnen lässt, wenn man in einer bestimmten Gewinnklasse anstelle eines Geldgewinns lediglich ein Freilos bzw. Freispiel erhält. In diesem Fall betrachtet man nämlich diesen "Gewinn" gar nicht erst als eigenständige Gewinnklasse, weil man ja in Wirklichkeit auch noch gar kein Geld gewonnen hat, sondern inkludiert die zusätzliche Gewinnchance durch ein eventuell gewonnenes Freispiel in die Gewinnchancen der vier regulären Gewinnklassen mit Geldgewinn mit ein. In GK 4 würde dann z. B. die effektive Gewinnchance, inklusive Berücksichtigung von möglichen Freispielgewinnen, nur noch bei 1 zu [80,22 / 11,46 * ( 11,46 - 1 ) =] 73,22 liegen. Nachfolgend habe ich für euch die vollständigen Gewinntabellen von der Lotterie freiheit+ erstellt. Links seht ihr zunächst noch einmal wie der Gewinnplan bis zum 02.10.2023 ausgesehen hat und rechts davon seht ihr den neuen Gewinnplan mit beiden Berechnungsvarianten:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/freiheitplus-neu.png" loading="lazy"  alt="[Bild: freiheitplus-neu.png]" class="mycode_img" /><br />
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Wie ihr sehen könnt hat sich durch den neuen Gewinnplan, der seit dem 09.10.2023 gültig ist, die Ø AQ für die Spieler von bislang 20,7 % um weitere unglaubliche 5 Prozentpunkte auf nur noch 15,7 % reduziert. Vom Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp fließen jetzt somit im Ø nicht einmal mehr 40 Cent (statt bislang ca. 52 Cent) in den "Gewinntopf" aus dem dann später die Gewinne für die Spieler finanziert werden. Damit ist nun die Provisionsgebühr von 82 Cent, die allein LOTTO24 AG als Spielvermittler für jeden einzelnen Tipp abkassiert, den ein Spieler über die Website tipp24.de oder lotto24.de abgibt, <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">mehr als doppelt so hoch</span>, wie dem einzelnen Spieler für die Gewinnauszahlungen theoretisch zur Verfügung gestellt werden (das bedeutet somit, dass man ohne diese Servicegebühr, zum gleichen Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp, die Geldgewinne in jeder Gewinnklasse jetzt sogar <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">verdreifachen</span> könnte)! Eigentlich müsste freiheit+ daher ins "Guinness-Buch der Rekorde" als die weltweit schlechteste Lotterie mit aufgenommen werden, da ich in anderen Ländern bislang noch keine regulär durchgeführte Lotterie mit einer generell geringeren Gewinnausschüttungsquote finden konnte (die Angebote der Lotterie-Wettanbieter, wie z. B. Lottohelden oder Lottoland, zählen dabei natürlich nicht mit, da es dort tatsächlich Angebote mit noch geringeren AQs gibt, wie z. B. bei PowerBall und MegaMillions) oder gar eine, bei der die Vermittlungsprovisionen mehr als doppelt so hoch wie die Gewinnauszahlungen an die Spieler sind.<br />
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Das muss man sich wirklich einmal durch den Kopf gehen lassen, für wie unfassbar dumm man hier als Spieler verkauft wird - und das schlimme daran ist, dass es kaum einer merkt und viele Spieler sich sogar rein subjektiv einbilden, dass dies eine gute Lotterie wäre, weil sie es einfach nicht schaffen in den einzelnen Gewinnklassen den Gewinn mit den Gewinnchancen und dem Spieleinsatz ins Verhältnis zu setzen (was übrigens die Ø AQ ergibt). Stattdessen lassen sich viele Spieler schon allein von der Werbeaussage beeinflussen und täuschen, dass die Chance auf den Hauptgewinn 11 Mal höher als beim LOTTO 6aus49 sei. Die anderen beiden Einflussfaktoren, um seriös die Attraktivität einer Gewinnklasse abschätzen zu können (nämlich der Preis und die Gewinnhöhe), werden jedoch auf den Werbeseiten für freiheit+ gänzlich verschwiegen. Dies ist aber auch kein Wunder, wenn man weiß, dass der Tipppreis bei freiheit+ mehr als doppelt so hoch wie bei LOTTO 6aus49 ist. Würde man also zwei Tipps bei LOTTO 6aus49 spielen und damit in etwa genau so viel Geld wie für einen Tipp bei freiheit+ ausgeben, dann wäre die Gewinnchance bei freiheit+ nur noch etwa 5 Mal höher. Und wenn man jetzt noch den theoretischen Gewinn von LOTTO 6aus49 in der höchsten Gewinnklasse (GK 1) berücksichtigt, der fast 11 Mal so hoch ist, dann erkennt man, dass unter dem Strich LOTTO 6aus49 in der GK 1 (mit einer AQ von 7,5 %) in Wirklichkeit rund doppelt so attraktiv wie freiheit+ ist. Außerdem gibt es beim LOTTO 6aus49 ja auch noch die GK 2 bei der man zusätzlich noch mit einer nur leicht schlechteren Gewinnchance pro Tipp (1 zu 15.537.573) einen nur etwas geringeren theoretischen Geldgewinn (1.003.509 €) als in der GK 1 von freiheit+ erhält, was aber ebenfalls durch den nur rund halb so teuren Tipppreis wieder deutlich überkompensiert wird, so dass selbst die GK 2 von LOTTO 6aus49 (mit einer Ø AQ von 5,38 %) für die Spieler noch rentabler als die GK 1 von freiheit+ ist.<br />
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Beim LOTTO 6aus49 hat man außerdem noch den Vorteil, dass man seinen Gewinn auf einmal ausgezahlt bekommt und nicht wie bei freiheit+ ganze 15 Jahre lang warten muss, bis man ihn endlich vollständig erhalten hat und die Inflation bis dahin auch noch einen Teil der Kaufkraft seines Gewinns aufgefressen hat. Trotzdem wird den Spielern eine monatliche Gewinnauszahlung als positiv verkauft. Doch in Wirklichkeit profitiert hauptsächlich der Lotterieveranstalter davon, weil er dadurch nämlich die Möglichkeit erhält, seine "Schulden" beim Spieler bequem in Monatsraten abzuzahlen (und das sogar noch vollkommen zinsfrei). Ein weiterer Grund dafür, dass der Großteil des Gesamtgewinns nur in monatlichen Raten ausgezahlt wird, dürfte höchstwahrscheinlich auch daran liegen, dass es sich der Lotterieveranstalter gar nicht leisten kann, den gesamten Gewinn auf einmal auszuzahlen, da nämlich im Vergleich zum LOTTO 6aus49 deutlich weniger Menschen diese Lotterie spielen und somit auch die Spieleinsätze deutlich geringer sind (diese liegen pro Woche mit rund 700.000 € nur bei ca. 1 % im Vergleich zu LOTTO 6aus49). Und sollten dann doch plötzlich mal ein paar Spieler mehr den Hauptpreis gewinnen, als aufgrund der Gewinnchance eigentlich vorgesehen sind, dann werden eben einfach mal ein paar Zahlen mehr in die "Lostrommel" geworfen, so dass sich die Gewinnchancen für die Spieler auf den Hauptgewinn zukünftig deutlich verschlechtern, wie es nun seit dem 06.10.2023 auch tatsächlich der Fall ist.<br />
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Ich möchte jedoch abschließend fairerweise noch darauf hinweisen, dass gemäß den aktuellen <a href="https://www.bildungschancen.de/lotteriebestimmungen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Lotteriebestimmungen</span></a> (Kapitel 3.6) mindestens 30 % der Einnahmen der BildungsChancen gGmbH in Höhe von 1,68 € pro Tipp (also abzüglich der Servicegebühr) für die Gewinnauszahlungen zur Verfügung gestellt werden müssen. Dies entspricht 50,4 Cent, wodurch somit die tatsächliche Ø AQ (ausgehend vom gesamten Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp) langfristig bei mindestens 20,16 % liegen muss. Die Differenz von Ø 11,2 Cent pro Tipp bzw. Ø 4,49 % des Spieleinsatzes der nicht für die planmäßige Gewinnausschüttung (gemäß Gewinnplan) ausgeschüttet wird, fließt in einen Sicherungsfonds aus dem Sonderverlosungen durchgeführt werden können. Fakt ist aber jedenfalls, dass ab sofort durch den neuen Gewinnplan weitere 5 % der Spieleinsätze, welche bislang noch regelmäßig als Gewinne ausgeschüttet wurden, den Spielern bei einer regulär durchgeführten Ziehung, bei der es keine Sonderverlosungen gibt, nun nicht mehr zur Verfügung stehen und die theoretische Gewinnausschüttungsquote in diesen Fällen tatsächlich nur noch bei 15,67 % liegt.<br />
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Rechnet man jetzt noch die 20,16 % vom Spieleinsatz dazu, die bei freiheit+ für Bildungsprojekte verwendet werden, so kommt man aktuell nur noch auf einen Gesamtanteil von rund 36 % vom Spieleinsatz, der im Ø bei einer regulären Ziehung (ohne Sonderverlosung) für die Gewinnauszahlung und für gute Zwecke zur Verfügung gestellt wird. Mit ca. 73 % ist dieser Anteil daher beim LOTTO 6aus49, dank des neuen Gewinnplans von freiheit+, nun <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">mehr als doppelt so hoch</span>. Mehr als doppelt so hoch ist übrigens mit 1 zu 31 auch die Gesamtgewinnchance beim LOTTO 6aus49 auf einen Geldgewinn, die bei freiheit+ (trotz des etwa doppelt so teuren Preises und selbst unter Miteinberechnung der möglichen Freispielgewinne) nur bei sehr geringen 1 zu 69 liegt. Im Ø muss man somit 172,50 € für die Lotterie freiheit+ ausgeben, damit es zu einem Geldgewinn kommt, der dann in den allermeisten Fällen (zu 94 %) nur beim vierfachen Tipppreis (10 € für einen Treffer in GK 4) liegt, während man dagegen beim LOTTO 6aus49 im Ø weniger als 40 € ausgeben muss, damit es zu einem Geldgewinn kommt, der dann mindestens (zu 41,5 %) beim fünffachen Tipppreis (6 € für einen Treffer in GK 9), häufiger jedoch (zu 49,8 %) sogar beim rund neunfachen Tipppreis (Ø 11,10 € für einen Treffer in GK 8) liegt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/freiheitplus" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/freiheitplus</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlink: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fp</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: arial;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachdem im Oktober 2019 die "<a href="https://www.zealnetwork.de/de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">ZEAL Network SE</span></a>" (früher unter dem Namen "Tipp24 SE" bekannt) seinen Geschäftssitz von Großbritannien (London) wieder nach Deutschland (Hamburg) verlegt hat, werden alle Lotterietipps wieder an den Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) weitergeleitet. Man nimmt also ab sofort wieder an der echten Lotterie teil, wenn man seine Tipps über die Website tipp24.de abgibt. Da ZEAL aber nun keine Zweitlotterien mehr veranstaltet, ist es ihnen jetzt auch nicht mehr möglich die Spieler durch Wetten auf die amerikanischen Lotterien MegaMillions und PowerBall auszunehmen. Denn bei diesen Lotterien lag die durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) an den Spieler (also die Gewinnausschüttung) zum Preis von 3,50 € pro Tipp nämlich bei unter 15 % (einen Beitrag zu diesen beiden US-Lotterien findet ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26142" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>).<br />
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Da für ZEAL nun offenbar die Einnahmen trotz der bereits unverschämt hohen Gebühren von mindestens 0,80 € pro Spielauftrag - und seit dem 10.06.2024 sogar noch zusätzlich pro Spielfeld bei LOTTO 6aus49 (0,10 €), EuroJackpot (0,20 €), SUPER6 (0,15 €) und Spiel 77 (0,25 €), die es übrigens bei keinem anderen Glücksspielanbieter gibt - immer noch nicht hoch genug sind und sie auch keine Wucherpreise mehr für Wetten auf MegaMillions und PowerBall anbieten können (um weiterhin als "legaler" Glücksspielanbieter in Deutschland eingestuft zu werden), haben sie nun als Lotterievermittler über das Tochterunternehmen <a href="https://www.lotto24-ag.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">LOTTO24 AG</span></a>, welche die beiden Onlineplattformen lotto24.de und tipp24.de betreibt, mit der neuen Lotterie freiheit+ (<a href="https://www.freiheitplus.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">www.freiheitplus.de</span></a>) seit dem 06.04.2020 eine neue super lukrative Einnahmequelle gefunden.<br />
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Zunächst einmal sollte man als Spieler wissen, dass sich auch bei dieser Lotterie die Ø AQ, ausgehend vom gesamten Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp, mit 20,7 % (ohne Berücksichtigung von Inflation, denn würde man den Barwert als Gewinn in der ersten Gewinnklasse ansetzen, wäre die Ø AQ sogar noch geringer) auf einem ähnlich skandalös niedrigem Niveau befindet, wie bei den damals angebotenen Wetten auf die beiden US-Lotterien. Allein schon deshalb ist die Lotterie freiheit+ daher wieder mal reine Abzocke der Spieler und sollte somit eigentlich in "frechheit+" umbenannt werden. Denn beim deutschen LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO liegt die Ø AQ ohne Berücksichtigung der Bearbeitungsgebühr bei ca. 50 %. Das heißt um einen für Lotterien halbwegs angemessenen Wert von etwa 50 % zu erreichen, müssten die Gewinne in allen Gewinnklassen von freiheit+ zweieinhalb Mal so hoch sein.<br />
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Richtig dreist finde ich auch, dass man diese Lotterie sogar noch als Soziallotterie bezeichnet. Dabei werden vom gesamten Tipppreis gerade einmal 50 Cent (also nur 20 %) für gute Zwecke verwendet. Beim LOTTO 6aus49, das nicht einmal als Soziallotterie eingestuft wird, liegt der Anteil der Spieleinnahmen für gute Zwecke mit ca. 23 % sogar noch höher. Dort werden somit ca. 73 % der Spieleinsätze für die Gewinnausschüttung und für gute Zwecke verwendet (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lotto#Verwendung_der_Einnahmen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>), während es bei der "Soziallotterie" freiheit+ im Ø nur bescheidene 40,7 % sind und die übrigen 59,3 % in anderen Taschen versickern. Auch bei der GlücksSpirale liegt dieser Wert mit ca. 67 % (Ø 40 % für die Gewinnausschüttung und 27 % für gute Zwecke) deutlich höher als bei freiheit+ (siehe <a href="https://web.archive.org/web/20240626082240/https://www.gluecksspirale.de/app/uploads/2022/03/Pressemappe_GluecksSpirale_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> - Seite 5).<br />
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Da sowohl die Zusatzlotterie Spiel 77, das halbe Los der GlücksSpirale und die "Soziallotterie" freiheit+ jeweils 2,50 € pro Tipp kosten, bietet sich daher der perfekte Vergleich dieser Lotterien an. Nachfolgend habe ich deshalb mal die Gewinntabellen dieser drei Lotterien mit Gewinnwahrscheinlichkeit und Ø AQ in den einzelnen Gewinnklassen veröffentlicht, an denen man sehr gut erkennen kann wie schlecht die Lotterie freiheit+ in Wirklichkeit abschneidet:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/freiheitplus.png" loading="lazy"  alt="[Bild: freiheitplus.png]" class="mycode_img" /><br />
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Am deutlichsten ins Auge stechen sollte bei diesem Vergleich, dass man (trotz des gleichen Spieleinsatzes und nahezu identischer Gewinnchancen) bei freiheit+ mit nur einem Euro in der untersten Gewinnklasse abgespeist wird (nur 40 % des Tipppreises), während man dagegen beim Spiel 77 oder der GlücksSpirale 5 € gewinnt (also sogar den doppelten Tipppreis). Über 98 % aller abgegebenen Tipps bei der Lotterie freiheit+ gewinnen daher entweder gar nichts oder erzielen einen negativen Gewinn, der 1,50 € geringer ausfällt als man für einen Tipp bezahlen musste. Die Wahrscheinlichkeit einen tatsächlichen Gewinn zu erzielen, der mindestens doppelt so hoch wie der Tipppreis ist, liegt bei der GlücksSpirale bei immerhin 1 zu 9,1. Bei freiheit+ beträgt dagegen die Gewinnchance auf einen mindestens doppelt so hohen Tipppreis nur 1 zu 54,8 und ist damit mehr als sechs Mal so schlecht wie bei der GlücksSpirale.<br />
<br />
Was soll also an dieser Lotterie bitte noch "sozial" sein? Allein schon die Tatsache, dass von den Spieleinnahmen deutlich mehr Geld abgezweigt wird, als durchschnittlich insgesamt für gute Zwecke und die Gewinnauszahlungen zur Verfügung gestellt wird, ist meiner Meinung nach bereits absolut asozial gegenüber den Spielern. Gemäß den Lotteriebestimmungen von freiheit+ (siehe <a href="http://web.archive.org/web/20230621223128/https://www.bildungschancen.de/lotteriebestimmungen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>) gehen vom Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp schon unglaubliche 0,82 € nur für die sogenannte "Servicegebühr" flöten. Das sind unfassbare 32,8 % des gesamten Tipppreises, die sich allein LOTTO24 AG (zusammen mit dem Mutterkonzern ZEAL Network SE) als Vermittlungsprovision in die eigenen Taschen schiebt und damit mit Abstand der Hauptprofiteur an dieser Lotterie ist. Zur Erinnerung: Für die gesamte Gewinnausschüttung müssen im Ø nur 20,7 % des Tipppreises aufgebracht werden, was nur 0,52 € entspricht. Damit sackt LOTTO24 AG für jeden abgegebenen Tipp auf einer ihrer beiden Websites einen rund 30 Cent höheren Provisionsumsatz ein, als der Lotterieveranstalter im Ø pro Tipp für die Gewinnauszahlungen an die Spieler bereitstellen muss.<br />
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Da muss man sich dann langsam schon wirklich mal fragen, ob die Initiatoren der Lotterie freiheit+ noch alle Latten am Zaun haben. Auf deren <a href="https://www.bildungschancen.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Website</span></a> schwärmt man in den höchsten Tönen davon, welch tolle soziale Bildungsprojekte der Spieler mit seiner Teilnahme an dieser Lotterie unterstützt, da immerhin 50 Cent pro Tipp hierfür verwendet werden. Dass der Spieler aber 82 Cent pro abgegebenen Tipp (also über 60 % mehr) allein für die Provision an LOTTO24 AG bezahlt, und das einzig und allein dafür, dass das Unternehmen als Vermittler die Lotterie freiheit+ auf tipp24.de und lotto24.de zum Spielen anbietet, scheint ohne Bedeutung zu sein und wird von den Heuchlern auf deren Werbeseiten komplett verschwiegen, sondern nur versteckt und als "Servicegebühr" getarnt in den Lotteriebestimmungen erwähnt. Dabei könnte man ohne diese Vermittlungsprovisionen zum gleichen Spieleinsatz pro Tipp mehr als zweieinhalb Mal so viel Geld für die beworbenen Bildungsprojekte bereitstellen oder für die Spieler die Gewinne in allen Gewinnklassen auf das Zweieinhalbfache erhöhen!<br />
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Solche Lotterien mit einer derart niedrigen Ø AQ wie freiheit+ müsste man in Deutschland zum Schutz des Spielers eigentlich verbieten, insbesondere dann, wenn diese unverschämterweise noch nicht einmal in den AGB bzw. Lotteriebestimmungen transparent angegeben wird (also ausgehend vom gesamten vom Spieler zu zahlenden Tipppreis). Denn viele Spieler sind bei den Lotterien auch gar nicht in der Lage, sich die Gewinnausschüttung selber auszurechnen, da ihnen hierzu einfach die nötigen Mathekenntnisse fehlen dürften. Am 16.04.2020 bekam ich von Lottoland einen Newsletter zugeschickt, in dem Lottoland die Frechheit besaß mit einem Bild unterschwellig sogar tatsächlich anzudeuten, dass die Lottospieler zu blöd zum Rechnen wären. Wer selber den Newsletter von Lottoland bezieht, kann sich daher vielleicht noch an dieses Bild erinnern:<br />
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<img src="https://lotto-totostrategen.de/uploads/5f10ac7107025.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 5f10ac7107025.png]" class="mycode_img" /><br />
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Da fehlen einem doch die Worte! Aber gerade die Chefs von Lottoland, die mit Sicherheit gut in Mathe sind und somit wohl kaum in Versuchung geraten ihre eigenen Wucherpreis-Lotterien zu spielen, müssen es ja schließlich wissen. Vermutlich scheint dies daher auf die meisten Lottospieler auch tatsächlich zuzutreffen. Denn andernfalls wäre es kaum möglich, dass Lottoland derzeit (Stand: 10.01.2025) sogar sieben Lotterien im Angebot hat, bei denen die Ø AQ an den Spieler sogar noch bei unter 20 % liegt (auch über die unverschämten Lotterien von Lottoland habe ich bereits einen Beitrag in diesem Forum geschrieben, den ihr <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26452" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a> nachlesen könnt). Nach außen hin geben sich die Mitarbeiter von Lottoland natürlich freundlich und halten die Lottospieler für intelligente Menschen in der Mitte der Gesellschaft - als wäre es das normalste der Welt sein Geld für Lotterieprodukte von Lottoland zu verschwenden. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die sich über jeden Lottospieler der bei ihnen Lotterietipps abgibt, insbesondere bei den Lotterien mit einer Ø AQ von unter 20 % und bei besonders hohen Spieleinsätzen, in Wirklichkeit ins Fäustchen lachen. Offenbar scheint nun etwas von deren Übermaß an Arroganz auf diesen Newsletter übergeschwappt zu sein, aber bei einem Umsatz von über 300 Millionen Euro pro Jahr können die es sich auch durchaus leisten, sich zumindest etwas über die Lottospieler lustig zu machen.<br />
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Bei nahezu allen Lebensmitteln, die man im Supermarkt kauft, muss bei der Preisangabe zum genaueren Vergleich auch der Preis je 100 g oder je kg aufgedruckt sein. Eine ähnliche Überschaubarkeit fehlt bei den Lotterien jedoch vollständig. Doch diese müsste man zum (finanziellen) Schutz der Spieler unbedingt auch bei den Lotterien einführen (so wie man z. B. ja auch durch die Schockbilder und Texte auf den Zigarettenschachteln den Verbraucher vor Gesundheitsschäden schützen möchte), indem man es zur Pflicht macht, dass auf jedem Lotterieschein, den man am Kiosk oder Online abgibt, groß und fett stehen muss: „Bei dieser Lotterie werden Ø XX % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler ausgezahlt.“ Man könnte dann noch in einem zweiten Satz hinzufügen, wie hoch der Anteil der Spieleinnahmen ist, der für gute Zwecke verwendet wird. Dadurch könnten die Spieler dann die besonders schlechten Lotterien sehr leicht erkennen und somit möglicherweise vom Spielen dieser Lotterien abgehalten werden.<br />
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Aber leider verdienen sich vermutlich einfach zu viele Leute an den Verlusten der Lottospieler eine goldene Nase, so dass sich an der Transparenz der Lotterien wohl niemals etwas ändern wird. Dadurch können sich die Anbieter so ziemlich alles erlauben und es sieht so aus, als ob dies keine Sau interessiert. Anscheinend gibt es keinen, der sich ernsthaft um den Spielerschutz kümmert und sich für die Belange der Spieler einsetzt. Denn niemand prüft bei den Lotterien nach, ob das Lotterieangebot noch verhältnismäßig ist oder ob man als Spieler einfach nur abgezockt wird. Das ist daher auch einer der Hauptgründe weshalb ich mich in diesem Forum angemeldet habe, um hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, indem ich die Lotterieangebote, gemessen an der Ø AQ, miteinander vergleiche. Ich hoffe daher, dass ich mit diesem Beitrag dazu beitragen konnte, dass sich möglichst viele Spieler ein genaueres Bild von der Lotterie freiheit+ verschaffen konnten und sich daher in Zukunft nicht mehr bzw. auch weiterhin nicht an dieser extrem verlustreichen und scheinheiligen Lotterie beteiligen. Wer dennoch daran teilnehmen möchte, muss sich zumindest darüber im Klaren sein, dass von den 2,50 € pro Tipp im Ø nur 0,52 € in den "Gewinntopf" wandern, aus dem dann die Lotteriegewinner bedient werden, während man gleichzeitig 0,82 € an LOTTO24 AG bezahlt, nur als Dank dafür, dass man auf deren Websites überhaupt einen Tipp für die Lotterie freiheit+ abgeben darf!<br />
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<span style="color: indigo;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Update vom 06.11.2023:</span></span><br />
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Seit dem 09.10.2023 gibt es einen neuen Gewinnplan bei der Lotterie freiheit+. Diese Veränderung wurde auch in einem Artikel auf tipp24.de als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"aufregende Neuigkeit"</span> angekündigt (siehe <a href="https://www.tipp24.de/magazin/lotto-welt/freiheitplus-gewinnplan-aenderung/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>). "Aufregen" kann ich mich darüber auch tatsächlich, denn in diesem Artikel ist wieder sehr gut ersichtlich, wie hemmungslos die Spieler mit Halbwahrheiten getäuscht werden. Schon der einleitende erste Satz <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Liebe Freunde der <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">fairen</span> Lotterien"</span>, ist eine einzige Farce. Im weiteren Textverlauf wird die Anpassung des Gewinnplans damit begründet, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"um noch attraktiver zu werden"</span>, was eine glatte Lüge ist (es sei denn man versteht das Wort "attraktiver" nicht im Sinne der Spieler, sondern für LOTTO24 AG). Es ist zwar richtig, dass die Gewinne zumindest in drei Gewinnklassen angehoben wurden, was jedoch in dem Artikel verschwiegen wurde ist, dass sich gleichzeitig auch die Anzahl der Zahlen, die gezogen werden können, ebenfalls erhöht hat. Dass man bei dieser Lotterie nun 7 aus 38 Zahlen auswählen kann, wird zwar kurz erwähnt, unfairerweise jedoch nicht, dass vor der Gewinnplanänderung nur 35 Zahlen zur Auswahl standen.<br />
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Drei Zahlen mehr mögen auf den ersten Blick nicht viel erscheinen. Tatsächlich verschlechtert sich dadurch aber die Gewinnchance auf den Höchstgewinn, auf den es ja schließlich die meisten Spieler abgesehen haben, von bislang 1 zu 6,7 Millionen auf jetzt 1 zu 12,6 Millionen und damit um fast das Doppelte (87,7 %), während der Gewinn dagegen in GK 1 (wie in dem Artikel mit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Freude"</span> angekündigt wurde) unverändert geblieben ist (was aber auch für eine überaus nette Geste vom Lotterieveranstalter, dass er trotz der drastischen Chancenverschlechterung, die in dem Artikel sogar noch als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"beeindruckend"</span> beworben wird, zumindest den Höchstgewinn unverändert gelassen und nicht sogar noch reduziert hat). Auch in GK 2 hat sich die Gewinnchance deutlich um 69,5 % verschlechtert, während dagegen der Gewinn nur um läppische 20 % erhöht wurde. Sogar in GK 3 fällt die Verschlechterung der Gewinnchancen mit 52,6 % noch stärker ins Gewicht als die Gewinnerhöhung von nur 50 %. Lediglich in GK 4 hat tatsächlich eine kleine Verbesserung stattgefunden, da sich dort der Gewinn verdoppelt hat, während sich die Gewinnchance nur um 36,8 % verschlechtert hat.<br />
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Die Preisfrage ist jedoch, wie es sich mit dem Gewinn in GK 5 verhält. Denn statt bislang 1 € gewinnt man nun dort ein Freispiel (auf tipp24.de und lotto24.de wird dieses als "Freifeld" und in den Lotteriebestimmungen als "Freilos" bezeichnet) für eine beliebige zukünftige Ziehung, die man selber bestimmen kann. Bevor ihr nun weiterlest, haltet doch bitte mal kurz inne, nachdem ihr die nachfolgende Frage gelesen habt und versucht diese einmal ehrlich für euch selbst zu beantworten: Denkt ihr, dass ein geschenktes Freispiel (welches regulär 2,50 € kosten würde) tatsächlich einen höheren Wert hat, als ein Gewinn von 1 €? (…) Falls ihr nun diese Frage mit "Ja" beantwortet habt, dann seit ihr leider dem Lotterieveranstalter bzw. der Werbekampagne (erneut) auf den Leim gegangen.<br />
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Die Formeln zur Berechnung der Ø AQ von bestimmten Gewinnklassen bei Rubbellosen und Lotterien findet ihr in meinem Beitrag <a href="https://lotto-totostrategen.de/showthread.php?tid=26189" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">hier</span></a>. In Bezug auf eine Gewinnklasse mit Freilosgewinn bei Rubbellosen bzw. Freispielgewinn bei Lotterien ergibt sich daraus bei freiheit+ für die unterste Gewinnklasse eine Ø AQ von nur [14,31 % / ( 1 - ( 1 / 11,46 ) ) / 11,46 =] 1,37 %, wodurch die Ø Gesamt-AQ somit bei 15,67 % liegt. Denn zur Berechnung der Ø AQ eines Freispiels darf man natürlich nicht die 2,50 € als Gewinn ausgeben, die man für einen weiteren Tipp regulär bezahlen müsste, sondern muss dabei mit dem Ø Gewinn kalkulieren, den man mit einem Tippfeld bzw. mit diesem Gratistipp erzielen kann. Aufgrund der generell schon sehr geringen Ø AQ dieser Lotterie bleibt somit als Ø Gewinn vom Spieleinsatz nicht mehr viel übrig und liegt bei gerade einmal [2,50 € * 15,67 % =] 0,392 €. Mit diesem Wert lässt sich dann ein weiteres Mal die Ø AQ für diese Gewinnklasse von lediglich [0,392 € / 2,50 € / 11,46 =] 1,37 % berechnen. Würde man somit statt einem Freispiel einen Gewinn von 1 € erhalten, so hätte dieser Gewinn einen über zweieinhalb Mal so hohen Wert (wer hätte das gedacht?). In GK 5 hat es also eine effektive Gewinnreduzierung von unglaublichen 60 % gegeben und das sogar trotz der Tatsache, dass sich natürlich auch in dieser Gewinnklasse die Gewinnchance aufgrund der nun größeren Zahlenauswahl um 22,1 % verschlechtert hat.<br />
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Es gibt aber noch eine zweite Variante, mit der sich die effektive Ø AQ eines Glücksspiels berechnen lässt, wenn man in einer bestimmten Gewinnklasse anstelle eines Geldgewinns lediglich ein Freilos bzw. Freispiel erhält. In diesem Fall betrachtet man nämlich diesen "Gewinn" gar nicht erst als eigenständige Gewinnklasse, weil man ja in Wirklichkeit auch noch gar kein Geld gewonnen hat, sondern inkludiert die zusätzliche Gewinnchance durch ein eventuell gewonnenes Freispiel in die Gewinnchancen der vier regulären Gewinnklassen mit Geldgewinn mit ein. In GK 4 würde dann z. B. die effektive Gewinnchance, inklusive Berücksichtigung von möglichen Freispielgewinnen, nur noch bei 1 zu [80,22 / 11,46 * ( 11,46 - 1 ) =] 73,22 liegen. Nachfolgend habe ich für euch die vollständigen Gewinntabellen von der Lotterie freiheit+ erstellt. Links seht ihr zunächst noch einmal wie der Gewinnplan bis zum 02.10.2023 ausgesehen hat und rechts davon seht ihr den neuen Gewinnplan mit beiden Berechnungsvarianten:<br />
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<img src="https://lotteriecheck.de/bilder/freiheitplus-neu.png" loading="lazy"  alt="[Bild: freiheitplus-neu.png]" class="mycode_img" /><br />
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Wie ihr sehen könnt hat sich durch den neuen Gewinnplan, der seit dem 09.10.2023 gültig ist, die Ø AQ für die Spieler von bislang 20,7 % um weitere unglaubliche 5 Prozentpunkte auf nur noch 15,7 % reduziert. Vom Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp fließen jetzt somit im Ø nicht einmal mehr 40 Cent (statt bislang ca. 52 Cent) in den "Gewinntopf" aus dem dann später die Gewinne für die Spieler finanziert werden. Damit ist nun die Provisionsgebühr von 82 Cent, die allein LOTTO24 AG als Spielvermittler für jeden einzelnen Tipp abkassiert, den ein Spieler über die Website tipp24.de oder lotto24.de abgibt, <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">mehr als doppelt so hoch</span>, wie dem einzelnen Spieler für die Gewinnauszahlungen theoretisch zur Verfügung gestellt werden (das bedeutet somit, dass man ohne diese Servicegebühr, zum gleichen Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp, die Geldgewinne in jeder Gewinnklasse jetzt sogar <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">verdreifachen</span> könnte)! Eigentlich müsste freiheit+ daher ins "Guinness-Buch der Rekorde" als die weltweit schlechteste Lotterie mit aufgenommen werden, da ich in anderen Ländern bislang noch keine regulär durchgeführte Lotterie mit einer generell geringeren Gewinnausschüttungsquote finden konnte (die Angebote der Lotterie-Wettanbieter, wie z. B. Lottohelden oder Lottoland, zählen dabei natürlich nicht mit, da es dort tatsächlich Angebote mit noch geringeren AQs gibt, wie z. B. bei PowerBall und MegaMillions) oder gar eine, bei der die Vermittlungsprovisionen mehr als doppelt so hoch wie die Gewinnauszahlungen an die Spieler sind.<br />
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Das muss man sich wirklich einmal durch den Kopf gehen lassen, für wie unfassbar dumm man hier als Spieler verkauft wird - und das schlimme daran ist, dass es kaum einer merkt und viele Spieler sich sogar rein subjektiv einbilden, dass dies eine gute Lotterie wäre, weil sie es einfach nicht schaffen in den einzelnen Gewinnklassen den Gewinn mit den Gewinnchancen und dem Spieleinsatz ins Verhältnis zu setzen (was übrigens die Ø AQ ergibt). Stattdessen lassen sich viele Spieler schon allein von der Werbeaussage beeinflussen und täuschen, dass die Chance auf den Hauptgewinn 11 Mal höher als beim LOTTO 6aus49 sei. Die anderen beiden Einflussfaktoren, um seriös die Attraktivität einer Gewinnklasse abschätzen zu können (nämlich der Preis und die Gewinnhöhe), werden jedoch auf den Werbeseiten für freiheit+ gänzlich verschwiegen. Dies ist aber auch kein Wunder, wenn man weiß, dass der Tipppreis bei freiheit+ mehr als doppelt so hoch wie bei LOTTO 6aus49 ist. Würde man also zwei Tipps bei LOTTO 6aus49 spielen und damit in etwa genau so viel Geld wie für einen Tipp bei freiheit+ ausgeben, dann wäre die Gewinnchance bei freiheit+ nur noch etwa 5 Mal höher. Und wenn man jetzt noch den theoretischen Gewinn von LOTTO 6aus49 in der höchsten Gewinnklasse (GK 1) berücksichtigt, der fast 11 Mal so hoch ist, dann erkennt man, dass unter dem Strich LOTTO 6aus49 in der GK 1 (mit einer AQ von 7,5 %) in Wirklichkeit rund doppelt so attraktiv wie freiheit+ ist. Außerdem gibt es beim LOTTO 6aus49 ja auch noch die GK 2 bei der man zusätzlich noch mit einer nur leicht schlechteren Gewinnchance pro Tipp (1 zu 15.537.573) einen nur etwas geringeren theoretischen Geldgewinn (1.003.509 €) als in der GK 1 von freiheit+ erhält, was aber ebenfalls durch den nur rund halb so teuren Tipppreis wieder deutlich überkompensiert wird, so dass selbst die GK 2 von LOTTO 6aus49 (mit einer Ø AQ von 5,38 %) für die Spieler noch rentabler als die GK 1 von freiheit+ ist.<br />
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Beim LOTTO 6aus49 hat man außerdem noch den Vorteil, dass man seinen Gewinn auf einmal ausgezahlt bekommt und nicht wie bei freiheit+ ganze 15 Jahre lang warten muss, bis man ihn endlich vollständig erhalten hat und die Inflation bis dahin auch noch einen Teil der Kaufkraft seines Gewinns aufgefressen hat. Trotzdem wird den Spielern eine monatliche Gewinnauszahlung als positiv verkauft. Doch in Wirklichkeit profitiert hauptsächlich der Lotterieveranstalter davon, weil er dadurch nämlich die Möglichkeit erhält, seine "Schulden" beim Spieler bequem in Monatsraten abzuzahlen (und das sogar noch vollkommen zinsfrei). Ein weiterer Grund dafür, dass der Großteil des Gesamtgewinns nur in monatlichen Raten ausgezahlt wird, dürfte höchstwahrscheinlich auch daran liegen, dass es sich der Lotterieveranstalter gar nicht leisten kann, den gesamten Gewinn auf einmal auszuzahlen, da nämlich im Vergleich zum LOTTO 6aus49 deutlich weniger Menschen diese Lotterie spielen und somit auch die Spieleinsätze deutlich geringer sind (diese liegen pro Woche mit rund 700.000 € nur bei ca. 1 % im Vergleich zu LOTTO 6aus49). Und sollten dann doch plötzlich mal ein paar Spieler mehr den Hauptpreis gewinnen, als aufgrund der Gewinnchance eigentlich vorgesehen sind, dann werden eben einfach mal ein paar Zahlen mehr in die "Lostrommel" geworfen, so dass sich die Gewinnchancen für die Spieler auf den Hauptgewinn zukünftig deutlich verschlechtern, wie es nun seit dem 06.10.2023 auch tatsächlich der Fall ist.<br />
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Ich möchte jedoch abschließend fairerweise noch darauf hinweisen, dass gemäß den aktuellen <a href="https://www.bildungschancen.de/lotteriebestimmungen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: darkgreen;" class="mycode_color">Lotteriebestimmungen</span></a> (Kapitel 3.6) mindestens 30 % der Einnahmen der BildungsChancen gGmbH in Höhe von 1,68 € pro Tipp (also abzüglich der Servicegebühr) für die Gewinnauszahlungen zur Verfügung gestellt werden müssen. Dies entspricht 50,4 Cent, wodurch somit die tatsächliche Ø AQ (ausgehend vom gesamten Spieleinsatz von 2,50 € pro Tipp) langfristig bei mindestens 20,16 % liegen muss. Die Differenz von Ø 11,2 Cent pro Tipp bzw. Ø 4,49 % des Spieleinsatzes der nicht für die planmäßige Gewinnausschüttung (gemäß Gewinnplan) ausgeschüttet wird, fließt in einen Sicherungsfonds aus dem Sonderverlosungen durchgeführt werden können. Fakt ist aber jedenfalls, dass ab sofort durch den neuen Gewinnplan weitere 5 % der Spieleinsätze, welche bislang noch regelmäßig als Gewinne ausgeschüttet wurden, den Spielern bei einer regulär durchgeführten Ziehung, bei der es keine Sonderverlosungen gibt, nun nicht mehr zur Verfügung stehen und die theoretische Gewinnausschüttungsquote in diesen Fällen tatsächlich nur noch bei 15,67 % liegt.<br />
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Rechnet man jetzt noch die 20,16 % vom Spieleinsatz dazu, die bei freiheit+ für Bildungsprojekte verwendet werden, so kommt man aktuell nur noch auf einen Gesamtanteil von rund 36 % vom Spieleinsatz, der im Ø bei einer regulären Ziehung (ohne Sonderverlosung) für die Gewinnauszahlung und für gute Zwecke zur Verfügung gestellt wird. Mit ca. 73 % ist dieser Anteil daher beim LOTTO 6aus49, dank des neuen Gewinnplans von freiheit+, nun <span style="color: darkblue;" class="mycode_color">mehr als doppelt so hoch</span>. Mehr als doppelt so hoch ist übrigens mit 1 zu 31 auch die Gesamtgewinnchance beim LOTTO 6aus49 auf einen Geldgewinn, die bei freiheit+ (trotz des etwa doppelt so teuren Preises und selbst unter Miteinberechnung der möglichen Freispielgewinne) nur bei sehr geringen 1 zu 69 liegt. Im Ø muss man somit 172,50 € für die Lotterie freiheit+ ausgeben, damit es zu einem Geldgewinn kommt, der dann in den allermeisten Fällen (zu 94 %) nur beim vierfachen Tipppreis (10 € für einen Treffer in GK 4) liegt, während man dagegen beim LOTTO 6aus49 im Ø weniger als 40 € ausgeben muss, damit es zu einem Geldgewinn kommt, der dann mindestens (zu 41,5 %) beim fünffachen Tipppreis (6 € für einen Treffer in GK 9), häufiger jedoch (zu 49,8 %) sogar beim rund neunfachen Tipppreis (Ø 11,10 € für einen Treffer in GK 8) liegt.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweis:</span> Dieser Beitrag ist auch über den Link <a href="http://lotteriecheck.de/freiheitplus" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/freiheitplus</span></a> zu erreichen. Diesen Link könnt ihr daher gerne zur Weiterempfehlung dieser Seite verwenden, falls euch dieser Beitrag gefallen haben sollte. Alternativlink: <span style="color: crimson;" class="mycode_color">lotteriecheck.de/fp</span></span></span>]]></content:encoded>
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