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Anbei mal wieder ein aktueller Bericht aus der Presse wo eine Lottolandspielerin vor Gericht gelandet ist und einen Freispruch bekam:
https://www.schwaebische.de/regional/all...ht-4578200
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(21.05.2026, 17:05)Thomas89 schrieb: Anbei mal wieder ein aktueller Bericht aus der Presse wo eine Lottolandspielerin vor Gericht gelandet ist und einen Freispruch bekam:
https://www.schwaebische.de/regional/all...ht-4578200
Danke für den interessanten Artikel.
Ich verfolge solche Verfahren/Urteile schon eine Weile. Es scheint fast immer darauf hinauszulaufen, dass Vorsatz nicht angenommen bzw. nicht nachgewiesen wird (werden kann). Warum dennoch immer wieder einzelne SA meinen, damit die Gerichte verstopfen zu müssen...?
Es besteht kein "Verfahrenszwang" und es läge in der Diskretion des SA, zu entscheiden, ob ein Verfahren Aussicht auf Erfolg hat oder ob man sich und den Steuerzahlern den "Spaß" nicht ersparen kann.
Was ist das denn für ein Unfug, wenn vor Gericht dann plötzlich auch die SA einen Freispruch beantragt. 
Hat sich die Beklagte davor gar nicht zum "Tatgeschehen" geäußert? Zweifelhaft. Das wäre aber das einzige vernünftige Argument dafür, dass die SA plötzlich (?) die Meinung ändert.
Furchtbare Grammatik:
Zitat:Niemand sah im Gericht einen Vorsatz
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(21.05.2026, 22:26)Thomas360 schrieb: (21.05.2026, 17:05)Thomas89 schrieb: Anbei mal wieder ein aktueller Bericht aus der Presse wo eine Lottolandspielerin vor Gericht gelandet ist und einen Freispruch bekam:
https://www.schwaebische.de/regional/all...ht-4578200
Danke für den interessanten Artikel.
Ich verfolge solche Verfahren/Urteile schon eine Weile. Es scheint fast immer darauf hinauszulaufen, dass Vorsatz nicht angenommen bzw. nicht nachgewiesen wird (werden kann). Warum dennoch immer wieder einzelne SA meinen, damit die Gerichte verstopfen zu müssen...?
Es besteht kein "Verfahrenszwang" und es läge in der Diskretion des SA, zu entscheiden, ob ein Verfahren Aussicht auf Erfolg hat oder ob man sich und den Steuerzahlern den "Spaß" nicht ersparen kann.
Was ist das denn für ein Unfug, wenn vor Gericht dann plötzlich auch die SA einen Freispruch beantragt. 
Hat sich die Beklagte davor gar nicht zum "Tatgeschehen" geäußert? Zweifelhaft. Das wäre aber das einzige vernünftige Argument dafür, dass die SA plötzlich (?) die Meinung ändert.
Furchtbare Grammatik:
Zitat:Niemand sah im Gericht einen Vorsatz

Tja, nicht nur der einzelne Staatsanwalt ist weisungsgebunden, die ganze Staatsanwaltschaft ist es. Theoretisch kann ein heißer Oberstaatsanwalt oder das Landesjustizministerium anweisen, in den Fällen ausnahmslos Anklage zu erheben. Die Ohnmacht des einzelnen StA ist dann am End´, wenn das Gericht signalisiert, dass es nix wird mit einer Verurteilung.
Übrigens fand ich die Überschrift noch schlimmer:
Zitat:Für Gerichte in ganz Deutschland ist das ein
Problem: Eine Frau steht vor Gericht
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(21.05.2026, 23:06)Gagga schrieb: Tja, nicht nur der einzelne Staatsanwalt ist weisungsgebunden, die ganze Staatsanwaltschaft ist es. Theoretisch kann ein heißer Oberstaatsanwalt oder das Landesjustizministerium anweisen, in den Fällen ausnahmslos Anklage zu erheben. Die Ohnmacht des einzelnen StA ist dann am End´, wenn das Gericht signalisiert, dass es nix wird mit einer Verurteilung.
Übrigens fand ich die Überschrift noch schlimmer:
Zitat:Für Gerichte in ganz Deutschland ist das einProblem: Eine Frau steht vor Gericht
Da hast du recht.
Ob das wohl der (Haupt)Grund für diese Verfahren ist?
Vielleicht steht tatsächlich der Abschreckungsgedanke im Vordergrund.
Auch wenn man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einer Verurteilung rechnen muss - den Stress hat man trotzdem.
Den einen oder anderen (bewusst) an illegalem GS Teilnehmenden wird man damit vielleicht abschrecken.
In der Masse trifft es aber mutmaßlich (ohne das belegen zu können aber LL tut wirklich viel dafür, um seriös zu wirken) hauptsächlich Unbedarfte.
Die meisten vorsätzlichen Spieler dürften inzwischen auf andere Plattformen und/oder "sicherere" (im Rahmen des Möglichen) Bezahlmethoden umgestiegen sein.
Die Schlagzeile ist mir gar nicht aufgefallen. Oh weh..
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(21.05.2026, 23:53)Thomas360 schrieb: (21.05.2026, 23:06)Gagga schrieb: Tja, nicht nur der einzelne Staatsanwalt ist weisungsgebunden, die ganze Staatsanwaltschaft ist es. Theoretisch kann ein heißer Oberstaatsanwalt oder das Landesjustizministerium anweisen, in den Fällen ausnahmslos Anklage zu erheben. Die Ohnmacht des einzelnen StA ist dann am End´, wenn das Gericht signalisiert, dass es nix wird mit einer Verurteilung.
Übrigens fand ich die Überschrift noch schlimmer:
Zitat:Für Gerichte in ganz Deutschland ist das einProblem: Eine Frau steht vor Gericht
Da hast du recht.
Ob das wohl der (Haupt)Grund für diese Verfahren ist?
Vielleicht steht tatsächlich der Abschreckungsgedanke im Vordergrund.
Auch wenn man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einer Verurteilung rechnen muss - den Stress hat man trotzdem.
Den einen oder anderen (bewusst) an illegalem GS Teilnehmenden wird man damit vielleicht abschrecken.
In der Masse trifft es aber mutmaßlich (ohne das belegen zu können aber LL tut wirklich viel dafür, um seriös zu wirken) hauptsächlich Unbedarfte.
Die meisten vorsätzlichen Spieler dürften inzwischen auf andere Plattformen und/oder "sicherere" (im Rahmen des Möglichen) Bezahlmethoden umgestiegen sein.
Die Schlagzeile ist mir gar nicht aufgefallen. Oh weh..  Inzwischen ist es ja noch verwirrender, weil die Lottoland Deutchland GmbH mittlerweile auf der Whitelist ist, aber auf Lottoland.com man eben bei der Deutsche Lotto- und Sportwetten Limited spielt.
Ganz ehrlich, da kann man den Spielern keinen Vorwurf machen.
Eh spannend, dass die Behörde der Lottoland Deutschland GmbH eine Lizenz geben musste, wenn doch eine Schwestergesellschaft so viel Ärger macht.
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22.05.2026, 08:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.05.2026, 08:27 von Thomas360.)
(22.05.2026, 00:21)Goliath schrieb: Inzwischen ist es ja noch verwirrender, weil die Lottoland Deutchland GmbH mittlerweile auf der Whitelist ist, aber auf Lottoland.com man eben bei der Deutsche Lotto- und Sportwetten Limited spielt.
Ganz ehrlich, da kann man den Spielern keinen Vorwurf machen.
Eh spannend, dass die Behörde der Lottoland Deutschland GmbH eine Lizenz geben musste, wenn doch eine Schwestergesellschaft so viel Ärger macht.
Guter Punkt.
Man kann sich schon fragen, warum sich Lottoland eine deutsche Lizenz holt und dann Jahre später die Seite immer noch so aussieht:
Oder ging es vielleicht nur darum, "Lottoland" auf die Whitelist zu bekommen um noch mehr Seriosität vorzutäuschen? 
Oder es handelt sich dabei um Plan B, falls der deutsche Staat bzw. die deutsche Justiz doch irgendwann energischer gegen illegale Anbieter vorgeht, anstatt sich weiterhin "leichte Beute" zu schnappen.
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